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Rainbow Six Siege: Server wegen Hack offline genommen, weil Spieler massenhaft kostenlose R6-Credits bekommen haben

Rainbow Six Siege X wurde offenbar gehackt (Bildquelle: Ubisoft YouTube, editiert)
Rainbow Six Siege X wurde offenbar gehackt (Bildquelle: Ubisoft YouTube, editiert)
Die Server für Ubisofts beliebten Ego-Shooter sind derzeit sowohl auf den Konsolen als auch dem PC offline. Ein mutmaßlicher Hack gewährte einigen Rainbow Six Siege Spielern eine große Menge an In-Game-Währung. Andere Spieler wurden massenhaft gebannt, was Ubisoft offenbar dazu veranlasst hat, sofortige Maßnahmen zu ergreifen und die Situation näher zu untersuchen.

Spieler von Rainbow Six Siege, die zwischen den Jahren etwas Zeit zum Zocken haben, müssen ihre Pläne ändern. Ein offensichtlicher Hack hat einigen Spielern nämlich enorme Mengen an R6-Credits oder seltene Skins eingebracht. Andere Fans haben hingegen festgestellt, dass ihre Accounts gesperrt wurden. Die Lage ist so ernst, dass Ubisoft die Server sowie den Marktplatz von Rainbow Six Siege für den Moment vollständig offline genommen hat.

So lief der Hack offenbar ab

Über die Social-Media-Kanäle von Rainbow Six Siege X hat der Publisher zunächst mitgeteilt, dass Berichte über die ungewöhnliche Vorkommnisse untersucht würden. Zwei Stunden später wurde erklärt, dass sowohl die Server als auch der Marktplatz offline genommen wurden. Derzeit wird auf weitere Informationen gewartet, während das Unternehmen nach der Ursache sucht.

Die entsprechende Statusseite bestätigt die eingeschränkte oder nicht mögliche Verbindungen auf mehreren Plattformen. Kritiker fordern unterdessen mehr Transparenz von Ubisoft. Obwohl die Ereignisse alle typischen Anzeichen eines Hacks aufweisen, wurde ein derartiger Vorfall bislang nicht offiziell bestätigt. Andere Beobachter sind der Ansicht, dass diese drastische Maßnahme bereits früher angebracht gewesen wären.

Der Hacker könnte dabei tatsächlich böswillige Absichten gehabt haben, dennoch freuten sich einige Spieler die kostenlosen R6-Credits. Auch wenn es verlockend ist, diese Credits direkt auszugeben, raten erfahrene Spieler des taktischen Shooters davon ab. Es besteht das Risiko von Account-Sperrungen, falls Ubisoft später entscheidet, dass Spieler die Situation ausgenutzt haben. Tatsächlich wird derzeit sogar davon abgeraten, sich überhaupt in Rainbow Six Siege einzuloggen.

Neue Details zum möglichen Hack von Rainbow Six Siege

Auf Vx-Underground wurden weitere Einzelheiten zum Hack von Rainbow Six Siege veröffentlicht. Demnach soll ein Dienst von Rainbow Six Siege ausgenutzt haben, der es ermöglicht, Spieler zu sperren, auf Inventare zuzugreifen und andere Änderungen vorzunehmen. Schätzungen zufolge wurden dabei angeblich 339 Billionen US-Dollar an die Spieler verteilt.

Darüber hinaus gab es einen Angriff auf die Datenbank des Spiels, der weitreichende Folgen haben könnte. Die Hacker könnten dabei nämlich Zugriff auf den Quellcode mehrerer Ubisoft-Spiele erlangt haben. 

Der letzte größere Vorfall rund um Rainbow Six Siege war ein Cyberangriff im Jahr 2023. Dabei nahmen Diebe interne Daten mit einem Umfang von 900GB ins Visier, bevor Ubisoft den Angriff stoppen konnte. Account-Details wurden dabei nicht gehackt.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-12 > Rainbow Six Siege: Server wegen Hack offline genommen, weil Spieler massenhaft kostenlose R6-Credits bekommen haben
Autor: Adam Corsetti, 27.12.2025 (Update: 27.12.2025)