RPCS3: Weiteres PS3-Spiel jetzt vollständig spielbar, bald sollen mehr folgen

Der Sony-PlayStation-3-Emulator RPCS3 kann inzwischen die meisten PS3-Spiele ohne größere Probleme ausführen. Auf der offiziellen RPCS3-Webseite führt das Entwicklerteam eine eigene „Compatibility List“. Darin werden folgende Kategorien aufgeführt:
- PS3-Spiele, die vollständig „Playable“ sind
- „Ingame“-Titel, die der Emulator zwar ausführen kann, bei denen jedoch größere Probleme auftreten
- Spiele, die lediglich bis zum „Intro“ starten
- Spiele, die „Loadable“ sind, aber nur einen schwarzen Bildschirm anzeigen
- Spiele, bei denen „Nothing“ funktioniert
Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit kann RPCS3 mittlerweile mehr als 78 Prozent der PS3-Bibliothek vollständig und mit guter Performance wiedergeben. Nun hat das Team einen weiteren Titel in die „Playable“-Liste aufgenommen. Spieler können Ubisofts MotionSports Adrenaline mit RPCS3 jetzt von Anfang bis Ende mit guter Performance und ohne Fehler spielen, die ein Durchspielen verhindern.
Darüber hinaus gab das RPCS3-Team auf X bekannt, dass The Shoot nun als „Ingame“ eingestuft wird. Das bedeutet, dass bei der Ausführung des Arcade-Shooters in RPCS3 noch einige schwerwiegende Probleme auftreten. Dass The Shoot überhaupt die „Ingame“-Kategorie erreicht hat, ist bemerkenswert, da es sich um ein PS-Move-Spiel handelt, für das sowohl ein PS-Move-Controller als auch eine PS-Eye-Kamera erforderlich sind.
Tatsächlich wird die „Intro“-Liste von RPCS3 derzeit von Spielen dominiert, die einen PS-Move-Controller voraussetzen. Von den insgesamt 32 Spielen in dieser Kategorie sind 22 PS-Move-Titel. Das RPCS3-Team arbeitet offenbar intensiv daran, diese Spiele aus der „Intro“-Kategorie herauszubekommen, und erklärt, dass derzeit an „mehr Genauigkeit“ gearbeitet werde.
Wer also einen PS-Move-Controller, eine PS-Eye-Kamera und eine Kopie von MotionSports Adrenaline besitzt, kann das Spiel ausprobieren und prüfen, ob Probleme auftreten. Bugs und andere potenzielle Fehler können dem RPCS3-Team über den GitHub Issue Tracker oder das RPCS3-Forum gemeldet werden.
Für die bestmögliche Performance benötigt RPCS3 schließlich eine leistungsstarke CPU wie den Core i5-14600K oder Ryzen 7 9800X3D. Wer noch keinen entsprechenden Prozessor besitzt, sollte sich daher laut Originalartikel ein passendes Modell bei Amazon besorgen.
Quelle(n)
RPCS3 auf X, Quelle des Teaser-Bildes: RPCS3, Tim Arterbury auf Unsplash, bearbeitet












