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Intel Core i9-9900K unter 500 Euro und kommt ein i9-9900KF ohne iGPU?

Den i9-9900K gibts so günstig wie noch nie
Den Intel Core i9-9900K gibts schon unter 500 Euro zu kaufen, doch nun bringt der Konzern angeblich weitere CPU-Versionen ohne iGPU-Einheit heraus. Diese sind preislich derzeit aber noch unattraktiv.

Bei der Markteinführung wanderten für einen Intel Core i9-9900K mehr als 600 Euro über den Ladentresen, kurzzeitig waren es sogar aufgrund von Produktionsengpässen über 700 Euro. Nun rutschen die Verkaufspreise für die Tray-Version bei den Preis-Vergleichsportalen erstmals unter die 500-Euro-Grenze. Die Boxed-Version liegt mit 540 Euro derzeit 40 Euro über der Tray-Variante. 

Interessanter als der erfreuliche Preisrutsch ist aber das Gerücht, dass Intel angeblich an einer Coffee-Lake-Refresh-Version mit deaktivierter iGPU arbeitet. Für Intel ein cleverer Schachzug, um Lieferengpässe und Chips mit fehlerhafter iGPU durch einfaches Deaktivieren der Grafikeinheit zu bewältigen. 

Diese CPUs sollen die Kennzeichnung "F" erhalten und werden schon in einigen Onlineshops gelistet. So finden wir zwar bereits Varianten vom Core i5-9400KF, i5-9600KF, i7-9700KF und i9-9900KF, aber zu äußerst unattraktiven Preisen. Der Intel Core i5-9600KF mit deaktivierter iGPU wird beispielsweise in einem Online-Shop um 330 Euro angeboten, während die normale Version des Core i5-9600K bei den günstigsten Shops schon ab 260 Euro (313 Euro im selben Shop) erhältlich ist. Es ist also mit einem größeren Preisverfall für die F- und KF-Prozessoren zu rechnen.

Wann genau der Verkaufsstart der iGPU-losen CPUs geplant ist, hat Intel nicht verlautbaren lassen, ein möglicher Termin wäre allerdings der 8. Januar 2019.

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Autor: Daniel Puschina, 27.12.2018 (Update: 27.12.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.