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Smartphones: Umsatzmarke von 10 Milliarden Euro geknackt

Smartphones: Umsatzmarke von 10 Milliarden Euro geknackt
Smartphones: Umsatzmarke von 10 Milliarden Euro geknackt
Laut dem Bitkom stieg 2015 der Umsatz mit dem Verkauf von Smartphones in Deutschland um satte 22 Prozent und knackte die 10-Milliarden-Euro-Marke. In Deutschland wurden im Jahr 2015 insgesamt 26,2 Millionen Geräte verkauft.

Wie der Branchenverband Bitkom berichtet, hat die Nachfrage nach Smartphones im vergangenen Jahr noch einmal kräftig angezogen. Demnach wurden im Jahr 2015 in Deutschland 26,2 Millionen Geräte verkauft. Das entspricht einem Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2014. Der Umsatz stieg sogar um 22 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro und knackte damit erstmals die symbolische Marke von 10 Milliarden Euro.

Gemäß dem Bitkom lag der Durchschnittspreis eines Smartphones im Jahr 2015 bei etwa 395 Euro. Im Jahr 2014 waren es 348 Euro. Der Bitkom geht davon aus, dass der Boom bei den Smartphones auch in diesem Jahr anhält. Der Verband rechnet damit, dass im laufenden Jahr voraussichtlich 28,2 Millionen Geräte verkauft werden. Das wäre dann ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zu 2015. Der Umsatz soll bei rund 10,4 Milliarden Euro liegen. Der Durchschnittspreis für ein Smartphone würde damit wieder etwas sinken: auf 370 Euro.

74 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren verwenden heute ein Smartphone. Das sind 51 Millionen Menschen. Vergangenes Jahr waren es noch rund zwei Drittel (65 Prozent) und 2012 gerade einmal etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent). Der Nutzeranteil hat sich damit innerhalb von vier Jahren mehr als verdoppelt.

Laut Bitkom verwenden Smartphone-Besitzer ihr Mobiltelefon jeden Tag 82 Minuten. Neben der Standardfunktion Telefonieren (99 Prozent) nutzen 89 Prozent die Foto- oder Videokamera, 80 Prozent Suchmaschinen und 72 Prozent den Kalender- und Terminplaner. 69 Prozent hören Musik über das Smartphone und weitere 67 Prozent greifen mit ihrem Mobiltelefon auf Soziale Netzwerke zu. Rund die Hälfte liest oder schreibt zudem SMS (55 Prozent) sowie andere internetbasierte Kurznachrichten wie Whatsapp oder Threema (50 Prozent) und E-Mails (55 Prozent).

Jeder Zweite hat sein Gerät im vergangenen Jahr gekauft. Ganz oben auf der Wunschliste der Nutzer steht eine längere Akkulaufzeit (63 Prozent). 36 Prozent der Smartphone-Nutzer legen zudem großen Wert auf eine Fotokamera mit besserer Qualität. Der Boom bei den Smartphones lässt das mobile Datenvolumen geradezu explodieren. Waren es 2011 noch 100 Millionen Gigabyte, so erwartet der Bitkom für das laufende Jahr 2016 ein Datenvolumen von 674 Millionen Gigabyte. Das wäre dann ein Plus von 27 Prozent gegenüber letztem Jahr.

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 16.02.2016 (Update: 16.02.2016)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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