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Google Pixelbook: Neuer Versuch eines Premium-Chromebooks vorgestellt

Google Pixelbook: Neuer Versuch eines Premium-Chromebooks vorgestellt
Google Pixelbook: Neuer Versuch eines Premium-Chromebooks vorgestellt
Google will es wissen: Nachdem man mit dem Chromebook Pixel erstmals ein Notebook auf den Markt brachte, das zwar viel Lob für seine Hardware bekam, insgesamt aber kein Erfolg war, versucht man es nun mit dem neuen Pixelbook erneut. Der größte Unterschied: Das Pixelbook ist ein Convertible.

Im Februar 2013 stellte Google sein erstes Laptop vor. Das Chromebook Pixel sollte zeigen, dass Chrome OS auch zu einem Premium-Notebook passt. Obwohl Google noch eine zweite Version seines ersten Notebooks auf den Markt brachte: Das Chromebook Pixel war kein Erfolg. Im März diesen Jahres wurde das Ende dieser Produktlinie verkündet.

Jetzt versucht es Google noch einmal. Heute hat der Konzern das Pixelbook vorgestellt. Das Pixelbook ist keine Fortführung des Chromebook Pixels, sondern eine Neuentwicklung. Anders als das Pixel ist es kein traditionelles Notebook, sondern ein Convertible. Google hat sich für ein Design entschieden, das einem Lenovo Yoga 910 oder HP Spectre x360 entspricht, ein Convertible mit 360-Grad-Scharnier. Man klappt also dass Display auf die Rückseite des Notebooks um und kann es so als Tablet nutzen-

Dabei setzt man beim Display wie beim Chromebook Pixel auf das Format 3:2, in diesem Fall mit 12,3-Zoll Diagonale und einer Auflösung von 2.400  x 1.600, was Google als Quad-HD bezeichnet. Dieses Display steckt in einem Unibody-Gehäuse aus Aluminium, wobei die Displayränder für heutige Verhältnisse durchaus kleiner ausfallen könnten.

Im Inneren steckt ein Intel Core i5 oder ein Core i7 der siebten Generation. Diesen CPUs stellt man bis zu 16 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher bei. Wobei das eventuell gar nicht notwendig wäre: Schließlich läuft auf dem Gerät das Cloud-basierte Betriebssystem Chrome OS, das wesentlich weniger Rechenkraft und Speicherplatz als Microsoft Windows benötigt.

Das nur 10 mm dicke und 1 kg schwere Gehäuse enthält einen Akku, der über eine Schnellladefunktion verfügt und das Laptop 10 Stunden lang am laufen halten soll. Nicht mitgeliefert wird der neue Google Pixelbook Pen, den man für 99 $ optional kaufen kann.

Ob das Pixelbook erfolgreicher sein wird als das Chromebook Pixel, das ist zumindest zweifelhaft. Chrome OS hat zwar viele Fortschritte gemacht, ist aber immer noch weit davon entfernt Windows abzulösen. Und ehemalige Alleinstellungsmerkmale wie ein hochauflösendes Display oder das 3:2-Format bieten mittlerweile auch andere Notebooks. Ein neues Alleinstellungsmerkmal ist die integration von Google-Assistant, die sonst kein anderes Notebook bietet.

Preislich geht es beim Google Pixelbook bei 999 $ los. Es wird nur in den USA, in Großbritannien und Kanada erscheinen, genau wie das Chromebook Pixel.

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Autor: Benjamin Herzig,  4.10.2017 (Update:  4.10.2017)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.