Hohe Power Limits von Intel-Prozessoren sind schon seit Jahren ein Problem. Die kurzzeitige Leistung profitiert davon zwar und vor allem in Benchmarks mit kurzen Lastspitzen (wie Geekbench) bekommt man gute Ergebnisse, doch im Alltag bringt das oftmals auch einige Probleme mit sich. So auch beim aktuellen Multimedia-Laptop Lenovo Yoga Pro 7i 14 Aura Edition, der mit dem Core Ultra 9 285H ausgestattet ist. Grundsätzlich handelt es sich hier um einen Prozessor der 45-Watt-Klasse, dieser kann aber im Bereich von 35 bis 115 Watt betrieben werden.
Lenovo nutzt die vollen 115 Watt auch aus, und bei einem relativ kompakten 14-Zoll-Laptop sollte man sich dann nicht wundern, dass dieser Wert nicht lange gehalten werden kann. Interessanterweise zeigt ausgerechnet der Akkubetrieb, dass der hohe Wert aber nicht viel Sinn macht. Denn während der Laptop im Netzbetrieb die 115 Watt nur recht kurz halten kann und dann auf 75 Watt abfällt, liegt der maximale Verbrauch im Akkubetrieb bei 95 Watt, was die Kühlung länger durchhält, bevor der Wert erneut auf 75 Watt abfällt. Im Cinebench 2024 Multi-Test ist das Ergebnis im Akkubetrieb dadurch sogar minimal besser, wie wir auch im Test gezeigt haben.
Abgesehen von der Leistung gibt es aber weitere Probleme, denn das 100-Watt-Netzteil ist einfach nicht stark genug, um den Energiebedarf unter Last zu decken. Daher muss auch bei kurzen Lastspitzen immer wieder der Akku angezapft werden, um den Energiebedarf zu decken. Für die Lebensdauer des Akkus ist das mit Sicherheit nicht förderlich. Das zweite Problem sind die Lüfter, denn bei so hohen Verbräuchen entsteht viel Hitze, weshalb die Lüfter schnell laut werden. Alles in alles würden etwas geringere Power Limits für den Nutzer mehr Sinn machen. Für weitere Informationen zum neuen Yoga Pro 7i 14 Aura Edition steht unser ausführlicher Testbericht zur Verfügung.











