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Microsoft: Hololens-Software kommt im April für Smartphones

Die App 'Dynamics 365 Remote Assist' ist eine von zwei AR-Apps, die zu Beginn veröffentlicht werden (Quelle: Microsoft)
Die App 'Dynamics 365 Remote Assist' ist eine von zwei AR-Apps, die zu Beginn veröffentlicht werden (Quelle: Microsoft)
Microsoft hat angekündigt im April einen Teil seiner Dynamics 365 AR-Anwendungen für iOS und Android-Smartphones verfügbar zu machen. Damit erhält man einige interessante Funktionen für sein Smartphone, die besonders im Business-Segment interessant werden dürften.

Wenn es um Augmented Reality auf dem Smartphone geht, haben bisher Apple mit seinem ARKit und Google mit seiner ARCore-Software das meiste Geld in diesen Markt investiert. Mit Microsoft steigt jetzt ein weiterer großer Software-Konzern in dieses Segment ein.

Bis jetzt hat sich Microsoft im Rahmen von Augmented Reality besonders mit der Hololens einen Namen gemacht, die der Konzern im Oktober 2016 vorgestellt hat und die demnächst wahrscheinlich ein Update bekommen wird. Hierbei handelt es sich um eine Brille, die mit Hilfe von zwei Projektoren an der Innenseite der Brille dreidimensionale Grafiken erstellen und diese im Raum platzieren kann.

So soll künftig die App 'Dynamics 365 Product Visualize' im Betrieb aussehen (Quelle: Microsoft)
So soll künftig die App 'Dynamics 365 Product Visualize' im Betrieb aussehen (Quelle: Microsoft)

Nun hat Microsoft bekannt gegeben, dass es einige der Funktionen, die bisher nur für die Hololens verfügbar waren, auch für Smartphones veröffentlichen wird. So werden die Apps 'Dynamics 365 Product Visualize' für iOS und 'Dynamics 365 Remote Assist' für Android im April den Startschuss für Microsoft in diesem Gebiet geben. Mit der ersten App lassen sich künftig Produkte und Gegenstände auf dem Smartphone dreidimensional in die wirkliche Welt einblenden, was dabei helfen soll, die Größe des Produktes oder seine Funktionen genauer vorstellen zu können.

Bei der zweiten App für Android handelt es sich um eine Remote Assist-App, bei welcher man dem Nutzer auf der anderen Seite dreidimensional auf dem Smartphone einblenden kann, was dieser genau zu tun hat. Man könnte es also als Skype mit AR-Funktionen beschreiben.

Es wird auf jeden Fall spannend sein zu sehen, wie sich diese Apps durchsetzen können und welche weiteren interessanten AR-Anwendungen wir künftig zu Gesicht bekommen.

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Autor: Cornelius Wolff, 21.02.2019 (Update: 21.02.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.