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Streitigkeiten mit Leitungseigner: Telekom stuft bestehende Anschlüsse herunter

Streitigkeiten mit Leitungseigner: Telekom stuft bestehende Anschlüsse herunter
Streitigkeiten mit Leitungseigner: Telekom stuft bestehende Anschlüsse herunter
Die Deutsche Telekom kündigt einem Medienbericht zufolge zehntausenden Kunden eines Breitband-Anschlusses. Auslöser sei eine nicht erfolgte Vereinbahrung mit dem Telekommunikationsanbieter EWE, Kunden wird der Umstieg auf ein langsameres Produkt angeboten.

Wie NDR.de berichtet, sollen von dem Streit allein im Versorgungsgebiet der EWE rund 30.000 Kunden betroffen sein, wobei der Telekom-Pressesprecher sowohl den Vorgang an sich als auch den ernsten Hintergrund der Maßnahme bestätigt, allerdings keine Zahlen nannte.

Konkret kündigt die Telekom bestehenden VDSL-Angebote und bietet wohl den Umstieg auf wesentlich langsamere DSL-Festnetz-Anschlüsse an. Hintergrund der Maßnahme sind offensichtlich nicht erfolgreiche Vertragsverhandlungen zwischen der Telekom und EWE: Die EWE ist in den betroffenen Gebieten für den Netzausbau zuständig, weshalb die Telekom die Leitungen dort von der EWE anmieten muss. In vielen anderen Gebieten ist es meist umgekehrt, dort müssen andere Unternehmen die Leitungen der Telekom mieten.

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Autor: Silvio Werner, 11.03.2018 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.