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Microsoft sagt Steam den Kampf an: Der Windows Store wird seine Provision an Spiele-Verkäufen drastisch reduzieren

Microsoft will den Windows Store offenbar zum ernsthaften Konkurrenten für Steam weiterentwickeln. (Bild: Szauer Jennifer K.)
Microsoft will den Windows Store offenbar zum ernsthaften Konkurrenten für Steam weiterentwickeln. (Bild: Szauer Jennifer K.)
Nachdem Epic Games bei Verkäufen von Spielen unter gewissen Umständen bereits eine deutlich geringere Provision als Steam veranschlagt wird bald auch Microsoft seinen Anteil am Verkauf von PC-Spielen über den Windows Store reduzieren, um Entwicklern zusätzlichen Anreiz zu geben, Spiele über den eigenen Store zu vertreiben.
Hannes Brecher,
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Microsoft hat bisher 30 Prozent des Verkaufserlöses als Provision eingestrichen, wenn Software oder Spiele über den Windows Store verkauft wurden. Ab 1. August wird sich das ändern: Während die Provision beim Verkauf von Apps unverändert bleibt schneidet der Konzern beim Verkauf von Spielen nur noch 12 Prozent mit. Das Ziel dieser Aktion dürfte es sein, besser mit Steam und mit dem Epic Games Store zu konkurrieren, indem Entwickler einen größeren Anreiz erhalten, ihre Spiele auch im Windows Store anzubieten.

Microsoft betont, dass die Sache keinen Haken hat – die geringere Provision gilt für alle Spiele, von allen Entwicklern, ohne dass diese dafür besondere Bedingungen erfüllen müssen. Die neue Provision dürfte nicht zufällig gewählt sein, denn der Epic Games Store verlangt für die meisten Spiele ebenfalls einen Anteil am Verkaufserlös von 12 Prozent.

Diese Änderung gilt allerdings ausschließlich für PC-Spiele – beim Kauf eines Xbox-Spiels gehen nach wie vor 30 Prozent an Microsoft. Dass die Provision für Konsolen-Spiele nicht reduziert wird dürfte vor allem daran liegen, dass das Geschäftsmodell ein anderes ist, die Verkaufserlöse von Spielen werden großteils dafür verwendet, die Plattform zu vermarkten und die Hardware günstiger anbieten zu können. Obwohl Steam von den meisten Entwicklern weiterhin 30 Prozent der Verkaufserlöse kassiert ist die Plattform die wichtigste Einnahmequelle für den Großteil aller Spieleentwickler, die ihre Titel für Windows veröffentlichen.

Quelle(n)

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 5516 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 29.04.2021 (Update: 29.04.2021)