Garmin: Mit diesem Tool lässt sich das eigene Training individuell optimieren

KI ist im Prinzip auch im Fitnessbereich seit längerem Thema, allerdings zieht mit LLMs nun eine spezielle Form der KI möglicherweise auch in den Alltag von Sportlern ein. Ein neues Projekt soll es relativ einfach machen, auf der Garmin-Plattform gespeicherte Fitnessdaten mehr oder weniger intelligent auszuwerten. Der prinzipielle Vorteil liegt dabei nicht nur in der möglicherweise besonderen Fähigkeit, manuell kaum erkennbare Zusammenhänge zu identifizieren, sondern auch in der Bedienung. Dadurch müssen keine Datenbankabfragen manuell erstellt werden - und um eine Datenbankstruktur im eigentlichen Sinne müssen sich Nutzer ebenfalls nicht kümmern. Stattdessen lassen sich solche in normaler Sprache anstoßen.
Das über GitHub kostenfrei verfügbare claude-garmin von Jack-Abyss ermöglicht es, Garmin-Daten wenig überraschend mit Claude auszuwerten, und zwar spezifisch mit Claude Desktop. Dabei steht das Modell quasi als Programm beziehungsweise als Skript bereit. Die manuelle Installation ist allerdings ebenfalls mithilfe von PowerShell-Befehlen möglich. Dabei werden unterschiedliche Daten vom eigenen Garmin-Konto abgerufen, eine Anmeldung ist damit auch nötig.
Wie der Entwickler angibt, entscheidet Claude im Grunde auf Basis der Art der Anfrage und natürlich auch durch die API-Logik gesteuert, ob die dann im Prinzip zugänglichen Daten auch genutzt werden. Allerdings lässt sich Claude dazu mehr oder weniger zwingen - mit einem Prompt, der bei einem Projekt sozusagen zwangsläufig beachtet wird. Nutzer können dann beispielsweise fragen, wie sie ihre aktuelle Trainingswoche in Bezug auf die Regeneration gestalten sollen. Für die Beantwortung werden dann verschiedene, von Garmin übernommene Daten wie etwa der Erholungszustand oder auch das Trainingsvolumen herangezogen. Beispielsweise Zugriff auf Werte zur Laufeffizienz gibt es ebenfalls.
Quelle(n)
GitHub, Foto von Yevhenii Dubrovskyi auf Unsplash











