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Porsche Cayenne Electric: Erste technische Neuerungen sind bekannt

Porsche Cayenne Electric: Erste technische Neuerungen sind bekannt (Bildquelle: InsideEVs)
Porsche Cayenne Electric: Erste technische Neuerungen sind bekannt (Bildquelle: InsideEVs)
Der Porsche Cayenne Electric wurde von InsideEVs erstmals in einer Mitfahrt präsentiert. Dabei machte das Elektro-SUV laut dem Bericht sowohl mit seiner Fahrdynamik als auch mit technischen Besonderheiten auf sich aufmerksam, die es von Macan Electric und Audi Q6 e-tron unterscheiden sollen.

Laut InsideEVs basiert der Porsche Cayenne Electric zwar auf der Premium Platform Electric, wurde aber in zentralen Punkten angepasst. Besonders hervorgehoben wird die Kühlung des Heckmotors, die nicht wie üblich über die Rotorwelle erfolgt, sondern direkt an den Wicklungen im Stator. Diese Lösung soll eine höhere Effizienz und thermische Stabilität gewährleisten. An der Vorderachse setzt Porsche zudem auf eine Leistungselektronik mit Siliciumcarbid-Halbleitern, die geringere Verluste und höhere Dauerleistungen ermöglichen.

Batterie mit NCMA-Chemie

Die Batterie besteht nach Angaben von InsideEVs aus sechs Modulen und verwendet NCMA-Chemie. Die Kapazität liegt bei 113 kWh brutto und 108 kWh netto, womit Reichweiten jenseits der 600 Kilometer möglich sein sollen. Eingesetzt werden Pouch-Zellen, die durch Silicium-Anteile an der Anode größere Volumenschwankungen ausgleichen müssen. Gekühlt wird die Batterie sowohl von oben als auch von unten, um die Belastungen gleichmäßig zu verteilen.

Ladegeschwindigkeit und induktives Laden

Das Ladeverhalten gehört ebenfalls zu den Neuerungen. Laut InsideEVs ermöglicht die 800-Volt-Technik einen Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent in weniger als 16 Minuten. An 400-Volt-Säulen wird mit bis zu 200 kW geladen, was eine Ladezeit von rund 26 Minuten bedeutet. Als Besonderheit nennt der Bericht ein optionales induktives Ladesystem mit einer Effizienz von etwa 90 Prozent, das kaum hinter kabelgebundenen Lösungen zurückbleibt.

Fahrwerk mit Active Ride

Auch das Fahrwerk unterscheidet sich von anderen Modellen auf der gleichen Plattform. InsideEVs berichtet, dass der Cayenne Electric serienmäßig mit einer Luftfederung und adaptiven Dämpfern ausgestattet sein wird. Optional kann Porsche Active Ride bestellt werden, ein System, das die Dämpferkräfte so reguliert, dass sogar die Funktion von Stabilisatoren ersetzt werden kann. Ergänzt wird dies durch eine Hinterachslenkung, die die Wendigkeit im Alltag erhöhen soll.

Fahrleistungen im Prototyp

Die ersten Fahreindrücke schildert InsideEVs ebenfalls. Trotz eines Gewichts von rund 2,7 Tonnen beschleunigte der Prototyp mit Launch Control in unter drei Sekunden auf 100 km/h. In schnellen Kurven habe der Wagen ein stabiles und agiles Verhalten gezeigt, das an sportliche Porsche-Modelle erinnere, jedoch mit der Alltagstauglichkeit eines SUV kombiniert werde.

Marktstart 2026

Der Marktstart des Porsche Cayenne Electric ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen. Offizielle Preise gibt es noch nicht. Nach Einschätzung von InsideEVs dürfte die Elektroversion jedoch oberhalb der aktuellen Verbrennermodelle angesiedelt sein.

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Autor: Ulrich Mathey, 30.09.2025 (Update:  6.10.2025)