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Steam Frame: VR-Headset könnte wegen kostspieligem Chipsatz teurer werden

Valve Steam Frame VR-Headset mit Controller
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Valve Steam Frame VR-Headset mit Controller
Immer größer werdende Engpässe der benötigten Komponenten könnten zu einer Preiserhöhung der Steam Frame führen. Qualcomm hat höhere Preise für Snapdragon-Chips angekündigt, darunter auch für den SoC des VR-Headsets. Die Knappheit bei Massenspeicher und Arbeitsspeicher hat den Marktstart der Steam Machine und der Steam Frame bereits verzögert.

Die Erwartungen an Valves neuem VR-Headset steigen, während das Unternehmen offenbar erste Lieferungen des Geräts entgegennimmt. Käufer warten weiterhin auf einen bestätigten Preis und Erscheinungstermin des Steam Frame. Qualcomm könnte den Marktstart jedoch durch höhere Preise für Snapdragon-Chips erschweren.

Ungünstiger Zeitpunkt?

Bloomberg hat am 24. Juni berichtet, dass Qualcomm eine Preiserhöhung im zweistelligen Prozentbereich plant. Die neuen Preise sollen ab dem 1. September gelten, möglicherweise also erst nach der Markteinführung des Steam Frame. Valve-Insider Brad Lynch geht dennoch davon aus, dass sich die Ankündigung auf VR-Headsets auswirken wird.

Die Knappheit bei Massenspeicher und Arbeitsspeicher hat den Launch der Steam Machine und des Steam Frame bereits verzögert. Rechenzentren für KI-Anwendungen beanspruchen einen großen Teil der verfügbaren Komponenten. Inzwischen sind auch Snapdragon-Prozessoren betroffen, die unter anderem in Smartphones und ausgewählten Notebooks zum Einsatz kommen. Qualcomm hat erklärt, die zusätzlichen Kosten nicht länger selbst tragen zu können.

Als Nachfolger zum Index ist das Steam Frame allerdings mit einem Snapdragon 8 Gen 3 als System-on-Chip (SoC) ausgestattet. Sollte sich dessen Preis nur moderat erhöhen, dürfte das VR-Headset kaum um mehrere Hundert Euro teurer werden. Dennoch sind die Schätzungen zum Listenpreis seit der Vorstellung gestiegen.

Preisschätzungen

Das Headset kann VR-Spiele eigenständig ausführen und verfügt über 16GB gemeinsam genutzten LPDDR5X-Arbeitsspeicher. Auch der Universal Flash Storage (UFS) mit 256GB oder 1TB hat die Stücklistenkosten erhöht. Valve hatte einen niedrigeren Preis als beim 1.079 Euro teuren Vorgänger Index angestrebt. Optimistische Schätzungen lagen bei rund 800 Dollar/Euro, inzwischen gelten jedoch mehr als 1.000 Dollar/Euro als realistisch.

Auch die Steam Machine hat das veranschlagte Budget letztlich stärker überschritten als befürchtet. Insider wie Moore's Law Is Dead führen dies darauf zurück, dass Valve vor der Verschärfung der Speicherknappheit keine ausreichenden Bestände wichtiger Bauteile aufgebaut hat. Im Idealfall hat sich das Unternehmen noch vor Qualcomms Stichtag am 1. September eine Reserve an Snapdragon-SoCs gesichert.

Bislang hat die Krise den Markt für VR-Gaming nicht schwer getroffen. Allerdings sind die Preise der Meta Quest 3 und Quest 3S im April um umgerechnet 50 bis 100 Euro gestiegen. Da das Steam Frame höherwertige Komponenten nutzt, könnte sie stärker betroffen sein als günstigere Alternativen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Steam Frame: VR-Headset könnte wegen kostspieligem Chipsatz teurer werden
Autor: Adam Corsetti, 25.07.2026 (Update: 25.07.2026)