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Die wenigsten Kunden können Apple Music HiFi nutzen, diese Qualität erhält man über Bluetooth, AUX & co.

Nutzer der AirPods Max erhalten keine bessere Audioqualität über Apples verlustfreie Musik in Hi-Fi-Qualität. (Bild: Akhil Yerabati)
Nutzer der AirPods Max erhalten keine bessere Audioqualität über Apples verlustfreie Musik in Hi-Fi-Qualität. (Bild: Akhil Yerabati)
Apple Music bietet bald über 75 Millionen Songs in verlustfreier Hi-Fi-Qualität – allerdings ist bestimmtes Equipment erforderlich, um von der höheren Qualität profitieren zu können, die AirPods Pro oder die AirPods Max erhalten dadurch kein Sound-Upgrade. Wir klären, welche Qualität man mit dem eigenen Equipment erwarten darf.
Hannes Brecher,
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Apple Music bietet ab Juni über 75 Millionen Titel in deutlich höherer Qualität an – Apple hat Datenraten von über 9.000 kbit/s versprochen, und zwar bei unkomprimiertem 24-bit / 192 kHz, und das komplett ohne Aufpreis, sodass theoretisch alle Abonnenten, die 9,99 Euro pro Monat bezahlen, von der höheren Qualität profitieren können. Kurz darauf wurde der Preis von Amazon Music HD ebenfalls auf 9,99 Euro pro Monat reduziert.

Doch so einfach ist es leider nicht, die verlustfreie Musik auch tatsächlich hören zu können. Selbst Apples teuerste Kopfhörer, die AirPods Max (ca. 600 Euro auf Amazon), können per Bluetooth nur Audio per AAC-Codec mit einer Datenrate bis 256 kbit/s empfangen. Wer ein Android-Smartphone und kompatible Kopfhörer besitzt, der kann mit Qualcomm aptX Adaptive Musik bei 24-bit / 96 kHz übertragen, die maximale Datenrate von 420 kbit/s ist aber ebenfalls weit entfernt von der Qualität, die Apple Music theoretisch bieten würde.

Dasselbe gilt für Sony LDAC – mit 32-bit / 96 kHz und Datenraten von bis zu 990 kbit/s ist der Standard von Sony auf dem Papier die beste Alternative, allerdings wird die Datenrate je nach Signalstärke auf 660 kbit/s oder gar auf nur 330 kbit/s reduziert, und selbst im Bestfall liegt die Datenrate 90 Prozent unter der von Apples qualitativ bester Musik. So sehen die Bluetooth-Standards im Vergleich aus:

Bluetooth-CodecDatenrateSamplingtiefeAbtastrate
SBC345 kbit/s16-bit48 kHz
AAC256 kbit/s16-bit48 kHz
aptX384 kbit/s16-bit48 kHz
aptX HD576 kbit/s24-bit48 kHz
aptX Adaptive276 kbit/s
420 kbit/s
24-bit96 kHz
LDAC330 kbit/s
660 kbit/s
990 kbit/s
32-bit96 kHz
Apple Music (beste Qualität)ca. 9.666 kbit/s24-bit192 kHz


Wer einen AirPlay-Lautsprecher besitzt, der kann Musik maximal in 24-bit / 48 kHz streamen. Um die volle Qualität von Apple Music nutzen zu können gibt es also vor allem zwei Möglichkeiten. Einerseits einen dedizierten Streamer. Geräte wie die Bluesound Node 2i (ca. 520 Euro auf Amazon) werden über eine App gesteuert, die Musik wird direkt vom jeweiligen Streaming-Dienst aus dem Internet geladen, über den integrierten DAC umgewandelt und ausgegeben. Bislang unterstützen diese Apple Music HiFi noch nicht, ob sich dies ändern wird bleibt abzuwarten.

Wer dagegen unterwegs verlustfreie Musik hören möchte, der kommt an einem Kabel nicht vorbei. Welche Qualität ein Kopfhöreranschluss liefert hängt vor allem davon ab, welcher DAC-Chip im jeweiligen Smartphone oder MP3-Player verbaut wurde. Smartphone ohne Kopfhöreranschluss müssen auf ein Dongle zurückgreifen. Apples eigenes Dongle ist mit einem Cirrus Logic DAC ausgestattet, der tatsächlich 24-bit / 192 kHz dekodieren kann – zumindest in Verbindung mit den AirPods Max klappt das aber nicht, gegenüber The Verge hat Apple angegeben, dass die Kopfhörer die Daten bei 24-bit / 48 kHz wieder digitalisieren.

Wer ein Gerät mit einem passenden DAC und kompatible Kopfhörer besitzt, der kann per Kabel theoretisch die volle Qualität hören, die Apple Music zu bieten hat. Dabei spielt allerdings auch die Qualität des Kopfhörer-Verstärkers und des DAC eine bedeutende Rolle, sodass sich ein Upgrade auf einen externen DAC wie etwa den AudioQuest DragonFly Cobalt (ca. 300 Euro auf Amazon) oder gar auf die Naim Uniti Atom Headphone Edition lohnen kann.  

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 6682 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 18.05.2021 (Update: 18.05.2021)