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Huawei: Unter Druck wegen Downgrades

Huawei: Unter Druck wegen Downgrades
Huawei: Unter Druck wegen Downgrades
Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei Technologies gerät unter Druck, da er auf Grund von Lieferengpässen dazu gezwungen ist schlechtere Hardware in seinen High-End Modellen, wie dem Huawei P10, zu verbauen.
Christian Hintze,
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Am 20. April ließ der Konzernchef Mobile Richard Yu verlauten, dass man einen Mix aus weniger effizienten eMMC-Flash-Speicher und den high-performance Universal Flash Storage (UFC) im aktuellen Flagschiff-Modell P10 verbaut hat. Als Grund nennt er Lieferengpässe bei den Chip- und Speicherproduzenten.

Natürlich versicherte Yu, dass die Nutzer dadurch keine spürbaren Nachteile in der Praxis bemerken werden. Trotzdem gab es einen allgemeinen Aufschrei seitens vieler Kunden. Dieser wurde zusätzlich durch neu aufgetauchte Benchmark-Ergebnisse befeuert, die bei mehreren Geräten des gleichen Modells auf verschiedene Performance-Werten kamen.

Immer öfter scheinen Lieferengpässe und mögliche Materialknappheit zum Problem für Smartphone-Hersteller zu werden. Bei Huawei war der „Downgrade“ besonders brisant, da man auf der Website den hoch effizienten UFC-Speicher als besonderes Highlight-Feature im Mate 9-Modell anpries. Dort hieß es, der neue UFC-Speicher sei bis zu 100 Prozent schneller als der typische eMMC-Speicher. Letzte Woche verschwand diese Darstellung ohne jeden weiteren Kommentar von der Website. Zur gleichen Zeit wurde „zufällig“ auch eine third-party App zur Performance-Messung des P10 aus dem App Store entfernt.

Diese Vorkommnisse summierten sich zum aktuellen Ärger der Konsumenten, die dem Konzern vorwerfen minderwertige Hardware zum gleichen, hohen Preis zu verkaufen und diesen Fakt auch noch zu verheimlichen. Bei Huawei reagierte man zuletzt einsichtig und hat eine interne "Taskforce" formiert. Sie soll Schritte zur Befriedung der verärgerten Kunden unternehmen. Welche Maßnahmen das sein werden, beispielsweise eine Kompensation für Käufer, ist noch nicht entschieden.

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Quelle(n)

Text: Reuters

Bild: Huawei

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1642 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 29.04.2017 (Update: 29.04.2017)