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Onda klont das Microsoft Surface Book

Sieht aus wie ein Surface Book, ist aber keins
Sieht aus wie ein Surface Book, ist aber keins
Der chinesische Hersteller stellte letzte Woche 2 Geräte vor, die äußerlich stark dem Surface Book von Microsoft ähneln. Innerlich allerdings eher weniger.

Wer schon immer gern mit einem Surface Book angeben wollte aber nicht das nötige Kleingeld dazu hat, könnte beim chinesischen Hersteller Onda glücklich werden. Auch wenn die inneren Werte des Onda oBook 11 Pro so gar nicht dem des Originals entsprechen.

Hardware

Statt 13,5 Zoll Pixelsense Display mit 3.000 x 2.000 Pixel Auflösung im 3:2 Format, bekommt der Käufer beim Klon nur einen 11,6 Zoll kleinen 16:9 FullHD Bildschirm. Das Display integriert wie das Original einen Digitizer, Stifteingaben werden also unterstützt. Der Tablet Teil kann auf Knopfdruck aus dem Scharnier entnommen werden, ob das ähnlich zuverlässig funktioniert wie beim Fulcrum Hinge Design im Surface Book, wird sich zeigen. 

Statt vollwertiger Core-i Modelle wird im oBook 11 Pro eine Core M3-6y30 CPU verbaut. Diese kann auf 4 GB RAM zugreifen, ebenfalls etwas weniger als die bis zu 16 GB beim Original. Die Einsparungen gehen bei der Wahl des Festspeichers weiter: Statt bis zu 1 TB schneller NVMe SSDs wird hier eine vermutlich auf SATA Protokoll basierende SSD mit 64 GB Größe verbaut. Diese kann immerhin über Micro-SD Karten erweitert werden. Ein USB 3.0 Port, Micro-HDMI, Bluetooth 4.0, n-WLAN und eine 2 MP Webcam sind noch mit an board. Nvidia Grafik? Zweiter Akku unterhalb der Tastatur? Windows Hello? Fehlanzeige.

Fazit und "One more thing"

Preis und Verfügbarkeit sind bisher nicht offiziell bekanntgegeben worden. Das Gerät bietet sich wohl vor allem für diejenigen an, die Design und Funktion des Microsoft Surface Book schätzen aber geringe Anforderungen an Leistung und, vermutlich, Verarbeitungsqualität haben. Zusätzlich zum oBook 11 Pro hat der Hersteller auch noch einen zweiten Surface Book Klon angekündigt: das oBook 10 Plus. Auch dieses Gerät ähnelt äußerlich stark dem Original, hat aber ein, mit 10 Zoll, noch kleineres Display mit der höheren Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, 4 GB RAM und 64 GB eMMC Speicher verbaut. Die CPU im oBook 10 Plus ist ein Atom X5 Z8300, somit eignet sich dieses Modell höchstens als Netbook Alternative.

Quelle(n)

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Autor: Alexander Fagot, 23.04.2016 (Update: 23.04.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.