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Motorola One Vision: Kino-Smartphone mit 48-Megapixler offiziell vorgestellt

Jetzt offiziell: Moto One Vision für 299 Euro
Jetzt offiziell: Moto One Vision für 299 Euro
Motorola hat heute das One Vision offiziell vorgestellt. Das Mittelklasse-Smartphone setzt auf ein Display mit eher seltenem 21:9-Formfaktor und eine hochauflösende 48-Megapixel-Kamera. Die bringt wie bei den Pixel-Smartphones von Google einen speziellen Nachtmodus und einen optischen Bildstabilisator mit. Angesichts der vielversprechenden Technik überrascht der niedrige Preis.

Das Motorola One Vision ist da. Wie der Vorgänger kommt das neue Mittelklasse-Smartphone mit Android One in Version 9 Pie, entsprechend wird das Modell über zwei Jahre hinweg mit Updates und drei Jahre mit aktuellen Sicherheitspatches versorgt. Bei der Hardware punktet das Moto one Vision ebenfalls. Im schicken Glas-Gehäuse (IP52) steckt erstmals bei Motorola der Samsung-Prozessor Exynos 9609 mit acht Kernen und einer Taktfrequenz von bis zu 2,2 GHz – 100 Mhz weniger als im ansonsten nahezu identischen Exynos 9610, den Samsung im Galaxy A50 verwendet. Die Mali-G72-MP3-GPU ist unangetastet.

Weitere Features sind 4 GB RAM und 128 GB (UFS), um bis zu 512 GB erweiterbarer interner Speicher. Der Dual-SIM-Port ist als Hybrid-Slot ausgelegt – bei Verwendung einer microSD-Karte bleibt also nur Platz für eine SIM-Karte. Bluetooth 5.0 EDR, LTE Cat. 6, WLAN ac, GPS mit Unterstützung für GLONASS und Galileo und NFC sowie USB Typ C vervollständigen das gute Technik-Paket des Moto One Vision.

Cinema-Display und Kamera mit Nachtmodus

Highlights des Smartphones sind das Cinema-Vision-Display und die Kamera. Der Screen ist 6,3 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 2.520 x 1.080 Pixel im seltenen 21:9-Format für echten Kinogenuss. Die Frontkamera mit stolzen 25 Megapixel blickt durch ein Loch in der oberen linken Ecke des Panels ins Freie. Sie bietet eine Blende von f/2.0 und verwendet wie die Hauptkamera Quad-Pixel-Technologie, setzt also für bessere Bildqualität immer vier Pixel zu einem hochwertigen Pixel zusammen. Entsprechend sind unter normalen Umständen die Aufnahmen der 48-Megapixel-Hauptkamera 12 Megapixel groß. Weiterer Vorteil: Die Quad-Pixel-Technik erlaubt bis zu bestimmten Vergrößerungsstufen verlustfreien elektronischen Zoom.

Außerdem integriert Motorola mithilfe des Exynos-Prozessors in die Kamera-Software zahlreiche KI-Funktionen und einen Night-Vision-Modus ähnlich wie bei den Pixel-Modellen von Google. Als Stromspeicher dient ein Akku mit 3.500 mAh, der mittels des im Lieferkarton enthaltenen 15-Watt-Ladegerätes in 15 Minuten wieder eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden nachlädt.

Moto One Vision: Preis und Verfügbarkeit

Das Motorola Moto One Vision gibt es in den Farben Bronze Gradient und Sapphiere Gradient (Blau), beide Versionen kosten 299 in der Preisvorstellung des Herstellers. Das Mittelklasse-Smartphone kann ab sofort bei Motorola vorbestellt werden und bekommen das Gerät dann gegen Ende Mai. Die ersten Vorbesteller erhalten Motorolas Vervebuds 500 (Bluetooth-Kopfhörer) im Wert von 99 Euro gratis dazu.

Moto One Vision Display
Moto One Vision Display
Moto One Vision Kamera
Moto One Vision Kamera
Moto One Vision Vorbestelleraktion
Moto One Vision Vorbestelleraktion

Quelle(n)

Motorola

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Autor: Stefan Schomberg, 15.05.2019 (Update: 16.05.2019)
Stefan Schomberg
Stefan Schomberg - Editor
Blinkt es und macht Geräusche? Dann ist es spannend! Wenn dann auch noch nützliche Features mit dabei sind, dann ist es perfekt. Entsprechend habe ich meine PCs schon immer selbst zusammengebaut und mich beim Kauf technischer Geräte lieber auf Informationen aus dem Internet und meinen gesunden Menschenverstand, als auf den Verkäufer im Laden verlassen. Meine berufliche Heimat fand ich vor über 10 Jahren bei einem großen deutschen Mobilfunk-Magazin und testete dort Smartphones, Tablets, Wearables und sonstige Gadgets. Jetzt schreibe ich im Ressort Mobilfunk als freier Redakteur für Notebookcheck und andere namenhafte Unternehmen. Dabei setze ich zunehmend auch auf andere spannende Themen, die mich immer schon interessiert haben.