ModRetro M64: Akkuratere Nintendo 64-Emulation unterstützt originale Titel und hat Termin

Es gibt durchaus verschiedene Arten, sich dem Thema Retro-Gaming zu nähern, sei es über eine quasi identische - wenn auch nicht unumstrittene - Hardware-Architektur wie beim Plaion NeoGeo AES+ oder eine komplette Software-Emulation mithilfe eines günstigen Gaming-Handhelds und urheberrechtlich bedenklicher Images. Der ModRetro M64 ist dabei definitiv in der Nähe ersterer Option anzusiedeln und nutzt wie nicht ganz unüblich für derartige Geräte FPGAs. Mithilfe einer FPGA-basierten Architektur soll eine akkurate Emulation ergeben.
Wir haben über den ModRetro M64 bereits berichtet, nun hat sich der Hersteller aber auch zum Marktstart geäußert. Konkret soll die Konsole ab dem 28. Juli und damit noch in diesem Sommer ausgeliefert werden. Als Retail-Preis werden 229 Dollar angegeben, es gibt allerdings noch einen um 30 Dollar reduzierten Early-Bird-Preis. Zum Start wird es vier Titel geben, konkret Xeno Crisis, Buck Bumble, Extreme-G Turbo Fusion und Xibalba 64 - zudem sollen über 240 Titel ganz ohne Probleme funktionieren, originale Spielmodule lassen sich einfach einstecken.
Moderne Features gibt es, so steht USB Typ C bereit, microSD-Karten lassen sich nutzen. An der Front gibt es vier vom Nintendo 64 gewohnte Anschlüsse für Controller. Apropos Controller: Der ModRetro Trident Controller wird ebenfalls am 28. Juli starten - und zwar für einen Preis von 90 Dollar. Auch dieser stellt eine Kombination aus klassischem Design und Features dar, setzt aber etwa auf die TMR-Technik für den Joystick und kann über Bluetooth nicht nur an den M64 angebunden werden. Wir wollen an dieser Stelle erwähnen, dass ModRetro vom VR-Pionier Palmer Luckey gegründet wurde - ebenso wie das Rüstungsunternehmen Anduril Industries. Es gab auch schon Kooperationen zwischen Anduril und ModRetro.







