C 2018
Notebookcheck

Test BlackBerry Key2 Smartphone

Thomas Meyer und Daniel Schmidt, 👁 Daniel Schmidt, Felicitas Krohn, 18.07.2018

Ein BlackBerry mit physischer Tastatur. Das BlackBerry Key2 greift eine alte Tradition des Herstellers auf, läuft aber auch auf Googles modernem Android-Betriebssystem und bietet ein paar spezielle Sicherheits-Features. Was das Business-Smartphone taugt, zeigt unser Test.

Das BlackBerry Key 2 hat eine physische Tastatur
Das BlackBerry Key 2 hat eine physische Tastatur

Dass BlackBerry nunmehr auf Android setzt, hat vor allem mit dem chinesischen Hersteller TCL, dem neuen Lizenznehmer des Markennamens, zu tun. Der Nachfolger des BlackBerry KeyOne läuft auf einem fast reinen Android 8.1 (Oreo). Zusätzlich wurden von BlackBerry ein paar selbst konzipierte Business- und Sicherheits-Features vorinstalliert.

Trotz der physischen Tastatur mit 35 hinterleuchteten Tasten und integriertem Fingerabdruck-Scanner misst das BlackBerry Key2 lediglich 151 x 71 x 8,5 mm. Diese Kompaktheit geht auf Kosten des Displays, das lediglich 4,5 Zoll in der Diagonale bietet. Dessen Auflösung liegt bei 1.620 x 1.080 Pixel, wodurch sich eine Pixeldichte von 433 ppi ergibt.

Das Gehäuse weist eine rutschfeste Rückseite auf. Darunter verbirgt sich der 3.500 mAh fassende, aber manuell nicht tauschbare Akku. Der interne Speicher misst 64 GB und kann mit einer bis zu 256 GB großen microSD-Karte erweitert werden. An der rechten Gehäuseseite liegt eine individuell definierbare Komfort-Taste, die man z.B. mit der Kamerafunktion belegen kann.

Als Prozessor kommt beim BlackBerry Key2 ein Qualcomm Snapdragon SDM660 zum Einsatz. Jeweils vier Kerne sind mit 2,2 bzw. 1,8 GHz getaktet. Unterstützt wird die CPU von einem sechs GB großen Arbeitsspeicher. Der Grafikprozessor, ein Adreno 512, stammt ebenfalls von Qualcomm.

Die Dual-Hauptkamera des Business-Smartphones löst mit 12,2 MP plus 12,2 MP auf und kann 4K-Videos mit 30 fps drehen. Auf der Vorderseite des Smartphones findet sich eine zweite Kamera mit acht MP maximaler Auflösung, die Full-HD-Videos mit 30 fps drehen kann und über ein Fotolicht verfügt.

Der UVP des BlackBerry Key2, das es in den Farben Schwarz und Silber zu kaufen gibt, liegt bei 649 Euro. Das ist zum Marktstart auch der Internet-Preis. Ein Konkurrent mit Android Oreo und 64 GB internem Speicher, der im Online-Handel in der gleichen Preisklasse liegt, ist das Samsung Galaxy S9. Will man den gleichen SoC für weniger Geld, kann man zum Nokia 7 Plus (circa 370 Euro) oder Motorola Moto G6 Plus (rund 290 Euro) greifen. Das Vorgängermodell BlackBerry KeyOne ist derzeit mit 64-GB-Speicher für ungefähr 430 Euro zu haben.

BlackBerry Key2 (Blackberry Serie)
Grafikkarte
Qualcomm Adreno 512, Kerntakt: 850 MHz
Hauptspeicher
6144 MB 
Bildschirm
4.5 Zoll 3:2, 1620 x 1080 Pixel 433 PPI, kapazitiv, IPS, kratzfestes Glas, spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB 
, 50 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Klinke, Card Reader: microSD (bis 256 GB), 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Gyroskop, Fingerabdrucksensor, Annäherungssensor, Kompass, USB 3.0 Typ-C, OTG, PD 2.0, BeiDou, Galileo
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0, GSM:850/900/1800/1900 MHz, UMTS: 800/850/900/1900/2100 MHz, LTE:800/1800/2100/2600 MHz, LTE-Kategorie: 6, LTE-Frequenzbänder: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 14, 17, 20, 28, 29, 30, 66, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.5 x 151.4 x 71.8
Akku
3500 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Android 8.1 Oreo
Kamera
Primary Camera: 12 MPix Dual-Kamera: 12 MP (f/1.8-Blende, 1/2.3", 1.28µm, dual-pixel) + 12 MP (f/2.6-Blende, 1.0µm)
Secondary Camera: 8 MPix f/2.0-Blende, 1.12µm
Sonstiges
Lautsprecher: Mono, Tastatur: physikalisch, QWERTZ, Tastatur-Beleuchtung: ja, Stereo-Headset, In-Ear-Adapter, USB-C-Ladegerät, Lade-/Datenkabel, Kurzanleitung, Spange zum Öffnen des Kartenschachts, BlackBerry Hub, BBM, DTEK Security Suite, 24 Monate Garantie, Kopf-SAR: 0,72 W/kg, Körper-SAR: 1,68 W/kg, Lüfterlos
Gewicht
180 g, Netzteil: 47 g
Preis
649 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Unsere unabhängige Redaktion wird durch Werbung bezahlt. Wir zeigen Lesern die geringst-mögliche Menge an Ads, jedoch sehen Adblock-Nutzer mehr und qualitativ schlechtere Werbung. Bitte schalten Sie Ad-Blocker ab.

Gehäuse des BlackBerry Key2 mit rutschfester Rückseite

Das BlackBerry Key2 sticht aufgrund seiner Rückseite in Carbon-Optik aus der Smartphone-Masse heraus. Die verhältnismäßig weiche Oberfläche sorgt nicht nur für erhöhte Griffigkeit in der Hand, sondern auch dafür, dass das Business-Smartphone auf glatten Tischoberflächen nicht wegrutscht. Solide verarbeitet wirkt auch der Rahmen des Android-Smartphones, der aus einer Alumium-Legierung besteht. Auf der rechten Seite des Rahmens befindet sich die Lautstärkewippe, der An/Aus-Knopf sowie eine vom Nutzer konfigurierbare Komfort-Taste. Links ist der Slot für Nano-SIM und microSD eingelassen. Der Fingerabdruck-Scanner ist in die physische Tastatur integriert, und zwar in die Leertaste, die die größte aller Tasten ist. Wegen des nicht zu groß geratenen Formats des Business-Smartphones kann man es problemlos mit einer Hand bedienen.

Das BlackBerry KeyOne (links) neben dem neuen Key2
Das BlackBerry KeyOne (links) neben dem neuen Key2
Der Rahmen des BlackBerry Key2 besteht aus Aluminium
Das Display misst 4,5 Zoll
Das BlackBerry Key2 läuft auf reinem Android
Auf der rechten Gehäuseseite findet sich die frei belegbare Komfort-Taste
Die Rückseite ist aufgeraut und damit rutschfest

Größenvergleich

Redakteur gesucht!

Du bist ein hochmotivierter und treuer Leser von Notebookcheck und willst mitgestalten? Dann bewirb dich jetzt!
Wir suchen die Besten für unser Team!

Ausstattung - BlackBerry Key2 mit 64 GB Speicher

Als Prozessor kommt beim BlackBerry Key2 ein Qualcomm Snapdragon SDM660 zum Einsatz. Dies ist ein ARMv8-basierter SoC für Tablets und Smartphones aus dem gehobenen Mittelklasse-Segment. Der Mitte 2017 vorgestellte Chip ist der Nachfolger des Snapdragon 625 und bietet laut Qualcomm im Vergleich zum Vorgängermodell 30 Prozent schnellere Kerne, Unterstützung für Bluetooth 5, ein schnelleres LTE-Modem, USB 3.1 und Quick Charge 4.0. Er integriert acht Kryo-260-Kerne (Custom Design, 64-Bit fähig) mit bis zu 2,2 GHz (vier Performance-Kerne) bzw. 1,8 GHz (vier Stromspar-Kerne). Das integrierte X9-LTE-Modem unterstützt LTE Kategorie 7 mit bis zu 300 MBit/s im Download und 150 MBit/s im Upload. Die Grafikkarte unterstützt Vulkan, OpenGL ES 3.1, WLAN 802.11ac und Bluetooth 4.1. Der Speicherkontroller unterstützt LPDDR3 mit 933 MHz.

Der interne Speicher des Business-Smartphones misst 64 GB, was in dieser Preisklasse normal ist. Zusätzlich kann in das Smartphone eine bis zu 256 GB große microSD-Karte eingesteckt werden, um den Speicherplatz zu erweitern.

Der Micro-USB-Typ-C-Anschluss befindet sich an der Unterseite des Gehäuses und dient ausschließlich zum Laden und Übertragen von Daten. Rechts oberhalb des Displays liegt eine LED-Leuchte für Benachrichtigungen.

Software - Android, ergänzt durch Business-Features

Vom Start weg läuft das BlackBerry Key2 auf dem aktuellen Google-Betriebssystem Android 8.1 (Oreo). Android wurde in seiner Oberfläche kaum verändert, so dass man von einer langen Update-Versorgung ausgehen kann.

Android wurde durch ein paar übersichtliche und einfach zu verstehende Business- und Sicherheits-Features ergänzt. So hat das BlackBerry-Smartphone den BlackBerry Hub als zentralen Nachrichteneingang an Bord. Mit der ebenfalls vorinstallierten DTEK-App kann man den Sicherheitszustand des Smartphones überwachen.

Die Privacy-Shade-Funktion soll das Display des BlackBerry-Handys vor neugierigen Blicken schützen. Dabei wird jeweils immer nur ein kleiner Ausschnitt des Touchscreens angezeigt, der sich mit dem Finger verschieben oder in der Größe ändern lässt. In einem geschützten Bereich namens Locker speichert das Business-Smartphone Dokumente, die das Gerät auf keinen Fall verlassen sollen. Damit dem Business-Smartphone der Saft nicht zu früh ausgeht, sendet das sogenannte Power Center frühzeitig Warnmeldungen zum Akkustand.

Die DETK-App überwacht die Sicherheit des BlackBerry Key2
Die DETK-App überwacht die Sicherheit des BlackBerry Key2
Dank der Locker-App bleiben Daten verschlüsselt auf dem internen Speicher
Dank der Locker-App bleiben Daten verschlüsselt auf dem internen Speicher
Das Power Center sendet Warnmeldungen zum Akkustand
Das Power Center sendet Warnmeldungen zum Akkustand
Das Power Center kann man auf dem BlackBerry Key2 individuell konfigurieren
Das Power Center kann man auf dem BlackBerry Key2 individuell konfigurieren

Kommunikation und GPS

Das im BlackBerry Key2 integrierte WLAN-Modul beherrscht den IEEE-802.11-Standard nach a/b/g/n/ac und funkt insofern im 2,4- und 5-GHz-Frequenzbereich. Die Empfangsleistung fällt mit 137 MBit/s unterdurchschnittlich aus. Die Übertragungsgeschwindigkeit zu unserem Referenz-Router Linksys EA 8500 ist mit 319 MBit/s leicht über den Ergebnissen des Nokia 7 Plus und Motorola Moto G6 Plus. In unmittelbarer Nähe zum Router (O2 HomeBox 2) ist die Dämpfung mit knapp -32 dBm vergleichsweise gering.

Das BlackBerry-Smartphone kann via LTE im Internet surfen. Darüber hinaus unterstützt es selbstredend GSM und UMTS. Bluetooth in der neuesten Version 5.0 sowie ein NFC-Chip sind ebenfalls an Bord.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy S9
Mali-G72 MP18, 9810, 64 GB UFS 2.1 Flash
652 MBit/s ∼100% +376%
BlackBerry KeyOne
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
347 MBit/s ∼53% +153%
Motorola Moto G6 Plus
Adreno 508, 630, 64 GB eMMC Flash
310 MBit/s ∼48% +126%
Nokia 7 Plus
Adreno 512, 660, 64 GB eMMC Flash
247 MBit/s ∼38% +80%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (5.9 - 939, n=278)
198 MBit/s ∼30% +45%
BlackBerry Key2
Adreno 512, 660, 64 GB eMMC Flash
137 MBit/s ∼21%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy S9
Mali-G72 MP18, 9810, 64 GB UFS 2.1 Flash
519 MBit/s ∼100% +63%
BlackBerry Key2
Adreno 512, 660, 64 GB eMMC Flash
319 MBit/s ∼61%
Motorola Moto G6 Plus
Adreno 508, 630, 64 GB eMMC Flash
311 MBit/s ∼60% -3%
Nokia 7 Plus
Adreno 512, 660, 64 GB eMMC Flash
307 MBit/s ∼59% -4%
BlackBerry KeyOne
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
245 MBit/s ∼47% -23%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (9.4 - 703, n=278)
194 MBit/s ∼37% -39%
GPS-Test im Gebäude
GPS-Test im Gebäude
GPS-Test im Freien
GPS-Test im Freien

Die mobile Ortung via GPS funktioniert beim BlackBerry Key2 vor allem bei der Nutzung im Freien recht ordentlich. In Gebäuden hat das Android-Smartphone jedoch mehr Probleme, den Nutzer genau zu orten. Die Abweichung von 33 m ist für ein Gerät dieser Preisklasse doch ziemlich groß.

Darüber hinaus wurde das Business-Smartphone von unserer Redaktion auf einer Probefahrt mit dem Fahrrad getestet und lieferte sich dabei ein Duell mit dem Garmin Edge 500. Während das für Fahrräder konzipierte Navigationssystem eine Gesamtstrecke von 9,25 km ermittelte, kam das BlackBerry Key2 auf 9,24 km. Vor allem bei Kurven unterschieden sich die Routen jedoch deutlich.

GPS BlackBerry Key2
GPS BlackBerry Key2
GPS BlackBerry Key2
GPS BlackBerry Key2
GPS BlackBerry Key2
GPS BlackBerry Key2
GPS Garmin Edge 500
GPS Garmin Edge 500
GPS Garmin Edge 500
GPS Garmin Edge 500
GPS Garmin Edge 500
GPS Garmin Edge 500

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Kontaktliste
Kontaktliste
Telefon-App
Telefon-App
BlackBerry Hub
BlackBerry Hub

Als Android-Smartphone hat das BlackBerry Key2 logischerweise die bekannte Google-Telefon-App an Bord, in der man neben Favoriten auch den Gesprächsverlauf speichern kann. Alternativ kann man auf den sogenannten BlackBerry Hub zurückgreifen. Hier werden nicht nur Telefonate, sondern auch E-Mails, SMS sowie Nachrichten aufgelistet, die über Instant-Messaging-Dienste wie Skype, WhatsApp oder Line ausgetauscht wurden.

An der Sprachqualität des Business-Smartphones gibt es nichts auszusetzen. Sowohl in Gebäuden als auch im Freien ist der Gesprächspartner gut zu verstehen – und das selbst im nicht so gut ausgebauten Telefónica-Netz. Die Lautsprecher sind kräftig genug, dass die Gesprächsqualität auch dann nicht gemindert wird, wenn man in den Lautsprechermodus wechselt.

Nach Angaben des Herstellers unterstützt das BlackBerry VoLTE und VoWiFi.

Kameras - BlackBerry Key2 mit Dual-Hauptkamera

Tagaufnahme
Tagaufnahme
Selfie
Selfie

Für Business-Kunden dürfte die Kamera eine eher untergeordnete Rolle spielen. Deshalb verwundert es, dass das BlackBerry Key2 eine Dual-Hauptkamera mit 2x12 MP Auflösung hat. Eine der beiden Kameras verfügt über eine extrem kleine f/2.6-Blende, während die andere eine große f/1.8-Linse bietet. Trotzdem hat das Business-Smartphone insbesondere bei diffusen Lichtverhältnissen Probleme. Eigentlich muss bei schwachem Umgebungslicht der Blitz immer von vornherein aktiv sein, um ein einigermaßen gutes Foto zu schießen. Die Unschärfen an den Bildrändern halten sich aber in Grenzen.

Die zweite Kamera auf der Frontseite hat eine maximale Auflösung von immerhin 8 MP und ein Display-Fotolicht. Aber auch hier ist festzuhalten, dass andere Smartphones in dieser Preisklasse bessere Selfies produzieren, zumal das Display-Fotolicht äußerst schwach ist. Die Schärfe der Aufnahmen ist aber auch am Bildrand in Ordnung.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken
ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt
ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt

Wir unterziehen die Hauptkamera des BlackBerry Key2 noch einem Test in unserem Labor: Unter standardisierten Lichtbedingungen fotografieren wir ein Referenzbild, das für die Optiken oft schwierige Situationen wie feine Linien oder Text vor farbigem Hintergrund simuliert.

Tatsächlich schlägt sich die Optik des Business-Smartphones hier unserer Einschätzung nach recht ordentlich. Text vor rotem und violettem Hintergrund wirkt nur wenig unscharf und die Ränder der Linien weisen leichte Farbsäume auf. Insgesamt wirkt das Bild darüber hinaus gut ausgeleuchtet. Farbflächen stellt das Business-Smartphone jedoch nicht sauber dar.

BlackBerry Key2 mit 24 Monaten Garantie

Das BlackBerry Key2 bringt das übliche Zubehör mit sich. So findet sich im Karton ein Steckdosenadapter, in den man das USB-Typ-C-Kabel einsteckt, um das Business-Smartphone aufzuladen. Zusätzlich zum Stereo-Headset sind ein paar In-Ear-Adapter beigelegt. Eine kurze Anleitung bekommt man in deutscher Sprache. Die Garantiezeit liegt bei 24 Monaten.

BlackBerry Key2 mit physischer Tastatur

Wie die meisten aktuellen Android-Smartphones verfügt das BlackBerry Key2 über die drei virtuellen Tasten „Home“, „Zurück“ und „Multi-Tasking“, die am unteren Rand des Displays platziert sind. Der wesentliche Unterschied gegenüber der Konkurrenz ist aber natürlich die physische Tastatur. Diese hat einen angenehmen Druckpunkt und auch die Hintergrundbeleuchtung der kleinen Tasten ist angenehm hell in dunkler Umgebung. Mit ein bisschen Übung erreicht man auch eine annehmbare Schreibgeschwindigkeit. Insgesamt erscheinen uns die Tasten aber als zu klein und auch das Umschalten zwischen der Eingabe von Buchstaben und Nummern als umständlich.

Die physische Tastatur hat aber auch ihre Vorteile. Da ist zum einen der Fingerabdruck-Scanner, der in die Leertaste integriert ist und trotz der geringen Auflagefläche erstaunlich präzise funktioniert. Zum anderen können BlackBerry-Nutzer auf Shortcuts, z.B. für Kopieren und Einfügen, zurückgreifen, die schneller als auf einer virtuellen Tastatur funktionieren. Als praktisches Feature erweist sich auch das sogenannte Flick Typing, bei dem das BlackBerry mit Hilfe eines Algorithmus Worte erkennt. Parallel können über die physische Tastatur zudem mehrere Sprachen abgerufen werden.

Einen guten Eindruck hinterlässt das Display des BlackBerry-Smartphones. Es ist ausreichend leuchtstark und reagiert äußerst sensibel auf Druckimpulse. Im Hochformat gestaltet sich die Eingabe von Texten als ausreichend präzise, so dass man vor allem Zahlen lieber auf dem Display eingibt.

BlackBerry-Tastatur im Hochformat
BlackBerry-Tastatur im Hochformat
BlackBerry-Tastatur im Querformat
BlackBerry-Tastatur im Querformat
physische Tastatur des BlackBerry Key2

BlackBerry Key2 mit 4,5-Zoll-Display

Sub-Pixel-Anordnung
Sub-Pixel-Anordnung

Das Display des BlackBerry Key2 misst 4,5 Zoll in der Diagonale und löst mit 1.620 x 1.080 Pixel auf, was eine Pixeldichte von 433 ppi ergibt. In dieser Preisklasse bieten natürlich die meisten Konkurrenten größere Displays und höhere Auflösungen, aber diese haben ja auch keine physische Tastatur.

Die automatische Helligkeitsregulierung des Business-Smartphones regelt die Helligkeit in der Regel eher zu weit herunter als nötig. Gerade bei Spielen ist es daher ratsam, die Helligkeit des Displays manuell zu erhöhen.

542
cd/m²
543
cd/m²
532
cd/m²
543
cd/m²
569
cd/m²
550
cd/m²
543
cd/m²
554
cd/m²
560
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 569 cd/m² Durchschnitt: 548.4 cd/m² Minimum: 4.51 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 569 cd/m²
Kontrast: 1626:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 5 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 5.4 | 0.64-98 Ø6.5
98.2% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2.6
BlackBerry Key2
IPS, 1620x1080, 4.5
Samsung Galaxy S9
Super AMOLED, 2960x1440, 5.8
Nokia 7 Plus
IPS, 2160x1080, 6
Motorola Moto G6 Plus
IPS, 2160x1080, 5.9
BlackBerry KeyOne
IPS, 1620x1080, 4.5
Bildschirm
32%
11%
13%
4%
Helligkeit Bildmitte
569
529
-7%
458
-20%
761
34%
641
13%
Brightness
548
527
-4%
463
-16%
723
32%
622
14%
Brightness Distribution
93
96
3%
92
-1%
90
-3%
89
-4%
Schwarzwert *
0.35
0.22
37%
0.69
-97%
0.34
3%
Kontrast
1626
2082
28%
1103
-32%
1885
16%
DeltaE Colorchecker *
5
1.4
72%
4
20%
2.4
52%
4.7
6%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.1
4
60%
7.4
27%
5.2
49%
10.6
-5%
DeltaE Graustufen *
5.4
1.6
70%
4.7
13%
1.8
67%
5.9
-9%
Gamma
2.6 85%
2.16 102%
2.19 100%
2.21 100%
2.22 99%
CCT
7424 88%
6358 102%
7425 88%
6312 103%
7785 83%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1908 Hz

Das Display flackert mit 1908 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 1908 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8689 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die von uns gemessene maximale Luminanz von 551 cd/m² des BlackBerry Key2 wurde bei aktiviertem Umgebungslichtsensor ermittelt und liegt vergleichsweise hoch. Bei einer manuellen Steuerung der Displayhelligkeit erreicht der Bildschirm einen Wert von 420 cd/m². Der realitätsnahe APL50-Test (Average Picture Level) mit gleichmäßig verteilten hellen und dunklen Bereichen ergibt eine maximale Helligkeit von 569 cd/m² in der Bildmitte, während diese am Bildrand bei teilweise nur 532 cd/m² liegt. Der im APL50-Test ermittelte Schwarzwert beträgt 0,39 cd/m².

Die Farben des IPS-Panels wirken im Alltag vergleichsweise leuchtstark. Der gemessene Kontrast ist für ein Gerät dieser Preisklasse gut. Bei der erweiterten sRGB-Farbraummessung erreicht das Display dagegen keine so ordentliche Abdeckung. Die durchschnittlichen Delta-E-Abweichungen der Farben und Graustufen gegenüber dem sRGB-Farbraum sowie die gemessene Farbtemperatur könnten ebenfalls besser sein.

CalMan Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB)
CalMan Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB)
CalMan Farbraum (Zielfarbraum sRGB)
CalMan Farbraum (Zielfarbraum sRGB)
CalMan Graustufen (Zielfarbraum sRGB)
CalMan Graustufen (Zielfarbraum sRGB)
CalMan Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB)
CalMan Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13.2 ms steigend
↘ 11.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 38 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
47.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22.8 ms steigend
↘ 24.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 77 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.1 ms).

Dank der zum Einsatz kommenden IPS-Technologie weist die Flüssigkristallanzeige des BlackBerry Key2 stabile Blickwinkel auf. Selbst bei flachen Betrachtungswinkeln treten keine Farbverfälschungen auf, jedoch dunkelt das Display ein wenig ab. Wegen der relativ hohen Maximalhelligkeit des LED-Backlights macht das Business-Smartphone bei hellem Umgebungslicht eine gute Figur und bleibt stets ausreichend ablesbar.

Im ...
Im ...
Außen-...
Außen-...
Einsatz
Einsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung - BlackBerry Key2 mit Octa-Core-CPU und 6 GB RAM

Als Prozessor kommt beim BlackBerry Key2 ein Qualcomm Snapdragon SDM660 zum Einsatz. Diese Octa-Core-CPU, die auch in anderen Modellen dieser Preisklasse verbaut wird, ist mit zweimal 2,2 und zweimal 1,8 GHz getaktet. Der Arbeitsspeicher ist stolze 6 GB groß, so dass Android auf dem Business-Smartphone flüssig läuft und auch das Öffnen mehrerer Apps kein Problem darstellt. Als Grafikprozessor kommt der aktuelle Qualcomm Adreno 512 zum Einsatz.

Im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Samsung Galaxy S9 schneidet das BlackBerry Key2 durchaus respektabel ab, wie unsere Benchmark-Tests zeigen. Natürlich ist das High-End-Smartphone bei den meisten Tests die Nummer Eins im Verlgeichsfeld und schlägt das BlackBerry z.B. im AnTutu-Test (Version 7) mit fast doppelt so vielen Punkten deutlich, aber dafür kostet es ja auch deutlich mehr.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
116968 Points ∼54%
Samsung Galaxy S9
217950 Points ∼100% +86%
Nokia 7 Plus
117165 Points ∼54% 0%
Motorola Moto G6 Plus
71635 Points ∼33% -39%
BlackBerry KeyOne
63276 Points ∼29% -46%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (110680 - 120479, n=6)
116609 Points ∼54% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (23275 - 250848, n=366)
72912 Points ∼33% -38%
AnTuTu v7 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
126462 Points ∼52%
Samsung Galaxy S9
243861 Points ∼100% +93%
Nokia 7 Plus
141701 Points ∼58% +12%
Motorola Moto G6 Plus
90347 Points ∼37% -29%
BlackBerry KeyOne
78522 Points ∼32% -38%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (126462 - 142189, n=5)
138388 Points ∼57% +9%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (17073 - 348178, n=145)
111758 Points ∼46% -12%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
6124 Points ∼100%
Samsung Galaxy S9
5291 Points ∼86% -14%
Nokia 7 Plus
6077 Points ∼99% -1%
Motorola Moto G6 Plus
4875 Points ∼80% -20%
BlackBerry KeyOne
4805 Points ∼78% -22%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (5965 - 6124, n=5)
6042 Points ∼99% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (6998 - 9868, n=232)
4419 Points ∼72% -28%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
7026 Points ∼100%
Samsung Galaxy S9
5736 Points ∼82% -18%
Nokia 7 Plus
6825 Points ∼97% -3%
Motorola Moto G6 Plus
5712 Points ∼81% -19%
BlackBerry KeyOne
5586 Points ∼80% -20%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (6332 - 7026, n=5)
6766 Points ∼96% -4%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4147 - 13211, n=395)
4782 Points ∼68% -32%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
1092 Points ∼99%
Samsung Galaxy S9
1099 Points ∼99% +1%
Nokia 7 Plus
1101 Points ∼100% +1%
Motorola Moto G6 Plus
925 Points ∼84% -15%
BlackBerry KeyOne
728 Points ∼66% -33%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (1078 - 1146, n=5)
1105 Points ∼100% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7 - 1731, n=471)
680 Points ∼62% -38%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
2288 Points ∼36%
Samsung Galaxy S9
6373 Points ∼100% +179%
Nokia 7 Plus
2298 Points ∼36% 0%
Motorola Moto G6 Plus
1523 Points ∼24% -33%
BlackBerry KeyOne
1004 Points ∼16% -56%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (2257 - 2298, n=5)
2283 Points ∼36% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (18 - 15875, n=471)
1622 Points ∼25% -29%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
2256 Points ∼85%
Samsung Galaxy S9
2669 Points ∼100% +18%
Nokia 7 Plus
2503 Points ∼94% +11%
Motorola Moto G6 Plus
1213 Points ∼45% -46%
BlackBerry KeyOne
739 Points ∼28% -67%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (2256 - 2503, n=5)
2414 Points ∼90% +7%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (21 - 4798, n=471)
1171 Points ∼44% -48%
System (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
5229 Points ∼84%
Samsung Galaxy S9
6234 Points ∼100% +19%
Nokia 7 Plus
4976 Points ∼80% -5%
Motorola Moto G6 Plus
3249 Points ∼52% -38%
BlackBerry KeyOne
2836 Points ∼45% -46%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (4797 - 5282, n=5)
5066 Points ∼81% -3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (369 - 12202, n=471)
2367 Points ∼38% -55%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
2330 Points ∼71%
Samsung Galaxy S9
3285 Points ∼100% +41%
Nokia 7 Plus
2369 Points ∼72% +2%
Motorola Moto G6 Plus
1535 Points ∼47% -34%
BlackBerry KeyOne
1113 Points ∼34% -52%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (2322 - 2394, n=6)
2348 Points ∼71% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (150 - 6097, n=475)
1185 Points ∼36% -49%
Geekbench 4.1/4.2
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
5672 Points ∼91%
Samsung Galaxy S9
6219 Points ∼100% +10%
Motorola Moto G6 Plus
3763 Points ∼61% -34%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (5486 - 5811, n=4)
5664 Points ∼91% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (836 - 14417, n=170)
4186 Points ∼67% -26%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
5806 Points ∼66%
Samsung Galaxy S9
8786 Points ∼100% +51%
Nokia 7 Plus
5867 Points ∼67% +1%
Motorola Moto G6 Plus
4011 Points ∼46% -31%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (5806 - 5867, n=6)
5847 Points ∼67% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1099 - 11598, n=220)
4163 Points ∼47% -28%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
1617 Points ∼44%
Samsung Galaxy S9
3688 Points ∼100% +128%
Nokia 7 Plus
1646 Points ∼45% +2%
Motorola Moto G6 Plus
822 Points ∼22% -49%
BlackBerry KeyOne
Points ∼0% -100%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (1579 - 1646, n=6)
1619 Points ∼44% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (394 - 4824, n=221)
1229 Points ∼33% -24%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
2737 Points ∼100%
Samsung Galaxy S9
2486 Points ∼90% -9%
Nokia 7 Plus
2749 Points ∼100% 0%
Motorola Moto G6 Plus
1822 Points ∼66% -33%
BlackBerry KeyOne
1793 Points ∼65% -34%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (2628 - 2757, n=5)
2714 Points ∼99% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (549 - 4183, n=325)
1588 Points ∼58% -42%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
1201 Points ∼34%
Samsung Galaxy S9
3553 Points ∼100% +196%
Nokia 7 Plus
1161 Points ∼33% -3%
Motorola Moto G6 Plus
721 Points ∼20% -40%
BlackBerry KeyOne
380 Points ∼11% -68%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (1161 - 1201, n=5)
1183 Points ∼33% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (69 - 5220, n=325)
1124 Points ∼32% -6%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
1372 Points ∼42%
Samsung Galaxy S9
3244 Points ∼100% +136%
Nokia 7 Plus
1332 Points ∼41% -3%
Motorola Moto G6 Plus
833 Points ∼26% -39%
BlackBerry KeyOne
461 Points ∼14% -66%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (1332 - 1372, n=6)
1353 Points ∼42% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (86 - 4734, n=333)
1075 Points ∼33% -22%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
2736 Points ∼100%
Samsung Galaxy S9
2600 Points ∼95% -5%
Nokia 7 Plus
2734 Points ∼100% 0%
Motorola Moto G6 Plus
1802 Points ∼66% -34%
BlackBerry KeyOne
1804 Points ∼66% -34%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (2638 - 2780, n=5)
2714 Points ∼99% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (532 - 4150, n=356)
1484 Points ∼54% -46%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
1856 Points ∼41%
Samsung Galaxy S9
4569 Points ∼100% +146%
Nokia 7 Plus
1895 Points ∼41% +2%
Motorola Moto G6 Plus
1258 Points ∼28% -32%
BlackBerry KeyOne
728 Points ∼16% -61%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (1856 - 1938, n=5)
1903 Points ∼42% +3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (104 - 8312, n=356)
1527 Points ∼33% -18%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
1999 Points ∼51%
Samsung Galaxy S9
3911 Points ∼100% +96%
Nokia 7 Plus
2035 Points ∼52% +2%
Motorola Moto G6 Plus
1348 Points ∼34% -33%
BlackBerry KeyOne
839 Points ∼21% -58%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (1999 - 2071, n=5)
2037 Points ∼52% +2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (127 - 6378, n=364)
1304 Points ∼33% -35%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
20224 Points ∼75%
Samsung Galaxy S9
26851 Points ∼100% +33%
Nokia 7 Plus
20085 Points ∼75% -1%
Motorola Moto G6 Plus
12845 Points ∼48% -36%
BlackBerry KeyOne
15604 Points ∼58% -23%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (19050 - 21016, n=5)
20110 Points ∼75% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7095 - 36762, n=511)
12516 Points ∼47% -38%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
26322 Points ∼54%
Samsung Galaxy S9
48433 Points ∼100% +84%
Nokia 7 Plus
29333 Points ∼61% +11%
Motorola Moto G6 Plus
18449 Points ∼38% -30%
BlackBerry KeyOne
13188 Points ∼27% -50%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (26322 - 29422, n=5)
28673 Points ∼59% +9%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2465 - 160199, n=511)
16923 Points ∼35% -36%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
24669 Points ∼60%
Samsung Galaxy S9
41093 Points ∼100% +67%
Nokia 7 Plus
26610 Points ∼65% +8%
Motorola Moto G6 Plus
16818 Points ∼41% -32%
BlackBerry KeyOne
13658 Points ∼33% -45%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (24669 - 26731, n=5)
26177 Points ∼64% +6%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2915 - 77599, n=512)
14348 Points ∼35% -42%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
43 fps ∼30%
Samsung Galaxy S9
144 fps ∼100% +235%
Nokia 7 Plus
50 fps ∼35% +16%
Motorola Moto G6 Plus
30 fps ∼21% -30%
BlackBerry KeyOne
23 fps ∼16% -47%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (43 - 51, n=5)
48 fps ∼33% +12%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.1 - 251, n=537)
29.5 fps ∼20% -31%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
52 fps ∼87%
Samsung Galaxy S9
60 fps ∼100% +15%
Nokia 7 Plus
48 fps ∼80% -8%
Motorola Moto G6 Plus
28 fps ∼47% -46%
BlackBerry KeyOne
24 fps ∼40% -54%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (47 - 52, n=5)
49.2 fps ∼82% -5%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (6.9 - 120, n=540)
24.2 fps ∼40% -53%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
21 fps ∼29%
Samsung Galaxy S9
73 fps ∼100% +248%
Nokia 7 Plus
23 fps ∼32% +10%
Motorola Moto G6 Plus
14 fps ∼19% -33%
BlackBerry KeyOne
3.1 fps ∼4% -85%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (21 - 23, n=5)
22.6 fps ∼31% +8%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.2 - 115, n=459)
15.8 fps ∼22% -25%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
23 fps ∼51%
Samsung Galaxy S9
45 fps ∼100% +96%
Nokia 7 Plus
22 fps ∼49% -4%
Motorola Moto G6 Plus
13 fps ∼29% -43%
BlackBerry KeyOne
7.4 fps ∼16% -68%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (21 - 23, n=5)
21.8 fps ∼48% -5%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.1 - 115, n=462)
15.3 fps ∼34% -33%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
13 fps ∼28%
Samsung Galaxy S9
46 fps ∼100% +254%
Nokia 7 Plus
14 fps ∼30% +8%
Motorola Moto G6 Plus
9.8 fps ∼21% -25%
BlackBerry KeyOne
3.5 fps ∼8% -73%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (13 - 15, n=5)
14.4 fps ∼31% +11%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1.3 - 69.3, n=324)
13.4 fps ∼29% +3%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
12 fps ∼50%
Samsung Galaxy S9
24 fps ∼100% +100%
Nokia 7 Plus
15 fps ∼63% +25%
Motorola Moto G6 Plus
9.4 fps ∼39% -22%
BlackBerry KeyOne
4.1 fps ∼17% -66%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (12 - 15, n=6)
13.8 fps ∼58% +15%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.6 - 110, n=326)
13.3 fps ∼55% +11%
GFXBench
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
9 fps ∼32%
Samsung Galaxy S9
28 fps ∼100% +211%
Nokia 7 Plus
8.3 fps ∼30% -8%
Motorola Moto G6 Plus
5.6 fps ∼20% -38%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (8.3 - 9.1, n=5)
8.9 fps ∼32% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0.72 - 40, n=254)
9.31 fps ∼33% +3%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
BlackBerry Key2
9.8 fps ∼70%
Samsung Galaxy S9
14 fps ∼100% +43%
Nokia 7 Plus
9.1 fps ∼65% -7%
Motorola Moto G6 Plus
5.3 fps ∼38% -46%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (8.3 - 9.8, n=6)
8.83 fps ∼63% -10%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1.1 - 50, n=257)
8.44 fps ∼60% -14%
Lightmark - 1920x1080 1080p (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy S9
34.04 fps ∼100%
Nokia 7 Plus
15.07 fps ∼44%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660
15.1 fps ∼44%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1.06 - 38.7, n=72)
12.1 fps ∼36%
Basemark ES 3.1 / Metal - offscreen Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy S9
1436 Points ∼100%
Nokia 7 Plus
349 Points ∼24%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (349 - 353, n=2)
351 Points ∼24%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (36.3 - 2606, n=70)
679 Points ∼47%

Legende

 
BlackBerry Key2 Qualcomm Snapdragon 660, Qualcomm Adreno 512, 64 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy S9 Samsung Exynos 9810, ARM Mali-G72 MP18, 64 GB UFS 2.1 Flash
 
Nokia 7 Plus Qualcomm Snapdragon 660, Qualcomm Adreno 512, 64 GB eMMC Flash
 
Motorola Moto G6 Plus Qualcomm Snapdragon 630, Qualcomm Adreno 508, 64 GB eMMC Flash
 
BlackBerry KeyOne Qualcomm Snapdragon 625, Qualcomm Adreno 506, 32 GB eMMC Flash

Die Browser-Geschwindigkeit ist für ein Android-Smartphone dieser Preisklasse in Ordnung. Seiteninhalte brauchen nur wenig Zeit zum Laden. Das Scrollen auf dem BlackBerry-Handy ist durchgehend flüssig.

JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Samsung Galaxy S9 (Samsung Browser 7.0)
67.721 Points ∼100% +27%
Nokia 7 Plus (Chrome 60)
53.89 Points ∼80% +1%
BlackBerry Key2 (Chrome 67)
53.309 Points ∼79%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (49.4 - 54.7, n=5)
52.7 Points ∼78% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (10.8 - 273, n=394)
35.4 Points ∼52% -34%
Motorola Moto G6 Plus (Chrome 66)
27.971 Points ∼41% -48%
BlackBerry KeyOne
24.15 Points ∼36% -55%
Octane V2 - Total Score
Samsung Galaxy S9 (Samsung Browser 7.0)
15233 Points ∼100% +50%
Nokia 7 Plus (Chrome 60)
10945 Points ∼72% +8%
BlackBerry Key2 (Chrome 67)
10174 Points ∼67%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (9582 - 10945, n=6)
10106 Points ∼66% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1506 - 43280, n=530)
5305 Points ∼35% -48%
Motorola Moto G6 Plus (Chrome 66)
5011 Points ∼33% -51%
BlackBerry KeyOne (Chrome 59)
3804 Points ∼25% -63%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Durchschnitt der Klasse Smartphone (603 - 59466, n=549)
11710 ms * ∼100% -198%
Motorola Moto G6 Plus (Chrome 66)
9796.9 ms * ∼84% -149%
BlackBerry KeyOne (Chrome 59)
9202 ms * ∼79% -134%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (3796 - 4769, n=5)
4105 ms * ∼35% -5%
Nokia 7 Plus (Chrome 60)
3937.3 ms * ∼34% -0%
BlackBerry Key2 (Chrome 67)
3926.9 ms * ∼34%
Samsung Galaxy S9 (Samsung Browser 7.0)
2077.8 ms * ∼18% +47%
WebXPRT 2015 - Overall Score
Nokia 7 Plus (Chrome 60)
168 Points ∼100%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660 (159 - 173, n=4)
168 Points ∼100%
Samsung Galaxy S9 (Samsung Browser 7.0)
163 Points ∼97%
Motorola Moto G6 Plus (Chrome 66)
108 Points ∼64%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (27 - 362, n=263)
105 Points ∼63%
BlackBerry KeyOne (Chrome 59)
82 Points ∼49%

* ... kleinere Werte sind besser

Der interne Speicher des BlackBerry Key2 fasst 64 GB. Das ist in der Preisregion zwischen 600 und 700 Euro Standard. Darüber hinaus kann das Business-Smartphone Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 256 GB verarbeiten. Kompatible Formate sind microSD, microSDHC und microSDXC. Beim Test der Speicherkarten-Performance mit einer Toshiba Exceria Pro M501 erreicht das Key2 im Androbench-Test ordentliche 82,52 MB/s (Sequential Read) bzw. 61,68 MB/s (Sequential Write).

BlackBerry Key2Samsung Galaxy S9Nokia 7 PlusMotorola Moto G6 PlusBlackBerry KeyOneDurchschnittliche 64 GB eMMC FlashDurchschnitt der Klasse Smartphone
AndroBench 3-5
61%
3%
47%
-25%
-8%
-31%
Sequential Write 256KB SDCard
61.68 (Toshiba Exceria Pro M501)
67.18 (Toshiba Exceria Pro M501)
9%
62.31
1%
62.13 (Toshiba Exceria Pro M501)
1%
53.21 (Toshiba Exceria Pro M401)
-14%
53.8 (14.1 - 74.7, n=62)
-13%
44.7 (3.4 - 87.1, n=301)
-28%
Sequential Read 256KB SDCard
82.52 (Toshiba Exceria Pro M501)
79.22 (Toshiba Exceria Pro M501)
-4%
82.21
0%
83.65 (Toshiba Exceria Pro M501)
1%
77.91 (Toshiba Exceria Pro M401)
-6%
72.5 (21.1 - 86.9, n=62)
-12%
63 (8.2 - 96.5, n=301)
-24%
Random Write 4KB
17.18
23.07
34%
19.62
14%
62.76
265%
12.5
-27%
19.4 (3.4 - 87.1, n=69)
13%
14.8 (0.14 - 164, n=580)
-14%
Random Read 4KB
56.78
131
131%
54.65
-4%
58.39
3%
36.8
-35%
49.2 (11.4 - 149, n=69)
-13%
36.4 (1.59 - 173, n=580)
-36%
Sequential Write 256KB
208.39
206.94
-1%
211.6
2%
216.09
4%
77
-63%
162 (40 - 217, n=69)
-22%
75.8 (2.99 - 242, n=580)
-64%
Sequential Read 256KB
273.14
815.43
199%
283.12
4%
286.64
5%
267.1
-2%
269 (115 - 704, n=69)
-2%
222 (12.1 - 895, n=580)
-19%

Physische Tastatur stört beim Spielen

Im Key2 steckt mit der Adreno 512 eine aktuelle Grafikeinheit von Qualcomm, welche für die meisten Spiele bestens gerüstet ist und auch bei hohen Detaileinstellungen hohe Bildwiederholraten ermöglicht. Für die FPS-Messungen bedienen wir uns der GameBench-App. Bei Arena of Valor stellt selbst das höchste Grafikniveau kein Problem dar. Shadow Fight 3 können wir ebenfalls flüssig spielen, jedoch können wir mit dem Key2 bestenfalls das mittlere Detaillevel auswählen. Leistungskiller wie PUBG Mobile sind zwar ebenfalls spielbar, dafür müssen die Einstellungen jedoch etwas reduziert werden.

Trotz der tollen Performance können wir das BlackBerry Key2 nur eingeschränkt zum Spielen empfehlen. Das liegt vor allem an der Tastatur, welche im Querformat stört, da der Daumen weit gestreckt werden muss, um Eingaben auf dem Touchscreen vornehmen zu können. Außerdem wird in dieser Position der Lautsprecher schnell mit der Hand verdeckt, was die Tonausgabe fast vollständig verhindert.

Shadow Fight 3
Shadow Fight 3
Arena of Valor
Arena of Valor
Arena of Valor
 EinstellungenWert
 high HD60 fps
  Your browser does not support the canvas element!
Shadow Fight 3
 EinstellungenWert
 minimal60 fps

Emissionen

Temperatur

BlackBerry Key2: GFXBench Akkutest T-Rex (OpenGL ES 2.0)
T-Rex
BlackBerry Key2: GFXBench Akkutest Manhattan (OpenGL ES 3.1)
Manhattan

Die Oberflächentemperaturen des BlackBerry-Smartphones stellen im Alltag kein Problem dar. Im Leerlauf erwärmt sich das Gehäuse kaum und selbst unter andauernder Last wird das Smartphone nur partiell handwarm.

Mit dem GFXBench-Akkutest haben wir das Temperaturverhalten des Snapdragon-SoC im Inneren des Key2 überprüft. Dabei wird das jeweilige Testszenario dreißigmal hintereinander ausgeführt. Im T-Rex-Test (OpenGL ES 2.0) fällt die Ursprungsleistung bereits nach dem zweiten Durchlauf ab und erreicht nach dem achtzehnten ihr niedrigstes Niveau. Die Leistungseinbußen belaufen sich dann auf fast 40 Prozent. Im anspruchsvolleren Manhattan-Szenario (OpenGL ES 3.1) fallen die Leistungseinbußen mit rund 35 Prozent etwas geringer aus.

Max. Last
 36.6 °C35.3 °C34.4 °C 
 36.2 °C35.3 °C32.6 °C 
 35.7 °C34.6 °C30.5 °C 
Maximal: 36.6 °C
Durchschnitt: 34.6 °C
31.7 °C33 °C36.9 °C
31.1 °C34.2 °C36.5 °C
30.5 °C34.3 °C35.5 °C
Maximal: 36.9 °C
Durchschnitt: 33.7 °C
Netzteil (max.)  28.1 °C | Raumtemperatur 20.1 °C | Voltcraft IR-260
Temperaturentwicklung
Temperaturentwicklung
Temperaturentwicklung
Temperaturentwicklung

Lautsprecher

Pink-Noise-Speaker-Test
Pink-Noise-Speaker-Test

Das BlackBerry Key2 hat einen Mono-Lautsprecher auf der Gehäuseunterseite. Die maximale Lautstärke liegt bei rund 86 dB(A), was verhältnismäßig wenig ist. Die subjektiv empfundene Klangqualität geht in Ordnung, doch an ein High-End-Smartphone wie z.B. das Samsung Galaxy S9 kommt das Business-Smartphone nicht heran. Es war weder ein Scheppern noch ein Rauschen bei der Musikwiedergabe zu vernehmen.

Das Klangbild des Business-Smartphones ist im mittleren bis hohen Tonbereich von 500 Hz bis sieben kHz relativ einheitlich. Bässe sind nicht wahrnehmbar und Superhochtöne ab acht kHz nicht ausreichend repräsentiert. Dafür spielt unser Proband relativ lineare Hochtöne ab.

Dockt man das serienmäßige Headset an das Android-Smartphone, kann man mit der Ausgangsleistung der 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für diese Preisklasse zufrieden sein. Das Rauschverhalten geht ebenfalls in Ordnung.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.932.92528.435.53136.132.24030.925.25030.628.46322.227.38024.92110024.421.512523.522.916020.331.620019.840.625018.246.931517.453.540016.658.850017.159.363015.960.980015.963.8100015.964.5125016.772.216001675.1200015.973.2250016.277.4315016.47740001774.9500016.574630016.475.7800016.674.2100001769.41250016.565.51600016.955.2SPL28.685.9N1.160.5median 16.6median 64.5Delta1.613.228.62724.92424.624.526.42530.830.823.625.820.222.919.927.817.638.619.150.619.150.317.454.116.959.516.862.215.165.916.56915.670.71573.315.572.115.372.415.773.515.574.515.575.815.476.215.874.61678.215.873.216.169.916.165.517.359.327.986166.7median 16median 69.90.68.3hearing rangehide median Pink NoiseBlackBerry Key2Samsung Galaxy S9
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
BlackBerry Key2 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (26.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 62% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 30% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 78% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 18% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Samsung Galaxy S9 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 3% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 95% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 24% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme des Mobiltelefons ist im Vergleich zu anderen Geräten mit einem Snapdragon 660 etwas besser, was vor allem auf das kleinere Panel zurückzuführen ist. Zudem ist bei dem Android-Smartphone die von Qualcomm zugelieferte Schnellladetechnik Quick Charge 3.0 an Bord, so dass man in etwa 80 Minuten benötigt, um es vollständig aufzuladen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.01 / 0.13 Watt
Idledarkmidlight 0.56 / 1.51 / 1.54 Watt
Last midlight 3.94 / 7.87 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
BlackBerry Key2
3500 mAh
Samsung Galaxy S9
3000 mAh
Nokia 7 Plus
3800 mAh
Motorola Moto G6 Plus
3200 mAh
BlackBerry KeyOne
3505 mAh
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 660
 
Durchschnitt der Klasse Smartphone
 
Stromverbrauch
17%
-16%
5%
-7%
-30%
-15%
Idle min *
0.56
0.65
-16%
0.65
-16%
0.5
11%
0.89
-59%
0.738 (0.56 - 1.2, n=5)
-32%
0.884 (0.2 - 3.4, n=612)
-58%
Idle avg *
1.51
0.81
46%
1.76
-17%
1.78
-18%
1.81
-20%
1.914 (1.51 - 2.2, n=5)
-27%
1.725 (0.6 - 6.2, n=611)
-14%
Idle max *
1.54
0.92
40%
1.78
-16%
1.81
-18%
1.83
-19%
2.31 (1.54 - 4.1, n=5)
-50%
1.997 (0.74 - 6.6, n=612)
-30%
Last avg *
3.94
4.76
-21%
4.47
-13%
3.3
16%
3
24%
5.15 (3.94 - 8.2, n=5)
-31%
4.03 (0.8 - 10.8, n=606)
-2%
Last max *
7.87
5.16
34%
9.13
-16%
5.14
35%
4.91
38%
8.6 (5.93 - 12.2, n=5)
-9%
5.7 (1.2 - 14.2, n=606)
28%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit - BlackBerry Key2 mit nur 3.500 mAh

Der Akku des Business-Smartphones hat eine Kapazität von 3.500 mAh. Das erscheint mit Hinblick auf das leuchtstarke Display und den schnellen Prozessor als ziemlich wenig. In unserem Test erreicht das BlackBerry Key2 dank eines intelligenten Energie-Managements dennoch eine Laufzeit von 651 Minuten. In der Praxis muss es meist nach 24 Stunden an die Steckdose.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Chrome 67)
10h 51min
BlackBerry Key2
3500 mAh
Samsung Galaxy S9
3000 mAh
Nokia 7 Plus
3800 mAh
Motorola Moto G6 Plus
3200 mAh
BlackBerry KeyOne
3505 mAh
Akkulaufzeit
WLAN
651
474
-27%
672
3%
702
8%
623
-4%

Pro

+ sinnvolle Sicherheits- und Business-Features
+ physische Tastatur für Vielschreiber
+ schneller Prozessor

Contra

- relativ kleines Display
- flacher Sound
- Kameras mit Problemen bei Dunkelheit

Fazit - BlackBerry Key2 richtet sich an Business-Kunden

Im Test: BlackBerry Key2. Testgerät zur Verfügung gestellt von TCL.
Im Test: BlackBerry Key2. Testgerät zur Verfügung gestellt von TCL.

Die Zeiten des seligen BlackBerry OS sind zwar vorbei, doch BlackBerry-Smartphones richten sich weiterhin vornehmlich an Business-Kunden – so auch das BlackBerry Key2. Das Business-Smartphone bietet eine physische Tastatur, die sich nach unserem Dafürhalten mit etwas Übung fast so schnell bedienen lässt wie eine virtuelle. Ein absolutes Plus sind der wieselflinke Prozessor und das Google-Betriebssystem Android, fast in Reinform. Somit könnte das Business-Smartphone lange mit Updates versorgt werden. Zumindest bei den Sicherheits-Updates des KeyOne hat sich TCL ja als ziemlich zackig erwiesen.

BlackBerry erfindet sich neu und paart seine Kompetenz in puncto Datensicherheit mit dem modernen Android-Betriebssystem. In puncto Sound und Kameras gibt es in dieser Preisklasse allerdings sicherlich bessere Smartphones.

Zusätzlich wurden von BlackBerry ein paar selbst konzipierte Business-Features vorinstalliert. So erhält man im BlackBerry Hub einen Überblick über alle Kommunikationskanäle. Auch die Sicherheit spielt eine große Rolle. Die Sicherheits-Software DETK Security Suite ist vorinstalliert und den Zugang zum Smartphone ermöglicht ein überraschend gut funktionierender Fingerabdruck-Scanner, der in die physische Tastatur integriert ist.

Das Display des Smartphones misst wegen der physischen Tastatur nur 4,5 Zoll in der Diagonale, bietet eine relativ niedrige Auflösung und ist nicht sonderlich leuchtstark. Im Vergleich zu anderen Geräten dieser Preisklasse schneiden die beiden Kameras nicht ganz so gut ab. Auch der Sound könnte besser sein. Andererseits dürften Business-Kunden auch weniger Wert auf Multimedia-Features legen.

BlackBerry Key2 - 16.07.2018 v6
Thomas Meyer und Daniel Schmidt

Gehäuse
86%
Tastatur
76 / 75 → 100%
Pointing Device
88%
Konnektivität
45 / 60 → 75%
Gewicht
90%
Akkulaufzeit
94%
Display
85%
Leistung Spiele
52 / 63 → 83%
Leistung Anwendungen
60 / 70 → 85%
Temperatur
91%
Lautstärke
100%
Audio
66 / 91 → 72%
Kamera
64%
Durchschnitt
77%
85%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 1 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test BlackBerry Key2 Smartphone
Autor: Thomas Meyer und Daniel Schmidt, 18.07.2018 (Update: 18.07.2018)
Thomas Meyer
Thomas Meyer - Editor
Seit 2007 teste ich Handys, habe also die atemberaubende Entwicklung von den alten Nokia- und Siemens-"Knochen" hin zu den aktuellen Smartphones voll mitgemacht. Glücklicherweise darf ich meine Arbeit mit meinen Hobbys verbinden. So spiele ich testweise Dream League Soccer mit meinem Lieblingsclub Fortuna Düsseldorf und schieße bevorzugt Fotos von leckerem Essen.