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Nintendo verrät Preise und Details zu Pokémon Home

Pokémon Home wird deutlich teurer als der Vorgänger-Dienst Pokémon Bank. (Bild: Nintendo)
Pokémon Home wird deutlich teurer als der Vorgänger-Dienst Pokémon Bank. (Bild: Nintendo)
Pokémon Home wird sehr viel teurer als Pokémon Bank – endlich bestätigt Nintendo die Details, Features und Preise des neuen Cloud-Dienstes zum Speichern und Übertragen von Pokémon aus diversen Spielen, von Schwert & Schild über Let's Go bis hin zu Pokémon Go.

Nintendo hat heute in einer Pressemeldung endlich Details zum neuen Pokémon-Cloud-Dienst verraten. Demnach wird der Service im Februar für die Nintendo Switch und für Smartphones starten. Mit Pokémon Home wird es möglich sein, Pokémon aus diversen Spielen zu übertragen.

Zu den kompatiblen Titeln zählen Pokémon Let's Go, Pokémon Schwert & Schild sowie Pokémon Go – um die Pokémon aus vorherigen Spielen zu übertragen, muss man einen Umweg über den älteren Dienst Pokémon Bank gehen. Dabei gibt es einige Einschränkungen: Die Unterstützung für Pokémon Go wird erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgeliefert, und wenn ein Pokémon aus Let's Go oder aus einem älteren Spiel zu Schwert oder Schild transferiert wird, kann dieses nicht mehr zurückgetauscht werden.

Einige Features sind nur in der Version für Smartphones bzw. in der Switch-Version von Pokémon Home erhältlich.
Einige Features sind nur in der Version für Smartphones bzw. in der Switch-Version von Pokémon Home erhältlich.

Es gibt vier Methoden, um Pokémon zu tauschen. Über die Wunderbox kann ein Pokémon gegen ein zufälliges anderes getauscht werden. Über das Global Trade System (GTS) kann angegeben werden, welches Pokémon man anbietet und welches man dafür bekommen möchte – wird ein passender Kandidat gefunden, findet der Tausch statt. 

Über Room Trade können bis zu 20 Spieler in einem Raum tauschen, während über Friend Trade mit Freunden in der Nähe getauscht werden kann. Tauschen ist grundsätzlich nur in der Smartphone-Version möglich, nicht aber in der Switch-Version der App.

Darüber hinaus bietet die App einige Komfort-Funktionen, wie einen Pokédex, in dem alle abgelegten Pokémon registriert werden, Informationen zur Stärke einzelner Pokémon sowie Trainerprofile mit Kampfdaten. 

Für viele Features muss man ein Abo abschließen.
Für viele Features muss man ein Abo abschließen.

Viele der gebotenen Features erfordern jedoch ein Abo, das diesmal deutlich teurer ist: Nachdem Pokémon Bank mit 4,99 Euro pro Jahr eine durchaus angebrachte Gebühr veranschlagt hat, muss man für Pokémon Home Premium gleich 15,99 US-Dollar jährlich bezahlen. Die wohl größte Einschränkung der kostenlosen Version ist das Limit von nur 30 Pokémon, die gelagert werden können – bezahlt man, so sind es gleich 6.000.

Nach dem Launch im Februar wird sowohl Pokémon Bank als auch Pokémon Home für einen Monat kostenlos zur Verfügung stehen, um seine Pokémon problemlos transferieren zu können. Mehr Informationen zum Service gibt es auf der offiziellen Webseite.

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Autor: Hannes Brecher, 28.01.2020 (Update: 28.01.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.