Das Motorola Razr 70 wird zwischen 749 und 840 Euro angeboten (etwa bei amazon.de). Ein stolzer Preis für ein Smartphone, dafür kann man einiges erwarten, oder? Nun, es handelt sich um ein Clamshell Foldable, also ein Klapp-Smartphone, welches an der kurzen Seite zusammengefaltet wird.
Dies erfordert natürlich recht aufwändige Technik und ein weiteres Display an der Außenseite, um Benachrichtigungen auch im geschlossenen Zustand sehen zu können.
Man muss irgendwo Kompromisse machen und so erhält man also Foldable mit guter Display-Qualität, aber deutlichen Schwächen bei Performance und Software-Support.
Preispositionierung im Markt
Der Herstellerpreis beträgt 869 Euro, eine deutlich Steigerung gegenüber den 799 Euro für den Vorgänger.
Der Bestpreis für das Razr 70 liegt aktuell bei etwa 749 Euro. Der Preis ist also schon deutlich gesunken und der Vorgänger wird für unter 500 Euro angeboten.
Wer noch etwas wartet, der wird das Foldable sicher bald noch günstiger bekommen.
Vergleich mit Alternativen
Ein Samsung Galaxy Z Flip7 liegt preislich nur minimal höher, bietet dafür längere Updates und bessere Performance.
Natürlich ist aber der Style-Faktor dort nicht ganz so hoch wie beim Motorola Razr 70: Samsungs Smartphone ist eher zurückhaltend designt.
Nutzerkontext für Kaufentscheidung
Ein Nutzer, der primär ein kompaktes Foldable für den Alltag sucht, findet im Razr 70 eine gute Option.
Wer Performance und Langzeitsupport benötigt, sollte vielleicht lieber zu einem anderen Modell greifen. Hier hat das Razr 70 eindeutig seine Schwächen.
Fazit zum Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Razr 70 ist ein sehr hübsches Clamshell Foldable, welches Liebhaber heller und farbtreuer Displays zufriedenstellen wird. Performance-Schwächen und kurzer Support bleiben jedoch kritische Punkte für den Gesamteindruck.
Ein detailliertere Analyse des Klapp-Phones erhalten sie in unserem ausführlichen Testbericht zum Motorola Razr 70.






