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Google Clips: Smarte Ansteck-Kamera für Familien und Tier-Liebhaber

Eine kleine smarte Ansteck-Kamera für Tier-Liebhaber und Familien: Google Clips
Eine kleine smarte Ansteck-Kamera für Tier-Liebhaber und Familien: Google Clips
Google Clips im Kinderzimmer oder im Umfeld seiner vierbeinigen Gefährten platzieren und schon erhält man smart ausgewählte Motion Stills mit seinen geliebten Protagonisten, auch wenn man selbst nicht den Auslöser drückt. Machine Learning macht aus der kleinen Ansteck-Kamera mit dem Namen Clips einen privaten Kameramann, vorerst allerdings nur in den USA.
Alexander Fagot,

Google sieht "Clips" nicht nur als kleine "Immer-mit-dabei-Kamera", um selbst für neues Foto-Material zu sorgen, sie soll dank intelligenter Machine Learning-Fähigkeiten auch selbsttätig Motion Stills schießen können, damit Papa und Mama zusammen mit den Kindern und den häuslichen Vierbeinern selbst im Bild sein können. Das Konzept will also einen privaten Kameramann ersetzen, der auf Basis ausgeklügelter Algorithmen Familienmitglieder und Freunde erkennen und dann automatisch für gut belichtete und scharfe Aufnahmen sorgen soll. 

Hardware

Google Clips ist 49 x 49 mm groß, integriert einen 12 Megapixel-Sensor mit 130 Grad-Weitwinkel-Linse, Autofokus und 1,55 um großen Pixeln. 16 GB nicht erweiterbarer Speicherplatz sowie WiFi-Direct, Bluetooth LE und USB-C sind integriert. Der integrierte Akku soll bis zu 3 Stunden Aufnahmen liefern, danach muss die kleine Kamera an die Steckdose. Kompatibel ist Google Clips vorerst nur mit Google Pixel-Phones, Samsung's Galaxy S7 oder S8 sowie iPhone 6 oder höher, andere Android-Phones werden vorerst noch nicht unterstützt.

Datenschutz?

Klassische Videos nimmt Google Clips nicht auf, stattdessen werden kleine Motion Stills mit 15 Frames pro Sekunde erstellt, aus denen sich nachträglich in Google Photos die besten Bilder extrahieren lassen. Eventuellen Datenschutzbedenken will Google dadurch begegnen, dass alle Clips verschlüsselt im Gerät gespeichert und nur auf Wunsch mit Google Photos synchronisiert werden. Zudem passiert die gesamte KI-Arbeit direkt in der Kamera selbst, nicht in der Google Cloud. Gesichter werden erkannt aber nicht mit Namen gepaart.

Nur in den USA

Mit Google Clips wendet sich Google explizit an Tierbesitzer und Familien, die Ansteck-Kamera ist weder als Security-Cam noch als Action-Cam gedacht. Insofern sind die angedachten 250 US-Dollar eigentlich ziemlich teuer, hierzulande muss man sich aber ohnehin keine Gedanken darüber machen, vorerst ist Google Clips nur für US-Kundschaft gedacht, ein Lieferdatum wurde noch nicht kommuniziert.

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Autor: Alexander Fagot,  5.10.2017 (Update:  5.10.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.