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DJI Avata 360 jetzt mit allen Infos offiziell – Wir testen die 8K-360°-Drohne bereits

Die neue DJI Avata 360 auf dem orangenen Helipad
Die neue DJI Avata 360 auf dem orangenen Helipad
Nach diversen Leaks stellt DJI endlich offiziell seine neue 360-Grad-Drohne auf Avata-Basis vor. Wir haben alle Infos und vor allem ein Testmodell in den Händen, über das wir demnächst einen Bericht schreiben. Ein paar Eindrücke davon gibt es jetzt schon.

Am heutigen 26. März stellt DJI seine neue Avata 360 Drohne vor. Konkurrent Antigravity hat gezeigt, dass es großes Interesse und somit einen Markt für Drohnen gibt, die 360-Grad-Videos a la Insta360 oder DJI Osmo 360 aufnehmen kann. Der offensichtliche Vorteil: Man muss die Kamera der Drohne nicht auf ein bestimmtes Objekt ausrichten, die Rundumkameras nehmen einfach alles gleichzeitig auf. Ausschnitt, Motiv und Einstellungen nimmt man einfach in der Postproduktion, also dem Schnitt vor.

Erste Hands-on-Eindrücke: So fühlt sich die 360°-Drohne an

Die neue Avata 360 ist etwas größer, aber flacher als die Avata 2 und mutet wie ein größerer Mix aus Avata 2 und Neo 2 an. Das coole sind natürlich die beiden Kameras. Der zusätzliche Clou zum 360-Grad-Blick ist der Dual-Modus: Entweder wir filmen in 8K bei 360 Grad, dann zeigen die beiden Kameras nach oben und unten. Oder aber wir richten die Kameras so aus, dass eine davon nach vorne filmt (Single Lens Mode), dann haben wir klassisches 4K-Material ohne 360-Grad-Blickfeld. Wer also bei 1080p-Post-Production-Auflösung Schnappatmung bekommt, erhält mit der Avata 360 gleichzeitig auch eine klassisch filmende 4K-Drohne. Die Größe des Kamerasensors beträgt 1 Zoll.

360 Grad: Kamera oben und unten
360 Grad: Kamera oben und unten
Single Lens Mode
Single Lens Mode

Speicher, Flugzeit und Reichweite: Wie viele Minuten 8K-Aufnahmen passen rauf?

Um die Aufnahmen zu speichern verfügt die Drohne über 42 GB internen Speicher und natürlich die Möglichkeit diesen über eine SD-Karte zu erweitern. Aber selbst mit dem internen Speicher sind 30 Minuten Aufnahmen mit 8K drin. Die Flugzeit mit einem Akku beträgt 23 Minuten.

LiDAR und Sensorik: 20 km Übertragung in Full-HD

LiDAR und damit eine omnidirektionale Hinderniserkennung ist an Bord, zudem soll diese auch in extrem dunklen Umgebung funktionieren. Die Funk-Übertragung soll bis zu 20 km weit reichen, dabei können Full-HD Videos mit 60 fps latenzarm übertragen werden.

Preise und Bundles: Wie teuer wird's?

Die DJI Avata 360 ist ab sofort über store.dji.com und autorisierte Handelspartner in den folgenden Konfigurationen vorbestellbar. Der Versand beginnt im April: Alleine kostet sie 459 Euro. Im Bundle mit dem Controller DJI RC 2 kostet die Drohne 719 EUR. Nochmal teurer ist das DJI Avata 360 Fly More Combo (DJI RC 2) für 939 EUR. Wer statt mit RC 2 lieber via Motion-Fernbedienung und Goggles N3 steuern möchte, zahlt für das DJI Avata 360 Motion Fly More Combo 939 EUR. Die Goggles einzeln sind ab rund 250 EUR erhältlich.

DJI Avata 360 Fly More Combo (DJI RC 2)
DJI Avata 360 Fly More Combo (DJI RC 2)
DJI Avata 360 Motion Fly More Combo
DJI Avata 360 Motion Fly More Combo

Test folgt: Unser erster Eindruck

Wir haben vorab das Fly More Combo mit RC 2 erhalten, zusätzlich aber auch noch die Goggles N3 und den Motion Controller. Weil die App-Entwicklung vor Release noch nicht final war, haben wir diverse Firmware-Updates durchführen müssen. Mit der RC 2 hat das Fliegen aber gleich funktioniert. Nur für die Verbindung zu den Goggles brauchte die Avata 360 ein weiteres Firmware-Update.

Die Drohne ist zwar etwas größer, aber auch flacher als die Avata 2. Der Akku wird hinten eingeschoben, das Koppeln mit der Fernbedienung gelingt DJI-typisch recht einfach. Unsere ersten Flugtests waren schon ziemlich cool, auch wenn sich die Drohne ohne Googles nicht wesentlich anders steuert als klassische Drohnen. Den Unterschied sehen wir erst, als wir die Videos in die Studio-Software downloaden und durch den 360-Grad-Blick eine ungeheure Freiheit beim Editing genießen können. Unser Test folgt in den kommenden Tagen.

Zum Abflug bereit: Unser Testmodell
Zum Abflug bereit: Unser Testmodell
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ⓘ Christian Hintze via Notebookcheck
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Autor: Christian Hintze, 26.03.2026 (Update: 25.03.2026)