Wir haben gerade das erste Gerät aus MSIs aktueller Prestige-Serie im Test gehabt, die auf Intel neue Panther-Lake-Mobilprozessoren setzt. Das Prestige 14 Flip AI+ ist ein 14 Zoll großes Convertible mit hochwertigem Gehäuse und inkludiertem Nano-Pen, der sehr clever auf der Unterseite des Convertibles zwischen den beiden vorderen Gummifüßen verstaut und gleichzeitig auch geladen werden kann. Aufgrund seiner Größe ist der Nano Pen natürlich nicht besonders komfortabel in der Handhabung, doch für kurze Notizen oder kleine Skizzen reicht er auf jeden Fall vollkommen aus.
Da es sich um ein Convertible handelt ist natürlich ein Touchscreen verbaut, der jedoch einen gemischten Eindruck hinterlässt. MSI hat sich für einen OLED-Touchscreen mit der Auflösung 1.920 x 1.200 entschieden. Grundsätzlich ist die Bildqualität sehr gut, wobei helle Flächen minimal körnig wirken. Zudem sind schon ab Werk akkurate Farbprofile für sRGB sowie P3 verfügbar, die Bildbearbeitung ist also grundsätzlich problemlos möglich. Abgesehen von der Frequenz, die nur bei 60 Hz liegt, ist aber die Helligkeit ein Problem. Denn der Bildschirm erreicht noch nicht einmal 300 Nits, was für ein modernes Gerät mit einer UVP von mehr als 1.500 Euro schon sehr wenig ist. Hinzu kommt zudem noch, dass HDR-Inhalte nicht unterstützt werden. Hiervon waren wir besonders überrascht, doch sowohl Windows als auch der Intel-Treiber haben gezeigt, dass HDR-Inhalte vom verbauten Display nicht unterstützt werden. Alles in allem ist das Display damit enttäuschend und wir verstehen nicht, warum MSI hier so ein dunkles Panel verbaut. Bei dem Thema HDR kann sich die Situation möglicherweise noch mit einem Software-Update verbessern. Was man von einem aktuellen 14 Zoll großen OLED-Touchscreen erwarten kann, zeigt beispielsweise Honor mit dem MagicBook Pro 14 2026.
Alle weiteren Informationen zum neuen MSI Prestige 14 Flip AI+ stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.





