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Die Fitbit Ionic neigt dazu in Flammen aufzugehen, Fitbit startet einen Rückruf

Die Fitbit Ionic neigt offenbar dazu Feuer zu fangen. (Bild: Fitbit)
Die Fitbit Ionic neigt offenbar dazu Feuer zu fangen. (Bild: Fitbit)
(Update: Statement von Fitbit Deutschland) Wer eine Fitbit Ionic nutzt, der sollte besser vorsichtig sein – Fitbit hat bekannt gegeben, dass der Akku der Smartwatch dazu neigt, zu überhitzen, was im Extremfall dazu führen kann, dass die Smartwatch Feuer fängt. Zumindest 174 Kunden haben entsprechende Probleme gemeldet.

Die United States Consumer Product Safety Commission hat angekündigt, dass Fitbit heute einen Rückruf für die Fitbit Ionic gestartet hat, die hierzulande nach wie vor für rund 280 Euro verkauft wird. Die Liste der Modellnummern, die zurückgerufen werden, umfasst auch die europäische Version der Smartwatch. Die Modellnummer findet sich auf der Rückseite der Smartwatch, der Rückruf umfasst folgende Modelle:

  • Ionic FB503CPBU (Slate Blue/Burnt Orange)
  • Ionic FB503GYBK (Charcoal/Smoke Gray)
  • Ionic FB503WTGY (Blue Gray/Silver Gray)
  • Ionic FB503WTNV (Adidas edition)

Kunden sollen die Nutzung der Fitbit Ionic sofort einstellen und den Hersteller kontaktieren, um eine sichere Verpackung für den Rückversand zu erhalten. Sobald die Smartwatch beim Hersteller ankommt erhalten Kunden eine Rückerstattung über den vollen Listenpreis sowie einen Gutschein für einen Rabatt von 40 Prozent für ausgewählte Fitbit-Produkte.

Laut Fitbit wurde die Ionic in den USA rund eine Millionen Mal verkauft, international konnten immerhin 693.000 Einheiten abgesetzt werden. Insgesamt haben 174 Kunden von einem überhitzten Akku berichtet. Alleine in den USA erlitten 78 Kunden Brandwunden, davon zwei Verbrennungen dritten Grades und vier Nutzer Verbrennungen zweiten Grades. International wurden 40 Fälle mit Brandwunden verzeichnet.

Fitbit betont, dass weniger als 0,01 Prozent der Käufer der Fitbit Ionic derartige Probleme gemeldet haben – da hat Fitbit aber offenbar abgerundet, denn rechnerisch sind es knapp über 0,01 Prozent, die Dunkelziffer dürfte wie üblich deutlich höher sein, da sich viele Kunden bei Problemen nicht direkt an den Hersteller, sondern an ihren Händler wenden.

Update 18:30 Uhr: Fitbit Deutschland hat uns darauf hingewiesen, dass der Verkauf der Fitbit Ionic mittlerweile auch in Europa eingestellt wurde. Darüber hinaus wurde folgendes Statement veröffentlicht:

Fitbit gibt heute bekannt, dass die Fitbit Ionic Smartwatches, deren Produktion 2020 eingestellt wurde, freiwillig zurückgerufen werden.

Die Sicherheit der Kunden hat für Fitbit stets oberste Priorität und das Unternehmen ergreift diese Maßnahme aus reiner Vorsicht. Fitbit hat eine sehr begrenzte Anzahl von Berichten über Verletzungen erhalten, bei denen sich der Akku der Fitbit Ionic Smartwatches überhitzt und eine Verbrennungsgefahr darstellt.

Benutzer in Deutschland, die ein betroffenes Fitbit Ionic-Gerät besitzen, sollten die Verwendung ihres Geräts einstellen und die hierfür eingerichtete Webseite help.fitbit.com/ionic besuchen oder den Fitbit-Kundendienst unter 0800 0008876 anrufen, um eine Rückerstattung zu erhalten. Ionic-Besitzer können ihr Gerät wie jedes andere elektronische Gerät oder jeden Lithium-Ionen-Akku recyceln – sie sollten nicht an den Verkäufer zurückgegeben werden.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2022-03 > Die Fitbit Ionic neigt dazu in Flammen aufzugehen, Fitbit startet einen Rückruf
Autor: Hannes Brecher,  2.03.2022 (Update:  2.03.2022)