Starke Amazfit-Smartwatch erhält durch Update neue Funktionen

Das Software-Update 6.1.0.206.1 wird auf eine weitere Amazfit-Smartwatch ausgerollt. Konkret wird das 19,57 Megabyte große Update inzwischen auch an die Amazfit Balance 3 verteilt. Die Amazfit Balance 3 ist eine erst seit recht kurzer Zeit auch etwa bei Amazon erhältliche Smartwatch, welche im Vergleich zum Vorgänger mit einem größeren Display und einer Taschenlampe kommt. Die Balance 3 ist dabei deutlich schon in den gehobenen Smartwatch-Bereich einzuordnen. Mit dem Modell richtet sich Hersteller Zepp Health auch an ambitioniertere Sportler. Das Update führt eine Möglichkeit zum Management von Kartendownloads ein. Solche lassen sich somit pausieren und andere Downloads damit indirekt vorziehen.
Eine durchaus praxisnahe Verbesserung: Karten-Downloads lassen sich jetzt auch bei einem niedrigen Ladestand herunterladen, wenn die Uhr denn immerhin gerade aufgeladen wird. Diese Funktion habe ich mir tatsächlich schon einmal ganz konkret gewünscht, nämlich am Abend nach einer Wandertour, um eine weitere Karte für die nächste Etappe herunterzuladen. Auf der Amazfit Balance 3 selbst lassen sich nach dem Update nun 100 Routen laden. Eine höhere Nummer wäre angesichts des 64 Gigabyte großen Speichers der Balance 3 wahrscheinlich technisch einfach umsetzbar, gleichwohl aber weniger sinnvoll, da auf der Uhr durch die Routen gescrollt werden muss. Wird eine Navigation auf der Smartwatch selbst geplant, lässt sich diese nun auch als Route speichern und dann später starten.
Eine weitere Neuerung: HybridCharge gibt es nun als Datenfeld und kann damit während Workouts einfach angezeigt werden. Das ist nur folgerichtig, denn Amazfit-Smartwatches sollen auch warnen, wenn der HybridCharge während einer Aktivität unter einen Schwellenwert fällt. Bei (Trail-)Läufen lässt sich nun ein weiteres Datenfeld anzeigen, nämlich der Äquivalenzpace der letzten Runde. Mit dem Äquivalenzpace wird versucht, die auf einer hügeligen oder bergigen Strecke erreichte Geschwindigkeit auf eine belastungstechnisch identische Geschwindigkeit auf flacher Strecke umzurechnen. Dazu passt auch die aufgeführte, verbesserte Genauigkeit der Erfassung der Höhendaten bei Workouts. Ohne eine akkurate Erfassung der Höhe lässt sich der Anstieg eben nicht gut erfassen und damit kann die Bestimmung des Äquivalenzpaces nicht genau erfolgen. Mit der neuen Software-Version kann die Amazfit Balance 3 nun auch Werte zur Herzfrequenzvariabilität in Apple Health schreiben. Die Herzfrequenzvariabilität kann etwa einen Hinweis etwa auf den Regenerationsstatus geben.









