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Intel: Weitere Details zu Intels Broadwell-Prozessoren

Erste Produkte mit Intels Haswell-Nachfolger Broadwell werden für Mitte 2014 erwartet. Auf dem IDF 2013 hatte Intel aber schon ein lauffähiges System mit Broadwell vorgeführt. Nun gibt es weitere Informationen zu der nächsten Prozessorgeneration.

Auf dem IDF 2013 hatte Intel bereits ein funktionierendes System mit dem Haswell-Nachfolger Broadwell am Start. Erste Serienprodukte mit den besonders sparsamen Broadwell-CPUs werden zwar erst für Mitte 2014 erwartet, allerdings gibt es nun neue Informationen zu der künftig im 14-nm-Prozesses hergestellten Prozessorgeneration mit Codenamen Broadwell.

Zuletzt hatte Intel-CEO Brian Krzanich allerdings eingeräumt, dass Intel den Beginn der Massenfertigung seiner Prozessoren der Generation Broadwell nach hinten verlegen musste. Grund: Intel kämpft noch mit einer zu geringen Ausbeute in der 14-nm-Fertigung. Durch den neuen Fertigungsprozess will Intel mit Broadwell im Betrieb rund 30 Prozent Energie einsparen - bei, im Vergleich zu Haswell, gleicher oder sogar höherer Leistung.

Cpu-world.com hat nun weitere Details zu Broadwell ausgegraben. So werden die neuen Broadwell-Prozessoren als Serien "H", "U" und "Y" aufgelegt. Die Reihe H steht dabei für besonders performante Chips, die Serien U und Y sollen als Ultra-Low-Power-Prozessoren hingegen besonders sparsam sein. Eine Demonstration zum unterschiedlichen Energieverbrauch der ULV-CPUs aus der Generationen Haswell und Broadwell machte Intel schon auf dem IDF 2013.

Die Hochleistungsprozessoren der Broadwell-Serie H wird es als 1- und 2-Chip-Lösungen geben. Die SKUs mit 2 Chips (PCH separat) werden mit 4 Rechenkernen (Cores), GT2 oder GT3e Grafik, bis zu 6 MByte L3-Cache und Unterstützung für DDR3L-1600-RAM aufwarten. Als Chipsätze gibt es den HM86, HM87 oder QM87 sowie den neuen HM97. Bei den 1-Chip-CPUs ist der Broadwell PCH-LP Chipsatz in den SoC integriert und als Grafik nur die GT3e vorgesehen. Die maximale TDP soll 47 Watt betragen. Einige Modelle werden dank einer konfigurierbaren TDP auch mit 37 Watt auskommen.

Intels besonders energiesparende Prozessoren der Reihe U und Y kommen nur als 1-Chip-Lösung und Dual Core. Der L3-Cache ist bis zu 4 MByte groß. Die CPUs der U-Serie unterstützen bis zu 16 GByte DDR3L-1600-RAM oder bis zu 8 GByte LPDDR3-1600. Als TDP sind 15 Watt oder 28 Watt vorgesehen. Die SKUs mit 15 Watt haben entweder eine GT3 oder GT2 Grafik integriert, Celeron und Pentium eine GT1 als GPU. Bei den Chips mit 28 Watt ist stets eine GT3 dabei und diese werden als Core i3, Core i5 und Core i7 vermarktet.

Die sparsamsten Prozessoren des Broadwell-Lineups sind die Y-CPUs als Ultra Low Power SoCs. Einige Modelle lassen sich dank konfigurierbarem TDP auf 3,5 Watt trimmen, der Rest wird mit 4,5 Watt TDP spezifiziert. Neben 2 Rechenkernen nutzen die Y-Prozessoren eine GT2 GPU, bis zu 4 MByte L3-Cache und arbeiten mit bis zu 8 GByte LPDDR3-1600-Speicher zusammen.

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 12.12.2013 (Update:  4.09.2014)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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