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Test Huawei P8 lite 2017 Smartphone

Florian Wimmer, Manuel Masiero, 13.02.2017

Flaggschiff light – die Zweite. Das Huawei P8 lite war eigentlich der abgespeckte Ableger von Huaweis vorletztem Flaggschiff-Phone. Dennoch bekommt es nun eine Neuauflage mit frischem Design, Full-HD-Screen und vielen anderen Verbesserungen. Ob das P8 lite (2017) ein guter Kauf ist, das verraten wir Ihnen im Test.

2015 war ein ereignisreiches Jahr: Die Sonde "New Horizons" erreichte den Pluto, VW gab zu, bei seinen Diesel-Motoren betrogen zu haben, Stefan Raab beendete seine TV-Karriere und das Huawei P8 lite erschien als kleiner, abgespeckter Ableger des Flaggschiff-Phones Huawei P8. Fast zwei Jahre sind seither vergangen und beide Smartphones sind immer noch im Handel erhältlich. Keine so schlechte Leistung in einem so schnelllebigen Markt. Vielleicht hat sich Huawei auch deshalb entschlossen, mit dem Huawei P8 lite (2017) einen Nachfolger des Mittelklassemodells auf den Markt zu bringen. Der kommt mit Full-HD-Display, 3 GB RAM und wesentlich größerem Akku und ist damit deutlich zeitgemäßer als der Vorgänger. Auch äußerlich haben die beiden Phones wenig miteinander zu tun. Nur die unverbindliche Preisempfehlung ist mit 240 Euro beim Huawei P8 lite (2017) recht ähnlich wie beim Vorgänger und damit auch die Einordnung in die Mittelklasse.

In unserem Test vergleichen wir das aktuelle P8 lite mit dem Vorgänger und ziehen außerdem drei weitere Modell der Mittelklasse heran: das Asus Zenfone 3 Max, das HTC One A9s und das Lenovo ZUK Z2.

Huawei P8 lite 2017 (P8 Serie)
Grafikkarte
ARM Mali-T830 MP2, Kerntakt: 900 MHz
Hauptspeicher
3072 MB 
Bildschirm
5.2 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 424 PPI, kapazitiver Touchscreen, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 10 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5mm-Audiokombiport, Card Reader: microSD bis 128 GB, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, Kompass, USB-OTG
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.1, GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (850/​900/​1900/​2100), LTE (B1/​B3/​B7/​B8/​B20); LTE Cat. 6 (max. 300 Mbit/s Download, max. 50 MBit/s Upload); SAR-Wert: 0,96W/​kg (Kopf), 0,98W/​kg (Körper), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.6 x 147.2 x 72.9
Akku
11.4 Wh, 3000 mAh Lithium-Ion, Standby 2G (laut Hersteller): 531 h
Betriebssystem
Android 7.0 Nougat
Kamera
Primary Camera: 12 MPix Phasenvergleich-AF, LED-Blitz, Videos @1080p/​30fps
Secondary Camera: 8 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Lautsprecher an der Unterkante, Tastatur: virtuelles Keyboard, SIM-Tool, Ladegerät, USB-Kabel, Headset, HiCare, HiGame, Designs, Telefonmanager, 24 Monate Garantie, FM-Radio, Lüfterlos
Gewicht
147 g, Netzteil: 47 g
Preis
240 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Wie schon erwähnt, wurde das Gehäuse des Huawei P8 lite (2017) komplett neu entworfen, es hat nur noch wenig mit dem P8 lite gemein. Unser Testgerät wirkt durch das 2,5D-Glas an der Vorderseite und die abgerundeten Kanten in seiner Formgebung sehr organisch und liegt gut in der Hand. Die hochglänzende Rückseite aus Glas sieht schick aus, ebenso wie die Vorderseite ist sie aber recht schwer sauber zu halten: Fingerabdrücke und Staub sammeln sich schnell. Außerdem rutscht das Smartphone durch die glatte Oberfläche auf nicht ganz planen Ebenen und kann so auch mal ungewollt vom Tisch fallen. Als Farben sind Schwarz, Gold und Weiß erhältlich. Auf der Website wird auch noch ein blaues Modell erwähnt, das scheint aber in Europa nicht erhältlich zu sein.

Das Huawei P8 lite (2017) bietet mit 5,2 Zoll eine etwas größere Bildschirmdiagonale, weshalb das Gehäuse und auch das Gewicht gewachsen sind. Allerdings ist das aktuelle Testgerät einen Hauch dünner als das P8 lite von 2015: 7,6 Millimeter messen wir hier noch.

Druck auf den Bildschirm wird kurz im Flüssigkristall sichtbar, hinterlässt aber keine längeren Druckstellen. Druck auf die Rückseite hält das Gerät problemlos aus. Man kann das Huawei P8 lite (2017) auch ein wenig verwinden, es knarzt dann leise. Insgesamt wirkt das Gehäuse wertig und stabil, die eingesetzten Materialien Glas und Metall entsprechen dem Klassenstandard.

Größenvergleich

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Ausstattung

Mit 3 GB Arbeitsspeicher und 16 GB Massenspeicher ist das Huawei P8 lite (2017) auf der Höhe der Zeit. Beim Massenspeicher gibt es aber auch schon deutlich spendablere Smartphones in dieser Klasse. Der USB-Anschluss ist noch nicht im USB-C-Format ausgeführt und unterstützt auch nur USB-2.0-Geschwindigkeit. Immerhin ist er USB-OTG-fähig, man kann also externe Datenträger anschließen.

Das Huawei P8 lite (2017) versteht sich wieder mit zwei SIM-Karten, es gibt auch eine Single-SIM-Variante auf dem Markt, diese ist aber aktuell in Europa nicht verfügbar. Per microSD-Karte kann der Speicher um bis zu 128 GB erweitert werden, allerdings muss man dann auf einen SIM-Slot verzichten. Apps lassen sich auf die SD-Karte auslagern, allerdings geht Huawei hier einen etwas anderen Weg als andere Hersteller: Man kann entweder den internen Speicher oder die microSD-Karte als Standardspeicherort wählen. Wählt man die SD-Karte, werden Daten von kompatiblen Apps automatisch auf die SD-Karte ausgelagert und zukünftige Apps, Bilder und Daten dort abgelegt, man muss App2SD also nicht für jede App einzeln wählen. Die Karte lässt sich nicht als interner Speicher formatieren, sie kann auch weiterhin mit anderen Geräten genutzt werden.

links: SIM-Schublade
links: SIM-Schublade
rechts: Lautstärke-Regler, Standby-Taster
rechts: Lautstärke-Regler, Standby-Taster
unten: USB-2.0-Anschluss
unten: USB-2.0-Anschluss
oben: 3,5-mm-Headsetport
oben: 3,5-mm-Headsetport

Software

Mit seiner Emotion UI 5 nimmt Huawei deutliche grafische Änderungen an Android 7 vor und ist insgesamt noch ein bisschen variabler als Googles Standard-Android: So kann man beispielsweise einen "Einfachen Modus" starten, der die Nutzung für all jene erleichtert, die auf große Schaltflächen angewiesen sind oder nur wenige Funktionen benötigen. Auch lässt sich einstellen, ob man alle Apps auf den Homescreens sehen will oder ob es einen App-Drawer gibt und wie die Menü-Buttons angeordnet sein sollen. Das System wirkt durch die geringe Schriftgröße erstmal etwas kleinteilig. Das kann man aber in den Einstellungen ändern und dann wird der Text auch für Menschen mit Sehschwäche wieder besser lesbar. Allerdings brechen dann teilweise die App-Bezeichungen unterhalb der Symbole mitten im Wort ab.

Dank der vorinstallierten "HiCare"-App kann man schnell auf die Service-Angebote von Huawei zurückgreifen und Anleitungen zum Smartphone abrufen. HiGame enthält einige einfache Mobile Games zum Download, der Telefon-Manager enthält Sicherheits- und Bereinigungsfunktionen. Im "Werkzeuge"-Ordner finden sich noch nützliche Tools wie ein Kompass oder ein Dateimanager. Es gibt allerdings auch einige vorinstallierte Apps von Werbepartnern wie "Gameloft", "TripAdvisor" oder "Twitter".

Kommunikation und GPS

Das Huawei P8 lite (2017) bietet recht flottes LTE Cat. 6 mit maximal 300 MBit/s im Download und maximal 50 MBit/s im Upload. Dank vier GPRS-, vier UMTS- und fünf LTE-Frequenzen sollte man zumindest im europäischen Ausland auch immer ein Netz finden. Für Weltreisende ist das Smartphone aber wohl mit zu wenigen Frequenzen ausgestattet. Der Empfang war im städtischen Umfeld meist gut: Im ordentlich ausgebauten deutschen Vodafone-Netz hatten wir auch innerhalb von Gebäuden meist wenigstens vier von fünf Empfangsstrichen. Praktisch: SIM-Karten lassen sich ohne Neustart einlegen und entfernen.

Die Anzahl der WLAN-Standards ist begrenzt: Nur 802.11 b/g/n wird geboten, auf das weniger belegte 5-GHz-Band kann man also nicht zurückgreifen. Hier bietet das HTC One A9s etwas mehr Auswahl, das bei uns nicht ganz so leicht erhältliche Lenovo ZUK Z2 beherrscht sogar den schnellen Standard 802.11 ac. Unser Testgerät bietet passable, aber keineswegs herausragende Übertragungsraten per WLAN, wie wir in unserem standardisierten Test feststellen: um die 54 MBit/s beim Senden und Empfangen liegt die Transferrate, da bietet beispielsweise das HTC One A9s fast das Doppelte. In der Praxis ist der Empfang in der Nähe des Routers gut, Seiten werden einigermaßen schnell aufgebaut. In zehn Metern Entfernung und durch drei Wände kommt noch die Hälfe der Signalstärke an, der Seitenaufbau erfolgt aber mit gleicher Geschwindigkeit.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ZUK Z2
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB eMMC Flash
296 MBit/s ∼100% +443%
HTC One A9s
Mali-T860 MP2, Helio P10 MT6755, 32 GB eMMC Flash
102 MBit/s ∼34% +87%
Huawei P8 lite 2017
Mali-T830 MP2, Kirin 655, 16 GB eMMC Flash
54.5 MBit/s ∼18%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
Mali-T720 MP2, MT6737, 32 GB eMMC Flash
47.4 MBit/s ∼16% -13%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ZUK Z2
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB eMMC Flash
318 MBit/s ∼100% +490%
HTC One A9s
Mali-T860 MP2, Helio P10 MT6755, 32 GB eMMC Flash
109 MBit/s ∼34% +102%
Huawei P8 lite 2017
Mali-T830 MP2, Kirin 655, 16 GB eMMC Flash
53.9 MBit/s ∼17%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
Mali-T720 MP2, MT6737, 32 GB eMMC Flash
49.7 MBit/s ∼16% -8%
GPS-Test Innenraum
GPS-Test Innenraum
GPS-Test im Freien
GPS-Test im Freien

In Innenräumen kann uns das Huawei P8 lite (2017) nicht orten, im Freien ist eine Genauigkeit von bis zu 5 Metern aber schnell erreicht. Den Praxistest für die Ortung machen wir diesmal mit dem Auto, wir nehmen das Smartphone und ein Profi-Navi der Marke Garmin mit auf die Ausfahrt. Die Ergebnisse der beiden Ortungsgeräte vergleichen wir mit der App "Runtastic".

Die gemessene Strecke weicht nur um 60 Meter ab, das ist durchaus ein guter Wert auf fast zehn Kilometer Strecke. Ab und an kürzt das GPS-Modul im Huawei-Smartphone zwar ab, wenn es zwischen zwei Messpunkten den Kontakt verliert, das macht allerdings das Garmin-Navi Edge 500 nicht viel anders. Bei der kurvigen Strecke schlägt sich das Huawei-Modul sogar noch einen Tick besser als das Profi-Navi. Insgesamt ein durchaus beachtliches Ergebnis für ein GPS-Modul in einem Mittelklasse-Smartphone. Man kann das Ortungsmodul also auch mal auf etwas anspruchsvollere Touren mitnehmen.

GPS Huawei P8 lite (2017) Gesamt
GPS Huawei P8 lite (2017) Gesamt
GPS Huawei P8 lite (2017) Kreisverkehr
GPS Huawei P8 lite (2017) Kreisverkehr
GPS Huawei P8 lite (2017) Kurven
GPS Huawei P8 lite (2017) Kurven
GPS Garmin Edge 500 Gesamt
GPS Garmin Edge 500 Gesamt
GPS Garmin Edge 500 Kreisverkehr
GPS Garmin Edge 500 Kreisverkehr
GPS Garmin Edge 500 Kurven
GPS Garmin Edge 500 Kurven

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefonapp hat Huawei tatsächlich überarbeitet, im Grunde beherrscht sie allerdings dieselben Funktionen wie Googles Standard-App. Gut finden wir, dass die Anrufliste nach Kategorien wie "Verpasst" oder "Unbekannt" gefiltert werden kann. Auch der "Belästigungsfilter" ist ein nettes Tool, um sich ungewollte Anrufe vom Leib zu halten.

Der Klang im Ohrhörer kann recht laut sein, allerdings wird er mit zunehmender Lautstärke auch immer weniger klar und dröhnt. Auf mittlerer Einstellung gefiel er uns am besten. Auch hier ist die Sprachqualität aber nur auf durchschnittlichem Niveau. Das Mikrofon hat Probleme damit, leise Sprache aufzuzeichnen und wir kommen zudem etwas dumpf beim Gegenüber an. Per eingebauter Freisprecheinrichtung gefällt uns der Klang unseres Gegenübers ganz gut, das Mikrofon kann hier auch leisere Sprache aufnehmen, eine gewisse Dumpfheit bleibt dem Klang allerdings erhalten, der bei unserem Gesprächspartner ankommt.

Kameras

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

Kleine Überraschung: Bei der Hauptkamera bietet Huawei beim P8 lite (2017) sogar weniger Megapixel an als beim Vorgänger: nur noch 12 Megapixel, davor waren es 13 Megapixel. Eine Verschlechterung? Nicht zwangsweise, denn Huawei setzt bei unserem Testgerät auf extra große Pixel mit 1,25 Mikrometer und will so eine bessere Lichtausbeute erreichen, außerdem soll der Autofokus extraschnell reagieren. In unseren Tests können wir der Kamera jedenfalls gut belichtete Bilder bescheinigen, die auch in dunklen und hellen Bereichen noch Zeichnung besitzen, das ist keine schlechte Bilanz. Die Schärfe von Konturen könnte besser sein, ein absichtlich unscharfer Hintergrund wirkt oft seltsam künstlich. Insgesamt macht die Hauptkamera aber aus subjektiver Sicht durchaus gute Bilder für ein Mittelklasse-Smartphone. Dass der Autofokus schnell auf veränderte Situationen reagiert, können wir ebenfalls bestätigen.

Videos lassen sich mit der rückwärtigen Kamera in 1080p mit 30 Frames pro Sekunde aufnehmen. Die Belichtung ist hierbei sehr gut und reagiert flott auf geänderte Lichtverhältnisse. Auch die Schärfe der Bilder stimmt und so gefallen uns insgesamt die Ergebnisse gut. Ein kleiner Hinweis noch: Durch die Positionierung der Kamera im oberen linken Eck der Rückseite muss man sehr aufpassen, dass man den Finger nicht im Bild hat, wenn man das Smartphone in der Hand hält.

Die Frontkamera bietet mit 8 Megapixel eine deutlich höhere Auflösung als beim Huawei P8 lite von 2015. Die Bilder sind allerdings eher mau: mit deutlichem Farbrauschen, in hellen Bereichen schnell überstrahlt und auch nicht wirklich scharf. Das ein oder andere Selfie bei gutem Licht kann man damit wohl machen, für richtig hochwertige Bilder reicht es aber nicht.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Auch die Analyse der rückwärtigen Kamera in unserem Fotostudio bei festgelegten Lichtbedingungen bringt gute Ergebnisse: Farbflächen wirken recht einheitlich und nicht zu körnig, zu den Rändern hin nimmt die Schärfe aber leicht ab. In der Bildmitte ist die Schärfe gut. Auch Farben werden ganz gut dargestellt, die meisten Töne sind allerdings etwas zu hell im Vergleich zum Referenzfarbraum.

Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte abfotografiert
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Abfotografierte ColorChecker-Farben: In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.
Abfotografierte ColorChecker-Farben: In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.

Zubehör und Garantie

Mitgeliefert wird beim Huawei P8 lite (2017) ein Ladegerät, ein USB-Kabel und ein SIM-Tool zum Öffnen der Schublade. Außerdem gibt es ein kabelgebundenes Headset. Spezielles Zubehör findet sich auf Huaweis Website nicht.

Huawei bietet 24 Monate Herstellergarantie in der EU.

Eingabegeräte & Bedienung

Als virtuelle Tastatur nutzt Huawei die kommerzielle App "SwiftKey". Sie bietet viele Anpassungsmöglichkeiten, ist aber etwas unübersichtlich, da die Tasten oft mehrfach belegt sind. Dafür sind die einzelnen Buchstaben und Ziffern auf großen Tasten abgebildet, es gibt Spracheingabe, Eingabe per Wischen und ein Wörterbuch.

Der Touchscreen hat eine sehr glatte Oberfläche und ist dadurch sehr leichtgängig. Es ist Geschmackssache, ob einem das gefällt, auf jeden Fall ist der Touchscreen auch in den Ecken sehr präzise und arbeitet sehr exakt. Die Menütasten werden auf dem Bildschirm angezeigt. Die Lautstärkewippe und der Standby-Taster liegen an der rechten Gehäusekante, dort, wo man sie auch erwarten würde.

Ein Highlight ist sicher der Fingerabdrucksensor. An sich ist der zwar mittlerweile in dieser Preisklasse Standard, allerdings arbeitet der Fingerprint-Sensor im Huawei P8 lite (2017) extrem schnell und zuverlässig: Innerhalb von Sekundenbruchteilen ist der Bildschirm entsperrt, nachdem man die Fläche an der Rückseite des Smartphones berührt hat.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Das 16:9-Display des Huawei P8 lite (2017) löst mit Full-HD auf, was in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich ist. 5,2 Zoll misst der IPS-Bildschirm und die durchschnittliche Helligkeit ist mit 559 cd/m² außergewöhnlich hoch. Auch die Ausleuchtung ist mit 91 Prozent sehr gleichmäßig, wodurch Farbflächen einheitlich hell wirken.

556
cd/m²
572
cd/m²
570
cd/m²
556
cd/m²
575
cd/m²
569
cd/m²
526
cd/m²
555
cd/m²
555
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 575 cd/m² Durchschnitt: 559.3 cd/m² Minimum: 6.6 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 575 cd/m²
Kontrast: 1474:1 (Schwarzwert: 0.39 cd/m²)
ΔE Color 5.2 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 7.2 | 0.64-98 Ø6.4
93.7% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2.4
Huawei P8 lite 2017
IPS, 1920x1080, 5.2
Huawei P8 lite
IPS, 1280x720, 5
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
IPS, 1280x720, 5.2
HTC One A9s
IPS, 1280x720, 5
Lenovo ZUK Z2
IPS, 1920x1080, 5
Bildschirm
-15%
-4%
9%
-5%
Helligkeit Bildmitte
575
365
-37%
507
-12%
348
-39%
512
-11%
Brightness
559
353
-37%
474
-15%
320
-43%
502
-10%
Brightness Distribution
91
93
2%
85
-7%
85
-7%
84
-8%
Schwarzwert *
0.39
0.42
-8%
0.53
-36%
0.23
41%
0.58
-49%
Kontrast
1474
869
-41%
957
-35%
1513
3%
883
-40%
DeltaE Colorchecker *
5.2
5.2
-0%
4.7
10%
3.5
33%
3.8
27%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.3
7.2
30%
6.4
38%
11.2
-9%
DeltaE Graustufen *
7.2
5.85
19%
4.8
33%
4
44%
2.7
62%
Gamma
2.4 92%
2.17 101%
2.25 98%
2.3 96%
2.09 105%
CCT
7224 90%
7252 90%
6441 101%
6527 100%
6076 107%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
70.86
Color Space (Percent of sRGB)
91.25

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9152 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Der Schwarzwert erreicht mit 0,39 cd/m² keinen Spitzenwert, ist aber immerhin besser als bei den meisten Vergleichsgeräten. Dunkle Flächen haben aber einen leichten Graustich. Das Kontrastverhältnis ist mit 1474:1 dennoch sehr gut, der hohen Helligkeit sei dank. Farben wirken dadurch auf dem Display auch einigermaßen kräftig. Das Display bietet einen augenschonenden Modus, bei dem die Blauanteile des Bildschirms reduziert werden. Das geschieht über den Weißabgleich, den man manuell nachregulieren kann. Das ist auch empfehlenswert: Ohne Justierung ist das Bild sehr gelb.

Mit der Software CalMAN und dem Spektralfotometer testen wir die Bilddarstellung bei der Werkseinstellung, sowie bei kaltem und warmen Weißabgleich. Einen Farbstich gibt es immer, der Weißabgleich verändert nur die Farbe: Bei sehr warmem Weißabgleich ist der Farbstich grün, bei sehr kalter Einstellung blau. Die Standardeinstellung bietet die geringste Abweichung der Farben im Vergleich zum Farbraum sRGB. Je nach Einstellung wird der Farbraum sRGB zu 93,3 bis 93,7 Prozent abgedeckt. Profis wird das zu wenig sein, zumal man den Farbstich nicht komplett entfernen kann. Auch normale Nutzer sollten sich auf die Farben des Bildschirms nicht zu sehr verlassen.

CalMAN Graustufen Warm
CalMAN Graustufen Warm
CalMAN Graustufen Standard
CalMAN Graustufen Standard
CalMAN Graustufen Kalt
CalMAN Graustufen Kalt
CalMAN Farbraum Warm
CalMAN Farbraum Warm
CalMAN Farbraum Standard
CalMAN Farbraum Standard
CalMAN Farbraum Kalt
CalMAN Farbraum Kalt
CalMAN Farbgenauigkeit Warm
CalMAN Farbgenauigkeit Warm
CalMAN Farbgenauigkeit Standard
CalMAN Farbgenauigkeit Standard
CalMAN Farbgenauigkeit Kalt
CalMAN Farbgenauigkeit Kalt
CalMAN Sättigung Warm
CalMAN Sättigung Warm
CalMAN Sättigung Standard
CalMAN Sättigung Standard
CalMAN Sättigung Kalt
CalMAN Sättigung Kalt

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 10 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 81 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 9 ms steigend
↘ 15 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 10 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Die sehr hohe maximale Bildschirmhelligkeit führt dazu, dass man das Smartphone auch an helleren Tagen draußen verwenden kann. Der stark spiegelnde Screen ist allerdings hier oft ein Ärgernis. Die Blickwinkel sind sehr gut, auch aus sehr flachen Winkeln sieht man die Bilder auf dem Bildschirm noch sehr deutlich.

Blickwinkel
Blickwinkel
Außeneinsatz maximale Helligkeit
Außeneinsatz maximale Helligkeit
Außeneinsatz Helligkeitssensor
Außeneinsatz Helligkeitssensor
Außeneinsatz mittlere Helligkeit
Außeneinsatz mittlere Helligkeit
Außeneinsatz minimale Helligkeit
Außeneinsatz minimale Helligkeit

Leistung

Als SoC kommt der HiSilicon Kirin 655 zum Einsatz. Er taktet wesentlich höher als der Kirin 620 im Vorgänger und ist eine Variante des Kirin 650 mit leicht erhöhter Taktrate in einem der beiden Prozessorcluster. Diese umfassen jeweils vier Kerne und takten mit maximal 1,7 GHz respektive 2,1 GHz. Das SoC ist 64-Bit-fähig und in der Mittelklasse angesiedelt. Gegenüber dem Vorgänger gibt es einen deutlichen Leistungszuwachs, der insgesamt zwischen 20 und 50 Prozent liegt, je nach Benchmark. Auch gegenüber vergleichbaren aktuellen Smartphones ist das Huawei P8 lite (2017) recht flott unterwegs.

Als Grafikchip kommt eine ARM Mali-T830 MP2 mit 900 MHz Takt zum Einsatz. Auch sie bietet Leistungswerte, die aktuellen Mittelklasse-Smartphones zumindest gleichwertig sind, ab und an sogar deutlich höher liegen.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
56798 Points ∼22%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
30365 Points ∼12% -47%
HTC One A9s
51330 Points ∼20% -10%
Lenovo ZUK Z2
122513 Points ∼48% +116%
Geekbench 4.0
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
3240 Points ∼12%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
1362 Points ∼5% -58%
HTC One A9s
2936 Points ∼11% -9%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
780 Points ∼14%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
569 Points ∼10% -27%
HTC One A9s
711 Points ∼12% -9%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
1532 Points ∼18%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
699 Points ∼8% -54%
HTC One A9s
1175 Points ∼14% -23%
Lenovo ZUK Z2
1648 Points ∼19% +8%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
321 Points ∼3%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
83 Points ∼1% -74%
HTC One A9s
359 Points ∼4% +12%
Lenovo ZUK Z2
2792 Points ∼30% +770%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
389 Points ∼4%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
103 Points ∼1% -74%
HTC One A9s
425 Points ∼5% +9%
Lenovo ZUK Z2
2419 Points ∼27% +522%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
1547 Points ∼37%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
741 Points ∼18% -52%
HTC One A9s
1269 Points ∼30% -18%
Lenovo ZUK Z2
1706 Points ∼40% +10%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
516 Points ∼6%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
128 Points ∼2% -75%
HTC One A9s
524 Points ∼6% +2%
Lenovo ZUK Z2
4506 Points ∼54% +773%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
606 Points ∼9%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
157 Points ∼2% -74%
HTC One A9s
603 Points ∼9% 0%
Lenovo ZUK Z2
3302 Points ∼51% +445%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
13590 Points ∼16%
Huawei P8 lite
8206 Points ∼9% -40%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
7298 Points ∼8% -46%
HTC One A9s
12025 Points ∼14% -12%
Lenovo ZUK Z2
20910 Points ∼24% +54%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
11147 Points ∼2%
Huawei P8 lite
5167 Points ∼1% -54%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
3369 Points ∼1% -70%
HTC One A9s
10453 Points ∼2% -6%
Lenovo ZUK Z2
32997 Points ∼6% +196%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
11611 Points ∼5%
Huawei P8 lite
5629 Points ∼2% -52%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
3827 Points ∼2% -67%
HTC One A9s
10766 Points ∼5% -7%
Lenovo ZUK Z2
29241 Points ∼12% +152%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
18 fps ∼0%
Huawei P8 lite
9.9 fps ∼0% -45%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
5.9 fps ∼0% -67%
HTC One A9s
18 fps ∼0% 0%
Lenovo ZUK Z2
91 fps ∼1% +406%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
19 fps ∼1%
Huawei P8 lite
15.3 fps ∼0% -19%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
10 fps ∼0% -47%
HTC One A9s
27 fps ∼1% +42%
Lenovo ZUK Z2
60 fps ∼2% +216%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
7.9 fps ∼0%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
2.2 fps ∼0% -72%
HTC One A9s
7.2 fps ∼0% -9%
Lenovo ZUK Z2
44 fps ∼1% +457%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
8.5 fps ∼0%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
4.7 fps ∼0% -45%
HTC One A9s
14 fps ∼0% +65%
Lenovo ZUK Z2
43 fps ∼1% +406%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
4.6 fps ∼0%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
1.4 fps ∼0% -70%
HTC One A9s
2.6 fps ∼0% -43%
Lenovo ZUK Z2
30 fps ∼1% +552%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
5 fps ∼0%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
3.4 fps ∼0% -32%
HTC One A9s
11 fps ∼0% +120%
Lenovo ZUK Z2
29 fps ∼1% +480%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
4419 Points ∼33%
Huawei P8 lite
3717 Points ∼27% -16%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
2517 Points ∼19% -43%
HTC One A9s
3350 Points ∼25% -24%
Lenovo ZUK Z2
6969 Points ∼52% +58%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
10 Points ∼0%
Huawei P8 lite
616 Points ∼30% +6060%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
703 Points ∼35% +6930%
Lenovo ZUK Z2
1071 Points ∼53% +10610%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
826 Points ∼3%
Huawei P8 lite
303 Points ∼1% -63%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
210 Points ∼1% -75%
Lenovo ZUK Z2
4335 Points ∼15% +425%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
1658 Points ∼26%
Huawei P8 lite
816 Points ∼13% -51%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
780 Points ∼12% -53%
Lenovo ZUK Z2
1983 Points ∼32% +20%
System (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
2694 Points ∼16%
Huawei P8 lite
1467 Points ∼9% -46%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
1041 Points ∼6% -61%
Lenovo ZUK Z2
2986 Points ∼18% +11%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
435 Points ∼5%
Huawei P8 lite
687 Points ∼8% +58%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
588 Points ∼7% +35%
HTC One A9s
Points ∼0% -100%
Lenovo ZUK Z2
2290 Points ∼27% +426%

Legende

 
Huawei P8 lite 2017 HiSilicon Kirin 655, ARM Mali-T830 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Huawei P8 lite HiSilicon Kirin 620, ARM Mali-450 MP4, 16 GB eMMC Flash
 
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL Mediatek MT6737, ARM Mali-T720 MP2, 32 GB eMMC Flash
 
HTC One A9s Mediatek Helio P10 MT6755, ARM Mali-T860 MP2, 32 GB eMMC Flash
 
Lenovo ZUK Z2 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB eMMC Flash

Beim Surfen im Internet ist das Huawei P8 lite (2017) ebenfalls sehr flott unterwegs, zumindest im Klassenvergleich. Mit dem HTC One A9s liefert sich Huaweis Smartphone ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Lenovo ZUK Z2 ist dank Oberklasse-SoC natürlich nochmal deutlich flotter. Aufwändige HTML5-Seiten und Animationen laufen auf dem Huawei Huawei P8 lite (2017) jedenfalls schon recht flüssig.

Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
8768.2 ms * ∼15%
Huawei P8 lite
15866 ms * ∼27% -81%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
14983 ms * ∼25% -71%
HTC One A9s
9346 ms * ∼16% -7%
Lenovo ZUK Z2
3290.2 ms * ∼6% +62%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
4630 Points ∼9%
Huawei P8 lite
2483 Points ∼5% -46%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
2534 Points ∼5% -45%
HTC One A9s
4395 Points ∼9% -5%
Lenovo ZUK Z2
8436 Points ∼17% +82%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
62 Points ∼8%
Huawei P8 lite
47 Points ∼6% -24%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
35 Points ∼4% -44%
HTC One A9s
69 Points ∼9% +11%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
29.499 Points ∼9%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
16.471 Points ∼5% -44%
HTC One A9s
27.48 Points ∼8% -7%
Lenovo ZUK Z2
51.655 Points ∼15% +75%

* ... kleinere Werte sind besser

Der Zugriff auf eine eingelegte microSD-Karte erfolgt in unserem Test flotter als bei den Vergleichsgeräten, zumindest laut den Tests mit unserer Referenzkarte von Toshiba. High-End-Smartphones wie das Samsung Galaxy S7 Edge holen aber nochmal deutlich mehr aus der microSD-Karte raus.

Der Zugriff auf den internen Speicher erfolgt ebenfalls recht schnell im Klassenvergleich. Egal ob Schreiben oder Lesen: Das Huawei P8 lite (2017) schneidet gut ab und liegt bei den Zufallszugriffen sogar deutlich vor dem Lenovo ZUK Z2.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
32.1 MB/s ∼37%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
29.59 MB/s ∼34% -8%
HTC One A9s
25.6 MB/s ∼29% -20%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
53.1 MB/s ∼55%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
47.67 MB/s ∼49% -10%
HTC One A9s
39.6 MB/s ∼41% -25%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
8 MB/s ∼3%
Huawei P8 lite
8.32 MB/s ∼3% +4%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
9.1 MB/s ∼4% +14%
HTC One A9s
34.6 MB/s ∼14% +333%
Lenovo ZUK Z2
5.64 MB/s ∼2% -29%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
38.7 MB/s ∼22%
Huawei P8 lite
18.46 MB/s ∼11% -52%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
20.9 MB/s ∼12% -46%
HTC One A9s
21.3 MB/s ∼12% -45%
Lenovo ZUK Z2
21.27 MB/s ∼12% -45%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
42 MB/s ∼17%
Huawei P8 lite
52.79 MB/s ∼21% +26%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
65.15 MB/s ∼26% +55%
HTC One A9s
68.6 MB/s ∼27% +63%
Lenovo ZUK Z2
46.52 MB/s ∼18% +11%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P8 lite 2017
165.8 MB/s ∼18%
Huawei P8 lite
139.48 MB/s ∼15% -16%
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
174.2 MB/s ∼19% +5%
HTC One A9s
210.2 MB/s ∼23% +27%
Lenovo ZUK Z2
239.42 MB/s ∼26% +44%

Spiele

Die App "GameBench" hilft uns, die Frameraten in Spielen zu ermitteln und so zu sehen, wie flüssig man mit dem Testgerät spielen kann. Die Antwort: Bei ganz hohen Details reicht es in aufwändigen Games nicht immer für flüssige Frameraten: Bei "Asphalt 8", einem flotten Rennspiel, muss man die Details heruntersetzen, wenn man 30 Frames pro Sekunde erreichen will. In "Dead Trigger 2" gibt es leichte Performanceeinbrüche, die die durchschnittliche Framerate auf 29 Frames drücken. Mehr als 30 Frames pro Sekunde konnten wir im Test nicht feststellen, hier scheint es herstellerseitig eine Beschränkung zu geben. Bei einfacheren Games wie "Angry Birds" gibt es natürlich keine Probleme mit der Performance.

Die Steuerung per Touchscreen und Lagesensor funktionierte sehr zuverlässig.

Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8
Asphalt 8
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high25 fps
 very low30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high29 fps

Emissionen

Temperatur

GFXBench Akku-Test
GFXBench Akku-Test

Eine wirklich spürbare Erwärmung können wir beim Testgerät auch unter voller Last nicht feststellen. Das Gerät bleibt stets kühl und erreicht selbst unter längerer Belastung maximal 33 °C an der Rückseite. Im Idle-Bereich ist die Erwärmung nur minimal niedriger.

Auch die Leistung bleibt nach längerer Last stabil, das zeigt unser Test im GFXBench Akku-Test: Hier wird dreißigmal dieselbe Sequenz gerendert. Die Frameraten der ersten Durchläufe sind sehr niedrig, steigen dann an und pendeln sich am Ende auf einem höheren Wert als zu Beginn ein. Insgesamt kann man also sagen, dass die Leistung unterschiedlich ausfallen kann, das scheint aber nicht an der Temperatur des Systems zu liegen. Die Performance-Schwankungen sind mit knapp 10 Prozent auch nicht riesig.

Max. Last
 32 °C29.8 °C30.4 °C 
 32.8 °C30.3 °C33 °C 
 31.9 °C30.3 °C31.9 °C 
Maximal: 33 °C
Durchschnitt: 31.4 °C
29.1 °C30.3 °C30.4 °C
29.6 °C31.4 °C31.4 °C
29.9 °C31.2 °C31.9 °C
Maximal: 31.9 °C
Durchschnitt: 30.6 °C
Netzteil (max.)  42.3 °C | Raumtemperatur 20.5 °C | Voltcraft IR-350
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.1 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 33 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.6 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 31.9 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
Heatmap Front
Heatmap Front
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite

Lautsprecher

Lautsprechertest "Pink Noise"
Lautsprechertest "Pink Noise"

Der kleine Lautsprecher an der Unterkante ist recht laut, allerdings klingt Musik auf maximalem Volumen dann doch etwas schepprig. Viel Bass ist nicht herauszuhören, dafür werden der Gesang und Stimmen in Filmen gut wiedergegeben, das mag an den gut ausbalancierten Mitten liegen. Auf mittlerer Lautstärke ist der Klang dann recht gut und klarer als bei voller Power. Insgesamt erinnert uns die Klangqualität an den Lautsprecher des Vorgängers Huawei P8 lite.

Auch die Soundausgabe per 3,5-mm-Buchse und per Bluetooth ist gut.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203629.9362542.228.342.23138.229.238.24031.730.331.75031.229.731.26327.925.827.98031.823.531.810027.72427.712531.125.131.116026.121.826.120032.221.732.225037.324.737.33154524.14540051.521.851.550057.922.457.963063.219.863.28006518.565100065.318.465.3125067.11967.1160068.717.268.7200068.316.168.3250069.51669.5315070.916.470.940007515.875500077.214.677.2630072.514.672.5800072.914.772.91000074.514.974.51250069.414.769.41600055.514.755.5SPL83.629.883.6N53.11.353.1median 65.3median 18.4median 65.3Delta12.93.212.931.64125.44125.335.432.930.533.633.331.627.728.429.62727.520.824.22229.221.326.720.834.721.242.919.44919.555.317.760.817.967.417.874.817.379.117.47916.777.317.276.218.274.117.973.517.676.617.775.417.87817.97918.166.518.258.630881.368.5median 17.9median 67.41.316.6hearing rangehide median Pink NoiseHuawei P8 lite 2017Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
Huawei P8 lite 2017 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 32.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (27.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 67% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 24% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 80% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 15% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus Zenfone 3 Max ZC520TL Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (88.04 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 36.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 9.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 8.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (32.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 89% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 6% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 93% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 5% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Beim Energieverbrauch schockt uns zunächst der hohe Wert im Standby-Betrieb: Hier soll das Huawei P8 lite (2017) 0,82 Watt an Energie verbrauchen, damit wäre der Akku rein rechnerisch in knapp 14 Stunden leer, auch wenn es nur auf dem Tisch liegt. Im Praxistest können wir aber Entwarnung geben, auch nach mehreren Tagen auf dem Tisch ist nur etwas weniger Akkukapazität vorhanden. Es scheint sich also um einen Messfehler zu handeln.

Ansonsten sind die Verbrauchswerte vor allem im Idle-Betrieb, also ohne explizite Last, recht hoch im Klassenvergleich, hier ist beispielsweise das Zenfone 3 Max wesentlich genügsamer. Das mag allerdings auch am höher auflösenden Bildschirm des Huawei P8 lite (2017) liegen, der Hersteller bietet deshalb auch die Möglichkeit, auf Wunsch die Auflösung zu reduzieren und so den Energieverbrauch zu senken.

Unter Last zeigt sich unser Testgerät dann wieder genügsamer und ist im Vergleich zu anderen Geräten der Klasse fast schon sparsam. Es kommt also drauf an, wie man das Smartphone verwendet: Wenn man es oft nur leicht belastet, wird es wohl mehr Energie verbrauchen als die Vergleichsgeräte, wer oft spielt oder ähnlich anspruchsvolle Tätigkeiten ausführt, der bekommt hingegen ein eher energiesparendes Gerät.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.22 / 0.82 Watt
Idledarkmidlight 1.44 / 2.47 / 2.58 Watt
Last midlight 4.55 / 6.3 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Huawei P8 lite 2017
3000 mAh
Huawei P8 lite
 mAh
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
4100 mAh
HTC One A9s
2300 mAh
Lenovo ZUK Z2
3500 mAh
Stromverbrauch
6%
11%
7%
4%
Idle min *
1.44
1.4
3%
0.74
49%
1.29
10%
1.31
9%
Idle avg *
2.47
2.3
7%
2.04
17%
2.28
8%
2.03
18%
Idle max *
2.58
2.5
3%
2.22
14%
2.52
2%
2.08
19%
Last avg *
4.55
3.9
14%
5.57
-22%
4.06
11%
5.45
-20%
Last max *
6.3
6
5%
6.59
-5%
5.91
6%
6.75
-7%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der Akku ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich auf 3.000 Milliamperestunden oder 11,4 Wattstunden angewachsen. Dadurch sind beim Huawei P8 lite (2017) auch deutlich längere Laufzeiten als beim Vorgänger möglich: Knapp über 10 Stunden kann man mit dem Smartphone im WLAN surfen, ein guter Wert, den auch die meisten Vergleichsgeräte nicht erreichen. Nur das Asus Zenfone 3 Max mit seinem riesigen Akku kann hier das Testgerät übertrumpfen. Unter voller Last sind 4:43 Stunden für das Huawei P8 lite (2017) ein sehr respektabler Wert.

Im Alltag sind zwei Arbeitstage durchaus zu erreichen, nur bei sehr häufiger und intensiver Nutzung muss das Gerät jeden Tag an die Steckdose. Leider gibt es keine Schnellladefunktion und das Laden dauert mit fast 3 Stunden bei ganz leerem Akku auch ziemlich lange.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
22h 06min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
10h 04min
Big Buck Bunny H.264 1080p
10h 44min
Last (volle Helligkeit)
4h 43min
Huawei P8 lite 2017
3000 mAh
Huawei P8 lite
 mAh
Asus Zenfone 3 Max ZC520TL
4100 mAh
HTC One A9s
2300 mAh
Lenovo ZUK Z2
3500 mAh
Akkulaufzeit
-41%
21%
-5%
-10%
Idle
1326
715
-46%
1462
10%
1543
16%
H.264
644
369
-43%
845
31%
587
-9%
WLAN
604
351
-42%
814
35%
517
-14%
546
-10%
Last
283
194
-31%
301
6%
245
-13%

Pro

+ Hoch auflösender Bildschirm ...
+ ... mit starkem Kontrast und hoher Helligkeit
+ praxistaugliche Akkulaufzeiten
+ recht hohe Leistung
+ kaum Gehäuseerwärmung
+ ordentliche Hauptkamera
+ präzises GPS-Modul
+ flotter Seitenaufbau im Internet
+ gute Ausstattung mit Dual-SIM
+ schneller Fingerprint-Sensor

Contra

- rutschige Rückseite
- Gehäuse empfindlich für Fingerabdrücke
- Bildschirm mit krassem Farbstich
- Bilder der Frontkamera mau
- lange Ladezeiten

Fazit

Im Test: Huawei P8 Lite (2017). Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Huawei P8 Lite (2017). Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Auch wenn es eine etwas ungewöhnliche Entscheidung ist, die abgespeckte Version des ehemaligen Flaggschiffs neu aufzulegen: Mit dem Huawei P8 lite (2017) hat der Hersteller ein mehr als nur konkurrenzfähiges Mittelklasse-Smartphone geschaffen. Den Vorgänger, das Huawei P8 lite, übertrifft unser Testgerät in vielen Disziplinen und kann sich in manchen Bereichen auch mit teureren Geräten messen: Da wäre zunächst der sehr schnelle und präzise Fingerabdrucksensor, den man in dieser Qualität sonst kaum in 250-Euro-Geräten bekommt. Der Bildschirm löst deutlich höher auf, als es in der Klasse üblich ist, darunter leiden die Akkulaufzeiten aber kaum: Zwei Arbeitstage ohne Laden sind in der Praxis recht problemlos möglich. Die Leistung des Smartphones stimmt und das Gerät erwärmt sich dabei kaum.

Die Sprachqualität ist zwar nur mittelmäßig, ebenso wie der Lautsprecher kaum einen echten Musikfan überzeugen dürfte. Der helle und kontraststarke Bildschirm hat leider einen deutlichen Farbstich. Auch die Ladezeiten sind leider sehr lang geraten. Das Gehäuse ist für unebene Oberflächen zu rutschig und fällt schon mal auf den Boden.

Ein rundum gelungenes Update seines Mittelklasse-Smartphones stellt Huawei mit dem P8 lite (2017) vor. Es hat sich gelohnt, den ungewöhnlichen Weg zu gehen und das eigentlich schon fast in Vergessenheit geratene Smartphone mit besserem Bildschirm, guter Akkulaufzeit und einem deutlichen Leistungszuwachs neu aufzulegen.

Über die Schwächen des Smartphones tröstet Huawei neben den oben genannten Pluspunkten auch noch mit einem sehr exakten GPS-Modul und einer ordentlichen Ausstattung hinweg. Deshalb bekommt das Huawei P8 lite (2017) von uns auch eine Kaufempfehlung.

Huawei P8 lite 2017 - 13.02.2017 v6
Florian Wimmer

Gehäuse
84%
Tastatur
65 / 75 → 87%
Pointing Device
91%
Konnektivität
40 / 60 → 67%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
92%
Display
85%
Leistung Spiele
22 / 63 → 34%
Leistung Anwendungen
41 / 70 → 59%
Temperatur
93%
Lautstärke
100%
Audio
58 / 91 → 64%
Kamera
73%
Durchschnitt
72%
83%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Wimmer, 13.02.2017 (Update: 15.05.2018)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.