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Das Unternehmen hinter dem Essential Phone macht dicht

Mit Project Gem (im Bild) hat Essential zuletzt an einem besonders interessanten Smartphone gearbeitet. (Bild: Essential)
Mit Project Gem (im Bild) hat Essential zuletzt an einem besonders interessanten Smartphone gearbeitet. (Bild: Essential)
Trotz einem vielversprechenden ersten Produkt und der Entwicklung von gleich zwei interessanten Smartphones schließt das Unternehmen vom Android-Gründer Andy Rubin für immer seine Tore. Zum Abschied gibt's ein paar neue Videos von Project Gem sowie ein letztes Update für das Essential Phone.

Mit dem PH-1 hat Essential Mitte 2017 ein besonders interessantes Smartphone auf den Markt gebracht, das sich aber nicht zuletzt aufgrund des mit 700 US-Dollar für damalige Verhältnisse sehr hohen Preises als Flop entpuppt hat. Das im Jahr 2015 gegründete Startup-Unternehmen wurde zu diesem Zeitpunkt trotzdem mit etwa 1,2 Milliarden US-Dollar beziffert.

Seitdem wollte das Unternehmen seinen Fokus verschieben und statt Smartphones lieber künstliche Intelligenzen entwickeln. Auch daraus ist nie etwas geworden, stattdessen wollte Andy Rubin das Unternehmen zwischenzeitlich verkaufen, im vergangenen Jahr ist mit dem PH-2 dann doch ein Nachfolger des ursprünglichen Essential Phone aufgetaucht, der aber nie in Produktion gegangen ist.

Im Oktober 2019 hat das Unternehmen mit Project Gem schließlich ein extrem spannendes Smartphone vorgestellt, das ungewöhnlich lang war und eine komplett neuartige Benutzeroberfläche mitgebracht hat. Nun schreibt Essential in einem Blogeintrag, dass man Project Gem so weit wie möglich entwickelt habe, aber keinen Weg sehe, das Gerät zum Kunden zu bringen. 

Aus diesem Grund schließt das Unternehmen nun für immer seine Pforten in Palo Alto und Bangalore. Um sich gebührend zu verabschieden teilt das Unternehmen gleich vier Videos, die Project Gem nochmal näher zeigen. Falls jemand nach wie vor das PH-1 nutzt: Das Smartphone hat am 3. Februar sein letztes Update erhalten, ab sofort wird es weder weitere Updates noch Kundenservice geben. Der Service Newton Mail wird noch bis 30. April 2020 funktionieren.

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Autor: Hannes Brecher, 12.02.2020 (Update: 12.02.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.