Steam: Mehr Gamer setzen auf 16GB RAM aufgrund hoher Speicherpreise

Die Preisentwicklung im Speichersegment bleibt unvorhersehbar, da die Kosten für DDR5-RAM zuletzt wieder etwas gesunken sind. Dennoch gehen Analysten davon aus, dass die durch KI-Rechenzentren verursachte Knappheit anhalten wird. Die Steam-Umfrage vom März deutet darauf hin, dass Spieler bei Gaming-PC-Konfigurationen und Laptop-Käufen Kompromisse eingehen.
So entwickelt sich die Speicher-Kapazität unter Steam-Nutzern
Jeden Monat veröffentlicht Valve die beliebtesten Hardware-Konfigurationen seiner enorm großen Spielerschaft. Eine der auffälligsten Veränderungen zeigt sich in der Kategorie System-RAM. Kapazitäten von 32GB verzeichneten gegenüber dem vorherigen Bericht einen deutlichen Rückgang um 20,31 Prozent. Gleichzeitig stieg die Beliebtheit von PCs mit 16GB an Modulen um 13,50 Prozent.
Mit 40,97 Prozent haben Konfigurationen mit 16GB DDR4- und DDR5-RAM in der Steam-Umfrage wieder den Spitzenplatz übernommen. Die 32GB liegen nun bei 36,62 Prozent, während Spieler mit den gestiegenen Speicherpreisen zurechtkommen müssen.

Leider unterscheidet Valves Datenerhebung nicht zwischen den genauen RAM-Typen. Einige neue Mainboards unterstützen weiterhin DDR4, um preisbewusste Käufer anzusprechen. Dennoch sind auch Komponenten der älteren Generation in den vergangenen Monaten deutlich teurer geworden.
Sind 16GB RAM ausreichend?
Die Speicherknappheit hat offenbar dazu geführt, dass manche Spieler ihre geplante Systemkonfiguration überdenken mussten. In Kombination mit passenden CPUs und GPUs reichen 16GB DDR4 oder DDR5 aus, um viele AAA-Spiele zu spielen. Bei aufwendigen Hintergrundprozessen kann es jedoch zu Rucklern oder kurzen Einfrierern kommen.
Zudem sollte berücksichtigt werden, dass leistungsstärkere Gaming-PCs in der Steam-Umfrage einen geringeren Anteil ausmachen. So ist die Nvidia RTX 3060 erneut die am häufigsten genutzte Grafikkarte. Diese Nutzer verbauen auf ihren Mainboards mit geringerer Wahrscheinlichkeit große Mengen an DDR5-RAM. Dennoch zielen die meisten Käufer neuer Desktop-PCs und Laptops auf eine bessere Leistung ab.
Andere Hardware ist von den angespannten Lieferbedingungen nicht in gleicher Weise betroffen. Grafikkarten mit 16GB VRAM legten um 3,27 Prozent zu und erreichten damit einen Gesamtanteil von 21,53 Prozent. GPUs mit 8GB VRAM sind weiterhin weiter verbreitet, verzeichneten jedoch einen Rückgang um 1,85 Prozent. Die Speicherknappheit hat Modelle mit höherer Kapazität teurer gemacht. Allerdings haben Käufer bei diesen Komponenten weniger Spielraum für spätere Aufrüstungen als beim Arbeitsspeicher des Systems.













