Notebookcheck

Test Apple MacBook 6.1 Unibody 10-2009

Von: Klaus Hinum 09.11.2009

Unibody Plastik.

Nach der neuesten Überarbeitung des billigsten Apple Notebooks, setzt man in Cupertino nun ebenfalls auf ein stabiles Unibody Gehäuse. Dank hervorragender Eingabegeräte und vorbildlicher Emissionswerte, weiß das kleine weiße im Test zu überzeugen.

Apple MacBook 10-2009 Notebook
Apple MacBook 6.1

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Apple setzt auch beim neuen MacBook Modell auf ein komplett weißes Design mit zahlreichen Hochglanzoberflächen. Diese sind bauartbedingt leider sehr kratzempfindlich und auch Fingerabdrücke werden magisch angezogen. Die Strukturen wurden nun an die Unibody MacBook Modelle angeglichen und gefallen durch schnörkellose Eleganz.

Trotz des Einsatzes von Polykarbonat (hochwertiger Kunststoff) statt Aluminium ist die Stabilität des Gehäuses sehr gut. Nur im Bereich des Slot-in Laufwerks gibt das Gehäuse bei Druck etwas nach. Zum Knarren oder Durchbiegen konnten wir unser Testmodell nicht bewegen.

Interessant ist die gummierte Unterseite des MacBooks. Sie wird durch eine Aluminiumplatte auf der Innenseite verstärkt und ersetzt auch die Standfüße. Da Apple die Luft auf der Rückseite ansaugt und ausbläst ist ein Abstand zur Tischplatte nicht unbedingt notwendig.

Beim Gewicht liegt das neue Kunststoff MacBook etwas oberhalb des Unibody MacBook Pro 13". Trotzdem sind die 2.1 kg sehr portabel und für 13" Multimedia Laptops auch üblich (das Dell Studio XPS 13 wiegt etwa 2.2 kg).

Schlichtes und elegantes Design
Schlichtes und elegantes Design
Abgerundete und Formen
Abgerundete und Formen
Hochglanzoberflächen anfällig für Fingerabdrücke
Hochglanzoberflächen anfällig für Fingerabdrücke

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Wie bei Apple üblich, ist die Schnittstellenausstattung des neuen weißen Plastik-MacBooks eher karg. Im Vergleich zum Vorgänger wurde sogar der FireWire Anschluss noch eingespart. Es bleibt bei den zwei USB Ports, die dem User schnell zu wenig werden könnten. Der verbaute Mini-Displayport kann zwar digitale Monitore mit hohen Auflösungen ansteuern, benötigt jedoch für alle Bildschirme außer den neuen Apple Geräten einen kostenpflichtigen Adapter.
Auch der einzelne Audioanschluss ist nicht ganz optimal. Für normale Klinkenstecker erlaubt er die optische oder analoge Ein- oder Ausgabe. Mit dem Apple Headset funktioniert der Stecker jedoch auch als Ein- und Ausgang. Es bleibt noch der übliche Kensington Lock zum Anhängen des Notebooks und der geniale MagSafe Stromanschluss. Beim neuen MacBook wird nun auch der elegantere Stecker vom MacBook Air verwendet, dessen Kabel direkt nach hinten weggeht.

Alle Anschlüsse befinden sich auf der linken Gehäuseseite: Kensington Lock, optisch / analoger Audio-Port, 2x USB, Gigabit LAN, Mini Display Port, MagSafe Stromanschluss
Alle Anschlüsse befinden sich auf der linken Gehäuseseite: Kensington Lock, optisch / analoger Audio-Port, 2x USB, Gigabit LAN, Mini Display Port, MagSafe Stromanschluss
Auf der rechten Seite befindet sich nur der Slot-In DVD Brenner
Auf der rechten Seite befindet sich nur der Slot-In DVD Brenner

An drahtlosen Schnittstellen bietet das "Unibody" MacBook wie üblich (Draft-)n WLAN von Atheros und Bluetooth 2.0 + EDR. Der bis jetzt verbaute Infrarot Empfänger für die Apple Remote Fernbedienung wurde jedoch im neuen Modell weggelassen.

Im Test erwies sich der Atheros WLAN Adapter als zuverlässig (an einem Trendnet TEW-633GR getestet) und schaffte unter Windows auf 3m Distanz durch eine Aussenwand aus Ziegel solide 3,6 MB/s beim Kopieren von Daten.

Bei der Softwareausstattung folgt das neue Unibody MacBook White den üblichen Regeln für Macintosh Rechner. Das neueste Mac OS X Betriebssystem (in diesem Fall 10.6.1 Snow Leopard) und die Softwaresuite iLife 09 (iMovie, iPhoto, GarageBand, iWeb und iDVD) für die täglichen Aufgaben werden geboten. Windows lässt sich wie üblich per Boot Camp Assistent zusätzlich installieren, man braucht jedoch eine eigene Windows Lizenz.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur & Trackpad
Tastatur & Trackpad

Tastatur

Bei der Einzeltasten Tastatur hat sich im Vergleich zum alten weißen MacBook nichts geändert. Sie hat einen minimal härteren Anschlag als die Tasten in unseren MacBook Pro Testgeräten, eignet sich jedoch ebenso für längere Tippsessions. Anfangs ungewohnt ist die schmale Entertaste und natürlich das für Mac OS X optimierte Layout. Die Tastenbeschriftung fällt immer noch spärlich aus (z.B. fehlen die Beschriftungen für [ ] { } ) und auf die attraktive Hintergrundbeleuchtung der MacBook Pro Modelle muss man leider ebenfalls verzichten.

Touchpad

Beim Touchpad (von Apple Trackpad genannt) wird nun auch endlich das Glas Pad der Macbook Pro Modelle verbaut. Damit kommt man in den Genuss der aktuell besten Gleitfähigkeit und Oberflächenstruktur auf dem Markt. Durch den Verzicht auf einen dedizierten Button, ist die Größe mehr als ausreichend. Dadurch kann man auch die zahlreichen Multi-Touch Gesten problemlos umsetzen. Unter Mac OS X hat man die Möglichkeit bis zu 4 Finger gleichzeitig zu verwenden um verschiedenste Aktionen auszuführen. Dies funktioniert, wie bei allen MacBooks, hervorragend.

Die Windows Unterstützung für das Touchpad wurde mit den aktuellen Boot Camp Treibern auf ein "benutzbares" Niveau gebracht. Leider fehlen immer noch die meisten Multi-Touch Gesten und auch die Fehlererkennung ist nicht ganz so ausgeklügelt wie unter Mac OS X.

Display

Wie wir testen - Display

Display bei Sonneneinstrahlung
Display bei Sonneneinstrahlung

Der spiegelnde 13.3" Bildschirm beim Einsteiger MacBook löst weiterhin mit 1280x800 Pixel auf, besitzt nun jedoch eine LED Hintergrundbeleuchtung. Diese spart Strom und sollte auch über die Lebensdauer hinweg gleichmäßig leuchten. Auch die Helligkeit profitiert von der neuen Hintergrundbeleuchtung und ist mit max. 360 cd/m² (neben der Mitte) ausreichend hell um die meisten Spiegelungen im Innenraum zu überstrahlen. Außeneinsätze sind jedoch aufgrund der glatten Displayoberfläche problematisch. Die von den MacBook Pro Modellen bekannte Glasplatte vor dem Display wurde beim kleinen MacBook nicht verbaut und dadurch sind die Spiegelungen auch subjektiv etwas geringer.

265
cd/m²
305
cd/m²
270
cd/m²
290
cd/m²
325
cd/m²
316
cd/m²
261
cd/m²
289
cd/m²
274
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Maximal: 325 cd/m² Durchschnitt: 288.3 cd/m²
Ausleuchtung: 80 %
Helligkeit Akku: 325 cd/m²
Kontrast: 756:1 (Schwarzwert: 0.43 cd/m²)

Die Blickwinkel des neuen MacBook sind, typisch TN-Panel, von oben und unten etwas eingeschränkt. Seitlich bleiben die Farben lange stabil. Vor allem von unten dunkeln Farben schnell ab und werden schwarz.

Blickwinkel des TN Panels
Blickwinkel des TN Panels

Der mögliche Farbraum des in unserem Testgerät verbauten Panels (LP133WX2-TLC7) ist deutlich unterhalb der  aktuellen MacBook Pro Serie und kann nur als "Standard" bezeichnet werden. Im Auslieferungszustand ist die Kalibrierung sehr bläulich und auf best mögliche Blickwinkelstabilität ausgelegt.

Relativ kleiner darstellbarer Farbraum.
Relativ kleiner darstellbarer Farbraum.
Vergleichbar mit dem Fujitsu Siemens U9200...
Vergleichbar mit dem Fujitsu Siemens U9200...
... oder dem MacBook Air 2009.
... oder dem MacBook Air 2009.
Das MacBook Pro 17" bietet einen deutlich größeren.
Das MacBook Pro 17" bietet einen deutlich größeren.

Unter Mac OS X haben wir den schon etwas betagten XBench 1.3 eingesetzt. Leider sind die Ergebnisse seit Snow Leopard nicht mehr wirklich in allen Teilbereichen vergleichbar. Besonders die OpenGL und User Interface Ergebnisse wurden deutlich schlechter. Im Vergleich haben wir das neue Unibody MacBook dem alten MacBook White (leider noch mit Mac OS X 10.5), dem aktuellen MacBook Air und einem alten MacBook Pro mit 2.2 GHz Core 2 Duo gegenübergestellt. Bei der CPU Leistung setzt sich das neue MacBook knapp an die Spitze vor dem alten MBP. Im Threading Test wird dies noch viel deutlicher. Beim Speichertest merkt man klar den Vorsprung der DDR3 Modelle (neues MacBook und MB Air). Insgesamt kann das neue MacBook das alte dank DDR3 etwas abhängen und befindet sich damit bereits auf Niveau des alten MacBook Pro aus 2007.

XBench Vergleich. Das neue MacBook liegt auf dem Niveau eines MacBook Pro aus 2007.
XBench Vergleich. Das neue MacBook liegt auf dem Niveau eines MacBook Pro aus 2007.

Im Praxistest reicht die Performance der verbauten Komponenten für alle täglichen Arbeiten unter Mac OS X gut aus. Nur 3D Spiele dürften durch die mäßige Performance der 9400M Grafikkarte etwas schwächeln (mehr dazu im Spieleteil unter Windows). Die CPU Leistung reicht derzeit z.B. auch für Youtube HD Videos noch gut aus, welches ja noch nicht die GPU Leistung anzapfen kann. Im Test waren beide Kerne zu 80% ausgelastet und das Video lief ruckelfrei.

CPUZ CPU
CPUZ Mainboard
CPUZ RAM
CPUZ RAM SPD
GPUZ
GPUZ Sensoren Idle
GPUZ Sensoren Load
HDTune
Systeminformationen Apple MacBook 10-2009
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2439
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
4645
Cinebench R10 Shading 32Bit
3011
Hilfe
PCMark 05 Standard
4946 Punkte
PCMark Vantage Result
3248 Punkte
Hilfe

Unter Windows Vista Business 32 Bit (per Bootcamp installiert) testen wir die Anwendungsperformance der verbauten Komponenten. Die PC Mark Werte (Vantage und 05) fanden sich dank P7550 und DDR3 Hauptspeicher im erwartungsgemäß oberen Mittelfeld.

3DMark 05 Standard
3871 Punkte
3DMark 06
2148 Punkte
Hilfe

Die Spieleleistung der integrierten GeForce 9400M G Grafikkarte von Nvidia ist für eine onboard Grafiklösung sehr gut. Da das neue Unibody MacBook nun auch DDR3 Hauptspeicher einsetzt, wurde die Grafikleistung sogar noch etwas besser im Vergleich zur Vorgängergeneration. Dadurch ist nun kein Unterschied mehr zu den Pro Modellen (ohne dedizierte GPU) gegeben.

Im praktischen Spieletest unter Windows Vista zeigt sich die 9400M für anspruchslose Spiele durchaus geeignet. Das neueste Fifa 10 war zum Beispiel in der nativen Auflösung von 1280x800 und hohen Details (alles Optionen an oder auf hoch) mit durchschnittlich 40 fps flüssig spielbar (minimal 12, maximal 67 fps). Bei minimalen Details in 800x600 schraubt sich die Framerate auf 106.7 fps (minimal 70, maximal 166 fps).

Anspruchsvolle Spiele, wie das alte World in Conflict sind jedoch nur noch mit mittleren Detail knapp spielbar. Im Test erreichte der integrierte Benchmark jediglich 18 fps bei 1280x800 Pixel Auflösung. Durch das Spielprinzip ist dies jedoch knapp als spielbar zu bezeichnen, zumindest die erste Mission.

Die Limits der integrierten Einsteigergrafikkarte und der mitelmäßigen CPU erkennt man an anspruchsvollen 3D Spielen wie etwa Armed Assault 2. Bei ARMA II haben wir alle Einstellungen auf das Minimum abgesenkt (800x600 als 3D Auflösung, minimale Details und Sichtweite) und erzielten nur unspielbare 7 Bilder pro Sekunde in der Einzelspielermission "Trial by Fire".

Welche Spiele mit der 9400M Grafikkarte spielefähig sein sollten (und in welcher Detailstufe) erfahren sie in unserer ausführlichen Spieleliste.

Fifa 10 Demo: 1280x800 high Details, flüssig spielbar, nur Wiederholungen ruckeln
Fifa 10 Demo: 1280x800 high Details, flüssig spielbar, nur Wiederholungen ruckeln
World in Conflict: 1280x800, mittlere Detailstufe, 1. Level, knapp spielbar
World in Conflict: 1280x800, mittlere Detailstufe, 1. Level, knapp spielbar
Counter-Strike Source
 AuflösungEinstellungenWert
 1024x768high, 0xAA, 0xAF35 fps
  Your browser does not support the canvas element!
Toshiba MK2555GSX
Minimale Transferrate: 32 MB/s
Maximale Transferrate: 76.4 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 59.2 MB/s
Zugriffszeit: 17.8 ms
Burst-Rate: 91.6 MB/s
CPU Benutzung: 2.1 %

Die Toshiba MK2555GSXF Festplatte in unserem Testgerät dreht mit 5400 Umdrehungen pro Minute und erreichte im Test maximal 76 MB / s. Die schnellsten 5400er Platten schafften maximal 90 MB /s (Seagate ST9160310AS - 160GB im Eee PC 1002HA). Dadurch ist die Performance eher durchschnittlich. Eine deutliche Beschleunigung könnte hier eine SSD bringen. Beispielsweise war der HDD Score im XBench 1.3 (siehe oben) bei den SSD Systemen (MacBook Air mit integrierter SSD und MBP 2.2 GHz mit Patriot Memory Torqx) deutlich höher.

Die USB-Übertragungsgeschwindigkeit war mit maximal 33 MB/s von einem Corsair Survivor USB Stick im üblichen Bereich.

DPC Latency Checker Apple MacBook 10-2009
DPC Latency Checker

DPC Latenzen

Überraschenderweise war das neue MacBook das erste Apple Notebook, welches auch unter Windows brauchbare Latenzen (ohne Abschießen des Tastaturmanagers) zeigte.

Zumindest die Latenzen sollten also kein Problem darstellen, um etwa eine externe Soundkarte unter Windows zu betreiben.

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Lautstärke

Maximal drehte der Lüfter mit etwa 4500 rpm im Test, meist 3000. Die unterste Linie ist die Geräuschkulisse mit ausgeschalteten Notebook (Umgebungsgeräusche). Nur minimal oberhalb liegt der Lüfter in den normalen Lastzuständen 3000 - 3500 rpm. Die rote Linie ist in etwa das Maximum der gemessenen Lüfterlautstärke. 6000 rpm konnten wir nur per "smcfancontrol" einstellen.

Geräuschcharakteristika des MacBook 6.1 Lüfters
Charakteristika des integrierten Lüfters von 3000 - 6000 Umdrehungen pro Minute

Lautstärkediagramm

Idle
30.2 / 30.2 / 30.2 dB(A)
Last
30.5 / 36 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light    (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Bei den älteren MacBook Pro opfert Apple die Gehäusetemperaturen zu Gunsten der geringen Lüftergeräusche. Beim MacBook White ist dies jedoch nicht wirklich der Fall. Wir konnten zwar unter Windows nach 12h Extrembelastung (Furmark + Prime95) auf einer weichen Unterlage die relativ hohen Temperaturen messen, die sie in unteren Diagramm finden. Auf einem normalen Schreibtisch und auch bei allen normalen Belastungen (Surfen, Benchmarks, Spiele, Idle) blieben die Oberflächentemperaturen ausgesprochen gering. Falls man den kleinen Mac am Schoß nutzt und trotzdem hohe Temperaturen auf der Unterseite wahrnimmt (die Handballenauflagen blieben immer ausreichend kühl), sollte man per smcfancontrol (Freeware Tool) die Lüfter manuell höher takten.

Max. Last
 45.6 °C46.6 °C46.9 °C 
 41.9 °C42.8 °C39.7 °C 
 32.2 °C32.2 °C32.8 °C 
Maximal: 46.9 °C
Durchschnitt: 40.1 °C
42 °C49.4 °C46.2 °C
42.2 °C46.5 °C46.3 °C
40.6 °C43.9 °C42.8 °C
Maximal: 49.4 °C
Durchschnitt: 44.4 °C
Netzteil (max.)  39.8 °C | Raumtemperatur 22 °C
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia auf 30.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46.9 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 49.4 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32.8 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-3.7 °C).

Lautsprecher

Der verbaute Monolautsprecher im MacBook befindet sich im rechten hinteren Bereich des Notebooks und strahlt die Schallwellen über das Display zum Benutzer. Laut iFixit Zerlegung sind im MacBook zwei Lautsprecher unter der Tastatur angeordnet (vielen Dank an nafets in unserem Forum für diesen Hinweis). Die maximale Lautstärke ist ausreichend für die meisten Einsatzzwecke, eine Party lässt sich damit aber nicht beschallen. Durch die kleine Baugröße sind die Bässe klarerweise kaum hörbar und daher ist die Musikwiedergabe qualitativ etwas beschränkt.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Der nun ebenfalls fix integrierte und nicht mehr vom User wechselbare Lithium-Polymer Akku bietet eine Kapazität von 60Wh und reicht für eine Mobile Nutzung von bis zu 7h und 55 Minuten im Test (simuliertes Lesen einer Textdatei bei minimaler Helligkeit und ohne WLAN). Beim praxirelevanteren WLAN Surfen hielt die integrierte Batterie beachtliche 5,5 Stunden. Minimal lief das Notebook 1h 50 min ohne Strom (Battery Eater Classic - Volllast - Windows Vista).

Die integrierte LED Anzeige des Ladezustands wurde leider von Apple eingespart und findet sich nur noch bei den MacBook Pro Modellen wieder.

Geladen war der Li-Po Akku bei teilweiser gleichzeitiger Nutzung des Laptops nach etwa zwei Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 55min
Surfen über WLAN
5h 33min
DVD
3h 55min
Last (volle Helligkeit)
1h 48min

Auch beim Stromverbrauch kann das kleine weiße Notebook überzeugen. Besonders im Vergleich zum Dell Studio XPS 13, fallen die gemessenen Werte gut aus. Mit 0.2 W bzw. 0.5 / 0.8 W (Windows) im ausgeschalteten Zustand bzw. Standby bleibt das MacBook auch unter der 1W Grenze der EU.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.5 Watt
Idledarkmidlight 7.2 / 12 / 15 Watt
Last midlight 35 / 52.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das weisse Unibody MacBook ist ein gelungenes 13" Notebook und bietet sich als Einstieg in die mobile Notebook Welt von Apple. an Besonders die niedrigen Laufgeräusche und die lange Akkulaufzeit überzeugen. Auch die guten Eingabegeräte, allen voran das hervorragende Glastrackpad, sind deutliche Pluspunkte.
Weniger gefällt uns die geringe Schnittstellenanzahl und die spiegelnde Displayoberfläche.

Der Preis ist im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Windows Notebooks durchaus konkurrenzfähig und der Ausstattung angemessen.

Im Vergleich zum teureren Aluminium MacBook Pro 13 fehlt dem MacBook die Tastaturbeleuchtung, der FireWire Port, die LED Ladeanzeige. Das Display im MacBook Pro bietet außerdem einen höheren Farbraum (Wide Gammut), spiegelt jedoch noch etwas mehr durch die vorgesetzte Glasplatte. Das Unibody Aluminiumgehäuse ist natürlich der größte optische und haptische Unterschied. Es ist etwas flacher und kleiner und wiegt auch etwas weniger (2 kg). Dafür ist das Polykarbonat MacBook deutlich günstiger und wird derzeit sogar mit einer größeren HDD ausgeliefert.

MacBook versus MacBook Pro 13
MacBook versus MacBook Pro 13
MacBook versus MacBook Pro 13
Apple MacBook 10-2009
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Datenblatt

Apple MacBook 2009-10 (MacBook White Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce 9400M (G) / ION (LE), Kerntakt: 450 MHz, shared Memory (256 MB in Mac OS X), 186.47
Hauptspeicher
2048 MB 
, DDR3
Bildschirm
13.3 Zoll 16:10, 1280 x 800 Pixel, LP133WX2-TLC7, spiegelnd: ja
Mainboard
Nvidia MCP79MX (9400M G)
Massenspeicher
Toshiba MK2555GSX, 250 GB 
, 5400 U/Min, SATA-II
Soundkarte
NVIDIA MCP79/7A HD Audio - Cirrus Logic CS4206A (AB77)
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: optisch / analoger Ausgang (mit Apple Headset auch Eingang), integriertes omnidirektionales Mikrofon
Netzwerk
nVidia nForce 10/100/1000 (10/100/1000MBit), Broadcom 802.11a/b/g/n (a/b/g/n), Bluetooth 2.0 + EDR
Optisches Laufwerk
Matshita DVD-R UJ-898
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 2.74 x 33.03 x 23.17
Akku
60 Wh Lithium-Polymer, not replaceable
Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Business 32 Bit
Kamera
Webcam: iSight
Sonstiges
Mac OS X 10.5, iLife 09, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.139 kg, Netzteil: 244 g
Preis
899 Euro

 

Apple MacBook 6.1 Notebook
Das neue MacBook 6.1 im Unibody Gewand.
Das Multitouch Trackpad gehört zu den Highlights.
Das Multitouch Trackpad gehört zu den Highlights.
Es bietet hervorragende Gleiteigenschaften.
Es bietet hervorragende Gleiteigenschaften.
Die Einzeltasten-Tastatur lässt sich angenehm bedienen und klappert nicht.
Die Einzeltasten-Tastatur lässt sich angenehm bedienen und klappert nicht.
Apple MacBook 6.1 Notebook
Apple MacBook 6.1 Notebook
Display ist im Sonnenlicht dank hoher Helligkeit lesbar, aber Spiegelungen stören
Display ist im Sonnenlicht dank hoher Helligkeit lesbar, aber Spiegelungen stören
Zwei DDR3 Speicherriegel, vom User wechselbar.
Zwei DDR3 Speicherriegel, vom User wechselbar.
Gummierte Unterseite statt Standfüßen
Gummierte Unterseite statt Standfüßen
Sehr leiser Lüfter im MacBook 6.1
Sehr leiser Lüfter im MacBook 6.1
Der nur selten über 3500 rpm dreht
Der nur selten über 3500 rpm dreht
Nur sechs Ports findet man auf der linken Seite.
Nur sechs Ports findet man auf der linken Seite.
Kleiner Einschaltknopf wie bei den Alu MBP.
Kleiner Einschaltknopf wie bei den Alu MBP.
Apple MacBook 6.1 Notebook
Apple MacBook 6.1 Notebook
Apple MacBook 6.1 Notebook
Apple MacBook 6.1 Notebook
Apple MacBook 6.1 Notebook
Der Unterdeckel wird durch eine Aluminiumschicht unterstützt.
Der Unterdeckel wird durch eine Aluminiumschicht unterstützt.
Fingerabdrücke und feine Kratzer "zieren" Hochglanzoberflächen nach kürzester Zeit.
Fingerabdrücke und feine Kratzer "zieren" Hochglanzoberflächen nach kürzester Zeit.
Neuer MagSafe Stecker bekannt vom MB Air.
Neuer MagSafe Stecker bekannt vom MB Air.
Apple MacBook 6.1 Notebook
Apple MacBook 6.1 Notebook
Der integrierte Akku darf nicht vom User getauscht werden.
Der integrierte Akku darf nicht vom User getauscht werden.

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Pro

+Glas Trackpad
+Sehr leise Betriebsgeräusche
+Design / Verarbeitung
+Helles Display
+lange Akkulaufzeit
 

Contra

-wenige Anschlussmöglichkeiten
-scharfe Vorderkante
-spiegelnde Displayoberfläche
-Akku nicht wechselbar

Shortcut

Was uns gefällt
Das leise Betriebsgeräusch und die guten Eingabegeräte.

Was wir vermissen
Schnittstellen, Schnittstellen, Schnittstellen - und ein entspiegeltes Display

Was uns verblüfft
Dass die geringe Lautstärke nicht (mehr) auf Kosten der Gehäusetemperaturen geht und das wir das Aluminiumgehäuse bezüglich Stabilität gar nicht vermissen.

Die Konkurrenz
Neben dem 13" MacBook Pro die Windows Notebooks: Dell Studio XPS 13, Toshiba Satellite U500 aber auch CULV Notebooks wie das Acer Aspire 3810T.

Bewertung

Apple MacBook 2009-10 - 06.11.2009
Klaus Hinum

Gehäuse
93%
Tastatur
90%
Pointing Device
98%
Konnektivität
70%
Gewicht
84%
Akkulaufzeit
96%
Display
85%
Leistung Spiele
69%
Leistung Anwendungen
85%
Temperatur
85%
Lautstärke
98%
Auf- / Abwertung
90%
Durchschnitt
87%
86%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Klaus Hinum (Update: 23.03.2016)
Klaus Hinum
Klaus Hinum - Founder, CTO - @klaushinum
Als Gründer von Notebookcheck und Tech-Enthusiast kümmere ich mich hauptsächlich um technische Themen und auch die Weiterentwicklung unserer Plattform. Direkt nach dem Doktorat in Informatik startete ich Vollzeit bei Notebookcheck durch.