Notebookcheck

Test Acer Aspire E5-722 662J Notebook

Oliver Moebel, Tanja Hinum, 17.03.2016

Tugendhafter Büroknecht. Mit dem Aspire E5-722 legt Acer einen massiven 17-Zöller vor, der als Lowcost-Office-System vieles richtig macht. Wo liege die Vor- und Nachteile des komplett auf AMD-Komponenten basierenden Systems?

Die Aspire E-Serie ist Acers Brot-und-Butter-Produktlinie. Von kompakt bis kolossal, mit Minimalst-Hardware oder Midrange-Ausstattung – in jedem Fall aber günstig: So lässt sich die recht vielfältige Baureihe wohl ganz gut umschreiben. Wir konnten bereits einige Vertreter der Serie unter die Lupe nehmen, vom kompakten ES1-331-C5KL über das 15-zöllige E15 Start ES1 bis hin zum großgewachsenen ES1-731. Letzteres werden wir auch im weiteren Verlauf dieses Tests zum Vergleich mit dem vorliegenden Aspire E5-722-662J heranziehen – beide Geräte basieren auf demselben Chassis im 17-Zoll-Format, kommen hardwaretechnisch minimalistisch daher und liegen auch preislich nicht allzu weit auseinander.  Hier wäre auch die Frage zu beantworten, ob die gut 80 Euro Mehrpreis (bzw. 500 Euro in absoluten Zahlen) für unseren Testkandidaten gerechtfertigt sind.

Um die Qualitäten und Schwächen des Geräts auch herstellerübergreifend in Relation zu setzen, lassen wir es gegen eine Reihe weiterer 17-Zöller aus dem niedrigpreisigen Office-bzw. Multimedia-Segment antreten. Das Lenovo G70-80 kommt dem E5-722 bzw. auch dem  ES1-731 sowohl in Bezug auf den Preis (um die 450 Euro) als auch hardwaretechnisch recht nahe. Mit dem HP Pavilion 17-g054ng (ca. 600 Euro) sowie dem Lenovo B70-80 (etwa 700 Euro) treten zudem zwei 17-Zoll-Geräte an, die für einen überschaubaren Mehrpreis ein gehöriges Plus an Hardwareleistung versprechen.

Acer Aspire E5-722-662J (Aspire E5 Serie)
Prozessor
AMD A6-7310 (AMD A-Series), AMD Carrizo
Grafikkarte
AMD Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), Kerntakt: 850 MHz, Speichertakt: 1600 MHz, DDR3 (shared Memory), 9.14.10.01128
Hauptspeicher
4096 MB 
, DDR3-1600, Single Channel, ein Slot (belegt)
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1600 x 900 Pixel, Chi Mei N173FGE-E23, TN LED, spiegelnd: ja
Mainboard
AMD KernCZ
Massenspeicher
WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0, 1024 GB 
, 5400 U/Min,
Soundkarte
AMD Kabini - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Lineout-/Mic-Combo, Card Reader: SD/SDXC
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GUC0N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 31.7 x 423 x 282
Akku
37 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p 30fps
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, CyberLink PowerDVD 12, Microsoft Office (Testversion), 24 Monate Garantie
Gewicht
2.678 kg, Netzteil: 255 g
Preis
500 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse & Ausstattung

Das Gehäuse des Aspire E5-722 ist uns von anderen 17-zölligen Vertretern der Baureihe bereits bekannt. Es ist komplett aus mattschwarzem Kunststoff gefertigt, der stellenweise (auf der Deckelrückseite und der Handballenauflage) dezente Texturen aufweist. Billig wirkt das Ganze weder optisch noch haptisch – das Chassis biegt sich unter Druck an keiner Stelle stark durch, die Verarbeitung ist tadellos.

Wartbar ist das System nur äußerst begrenzt. Die Bodenplatte wird von 20 Schrauben an ihrer Stelle gehalten – sind die gelöst, lassen sich die Festplatte wechseln, der Lüfter reinigen sowie (mit etwas Mühe) der interne Akku austauschen. Das war’s dann aber auch schon. 

Anschlusstechnisch weist das Aspire kaum Besonderheiten auf. Zwei der vier USB-Ports entsprechen dem USB-3.0-Standard. Neben dem mittlerweile obligatorischen HDMI-Ausgang findet sich zudem ein analoger VGA-Ausgang auf der linken Gehäuseseite.  Sämtliche Ports befinden sich leider im vorderen Bereich, was bei Verwendung externer Komponenten unter Umständen  hinderlich sein kann. Als Betriebssystem kommt Windows 10 64 in der Home-Edition zum Einsatz. Wer eine Recovery-CD wünscht, muss sie sich selbst erstellen. Immerhin wäre dies eine Möglichkeit, den internen DVD-Multinormbrenner einer sinnvollen Verwendungsmöglichkeiten zuzuführen. 

links: Anschluss für ein Kensington-Schloss, Luftauslass, VGA-Out, GBit-LAN, HDMI-Out, 2x USB 3.0, Mic-/Line-Out-Combo
links: Anschluss für ein Kensington-Schloss, Luftauslass, VGA-Out, GBit-LAN, HDMI-Out, 2x USB 3.0, Mic-/Line-Out-Combo
rechts: 2x USB 2.0, DVD-Multinormbrenner, Netzanschluss
rechts: 2x USB 2.0, DVD-Multinormbrenner, Netzanschluss
vorne: SD-Kartenleser
vorne: SD-Kartenleser

Positives gibt es abschließend noch zum Speicherkartenleser zu sagen, der mit einer Übertragungsrate von 85,5 MB/s. gewiss nicht zu den langsamsten gehört – von zahlreichen Lowcost-Systemen einschließlich Vertretern der Aspire-Reihe sind wir wesentlich Schlechteres gewohnt. Das Kopieren von JPG-Bilddateien von unserer Referenzkarte (einer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II) erfolgt mit ebenfalls ordentlichen 44 MB/s.

Eingabegeräte

Auch hier hat sich im Vergleich zu ähnlich großformatigen Serienvertretern wie dem Aspire ES1-731 nichts getan – und das ist durchaus positiv zu sehen. Denn bei der Standardtastatur für die günstigen 17-Zöller handelt es sich um ein gelungenes Chiclet-Modell, das einen klaren Druckpunkt sowie einen angenehmen Tastenhub besitzt. Das Keyboard gibt unter Druck kaum nach und ermöglicht damit ein zügiges, angenehmes Schreiben auch über einen längeren Zeitraum hinweg.

Das Touchpad ist ebenfalls gut zu bedienen. Mal abgesehen davon, dass es aufgrund seiner Drucksensivität bis in die oberen Ecken hinein wie eine einzige große Maustaste erscheint (was subjektiv eher irritiert) – Multitouchgesten werden zuverlässig erkannt, und die glatte Oberfläche erlaubt präzise Zeigerbewegungen.

Da gibt es nichts zu mäkeln: Tastatur...
Da gibt es nichts zu mäkeln: Tastatur...
und Touchpad des Acer Aspire E5-722.
und Touchpad des Acer Aspire E5-722.

Display

Subpixelanordnung
Subpixelanordnung

Unser Aspire besitzt ein spiegelndes Display mit 1.600 x 900 Bildpunkten und einer Abmessung von 17,3 Zoll. Das verbaute Panel von Chi Mei erscheint als gute Wahl für einen günstigen Office-Rechner, der hauptsächlich „indoor“ zum Einsatz kommen dürfte. Denn die recht geringe maximale Displayhelligkeit bedeutet hier nur unwesentliche Nachteile, während ein satter Schwarzwert von 0,17 in Verbindung mit dem sehr hohen Kontrast von 1.271:1 von Vorteil ist: Kräftig-schwarze Buchstaben, noch dazu auf einem großformatigen Display, bedeuten weniger Anstrengung der Augen beim Lesen.

213
cd/m²
199
cd/m²
176
cd/m²
210
cd/m²
216
cd/m²
173
cd/m²
207
cd/m²
216
cd/m²
182
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Chi Mei N173FGE-E23
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 216 cd/m² Durchschnitt: 199.1 cd/m² Minimum: 14 cd/m²
Ausleuchtung: 80 %
Helligkeit Akku: 216 cd/m²
Kontrast: 1271:1 (Schwarzwert: 0.17 cd/m²)
ΔE Color 12.2 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 13.3 | 0.64-98 Ø6.2
76% sRGB (Argyll 3D) 52% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.15
Acer Aspire E5-722-662J
TN LED, 1600x900
Acer Aspire ES1-731-P4A6
TN LED, 1600x900
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
TN LED, 1600x900
HP Pavilion 17-g054ng
TN-Panel, 1920x1080
Lenovo B70-80 80MR0006GE
TN, 1600x900
Response Times
-28%
-22%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
48 (25, 23)
41 (22, 19)
15%
41 (21, 20)
15%
Response Time Black / White *
24 (8, 16)
28 (9, 19)
-17%
24 (7, 17)
-0%
PWM Frequency
1042 (90)
199 (10)
-81%
198 (60)
-81%
Bildschirm
-2%
-9%
17%
-24%
Helligkeit Bildmitte
216
219
1%
274
27%
294
36%
252
17%
Brightness
199
224
13%
269
35%
270
36%
236
19%
Brightness Distribution
80
91
14%
86
8%
86
8%
90
13%
Schwarzwert *
0.17
0.31
-82%
0.43
-153%
0.31
-82%
0.51
-200%
Kontrast
1271
706
-44%
637
-50%
948
-25%
494
-61%
DeltaE Colorchecker *
12.2
9.31
24%
10.96
10%
3.72
70%
12.66
-4%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
20.4
13.74
33%
16.46
19%
DeltaE Graustufen *
13.3
10.87
18%
12.82
4%
5.23
61%
13.37
-1%
Gamma
2.15 102%
2.9 76%
2.89 76%
2.4 92%
1.93 114%
CCT
15963 41%
11513 56%
15824 41%
7270 89%
6491 100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
52
52
0%
53
2%
61.9
19%
52
0%
Color Space (Percent of sRGB)
76
80
5%
81
7%
95.9
26%
76
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-15% / -8%
-16% / -12%
17% / 17%
-24% / -24%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 34 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
48 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 25 ms steigend
↘ 23 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 78 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.4 ms).
CalMAN - Farbraumabdeckung
CalMAN - Farbraumabdeckung
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Farbsättigung
CalMAN - Farbsättigung

Da verzeiht man dem Panel auch einen recht ausgeprägten Blaustich ab Werk sowie die nur mäßige Farbtreue. Die fällt mit einem Delta E von 12,2 (ermittelt mit Colorchecker) deutlich hinter die Konkurrenz zurück – erst bei einem Wert kleiner drei würde das ungeübte Auge keine Farbunterschiede mehr zwischen Displaybild und einem „perfektem“ Referenzbild erkennen können.

Pulsweitenmodulation zur Helligkeitssteuerung kommt zwar zum Einsatz, allerdings mit einer ziemlich hohen Frequenz von 1.042 Hz, welche die Augen nicht ermüden dürfte (dafür liegt sie zu weit über der menschlichen Wahrnehmungsschwelle). Alles in allem erscheint das Display unseres Testkandidaten als überaus gut geeignet für seinen Haupteinsatzzweck. Wie auf den unteren Bildern erkennbar, gehört die Verwendung im Freien nicht dazu.

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1042 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1042 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1042 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9347 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Für einen Preis von gut 500 Euro bekommt der Käufer des Aspire E5-722-662J ein Gesamtpaket, das für die gängigsten Office-Aufgaben ausreichend Leistung mitbringt: Die AMD-CPU nebst integrierter Grafikeinheit, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine konventionelle Festplatte mit einem Terabyte Fassungsvermögen sorgen im Zusammenspiel sogar für eine relativ flüssige Arbeitsgeschwindigkeit und schnell startende Programme.

Prozessor

In unserem Aspire werkelt mit dem A6-7310 eine AMD-CPU mit vier Kernen, welche der aktuellen Carrizo-L-Serie entstammt. Im 28nm-Verfahren hergestellt, besitzt sie einen variablen TDP von 12 bis 25 Watt und eine maximale Taktrate von 2,4 GHz. Im Stresstest zeigte sich allerdings, dass dieser Boost-Takt zwar in schnellen Abständen, aber jeweils nur für Sekundenbruchteile abgerufen wird. Der Standardtakt liegt bei 2,0 GHz.

In Bezug auf die Cinebench-Ergebnisse lässt sich der A6 grob zwischen Intels Lowcost-CPU vom Typ Braswell im Aspire ES1-731 und dem Pentium 3825U des Lenovo G70-80 einordnen – bis auf die Performance im Singlecore-Betrieb, hier rechnet der 3825U um gut 50% schneller. Er übertrifft in dieser Teildisziplin sogar AMDs A10-8700P, der im HP Pavilion seinen Dienst verrichtet. Intels ULV-i5er, der sich im Lenovo B70-80 findet, ist dann noch einmal eine ganz andere Hausnummer. 

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
AMD A6-7310
45 Points ∼42%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
Intel Pentium N3700
39 Points ∼36% -13%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
Intel Pentium 3825U
77 Points ∼72% +71%
HP Pavilion 17-g054ng
AMD A10-8700P
69 Points ∼64% +53%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
Intel Core i5-5200U
107 Points ∼100% +138%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
AMD A6-7310
159 Points ∼63%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
Intel Pentium N3700
142 Points ∼56% -11%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
Intel Pentium 3825U
190 Points ∼75% +19%
HP Pavilion 17-g054ng
AMD A10-8700P
194 Points ∼76% +22%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
Intel Core i5-5200U
254 Points ∼100% +60%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
AMD A6-7310
0.57 Points ∼46%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
Intel Pentium N3700
0.47 Points ∼38% -18%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
Intel Pentium 3825U
0.9 Points ∼73% +58%
HP Pavilion 17-g054ng
AMD A10-8700P
0.86 Points ∼69% +51%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
Intel Core i5-5200U
1.24 Points ∼100% +118%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
AMD A6-7310
1.9 Points ∼67%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
Intel Pentium N3700
1.71 Points ∼60% -10%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
Intel Pentium 3825U
2.13 Points ∼75% +12%
HP Pavilion 17-g054ng
AMD A10-8700P
2.36 Points ∼83% +24%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
Intel Core i5-5200U
2.83 Points ∼100% +49%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
AMD A6-7310
1840 Points ∼53%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
Intel Pentium N3700
1267 Points ∼37% -31%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
Intel Pentium 3825U
2951 Points ∼86% +60%
HP Pavilion 17-g054ng
AMD A10-8700P
2343 Points ∼68% +27%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
Intel Core i5-5200U
3449 Points ∼100% +87%
Rendering Multiple CPUs 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
AMD A6-7310
5776 Points ∼81%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
Intel Pentium N3700
4411 Points ∼62% -24%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
Intel Pentium 3825U
6537 Points ∼92% +13%
HP Pavilion 17-g054ng
AMD A10-8700P
6443 Points ∼90% +12%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
Intel Core i5-5200U
7139 Points ∼100% +24%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1840
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5776
Cinebench R10 Shading 32Bit
2779
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
14.51 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.9 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.57 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
45 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
159 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
16.08 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Hilfe

System Performance

Dass CPU-Power nicht alles ist und auch günstige Komponenten einen guten Gesamteindruck ergeben können, zeigt sich vor allem im alltäglichen Umgang mit unserem Aspire. Auch in den Ergebnissen der (praxisnahen) PCMark-Tests scheint sich die gefühlt gute Performance widerzuspiegeln – die teilweise massiven Leistungsvorsprünge der Intel-CPUs, wie sie sich noch in den Cinebench-Tests darstellten, schlagen hier weit weniger stark auf die Resultate durch.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
A6-7310, Radeon R5 (Beema/Carrizo-L)
2753 Points ∼75%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
N3700, HD Graphics (Braswell)
1357 Points ∼37% -51%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
3825U, HD Graphics (Broadwell)
3272 Points ∼89% +19%
HP Pavilion 17-g054ng
A10-8700P, Radeon R8 M365DX
3506 Points ∼95% +27%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
5200U, GeForce 920M
3680 Points ∼100% +34%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
A6-7310, Radeon R5 (Beema/Carrizo-L)
2047 Points ∼65%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
N3700, HD Graphics (Braswell)
1953 Points ∼62% -5%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
3825U, HD Graphics (Broadwell)
2496 Points ∼79% +22%
HP Pavilion 17-g054ng
A10-8700P, Radeon R8 M365DX
3152 Points ∼100% +54%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
5200U, GeForce 920M
2986 Points ∼95% +46%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
A6-7310, Radeon R5 (Beema/Carrizo-L)
1855 Points ∼66%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
N3700, HD Graphics (Braswell)
1714 Points ∼61% -8%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
3825U, HD Graphics (Broadwell)
2437 Points ∼87% +31%
HP Pavilion 17-g054ng
A10-8700P, Radeon R8 M365DX
2656 Points ∼95% +43%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
5200U, GeForce 920M
2790 Points ∼100% +50%
PCMark 7 Score
1893 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1855 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2047 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
2753 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Einen Teil zur runden Gesamtleistung trägt sicher auch der Datenträger des Systems bei. Die 1 TB-Festplatte von Western Digital kommt auf durchschnittliche Übertragungsraten im Bereich von 100 MB/s. Ob anstelle dessen eine wesentlich schnellere, aber entsprechend kleine SSD die bessere Alternative gewesen wäre? Das hängt wohl von den individuellen Präferenzen ab. Glücklicherweise ist der Festspeicher eine der wenigen Komponenten, die sich bei Bedarf wechseln lassen. 

WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
Minimale Transferrate: 26.6 MB/s
Maximale Transferrate: 116.6 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 85.4 MB/s
Zugriffszeit: 16.8 ms
Burst-Rate: 184.9 MB/s
CPU Benutzung: 5.8 %

Grafikkarte

Bei der integrierten GPU des Aspire handelt es sich um eine AMD Radeon R4. Sie taktet mit maximal 800 MHz, verfügt über 128 Shadereinheiten und ist DirectX 12-kompatibel. Mangels dedizierten VRAMs teilt sie sich den 4 GB großen DDR3-Arbeitsspeicher mit dem Gesamtsystem.

Die Radeon R4 liegt in unseren 3DMark-Tests etwa auf dem Niveau der Intel HD Graphics, welche im Lenovo G70-80 zum Einsatz kommt. Selbst hinter die leistungsschwächsten dedizierten GPUs wie etwa die GeForce 920M im Lenovo B70-80 fällt sie weit zurück. 

3DMark
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L)
480 Points ∼32%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
HD Graphics (Braswell)
250 Points ∼17% -48%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
HD Graphics (Broadwell)
428 Points ∼29% -11%
HP Pavilion 17-g054ng
Radeon R8 M365DX
1501 Points ∼100% +213%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
GeForce 920M
1059 Points ∼71% +121%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L)
2942 Points ∼55%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
HD Graphics (Braswell)
2078 Points ∼39% -29%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
HD Graphics (Broadwell)
3398 Points ∼64% +15%
HP Pavilion 17-g054ng
Radeon R8 M365DX
5256 Points ∼99% +79%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
GeForce 920M
5312 Points ∼100% +81%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L)
31917 Points ∼67%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
HD Graphics (Braswell)
23462 Points ∼49% -26%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
HD Graphics (Broadwell)
39058 Points ∼81% +22%
HP Pavilion 17-g054ng
Radeon R8 M365DX
34461 Points ∼72% +8%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
GeForce 920M
47982 Points ∼100% +50%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire E5-722-662J
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L)
834 Points ∼46%
Acer Aspire ES1-731-P4A6
HD Graphics (Braswell)
494 Points ∼27% -41%
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
HD Graphics (Broadwell)
729 Points ∼40% -13%
HP Pavilion 17-g054ng
Radeon R8 M365DX
1663 Points ∼91% +99%
Lenovo B70-80 80MR0006GE
GeForce 920M
1822 Points ∼100% +118%
3DMark 11 Performance
834 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
31917 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
2942 Punkte
3DMark Fire Strike Score
480 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Somit ist die Grafikeinheit des Aspire E5-722-662J nur sehr begrenzt spieletauglich. Für ältere Titel oder Casual-Games, die es etwa im Windows Store zu finden gibt, reicht es in den meisten Fällen sicherlich. Bei halbwegs aktuellen Spielen sind aber selbst in den niedrigsten Einstellungen oft keine ausreichenden Frameraten zu erzielen.

min. mittel hoch max.
Dirt Rally (2015) 26.5 15.5 fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Lautstärke im Ruhezustand und unter Last
Lautstärke im Ruhezustand und unter Last

Das Aspire E5-722 gibt sich durchweg geräuscharm, wenngleich nicht lautlos. Der Lüfter summt permanent leise vor sich hin – sowohl im Idle-Betrieb wie auch unter Last, jeweils auf demselben (moderaten) Durchschnittsniveau. Das absolut gleichmäßige Lüftergeräusch wird subjektiv nach kurzer Zeit kaum noch wahrgenommen. Insgesamt etwas leiser sind lediglich das bauähnliche Aspire ES1-731 sowie (nur im Idle-Modus) das HP Pavilion. Unter Last drehen die Konkurrenten mit dedizierter GPU hörbar stärker auf. 

Acer Aspire E5-722-662J
A6-7310, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
Acer Aspire ES1-731-P4A6
N3700, Toshiba MQ01ABF050
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
3825U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024
HP Pavilion 17-g054ng
A10-8700P, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
Lenovo B70-80 80MR0006GE
5200U, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
Geräuschentwicklung
1%
-3%
-6%
-8%
aus / Umgebung *
31.3
Idle min *
32.6
31.8
2%
33.6
-3%
30.8
6%
33
-1%
Idle avg *
32.6
31.8
2%
33.6
-3%
30.8
6%
33.5
-3%
Idle max *
32.6
31.8
2%
32.9
-1%
31.2
4%
34.1
-5%
Last avg *
32.8
32.9
-0%
34
-4%
37.8
-15%
35.8
-9%
Last max *
33.2
33
1%
34
-2%
43.4
-31%
40.7
-23%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
32.6 / 32.6 / 32.6 dB(A)
HDD
32.8 dB(A)
DVD
37.4 / dB(A)
Last
32.8 / 33.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31.3 dB(A)

Temperatur

In Bezug auf die Wärmeentwicklung können wir dem Testkandidaten ein durchweg positives Zeugnis ausstellen. 30,5 Grad sind die Maximaltemperatur, die wir im Verlauf unserer Tests feststellen konnten – das sollte in der Praxis niemanden stören. Heißer wird dagegen das Netzteil, an dem man sich mit knapp 43 Grad allerdings auch nicht verbrennen kann.

Im Vergleich zur Konkurrenz steht das Gerät gut da: Unter Last entfaltet es die geringste Maximaltemperatur im Vergleichsfeld, im Idle-Modus bleiben nur die beiden iGPU-Konkurrenten geringfügig kühler. Die beiden Systeme mit dedizierter Grafikeinheit schneiden wiederum unter Last fühl- und erwartbar schlechter ab.

Acer Aspire E5-722-662J
A6-7310, Radeon R5 (Beema/Carrizo-L)
Acer Aspire ES1-731-P4A6
N3700, HD Graphics (Braswell)
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
3825U, HD Graphics (Broadwell)
HP Pavilion 17-g054ng
A10-8700P, Radeon R8 M365DX
Lenovo B70-80 80MR0006GE
5200U, GeForce 920M
Hitze
-1%
2%
-14%
-22%
Last oben max *
28.4
28
1%
31.5
-11%
38.2
-35%
40.2
-42%
Last unten max *
30.5
31
-2%
31.4
-3%
34.2
-12%
41.7
-37%
Idle oben max *
28.2
27.8
1%
25.8
9%
30.8
-9%
30.8
-9%
Idle unten max *
30.5
31.6
-4%
26.6
13%
30.5
-0%
30.4
-0%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 26.9 °C26.6 °C22.7 °C 
 28.4 °C27.7 °C22.6 °C 
 27.2 °C27.5 °C28.4 °C 
Maximal: 28.4 °C
Durchschnitt: 26.4 °C
22.6 °C24.2 °C27.1 °C
22.8 °C27.1 °C30.5 °C
29.6 °C29.8 °C27.3 °C
Maximal: 30.5 °C
Durchschnitt: 26.8 °C
Netzteil (max.)  43.2 °C | Raumtemperatur 20.7 °C | FIRT 550-Pocket
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 26.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 28.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 34 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 30.5 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 28.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-0.3 °C).

Lautsprecher

Das Rauschverhalten der Speaker
Das Rauschverhalten der Speaker

Die Stereo-Lautsprecher sind identisch zu jenen des Aspire ES1-731. Platziert in den vorderen beiden Ecken an der Gehäuseunterseite, liefern sie einen insgesamt ordentlichen Klang ab, dem es etwas an Bass mangelt – dafür sind die Mitten ein wenig überbetont. Dezente musikalische Untermalung neben der Arbeit ist damit kein Problem. Für „echten“ Musikgenuss bedarf es wie üblich guter Kopfhörer oder externer Lautsprecher.

Energieaufnahme

Für eine „elektronische Schreibmaschine“, welche die meiste Zeit über mit wenig rechenintensiven Aufgaben betraut ist, spielt der Idle-Verbrauch eine nicht unbedeutende Rolle. Knapp 10 Watt Durchschnittsverbrauch im Ruhemodus sind für das Aspire ein guter, aber im Vergleich zur Konkurrenz keineswegs überragender Wert.

Auch unter Last sieht es nur auf den ersten Blick besser aus. Denn zieht man die Tatsache hinzu, dass etwa das Lenovo B70-80 wesentlich mehr Maximalleistung entfalten kann, erscheint der um 50 Prozent geringere Durchschnittsverbrauchswert unseres Testkandidaten längst nicht mehr so imposant, wie es die absoluten Zahlen zunächst nahelegen. Das mitgelieferte Netzteil ist übrigens ausreichend groß dimensioniert, um die Verbrauchsspitzen von maximal 26 Watt abzufedern.

Acer Aspire E5-722-662J
AMD A6-7310
Acer Aspire ES1-731-P4A6
Intel Pentium N3700
Lenovo G70-80 80FF00H0GE
Intel Pentium 3825U
HP Pavilion 17-g054ng
AMD A10-8700P
Lenovo B70-80 80MR0006GE
Intel Core i5-5200U
Stromverbrauch
-2%
3%
-57%
-14%
Idle min *
6.2
7.2
-16%
4.6
26%
4.1
34%
4.4
29%
Idle avg *
10.2
11.2
-10%
8.9
13%
9.6
6%
7.7
25%
Idle max *
10
12.6
-26%
9.5
5%
11
-10%
7.9
21%
Last avg *
22
18.3
17%
27
-23%
57.6
-162%
33.6
-53%
Last max *
26
19
27%
28
-8%
65.7
-153%
49.8
-92%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 0.5 Watt
Idledarkmidlight 6.2 / 10.2 / 10 Watt
Last midlight 22 / 26 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Die Laufzeit des Aspire E5-722 fällt mit 228 Minuten (ermittelt in unserem praxisnahen WLAN-Test) durchschnittlich aus. Das wird wohl in den meisten Fällen kein Kaufhindernis sein, da 17-Zöller ohnehin nicht auf den regelmäßigen Mobilgebrauch abzielen. Falls es aber doch ein großformatiger Laptop mit Ausdauer sein soll, so lassen sich durchaus entsprechende Geräte finden – die beiden Konkurrenten von Lenovo beweisen es mit ihren Laufzeiten von mehr als 5 Stunden.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 48min

Pro

+ Kontrastreiches Display
+ Gute Tastatur
+ geringe Wärmeentwicklung
+ leise

Contra

- geringe Displayhelligkeit
- kaum Aufrüstmöglichkeiten
- Akkulaufzeit im Vergleich zu ähnlichen Geräten gering

Fazit

Das Acer Aspire E5-722-662J, zur Verfügung gestellt von
Das Acer Aspire E5-722-662J, zur Verfügung gestellt von

Mit dem Aspire E5-722-662J beweist Acer Gespür für die wesentlichen Anforderungen, die an einen Office-Laptop zu stellen sind. 

Eine gute Tastatur sowie das sehr kontrastreiche Display ermöglichen ein ermüdungsfreies Arbeiten auch über längere Zeit hinweg – für Schreibtischtäter also eine durchaus lohnende Investition. Für Standard-Büroanwendungen reicht die Leistung der Lowcost-Hardware vollkommen aus, und das System reagiert im Arbeitsalltag ziemlich flott.

Wer Bedarf an einer gleichermaßen kostengünstigen wie soliden „Schreibmaschine“ fürs Home Office hat, der findet hier also einen interessanten Kandidaten für diese Aufgabe. 80 Euro Aufpreis gegenüber dem recht ähnlichen Aspire ES1-731 erscheinen aufgrund des Displays sowie etwas besserer Anschlussausstattung und Systemleistung durchaus gerechtfertigt. Für spielerische Ablenkung bzw. „gehobenes“ Multimedia-Vergnügen taugen beide Aspires indes nicht – hierfür geeignet wäre beispielsweise das HP Pavilion 17-g054ng, das für gerade einmal hundert Euro mehr u. A. ein sehr gutes Full HD-Display sowie leistungsstärkere Hardware bietet.

Acer Aspire E5-722-662J - 15.03.2016 v5(old)
Oliver Moebel

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
77%
Pointing Device
81%
Konnektivität
52 / 80 → 65%
Gewicht
59 / 20-67 → 83%
Akkulaufzeit
74%
Display
70%
Leistung Spiele
52 / 68 → 77%
Leistung Anwendungen
48 / 92 → 52%
Temperatur
95%
Lautstärke
90%
Audio
46%
Kamera
46 / 85 → 54%
Durchschnitt
67%
78%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Oliver Moebel, 17.03.2016 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.