Besitzer von BYD-Fahrzeugen, die mit dem Autonomen Fahrsystem „God's Eye” ausgestattet sind, können sich bei Parkschäden, die durch dessen Nutzung entstanden sind, nun an den Kundendienst des Autoherstellers wenden, anstatt einen Versicherungsanspruch einzureichen - dieser besondere Service gilt derzeit in China. BYD übernimmt dort die Verantwortung für die Aktionen seiner neuen Level-4-Selbstparkkomponente und hat großes Vertrauen in deren Leistung.
Da BYD die Schäden übernimmt, müssen Besitzer keinen Versicherungsanspruch einreichen und ihre Prämien werden nicht erhöht, wie es bei Versicherungsgesellschaften in China üblich ist. „Wir übernehmen die volle Verantwortung für die Sicherheit und Verluste aller Nutzer von Fahrzeugen, die mit ‚God's Eye‘ ausgestattet sind, in intelligenten Parkszenarien“, erklärte der weltweit größte Hersteller von Elektrofahrzeugen.
Seine neue automatisierte Parkoption ist die erste, die als autonomes Fahrsystem der Stufe 4 zertifiziert wurde. Das bedeutet, dass Fahrer das Auto selbstständig agieren lassen können, und der jeweilige Autohersteller im Falle eines Unfalls die Haftung trägt.
Es hat seine Vorteile, der größte Elektroautohersteller zu sein: BYD bietet sein „God's Eye“-Assistenzfahrsystem im Gegensatz zu Tesla, das für seine FSD-Funktion Gebühren verlangt, bei den meisten seiner Fahrzeuge kostenlos an.
BYD hat das größte Forschungs- und Entwicklungsteam für autonomes Fahren in der Branche aufgebaut, nutzt den größten Teil der Cloud-Daten in diesem Bereich und hat „God's Eye” bereits in über einer Million seiner Fahrzeuge installiert, wo es kostenlos genutzt wird. Bald wird ein großes „God's Eye“-Update initiiert, das alle Fähigkeiten verbessern wird – vom Autobahnfahren bis zum bereits erwähnten autonomen Parken der Stufe 4.
Das kostenlose Angebot des selbstfahrenden Systems steht im Gegensatz zu Teslas Strategie, bei der entweder eine Zahlung von $8.000 für die Software oder ein Abonnement in Höhe von $99 pro Monat erforderlich ist. BYD benötigt Daten für autonomes Fahren – und zwar schnell –, um Tesla und andere einzuholen. Ein kostenloses „God's Eye” scheint ein guter Weg zu sein, um diese Daten zu sammeln und die Funktionen schnell auf höhere Autonomiestufen zu entwickeln.
Quelle(n)
BYD (Weibo)













