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AWOL Valerion Pro 2 Test

Public-Viewing im Garten: AWOL Valerion Pro 2 und 120 Zoll Outdoor-Leinwand im Praxis-Test

Fußball-WM im Freien.

Die Fußball-WM draußen schauen? Wir haben den AWOL Valerion (VisionMaster) Pro 2 Laser-Projektor samt 120 Zoll Outdoor-Leinwand im WM-Praxis-Test unter anderem unter freiem Himmel ausprobiert. Taugt das Bundle für Public Viewing im Garten? Unser Testbericht gibt die Antwort.
Marcus Schwarten Veröffentlicht am
Home Theater Zubehör

AWOL Valerion Pro 2 Testfazit: Brilliert (teils) auch Outdoor

Der AWOL Valerion Pro 2 (Valerion VisionMaster Pro2) hat in unserem Praxis-Test einen guten Eindruck hinterlassen - aber nicht ganz so begeistert wie der VisionMaster Max. Dafür ist der Pro 2 laut unverbindlicher Preisempfehlung um 2.000 Euro günstiger.

Bei der Soundausgabe sowie Stromverbrauch und Lüfterlautstärke gibt es im Vergleich zum teureren Flaggschiff minimale Kritik. Gerade in einem abgedunkelten Zimmer weiß aber auch der AWOL Valerion Pro 2 mit einem tollen Bild samt tiefem Schwarz und leuchtenden Farben zu überzeugen. Auch bei eingeschaltetem Raumlicht ist das Ergebnis mehr als passabel.

Bei Tageslicht oder gar Sonnenschein geht dem Valerion Pro 2 dann aber doch recht schnell die Puste aus. Für einen Outdoor-Einsatz ist er frühestens in der Dämmerung tauglich, vom Hochglanzdesign ganz zu schweigen. Nachts sorgt er aber auch unter freiem Himmel für tolle Public-Viewing-Momente. Wer beispielsweise bei der Fußball-WM die späten Spiele mit Familie und Freunden im Garten schauen möchte, bekommt mit dem Pro 2 und der 120 Zoll großen Outdoor-Leinwand von AWOL Valerion eine geeignete Lösung für unter 3.500 Euro.

Pro

+ sehr gutes Bild mit tiefem Schwarz
+ automatische Bildanpassung und -optimierung
+ unterstützt u.a. Dolby Vision und HDR10+
+ Google TV

Contra

- kein Lens Shift
- stylisches, aber empfindliches Hochglanz-Design

Preis und Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung des AWOL Valerion Pro 2 (Valerion VisionMaster Pro2) beträgt 2.999 Euro. Erhältlich ist er in den drei Farben Schwarz, Rot und Lila unter anderem direkt beim Hersteller sowie bei Amazon.

Amazon Logo
2.279,00 €
Valerion VisionMaster Pro2 Triple Laser 4K Beamer, 3000 ISO Lumen, HDR10+, IMAX Enhanced, Dolby Vision, 4ms Lagfreies Gaming, 15000:1 Kontrast, 0.9-1.5X Optischer Zoom, Netflix/Google TV
Bestpreis 2279 € HeimkinoWelt
Valerion VisionMaster Pro2
2. 2279 € visunext
3. 2279 € eleonto
4. 2279 € eleonto.de

Vor einiger Zeit hatten wir den Valerion VisionMaster Max in einem Praxis-Test vorgestellt und waren vor allem von seiner Bildqualität begeistert. Mit rund 5.000 Euro UVP ist der Projektor aber auch wahrlich nicht günstig.

Kürzlich hat der Hersteller, der seit jeher zu AWOL Vision gehört und sich neuerdings AWOL Valerion nennt, den unter dem Max-Modell angesiedelten VisionMaster Pro 2 (der im Zuge der Namensumgestaltung nun AWOL Valerion Pro 2 heißt) mit Weinrot und dunklem Lila in zwei neuen Farben vorgestellt. Das ist im Zusammenspiel mit der aktuell stattfindenden Fußball-WM die perfekte Gelegenheit, um sich den Valerion (VisionMaster) Pro 2 genauer anzuschauen.

Passend zu Sommer und WM hat uns Valerion dazu seine faltbare Outdoor-Leinwand mit 120 Zoll zur Verfügung gestellt, die wir ebenfalls im Rahmen dieses Praxis-Tests ausprobiert haben.

Datenblatt AWOL Valerion Pro 2 (Valerion VisionMaster Pro2)

Auflösung: 4K / UHD (3.840 x 2.160 Pixel, nicht nativ)
Projektionsgröße bis 300 Zoll
Projektionsverhältnis: 0,9-1,5:1
Lichtquelle: RGB-Laser
Helligkeit: 3.000 ISO-Lumen
Kontrast 15.000:1
Betriebssystem: Google TV
Konnektivität: 3x HDMI (2x 2.1, 1x 2.0 eARC), 2x USB, S/PDIF, 3,5-mm-Audio, LAN, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2
UVP: 2.999 Euro
erhältlich bei u.a. Amazon

Ausstattung: Google TV verpackt im Hochglanz-Design

Optisch präsentiert sich der AWOL Valerion Pro 2 (bzw. VisionMaster Pro2) im schicken Design, mit dem auch die anderen Modelle der Serie aufwarten. An den Seiten dominieren die Kühlrippen im silberfarbenen Edelstahldesign, während Front und Rückseite bei unserem Testgerät in dunkelrotem Hochglanzlack gehüllt sind. Der verzeiht allerdings keinerlei Fingerabdrücke und spiegelt auch sehr stark.

Vorderseite des AWOL Valerion Pro 2
Vorderseite des AWOL Valerion Pro 2
Rückseite des AWOL Valerion Pro 2
Rückseite des AWOL Valerion Pro 2

Vorne dominiert das runde Objektiv, um das herum Schriftzüge verraten, was das Innenleben zu bieten hat - dazu aber weiter unten mehr. Daneben sind noch einige Sensoren untergebracht. Die Anschlüsse (auch dazu weiter unten mehr) sind rückseitig hinter einer Klappe versteckt. Insgesamt ist das Design aber schlicht und stylisch, sodass sich der Projektor auch in einer Wohnumgebung durchaus gut macht.

Als Betriebssystem setzt AWOL Valerion gewohnt auf Google TV. Das bringt verschiedene Vorteile wie Zugang zu tausenden Apps einschließlich aller gängiger Streaming-Plattformen sowie die Nutzung von Sprachsteuerung über den Google Assistant mit sich.

Google-TV-Oberfläche bei Tageslicht
Google-TV-Oberfläche bei Tageslicht

Letztgenannter hat gemeinsam mit YouTube, Netflix, Prime Video und Disney+ auch eine eigene Taste auf der mitgelieferten, wertigen Fernbedienung mit haptisch ansprechendem Metallgehäuse, aber einer nicht über alle Tasten hinweg durchgezogenen Hintergrundbeleuchtung. Zudem sind ein ca. 2 m langes Stromkabel samt Netzteil, eine kurze Anleitung sowie ein Putztuch im Lieferumfang enthalten. Verpackt ist dies alles in einer stabilen Styroporbox, in der sich der Projektor nicht nur gut aufbewahren, sondern dang stabilem Tragegriff auch sicher transportieren lässt.

Der gesamte Lieferumfang des AWOL Valerion Pro 2.
Der gesamte Lieferumfang des AWOL Valerion Pro 2.
Das Zubehör steckt in einem kleinen Karton.
Das Zubehör steckt in einem kleinen Karton.

Zurück zu Google TV. Dieses muss zunächst in gewohnter Manier eingerichtet werden, wobei es optional auch die Alternative "Basic-TV" ohne Streaming und Co gibt. Wie jedes Mal fällt auch hier der QR-Code positiv auf, dank dem Login und der Großteil der Einrichtung von WLAN und Co am Smartphone oder Tablet erfolgen können. Das ist deutlich angenehmer als über die Fernbedienung. In unserem Praxis-Test hat die Einrichtung ohne große Probleme funktioniert und war in rund 30 Minuten erledigt.

Bild: Richtig gut im Dunkeln

Der AWOL Valerion Pro 2 stellt eine (nicht native) 4K-Auflösung dar und kann mit seinem Projektionsverhältnis von 0.9-1.5:1 ein bis zu 300 Zoll großes Bild ausgeben. Die Helligkeit erzeugt er mit einem RGB-Laser, der laut Herstellerangaben eine maximale Helligkeit von 3.000 ISO-Lumen erreicht. Das ist etwas weniger als der Max, aber dennoch ein beachtlicher Wert.

Im Indoor-Einsatz macht selbst Beleuchtung, wenn diese nicht zu hell aufgedreht ist, keine großen Probleme - wenn mit gewissem Qualitätsverlust des Bildes gelebt werden kann. Das liegt nicht nur an der beachtlichen Helligkeit, sondern auch dem hohen Kontrast sowie dem (gerade in einem abgedunkelten Raum) satten Schwarz, das uns schon beim VisionMaster Max positiv aufgefallen war. Im angedunkelten Raum zeigt der Pro 2 seine volle Brillanz. Dann ist die Helligkeit sogar so hoch, dass diese je nach Leinwand heruntergeschraubt werden sollte, damit das Bild gerade in hellen Szenen nicht zu grell ist.

Im Dunkeln kann der AWOL Valerion Pro 2 sein gesamtes Können beweisen (aufgenommen mit iPhone 16 Pro).
Im Dunkeln kann der AWOL Valerion Pro 2 sein gesamtes Können beweisen (aufgenommen mit iPhone 16 Pro).

Bei Tageslicht und erst recht bei Sonnenschein ist das Bild aber deutlich blasser und macht keinen wirklichen Spaß mehr. Somit ist an einen Einsatz beim Public Viewing im Garten unter freiem Himmel (wie zu erwarten war) nur ab der Dämmerung zu denken. In einem vor Sonnenlicht geschützteren Bereich wie einer überdachten Terrasse mag es (mit Einschränkungen) auch früher klappen.

AWOL Valerion Pro 2 bei Tageslicht...
AWOL Valerion Pro 2 bei Tageslicht...
...mit großer Fensterfront auf der rechten Seite.
...mit großer Fensterfront auf der rechten Seite.

In den Einstellungen sind viele Möglichkeiten zu finden, um das Bild an die Gegebenheiten und den eigenen Geschmack anzupassen. Neben verschiedenen Bildmodi (Standard, Dynamisch, Sport, Kino, Filmmaker Mode, Energiesparmodus) lassen sich unter anderem die Laser-Helligkeit (in 10 Stufen), die Farbe (Farbton, Farbtemperatur, Farbraum, dynamische Farbverbesserung) und Klarheit (Schärfe, Rauschreduzierung u.a.) sowie Kalibrierungseinstellungen anpassen.

Auf die 6-Stufen-Iris, die Speckle-Reduktion sowie die vertikale Verschiebung des Bildes (Lense Shift) des VisionMaster Max muss hier zwar verzichtet werden. Dafür liefert aber auch der AWOL Valerion Pro 2 eine vollautomatische Optimierung des Bildes mit automatischer Trapezkorrektur, Autofokus und Hindernisvermeidung, die im Test gute Arbeit geleistet hat. Die Ausrichtung auf die Leinwand ist über einen vertellbaren Fuß an der Unterseite möglich.

Ton: Etwas dumpf, aber für Sport ausreichend

Für die Tonausgabe verbaut der Hersteller zwei Lautsprecher mit je 12 W. Diese unterstützen DTS Virtual:X, bieten in meinen Ohren allerdings einen etwas dumpfen Sound. Damit ist der Pro 2 allerdings bei weitem nicht alleine. Für Fußball und anderen Sport langt die Tonqualität allemal. Wer auf die Schnelle einen Film schauen möchte und keine zu hohen Ansprüche hat, dürfte auch noch damit leben können. Wirkliches Heimkino-Feeling kommt aber nur mit einem externen Soundsystem auf.

Die Anschlüsse stecken auf der Rückseite hinter einer Klappe.
Die Anschlüsse stecken auf der Rückseite hinter einer Klappe.

Dieses lässt sich über eARC an HDMI 3 (HDMI 2.0) oder den S/PDIF-Anschluss mit dem Projektor verbinden. Auch ein 3,5-mm-Klinkenanschluss ist verbaut. Dazu gesellen sich zwei weitere HDMI-2.1-Anschlüsse für Spielekonsolen und Co, zweimal USB-A (je einmal 3.0 und 2.0) sowie ein 100 Mbit/s schneller LAN-Port. Sie alle sind auf der Rückseite unter einer nach unten zu öffnenden Klappe versteckt.

Für drahtlose Konnektivität stehen Wi-Fi 6e und Bluetooth 5.2 zur Verfügung. Dazu unterstützt der Laser-Projektor Google Chromecast und AirPlay für kabellose Übertragungen vom Smartphone sowie Google Home, Apple HomeKit und Amazon Alexa für die Vernetzung im Smart Home.

Energie und Lautstärke: Energiehungriger und lauter als der Max

Die Fernbedienung vor den seitlichen Kühlrippen, hinter denen auch die Lautsprecher stecken.
Die Fernbedienung vor den seitlichen Kühlrippen, hinter denen auch die Lautsprecher stecken.

Ein weiterer Unterschied zwischen Pro 2 und Max ist bei der Lautstärke des Projektors selbst auszumachen. Das Kühlsystem im AWOL Valerion Pro 2 haben wir bei voller Helligkeit aus 50 cm Abstand mit rund 40 dB gemessen. Damit ist der Beamer hörbar lauter als sich der sehr leise VisionMaster Max im Test gezeigt hatte. Dies ist also ein weiterer Vorteil, den das 2.000 Euro teurere Gerät bietet. Sobald der Valerion Pro 2 aber einen actionreichen Film oder andere Inhalte wiedergibt, ist die eigene Geräuschkulisse schnell vergessen. Nur bei leisen Szenen untermalt er diese mit einem deutlich wahrnehmbaren Rauschen.

Auch beim Stromverbrauch ist der Pro 2 mit rund 160 Wh bei maximaler Helligkeit etwas energiehungriger. Der Unterschied hält sich aber in Grenzen und ist neben minimal höheren Stromkosten höchstens bei der Nutzung an einer Powerstation entscheidend. Das spricht dann eher für Outdoor-Nutzung, wofür der schicke Design-Projektor mit seinem Hochglanzgehäuse und ohne Akku per se eigentlich nicht perfekt geeignet ist. Wir haben ihn zur WM aber dennoch in den Garten "geschleppt" (wobei er mit rund 7 kg nicht so schwer ist) und ihn auch hier ausprobiert - samt passender Outdoor-Leinwand.

Leinwand: Robuste Projektionsfläche für In- und Outdoor

Ein Projektor ohne Projektionsfläche ist nur die halbe Miete. Bei einem hochpreisigen Modell wie dem AWOL Valerion Pro 2 ist auf jeden Fall eine Leinwand statt einer weiß gestrichenen Wand zu empfehlen, um von der oben beschriebenen Bildqualität zu profitieren.

Letztendlich kann hierfür jede Leinwand genutzt werden - ob nun von AWOL Valerion oder einem anderen Hersteller. Wer das Gerät passend zur Fußball-WM flexibel auch Outdoor einsetzen möchte, für den bietet sich beispielsweise die Valerion Tragbare weiße Leinwand für den Außenbereich an. Diese bietet der Hersteller in vier Größen mit 120, 150, 180 und 200 Zoll Diagonale an.

Für unseren Test wurde vom Hersteller die kleinste Variante mit 120 Zoll bereitgestellt, die mit 349 Euro UVP recht erschwinglich ist  - und mit ihrer Diagonale von rund 305 cm auch gar nicht mal so klein ausfällt. Bespannt ist diese mit einem hochwertigen PVC-Tuch mit mattweißer Projektionsfläche (1.3 dB Gain und 170 Grad Halbwerts-Betrachtungswinkel).

Die Outdoor-Leinwand ist in einer Tasche mit Transportrollen verpackt.
Die Outdoor-Leinwand ist in einer Tasche mit Transportrollen verpackt.
Der Lieferumfang vor dem Zusammenbau.
Der Lieferumfang vor dem Zusammenbau.

Geliefert wird die zusammenfaltbare Leinwand in einer rund 110 x 30 x 22 cm messenden, recht robusten Tasche. Diese ist am unteren Ende mit zwei Rollen bestückt, womit sich die Leinwand bequem hinter sich herziehen lässt. Das ist gar nicht verkehrt, da diese mit ihren 13 kg kein Leichtgewicht ist, Das ist durchaus nachteilig beispielsweise für gewichtsbeschränkte Camper, spricht aber für die solide Qualität.

Impressionen von Qualität und Aufbau
Impressionen von Qualität und Aufbau
Stabile Gelenke
Spannen der Leinwand mit 40 Druckknöpfen
Verschraubung des Fußes
Fuß mit Löchern für Heringe
Massiver Hering im Lieferumfang

Die Wertigkeit wird auch spürbar, wenn der Reißverschluss geöffnet wird. Zum Vorschein kommt ein robustes Gestänge aus Aluminiumlegierung, deren Stangen mit 3 x 3 cm nicht vergleichbar sind mit vielen billigen Outdoor-Leinwänden. Der die Leinwand aufspannende Rahmen ist komplett geschlossen und wird über Gelenke mit Arretierung aufgespannt. Danach wird das vorne weiße und hinten schwarze Tuch mit 40 Druckknöpfen daran befestigt. Hierfür ist gerade bei den Ecken etwas Kraft gefragt, um das Tuch ausreichend zu spannen. Zuletzt werden dann noch die beiden ausklappbaren Füße angeschraubt.

Valerion Tragbare weiße Leinwand für den Außenbereich fertig aufgebaut
Valerion Tragbare weiße Leinwand für den Außenbereich fertig aufgebaut

Der Aufbau hat insgesamt problemlos funktioniert, auch dank der in mehreren Sprachen beiliegenden Anleitung. Im ersten Moment war ich etwas skeptisch, ob das Tuch mit den Druckknöpfen ausreichend fest am Rahmen sitzt. Hier gab es im Praxiseinsatz aber keinerlei Probleme - weder beim Herumtragen der Leinwand noch bei leicht windigen Bedingungen.

Es ist aber in jedem Fall ratsam, die mitgelieferten Befestigungslösungen zu verwenden, sprich die Leinwand mit den zwei Bändern an den oben am Rahmen eingeschraubten Ösen sowie vier Heringen im Boden festzumachen. Zudem ist in den Füßen jeweils ein Loch, in die ein Hering eingesteckt werden kann. Dann steht die tragbare Outdoor-Leinwand nach meinen Eindrücken recht stabil. Wobei zu stark sollte der Wind definitiv nicht sein, schließlich fungiert sie wie ein über 4 Quadratmeter großes Segel.

AWOL Valerion Pro 2 mit Outdoor-Leinwand am frühen Abend (ohne Sonnenschein)
AWOL Valerion Pro 2 mit Outdoor-Leinwand am frühen Abend (ohne Sonnenschein)
Bestmögliche Unterhaltung gibt es bei Dunkelheit
Bestmögliche Unterhaltung gibt es bei Dunkelheit
Leichte Spuren vom Zusammenlegen auf dem PVC-Tuch.
Leichte Spuren vom Zusammenlegen auf dem PVC-Tuch.

Insgesamt hat die Valerion Tragbare weiße Leinwand für den Außenbereich im Praxis-Test einen sehr stabilen und gut verarbeiteten Eindruck gemacht. Einziger kleiner Kritikpunkt sind leichte Faltkniffe, die vom Zusammenlegen in der Verpackung bereits beim ersten Auspacken im PVC-Tuch waren und durch das Spannen auch nicht komplett verschwunden sind.

Spätestens wenn ein Projektor sein Bild auf die Leinwand wirft, fallen diese aber kaum mehr auf. Ansonsten hat das Tuch einen guten Job gemacht und die Helligkeit des Beamers so gut wiedergegeben, dass im Dunkeln die Laserhelligkeit deutlich zurückgefahren werden konnte, damit das Bild nicht zu hell ist.

Transparenz

Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller oder einem Shop zu Testzwecken leihweise zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Leihstellers auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.

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Autor: Marcus Schwarten, 21.06.2026 (Update: 21.06.2026)