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Steam Frame: Ohne Lotterie könnten Bots die besten Plätze ergattern

Das Steam Frame VR-Headset, dargestellt an einer Gamerin
ⓘ Valve
Das Steam Frame VR-Headset, dargestellt an einer Gamerin
Ein neuer Leak deutet darauf hin, dass sich diejenigen mit den schnellsten Fingern Valves VR-Headset zuerst sichern könnten. Eine überarbeitete, per Data-Mining entdeckte E-Mail legt nahe, dass es bei den Vorbestellungen des Steam Frame kein Reservierungssystem mit Lotterie geben könnte. Dadurch könnten Scalper in der Warteschlange nach vorne gelangen und das Wearable für ungeduldig wartende Spieler unerreichbar machen.

Gerüchten zufolge soll das Steam Frame bereits in der Woche vom 14. September erscheinen. Es wird allgemein erwartet, dass Valve – wie bereits bei der Steam Machine und dem Controller – ein Reservierungssystem einsetzen wird. Neue Hinweise deuten darauf hin, dass Käufer das VR-Headset nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ erhalten könnten. Sollte sich das Unternehmen gegen eine Lotterie entscheiden, könnte dies Scalpern zum Vorteil gereichen.

Am 11. September entdeckte der Insider Brad Lynch weitere Anpassungen im Backend des Marktplatzes. Der Wortlaut einer per Data-Mining entdeckten E-Mail hat sich inzwischen geändert, wurde jedoch aufgrund von Auseinandersetzungen unter seinen Followern mittlerweile gelöscht. Wenn die Vorbestellungen für das Steam Frame VR-Headset beginnen, werden Kunden vermutlich einer Warteschlange oder Warteliste beitreten und anschließend eine Nachricht erhalten. Allerdings herrscht Unklarheit darüber, was danach passieren würde..

Durchgesickerte E-Mail zur Vorbestellung von „Steam Frame“
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Durchgesickerte E-Mail zur Vorbestellung von „Steam Frame“

In der ursprünglichen Version der E-Mail wurde erklärt, dass das Reservierungssystem die Einträge zufällig auswählt. Statt eines festgelegten Zeitpunkts vor dem Release, bei dem diejenigen Erfolg haben, die am schnellsten klicken, werden die Spieler über einen längeren Zeitraum nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Valve führte dieses Verfahren bei der Steam Machine ein, nachdem der Start des Steam Controllers für Kontroversen gesorgt hatte.

Bots im Anmarsch?

In der aktualisierten Nachricht, die Lynch veröffentlichte, findet sich kein Hinweis mehr auf eine Lotterie. Das Unternehmen würde weiterhin Reservierungen entgegennehmen, allerdings hätten Käufer, die weiter oben in der Warteschlange oder auf der Warteliste stehen, einen Vorteil. Bei einer Wiederholung des Controller-Debakels könnte dies dazu führen, dass Scalper die verfügbaren Geräte weitgehend aufkaufen und die knappe Hardware anschließend mit Gewinn weiterverkaufen.

Versanddaten deuten darauf hin, dass der Hersteller nach der Verzögerung im Februar 2026 Geräte auf Vorrat gehalten hat. Dennoch konnten diese Maßnahmen Engpässe bei den anderen Geräten nicht verhindern. Ganz gleich, wie Valve die Vorbestellungen für das Steam Frame handhabt – das begrenzte Angebot wird für Frustration sorgen. Dennoch bevorzugten die meisten Anhänger den weniger stressigen Ablauf, den sie beim Mini-PC erlebt hatten.

VR-Headset-Begeisterte warten weiterhin auf Klarheit bezüglich des Veröffentlichungsdatums und des Preises des Steam Frame. Lynch hatte zuvor durchblicken lassen, dass die Tests für das Head-Mounted-Display im Gange seien und eine Markteinführung Mitte September wahrscheinlich sei. Der jüngste Grund zur Hoffnung ergab sich in Form eines SteamVR-2.17-Updates, das möglicherweise eine Vorbereitung auf dessen Markteinführung darstellt.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Steam Frame: Ohne Lotterie könnten Bots die besten Plätze ergattern
Autor: Adam Corsetti, 12.09.2026 (Update: 12.09.2026)