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Microsoft expandiert mit 2 neuen Diensten im Sicherheitssegment

Die beiden neuen Dienste basieren auf der Azure-Cloud von Microsoft
Die beiden neuen Dienste basieren auf der Azure-Cloud von Microsoft
Während Microsoft in der Vergangenheit im Bereich Sicherheit eher weniger aktiv war, expandiert der Konzern jetzt mit zwei neuen Sicherheitsdiensten auf eben diesen Markt. Diese basieren auf der Azure-Cloud des Konzerns.
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Sicherheitsaspekte wurden bei Microsoft in der Vergangenheit lange Zeit hinten angestellt. So gab es zwar regelmäßig Sicherheitsupdates für Windows, allerdings war es immer noch ein ziemliches Risiko, das Betriebssystem ohne extra Virenscanner zu nutzen. Hier sollte zwar der Windows Defender Abhilfe schaffen, doch konnte auch dieser bisher kaum einen extra Virenscanner ersetzen. So erhielt der Defender auch erst kürzlich von der Stiftung Warentest die Note befriedigend (2,6). Andere Virenscanner haben sich hier deutlich besser geschlagen.

Nun bringt Microsoft zwei neue Sicherheitsdienste auf den Markt, mit denen der Konzern in diesem Segment expandieren will. Der erste Service nennt sich Azure Sentinel und wird vorerst als Preview veröffentlicht. Dieser Service soll künftig in der Lage sein, viele Datenströme zu analysieren und diese nach Angriffsmustern absuchen zu können. Wird ein Angriff damit aufgespürt, wird dieser von dem Dienst auch gleich blockiert. Dabei stützt sich das System auf maschinelles Lernen, wobei die notwendigen Daten nicht nur vom eigenen Rechner, sondern beispielsweise vom gesamten Firmennetzwerk gesammelt werden, in welchem das System agiert. Die Ergebnisse der Software lassen sich anschließend in der Azure-Cloud einsehen.

Beim zweiten Dienst handelt es sich um eine Erweiterung für das Defender Advanced Threat Protection (ATP)-Programm von Microsoft mit dem Namen 'Threat Experts'. Dieser soll es den Kunden ermöglichen, sich künftig im Zweifel Hilfe von einem Sicherheitsexperten über das Internet dazu zu holen. Diese Experten sollen das System allerdings nur unterstützen, welches ebenfalls auf künstlicher Intelligenz basiert und auf gezielte Cyberangriffe und verdächtiges Verhalten hinweisen und diese untersuchen soll.

Beide Dienste basieren auf dem Cloud-Service von Microsoft namens 'Azure', mit welchem der Konzern in letzter Zeit große Wachstumszahlen einfahren konnte.

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1444 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff,  2.03.2019 (Update:  2.03.2019)