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Die Gesichtserkennung des Google Pixel 4 achtet endlich auf offene Augen

Die Gesichtserkennung des Google Pixel 4 wird endlich ein klein wenig sicherer. (Bild: Notebookcheck)
Die Gesichtserkennung des Google Pixel 4 wird endlich ein klein wenig sicherer. (Bild: Notebookcheck)
Google hat gestern damit begonnen, das Android-Sicherheitsupdate für den April 2020 an alle Pixel-Smartphones seit dem Pixel 2 zu verteilen. Spannend ist aber vor allem, dass die jüngste Smartphone-Generation des Unternehmens beim Entsperren des Geräts per Gesichtserkennung endlich darauf achtet, dass die Augen des Nutzers geöffnet sind.
Hannes Brecher,

Das neu veröffentlichte Update fügt eine Einstellung hinzu, welche das Smartphone über die Gesichtserkennung nur dann entsperrt, wenn der Nutzer seine Augen nicht geschlossen hat. Diese neue Sicherheitseinstellung wird künftig standardmäßig aktiviert, in den Systemeinstellungen lässt sich dieses Verhalten aber jederzeit den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Wie wir in unserem ausführlichen Test bereits angemerkt hatten wollte Google dieses Feature schon seit Monaten hinzufügen, und es wird auch höchste Zeit. Bisher war es nämlich ganz einfach möglich, ein Google Pixel 4 (ab 519 Euro auf Amazon) zu entsperren, indem man es einfach vor das Gesicht seines schlafenden Besitzers hält. 

Apple hat ein ähnliches Feature als Teil von Face ID, und zwar schon seit dem Marktstart des iPhone X im Oktober 2017. Dabei müssen nicht nur die Augen geöffnet sein, man muss auch in die Richtung des Smartphones oder Tablets blicken, um es entsperren zu können.

Darüber hinaus nutzt Apple seine Gesichtserkennung auch für einige weitere nützliche Funktionen. So wird etwa der Klingelton oder auch ein Wecker deutlich leiser, wenn man auf das Display blickt, der Bildschirm wird hingegen deutlich schneller gedimmt wenn man in eine andere Richtung schaut um Energie zu sparen.

Zusätzlich zu dieser Fehlerbehebung wurde auch ein Problem behoben, das verzögerte Eingaben der Software-Tastatur bei der Nutzung bestimmter Apps verursacht hat. Außerdem hat Google die Stabilität der Bluetooth-Verbindung bei Telefonaten verbessert.

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Autor: Hannes Brecher,  7.04.2020 (Update:  7.04.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.