Garmin Gear Tracking: Funktion kommt auf weitere Geräte, könnte Unfälle und Kosten vermeiden

Garmin bietet nicht nur verschiedene Smartwatches an, sondern unter anderem auch Fahrradcomputer. Diese Edge-Fahrradcomputer unterstützen etwa ebenfalls die Navigation und können zur Trainingssteuerung in Echtzeit genutzt werden. Nun hat Garmin ein neues Feature auf diese Fahrradcomputer (Edge-Geräte bei Amazon) ausgerollt, welches im Allgemeinen aber nicht komplett unbekannt sein dürfte. Konkret handelt es sich um Gear Tracking. Damit lassen sich Ausrüstungsgegenstände anlegen. Diese Ausrüstungsgegenstände lassen sich einzelnen Aktivitäten beziehungsweise als Voreinstellung direkt Aktivitätsarten als Standard-Ausrüstung zuordnen. Damit lässt sich anzeigen, wie stark die Ausrüstungsgegenstände wie etwa Laufschuhe oder eben eine Fahrradkette, Reifen oder auch die Kassette genutzt wurden. Höchstgrenzen lassen sich festlegen. Sinnvoll ist diese Funktion etwa, um zu wissen, wann es Zeit für neue Laufschuhe ist. Bei Fahrrädern kann das aber ebenso sehr hilfreich sein.
Im besten (oder je nach Betrachtungswinkel dramatischsten) Fall lassen sich so sogar Unfälle etwas unwahrscheinlicher machen, wenn Reifen oder Komponenten der Schaltung dann nach einem festen Intervall gewechselt oder gewartet werden und damit ein durch Materialermüdung verursachtes Versagen von Komponenten unwahrscheinlich(er) wird. Zudem gibt es auch einen Kostenfaktor, der insbesondere beim Antrieb voll durchschlagen kann: Eine gelängte Kette beschädigt die Kassette. Insbesondere bei hochwertigen Schaltungen sind die Kassetten aber ungleich teurer als eine Kette. Bei günstigen Schaltgruppen kann es dagegen akzeptabel sein, die Schaltung im Ganzen auf Verschleiß zu fahren.
Die Komponenten werden dabei in Garmin Connect angelegt. Dort lassen sich dann auch die Wartungs- oder Wechselintervalle festlegen. Nutzerberichten zufolge funktioniert das Feature bereits, allerdings hat sich ein Nutzer über die Kommunikation und fehlende Anleitung beschwert.









