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Google zeichnet Standort auch gegen den Willen des Nutzers auf

Google zeichnet Standort auch gegen den Willen des Nutzers auf (Symbolfoto)
Google zeichnet Standort auch gegen den Willen des Nutzers auf (Symbolfoto)
Der Suchmaschinengigant- und Betriebssystementwickler Google speichert den Standort des Nutzers auch gegen dessen ausdrücklichen Willen. Nutzer können sich der Überwachung entziehen, wobei diese Option gut versteckt ist.

Die Nachrichtenagentur AP gibt an, dass Google auch dann Standortdaten von Nutzern sammelt, wenn diese den sogenannten Standortverlauf deaktiviert haben. Dabei ergibt sich dem Bericht zufolge kein komplett lückenloser Verlauf der Position, allerdings ließ sich in einem konkreten Fall eine Zugreise nachvollziehen und auch häufig aufgesuchte Plätze konnten identifiziert werden.

Offenbar sammelt Google die Daten aus mehreren Quellen, so wird etwa bei Updates der Wettervorhersage der Standort abgegriffen, selbiges gilt bei Suchanfragen oder der Nutzung von Maps. Dabei ist die Erfassung des Standorts nicht problematisch, die zentrale Speicherung hingegen schon.

Der Computerexperte Jonathan Mayer wirft dem Suchmaschinenanbieter deshalb auch vor, Nutzer bewusst in die Irre zu führen. So lässt sich die Aufzeichnung der Standortdaten nämlich über den Punkt Web- & App-Aktivitäten komplett deaktivieren. Google hingegen sieht weder im Standortverlauf noch in den Web- & App-Aktivitäten irreführende Formulierungen.

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Autor: Silvio Werner, 14.08.2018 (Update: 14.08.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.