Seit Jahrhunderten fragen sich die Menschen, ob sie allein im Universum sind, und suchen nach wie vor nach potenziellen Lebenszeichen im Weltraum, wie es beispielsweise beim Mars der Fall ist. Doch kürzlich hat sich ein Team chinesischer Forscher einer komplexeren Aufgabe zugewandt. Die Wissenschaftler richteten das Fast Radio Telescope auf Trappist-1, um nach Lebenszeichen zu suchen.
Fast zwei Stunden lang analysierten sie Radiofrequenzen, die auf künstliche Aktivitäten in diesem System hindeuten könnten. Und auch wenn dies überraschend erscheinen mag, ist es wichtig zu verstehen, dass Trappist-1 ein bemerkenswerter Stern ist, der nur 40 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt. Sieben Gesteinsplaneten, die unserem Planeten in der Größe ähneln, umkreisen ihn. Das ist jedoch noch nicht alles, denn sie könnten flüssiges Wasser beherbergen.
Obwohl die ersten Ergebnisse nichts ergeben haben, wollen die Wissenschaftler hier nicht aufhören. Sie planen, nach weiteren Signalen zu suchen – seien sie nun periodisch oder vorübergehend –, um künstliche Aktivitäten in diesem System zu entdecken. Dies würde die Existenz von Leben und fortschrittlicher Technologie an einem anderen Ort im Universum beweisen. Darüber hinaus sind rote Zwergsterne sehr langlebig, was die Entstehung von Leben um sie herum begünstigen kann.
Aber aufgepasst: Sie sind ziemlich instabil und können Planeten ohne Atmosphäre starker Strahlung aussetzen. Astronomen interessieren sich auch für weiße Zwerge, die Leben im Universum beherbergen könnten. Laut einer kürzlich durchgeführten Studie gibt es mehr als zehn Milliarden Exoplaneten in der Milchstraße, die von diesem Umstand betroffen sein könnten.
Quelle(n)
Techno-Science.net (auf Französisch)














