In einer Umfrage (zum PDF-Download) wollte der Konzernriese Intel die Wechselbereitschaft zu Computern mit KI-Eigenschaften im geschäftlichen Umfeld herausfinden. Dazu wurden weltweit über 5.000 Führungskräfte und IT-Abteilungsleiter befragt.
87 Prozent der Unternehmen wollen auf „KI-PCs“ umsteigen
Es kam heraus, dass insgesamt 87 Prozent aller befragten Führungskräfte die Einführung von KI-basierten PCs planen beziehungsweise bereits ein Upgrade durchführen. Dass die Einführung langsamer vorankommt als gewünscht, liegt laut den Studienergebnissen vor allem an einem mangelnden Verständnis für künstliche Intelligenz.
So nutzen die meisten Menschen zwar cloudbasierte KI-Modelle (beispielsweise DeepSeek, Google Gemini oder ChatGPT), bezüglich des unternehmerischen Zwecks, sieht ein Großteil der Belegschaft (65 Prozent) keinen Nutzen im Einsatz von lokaler AI. Bei Entscheidern schrumpft dieser Wert auf 51 Prozent. Entsprechend muss das Wachstum von Führungspersönlichkeiten angestoßen werden.
Sicherheitsbedenken im Fokus
Dass diese allerdings zögern, liegt unter anderem an Bedenken bezüglich der Sicherheit und des Datenschutzes. Vor allem Unternehmen aus Japan (68 Prozent) und Brasilien (62 Prozent) sehen diesen Aspekt im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz kritisch.
Global betrachtet melden „Nicht-IT-Führungskräfte“ mit 50 Prozent etwas stärkere Sicherheitsbedenken an, als ihre Kollegen aus der IT (48 Prozent). Neben der Sicherheit sehen sich die Unternehmen hohen Anschaffungskosten gegenüber, wobei diese, laut der Umfrage, den ROI außer Ansatz lassen (also die Zeit, bis sich die Anschaffung durch Effizienzsteigerung wieder amortisiert hat).
Trotz der Bedenken zeigen Daten des „Gartner Market Databook“, dass die Nachfrage nach AI-PCs (unabhängig vom Zweck) stetig steigt. Interessant ist dabei, dass AI-Laptops (102.421 Stück) den AI-Desktop-PCs (11.804 Stück) vorgezogen werden.
Quelle(n)
Intel, Gartner Market Databook Bildquelle: Intel












