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OnePlus 9 Pro um 40 Prozent billiger: Hier gibts das aktuelle Flaggschiff mit 256 GB zum Midrange-Preis

Wer das OnePlus 9 Pro supergünstig zum Midrange-Preis haben will, kann fast ohne Einschränkungen aus China importieren.
Wer das OnePlus 9 Pro supergünstig zum Midrange-Preis haben will, kann fast ohne Einschränkungen aus China importieren.
(Update: Weitere Informationen zu LTE/5G-Bändern) Sieht man sich die europäischen Preisvergleichslisten an, zahlt man für das OnePlus 9 Pro mit 128 GB Speicher mindestens 800 Euro, für die 256 GB-Version sogar mehr als 900 Euro. Doch man bekommt das aktuelle OnePlus-Flaggschiff mit Hasselblad-Kamera auch um fast die Hälfte und dafür muss man nur sehr wenige Einschränkungen in Kauf nehmen.
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Da kann wohl auch der beste Black-Friday-Deal nicht mehr mithalten! Das OnePlus 9 Pro kostet hierzulande 800 Euro aufwärts, wer die Version mit 256 GB haben willt, zahlt 900 Euro und mehr, etwa bei Amazon, wo die Variante mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher aktuell um etwa 980 Euro gelistet ist. Sicherlich wird es am Black Friday etwas günstiger - OnePlus hat ja bereits Rabatte angedeutet - aber im Vergleich zum folgenden Deal sind das wohl kaum erwähnenswerte Schnäppchen.

Wie wäre es mit dem 256 GB-Modell um sage und schreibe 587 Euro? Ja, das geht, und das verbunden mit relativ wenig Einschränkungen, wie wir noch sehen werden. Möglich ist das über die bekannten Importshops Tradingshenzhen und Cect-Shop. Beide bieten die chinesische Version des OnePlus 9 Pro mit 256 GB Speicher aktuell noch günstiger an als üblich, beide Händler versprechen zudem, dass bei Nutzung der Versandart Global Priority (Tradingshenzhen) beziehungsweise Europe Priority Line (Cect-Shop) keine Zoll/Steuern beim Import mehr anfallen.

Wo ist nun der Haken an dem Deal? Vier Dinge müssen beachtet werden: Beim günstigsten chinesischen Modell mit 256 GB Speicher sind nur 8 GB RAM verbaut (statt 12 GB bei der hierzulande üblichen Version), wobei es gegen etwas Aufpreis auch eine 12 GB-Version aus China gibt. Beide Händler versenden mit der globalen OxygenOS-Version und versprechen volle Kompatibilität mit Google, Google Pay und OTA-Updates, sodass auch hier nicht mit Problemen zu rechnen ist (laut Angaben des Händlers!) Die Garantie des Händlers beträgt in jedem Fall 1 Jahr und nicht 2 Jahre wie bei europäischen Händlern, zudem ist der Austausch im Einzelfall wohl komplexer.

Last but not least wird nur ein chinesisches Warp-Charge-Ladegerät mitgeliefert, offenbar aber mit EU-Adapter zusätzlich. Wer sich mit diesen Einschränkungen abfinden kann, darf kräftig sparen. TradingShenzhen bietet das OnePlus 9 Pro mit 8/256 GB bereits um 587 Euro an, beim Cect-Shop finden wir diese Version um 599 Euro. Der Versand mit den beiden erwähnten Priority-Arten kostet etwa 10 bis 16 Euro extra womit der Einkauf unter 620 Euro möglich sein sollte. Das OnePlus 9 Pro steht aktuell in beiden Shops in den Farben Grün, Schwarz und Silber zur Auswahl. 

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Update 14.11.2021 07:00: Unterschiede bei den 4G- und 5G-Bändern

Auf Anregung eines Lesers hier noch die Unterschiede in Bezug auf die unterstützten LTE/5G-Bänder zwischen China- und EU-Version. In den Fragen und Antworten der beiden Shops beziehungsweise in den Bewertungen derjenigen, die bereits bei Tradingshenzhen und Cect-Shop gekauft hatten, finden sich keine Hinweise auf potentielle Probleme mit europäischen Netzen, allerdings gibt es tatsächlich einige Unterschiede bei den Bändern, insbesondere beim 5G-Empfang. Wie der Screenshot unten (Vergleich von den offiziellen OnePlus-Seiten) zeigt, ist 4G-Empfang tendenziell unkritisch. Auch der Kompatibilitätsassistent bei Tradingshenzhen liefert keine Hinweise auf zu erwartende Probleme, etwa mit den drei großen Netzbetreibern in Deutschland.

Die in Europa primär genutzten LTE-Bänder werden von beiden OnePlus 9 Pro-Versionen unterstützt, das fehlende Band 13 ist wenn dann in den USA relevant. Kritischer sieht es dagegen bei 5G aus. Tatsächlich fehlen bei der China-Version jede Menge in Europa genutzter 5G-NSA (Non-Standalone)-Bänder, auch die in Teilen Europas für 5G-NSA im Einsatz befindlichen hohen LTE-Bänder 38 und 32 sind bei der China-Version offiziell nicht unterstützt. Bei 5G-SA, also den kommenden Standalone 5G-Netzen, die "ohne LTE-Hilfe funktionieren" sieht die Lage dann wieder besser aus. Unser Fazit: Wer primär noch in 4G-Netzen unterwegs ist, dürfte mit beiden Modellen gut bedient sein, wer dagegen einen 5G-Tarif nutzt, sollte sich die Funktionalität vorab vom Händler garantieren lassen und kann dann notfalls auch die Rückgabe argumentieren, ein generelles Widerrufsrecht wie in der EU üblich, gibt es aber nicht.

Die China-Version des OnePlus 9 Pro (rechts) unterscheidet sich primär bei den unterstützten 5G-NSA-Bändern vom globalen Modell.
Die China-Version des OnePlus 9 Pro (rechts) unterscheidet sich primär bei den unterstützten 5G-NSA-Bändern vom globalen Modell.
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Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News - 8024 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Als Tech-begeisterter Jugendlicher mit Assembling- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bevor ich professionell in die Computerwelt eingestiegen bin und 7 Jahre lang Kunden beim österreichischen IT-Dienstleister Iphos IT Solutions als Windows Client- und Server-Administrator sowie Projektmanager betreut habe. Als viel reisender Freelancer schreibe ich nun schon seit 2016 für Notebookcheck von allen Ecken dieser Welt aus über brandaktuelle mobile Technologien in Smartphones, Laptops und Gadgets aller Art.
Kontakt: @alfawien
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Autor: Alexander Fagot, 13.11.2021 (Update: 14.11.2021)