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OCZ: Schnelle mSATA-SSDs für Ultrabooks

Die mSATA-SSDs der Deneva-2-Serie sind in Kapazitäten zwischen 30 und 120 Gigabyte erhältlich und erreichen Transferraten von bis zu 280 MB/s. Auch ein Einsatz als schneller Cache ist möglich.

Nicht zuletzt dank ihrer schnellen Solid-State-Drives glänzen die meisten der bisher von uns getesteten Ultrabooks mit einer hervorragenden Anwendungsgeschwindigkeit. Um künftig noch leichtere und dünnere Geräte bauen zu können, sind klassische 2,5-Zoll-Laufwerke jedoch zu groß. Abhilfe verspricht dabei der mSATA-Standard, auf den auch OCZ bei seinen neuen SSDs setzt.

Im Mittelpunkt der Deneva-2-Serie steht der SF-2141/2181 Controller von Sandforce. Kombiniert mit 30, 60 oder 120 Gigabyte Flashspeicher erreicht die SSD Übertragungsraten von bis zu 280 MB/s Lesen und 260 MB/s Schreiben. Auch im Random Read/Write von 4K kleinen Dateien kann das Laufwerk mit guten Werten von 11.500/32.000 IOPS überzeugen. Selbstverständlich wird auch der TRIM-Befehl unterstützt, zudem verfügt die SSD über die im Controller integrierte 128 und 256 Bit AES-Verschlüsselung.

Die Leistungsaufnahme der nur 6 Gramm schweren Deneva-2-Modelle wird mit 0,5 (Leerlauf) bis 1,7 Watt (Last) angegeben. Neben dem Einsatz als Hauptdatenträger kann die SSD auch in Verbindung mit Intel Smart Response Technology genutzt werden. Hierbei wird der Flashspeicher als zusätzlicher Cache für die Festplatte genutzt, auf welchen häufig genutzt Daten kopiert werden. Dies kann Zugriffe, abhängig von der Größe der Dateien, zum Teil deutlich beschleunigen. Unter dem Namen "Nocti" sind die SSDs bereits seit einiger Zeit im Handel verfügbar. Die Preise beginnen je nach Kapazität zwischen 55 und 190 Euro.

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Autor: Till Schönborn,  5.01.2012 (Update:  9.07.2012)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.