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Google Pixel 6 Pro: Anonymes Hands-On mit dem Google-Flaggschiff liefert neue Erkenntnisse und Screenshots

Eine Art Hands-On mit dem Google Pixel 6 Pro liefert neue Erkenntnisse zu den Specs und Features des Google-Flaggschiffs.
Eine Art Hands-On mit dem Google Pixel 6 Pro liefert neue Erkenntnisse zu den Specs und Features des Google-Flaggschiffs.
Eine Art Hands-On mit dem Google Pixel 6 Pro bestätigte und widerlegte einige zuletzt kolportierte Vermutungen und lieferte auch erste Screenshots direkt vom Gerät, das sich offenbar in der Hand eines Testers befindet, wodurch wir nicht nur neue und teils sehr konkrete Hinweise zu den technischen Daten erhalten sondern auch einige Leaks der letzten Tage ins rechte Licht rücken können.
Alexander Fagot,

Ein Leaker versorgte Mishaal Rahman vom XDA-Developers-Forum vor wenigen Stunden mit frischen Informationen zum Google Pixel 6 Pro, die offenbar direkt vom Gerät stammen, es handelt sich bei der anonymen Quelle also wohl um einen Tester, der bereits Hands-On-Erfahrung mit dem nahenden Google-Flaggschiff hat.

Er lieferte nicht nur einige Screenshots aus diversen Einstellungsmenüs (siehe unten) sondern rückte auch einige Dinge zurecht, etwa die Frage, ob tatsächlich Active Edge unterstützt wird, also das Drücken der Seitenränder, um dadurch bestimmte Aktionen, etwa das Starten des Google Assistant auszulösen. Dies sei zumindest am Pro-Modell nicht der Fall, sehr wohl stimme allerdings die Information, dass neben Wireless Charging auch Battery Share aka Reverse Wireless Charging unterstützt wird, also das Aufladen anderer Geräte direkt an der Rückseite des neuen Google Phones.

Die Android 12 Quick-Tap-Geste, also das kurze doppelte Antippen der Rückseite wird am Pixel 6 Pro unterstützt, ebenso 120 Hz sowie niedrigere Refreshraten wie 10 oder 30 Hz für das Always-On-Display. Das deutet stark auf ein LTPO-Display mit dynamischer Refreshrate, wobei das aktuell noch nicht bestätigt wurde. Bekannt ist jedenfalls, dass die native Auflösung des AMOLED-Panels 3.120 x 1.440 Pixel beträgt. Ultrawideband (UWB) ist ebenfalls an Bord, was bedeutet, dass etwa digitale Autoschlüssel mit dem Google Pixel 6 Pro sowohl via NFC als auch UWB unterstützt werden.

Weitere Erkenntnisse zu Tensor-Chip, Kameras und mehr

Das XDA-Developers-Team konnte weiters konkrete Hinweise auf die Existenz eines Exynos 5G-Modems mit der Modellnummer 5123 finden, das sowohl Sub-6 als auch mmWave unterstützt, letzteres aber wohl wie bei der Konkurrenz primär in den USA. Der zuletzt auf Geekbench aufgetauchte Leak, der etwa die Taktfrequenzen und die ungewöhnliche 2x2x4 Cluster-Konfiguration mit zwei High-Speed-Cores mit 2,8 Ghz Taktfrequenz und eine Mali-G78-GPU verriet, sei höchstwahrscheinlich authentisch, erwähnt Mishaal Rahman, zumindest passen die Erkenntnisse vom Testgerät zum Geekbench-Leak, auch wen aktuell noch unklar sei, welche ARM Cortex-Kerne beim Google Tensor-Chipsatz zum Einsatz kommen.

Die Mali G78-GPU arbeitet offenbar mit 848 Mzh, 12 GB RAM sind in Form von LPDDR5 verbaut. Auch bisher bereits bekannte Informationen zu den Kameras konnten durch die Informationen des Testers bestätigt werden. Die Hauptkamera an der Rückseite ist demnach ein Samsung ISOCELL GN1 mit 50 Megapixeln, die Ultraweitwinkel-Cam ein 12 Megapixel IMX386 und hinter der Periskop-Telefoto-Optik mit 4x Zoom steckt ein 48 Megapixel Sony IMX586. Die Displayloch-Selfie-Cam an der Vorderseite ist ein 12 Megapixel Sony IMX663.

Last but not least bestätigt das Hands-On mit dem Google Pixel 6 Pro auch einige weitere Hardware-Details, etwa einen 5.000 mAh Akku, eine Modellvariante mit 128 GB Speicher, Wi-Fi 6E-Unterstützung (6 Ghz WLAN) , einen optischen Fingerabdrucksensor von Goodix im Display sowie einen Cirrus Logix CS35L41 Audio-Verstärker. Die gemunkelten 5 Jahre Android-Unterstützung für die Pixel 6-Reihe könnten sich ebenfalls bewahrheiten, denn Google setzt in der neuen Pixel-Generation offenbar auf den Linux Kernel 5.10, der bis Ende 2026 supported werden soll.

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Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News - 8344 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Als Tech-begeisterter Jugendlicher mit Assembling- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bevor ich professionell in die Computerwelt eingestiegen bin und 7 Jahre lang Kunden beim österreichischen IT-Dienstleister Iphos IT Solutions als Windows Client- und Server-Administrator sowie Projektmanager betreut habe. Als viel reisender Freelancer schreibe ich nun schon seit 2016 für Notebookcheck von allen Ecken dieser Welt aus über brandaktuelle mobile Technologien in Smartphones, Laptops und Gadgets aller Art.
Kontakt: @alfawien
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Autor: Alexander Fagot, 15.09.2021 (Update: 15.09.2021)