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Deepl: neuer Übersetzer-Service schlägt sich erstaunlich gut

Das deutsche Unternehmen Deepl hat vor kurzen seinen neuen gleichnamigen Übersetzer-Service vorgestellt. Dieser schlägt sich in ersten Tests teilweise deutlich besser als die Konkurrenz von Google, Facebook etc.

Bisher gehörten Dienste wie Google-Translate zu den Besten, wenn es um Übersetzersoftware ging. Nun hat allerdings DeepL, ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Köln, seine eigene gleichnamige Übersetzersoftware veröffentlicht. Das erstaunliche an der Software: Während Google-Translate häufig an längeren Sätzen verzweifelt und teilweise nur noch Unverständliches dabei raus kommt, kommen bei DeepL auch bei längeren Sätzen noch sinnvolle Übersetzungen raus. Überprüft werden konnten die Ergebnisse aufgrund von fehlenden Sprachkentnisse zwar nur ins Englische. Allerdings sind als Sprachen aktuell auch noch Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch und Polnisch verfügbar.

Um derart gute Übersetzungen liefern zu können, setzt DeepL auf eine Art künstliche Intelligenz, die zuvor mit riesigen Mengen an Übersetzungen gefüttert wurde. Aus diesen Daten errechnet die Software anschließend auch Übersetzungen von bisher unbekannten Sätzen. Wie gut dies funktioniert, kann man nun auf der Website deepl.com ausprobieren.

Der Markt für eine solche Software existiert auf jeden Fall. So ist allein der deutsche Markt für Wörterbücher und Übersetzungsdienstleistung ca. eine Milliarde Euro schwer. Weltweit beträgt das Marktvolumen ca. 35 Milliarden Euro.

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Autor: Cornelius Wolff,  2.09.2017 (Update:  2.09.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.