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Test LG K7 Smartphone

Manuel Masiero, Stefanie Voigt, 20.06.2016

Social Media mit Hindernissen. Tolle Selfies zum Sparpreis verspricht LG mit dem K7. Das 5 Zoll große Android Smartphone macht im Test dann auch prompt vieles richtig. Sein zentrales Versprechen kann es aber nicht ganz einlösen.

Das LG K7 ist ein Einsteiger-Smartphone, das sich vor allem für Selfies gut machen soll. Dafür hat LG seinem Smartphone gleich zwei 5-Megapixel-Kameras spendiert, dazu einen LED-Blitz sowie Bedienelemente auf der Rückseite. Angetrieben vom Quadcore-SoC MediaTek MT6580M und dem Grafikchip ARM Mali-400 MP2 stimmt die Performance zumindest schon mal auf dem Papier.

Im Test muss sich das LG mit ähnlich ausgestatteten Smartphones messen. Die Vergleichsgeräte sind das Acer Liquid Jade Z, das LG Bello II, das Motorola Moto G (3. Gen. 2015), das Samsung Galaxy J5 und das ZTE Blade A452.

LG K7 (K Serie)
Grafikkarte
Hauptspeicher
1024 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 854 x 480 Pixel 196 PPI, FWVGA, IPS, kapazitiver Touchscreen, LCD In-cell touch Display, 2,5D Glass curve edge, 16,7 Millionen Farben, spiegelnd: ja
Massenspeicher
8 GB eMMC Flash, 8 GB 
, 3.3 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5mm-Klinkenanschluss, Card Reader: MicroSD-Karten bis 32 GB, Sensoren: Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Digital Compass, Wi-Fi Direct
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.1, GSM (850/900/1.800/1.900 MHz), UMTS (850/900/1.900/2.100 MHz), HSDPA bis 21 MBit/s, HSUPA bis 5,76 MBit/s, Nano-SIM, SAR-Wert 0,435 W/Kg, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 9.05 x 143.6 x 72.5
Akku
8.1 Wh, 2125 mAh Lithium-Ion, 3,8 V, austauschbar, Telefonieren 2G (laut Hersteller): 330 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 420 h, Standby 2G (laut Hersteller): 350 h, Standby 3G (laut Hersteller): 350 h
Betriebssystem
Android 5.1 Lollipop
Kamera
Primary Camera: 5 MPix 2560 x 1920 Pixel, Videos mit 15 fps
Secondary Camera: 5 MPix 2560 x 1920 Pixel, Videos mit 30 fps
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher auf der Rückseite, Tastatur: virtuell, Tastatur-Beleuchtung: ja, Akku, Headset, Ladeadapter, USB-Datenkabel, Kurzanleitung, Google Apps, SIM Toolkit, UKW-Radio, 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
159 g, Netzteil: 25 g
Preis
200 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Hinsichtlich Design und Haptik orientiert sich das LG K7 stark an seinem ebenfalls 5 Zoll großen Kollegen LG Bello II. Das wahlweise schwarze oder weiße Gehäuse besteht aus Kunststoff, fühlt sich aber hochwertig an, was auch am leicht angerauhten Backcover liegt, das den Fingern guten Halt gibt. Ebenfalls auf der Rückseite sitzen die Power-Taste und die Lautstärkewippe. Nimmt man das Backcover ab, finden sich darunter neben dem auswechselbaren Lithium-Ionen-Akku auch jeweils Slots für eine Nano-SIM- und eine MicroSD-Karte.

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Ausstattung

Das LG K7 wird vom MediaTek MT6580M angetrieben, einem Vierkern-SoC der Einsteigerklasse, dessen Rechenkerne mit jeweils 1,3 GHz laufen. Dazu kommen der Grafikchip ARM Mali-400 MP2 sowie 1 GB RAM. Nominell stehen 8 GB Speicherplatz zur Verfügung, von denen im Werkszustand aber nur 3,3 GB frei sind. Über den MicroSD-Slot kann man das LG K7 um bis zu 32 GB Speicherplatz erweitern, der sich allerdings nicht zum internen Speicher dazurechnen lässt. Eine App2SD-Funktion unterstützt das Smartphone ebenfalls nicht, so dass man gut mit dem nicht gerade üppig bemessenen Speicherplatz haushalten muss.

links: keine Anschlüsse
links: keine Anschlüsse
rechts: Einkerbung für abnehmbares Backcover
rechts: Einkerbung für abnehmbares Backcover
Kopfseite: Audioanschluss
Kopfseite: Audioanschluss
Fußseite: USB-Anschluss
Fußseite: USB-Anschluss

Software

Auf dem LG K7 läuft Android in der nicht mehr ganz aktuellen Version 5.1 Lollipop. Neben Standard-Anwendungen wie den Google Apps hat LG sein Smartphone sehr zurückhaltend mit eigenen Apps ausgestattet. Dazu gehören zum Beispiel ein Datei-Manager, ein SIM-Toolkit, ein Sound-Rekorder, eine Sprachsuche sowie ein UKW-Radio, das die mitgelieferten Kopfhörer als Antenne verwendet.

Kommunikation und GPS

GPS: im Freien
GPS: im Freien
GPS: im Gebäude
GPS: im Gebäude

Das LG K7 kommuniziert über GSM-Quadband (850/900/1.800/1.900 MHz) und UMTS-Quadband (850/900/1.900/2.100 MHz). Mit HSDPA sind laut Hersteller bis zu 21 MBit/s im Download möglich, per HSUPA bis zu 5,76 MBit/s. In lokale Netzwerke klinkt sich das Smartphone über WLAN 802.11 b/g/n ein. Für Verbindungen auf kurze Distanz kommt Bluetooth 4.1 zum Einsatz. NFC unterstützt das Smartphone nicht. Im Test übertrug das LG K7 Daten im WLAN so schnell wie erwartet, wobei die Signalstärke nach rund 10 Metern Abstand zum Router noch rund 50 Prozent betrug.

Das integrierte GPS erlaubt eine präzise Ortung, die sowohl innerhalb geschlossener Räume als auch im Freien bis auf wenige Meter genau funktioniert. Das zeigte sich auch bei unserer rund 12 Kilometer langen Fahrrad-Teststrecke, die wir zusammen mit dem LG K7 und dem Profi-GPS Garmin Edge 500 absolvierten. Dabei lag das Smartphone hin und wieder wortwörtlich neben der Strecke, leistete sich bei der Gesamtdistanz aber insgesamt nur eine Abweichung von 140 Metern. Für die alltägliche App-Nutzung ist das LG K7 definitiv präzise genug.

Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
LG K7 - Streckenverlauf
LG K7 - Streckenverlauf
LG K7 - Unterführung
LG K7 - Unterführung
LG K7 - Wendepunkt
LG K7 - Wendepunkt

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App
Telefon-App
Ziffernblock
Ziffernblock

Beim Telefonieren in 2G- und 3G-Netze liefert das LG K7 eine gute Sprachqualität ab. Dabei war es im Test einerlei, ob sich die Teilnehmer dazu über das Festnetz oder das Mobilfunknetz eingewählt hatten - beide Seiten konnten sich gegenseitig klar und deutlich hören. Läuft das Gespräch über den eingebauten Lautsprecher, lässt die Verständlichkeit am anderen Ende der Leitung naturgemäß etwas nach. Die Telefon-App mitsamt ihrer Kontakt-Liste und der Kurzwahl-Funktion hält zwar keine Besonderheiten parat, bietet dafür jedoch soliden Android Standard.

Kameras

Aufnahme mit der Hauptkamera
Aufnahme mit der Hauptkamera

Das LG K7 verfügt über zwei 5-Megapixel-Kameras, die jeweils maximal 2.560 x 1.920 Pixel auflösen. Wer lieber Aufnahmen im 16:9- statt im 4:3-Format machen will, muss die Auflösung auf 4 Megapixel herunterdrehen (2.560 x 1.440 Pixel). Beide Kameras können Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen - die rückseitige Kamera im Full-HD-Format, die Frontkamera aber nur mit maximal 640 x 480 Pixel.

LG preist das K7 als Selfie-Smartphone an und hat ihm ein paar darauf maßgeschneiderte Extras mit auf den Weg gegeben. So kann man Selfies per Handbewegung (Hand zur Faust ballen) aufnehmen. Des Weiteren lässt sich das Bild per Backlight-Funktion mit einem weißen Rand umrahmen und sorgt damit auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen für gut ausgeleuchtete Selbstportraits. Beide Kameras nehmen Fotos auch dann auf, wenn man auf eine beliebige Stelle des Displays tippt.

Die Hauptkamera macht subjektiv betrachtet gute Aufnahmen, die durch eine lebendige und kräftige Farbwiedergabe überzeugen. Mitunter fehlt aber das letzte Quäntchen Detailschärfe, und in dunklere Szenen schleicht sich ein mehr oder weniger starkes Bildrauschen ein. Dennoch schneidet die Hauptkamera wesentlich besser ab als die Frontkamera, denn die bekommt auch bei besten Lichtverhältnissen keine besonders scharfen Aufnahmen hin. Aufgenommene Bilder wirken stets etwas weichgezeichnet. Den von LG angepriesenen Selfie-Qualitäten wird das K7 damit nicht ganz gerecht.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Bei der Analyse der Kamera-Farbgenauigkeit anhand des ColorChecker Passport zeigt sich, dass das LG K7 Farben tendenziell zu kräftig und zu stark gesättigt darstellt. Den unter kontrollierten Aufnahmebedingungen abgelichteten Testchart bildet das Smartphone insgesamt scharf ab, allerdings nur mit sichtbarem Bildrauschen.

ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Feldes ist jeweils die Referenzfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Feldes ist jeweils die Referenzfarbe abgebildet.
Ausschnitt des Testbilds (Mitte)
Ausschnitt des Testbilds (Mitte)
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Zubehör und Garantie

LG legt dem K7 ein modulares Netzteil, ein Micro-USB-Kabel sowie Kopfhörer bei. Spezielles Zubehör bietet der Hersteller auf seiner Webseite nicht für das Smartphone an. Auf das K7 gibt es 24 Monate Garantie. Für den auswechselbaren Akku reduziert sie sich allerdings auf 6 Monate, ebenso wie beim mitgelieferten Zubehör.

Eingabegeräte & Bedienung

Statt wie üblich an der Seite sitzen die Power-Taste und die Lautstärkewippe auf der Rückseite des Chassis, direkt unterhalb der Kamera. Hat man sich an diese Anordnung gewöhnt, lässt sich das LG K7 jedoch genauso flott bedienen wie ein "normales" Smartphone. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich die Tasten gut mit den Fingern erfühlen lassen und Fehlgriffe damit auf ein Minimum reduziert werden.

Der im LG K7 eingesetzte Quad-Core-SoC sorgt dafür, dass man sich zügig durch die Android Fenster und -Menüs bewegen kann. Nur selten lässt sich das Smartphone etwas zu viel Zeit, etwa beim Starten einer App oder beim Wechsel zwischen Anwendungen. Das kam im Test aber nur hin und wieder vor und fiel insgesamt nicht wirklich störend auf. Die virtuelle Tastatur reagiert schnell auf Eingaben und versperrt auch im Querformat nicht den Blick auf die Inhalte, da sie maximal die Hälfte des Bildschirms einnimmt.

Tastatur horizontal
Tastatur horizontal
Tastatur vertikal
Tastatur vertikal

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Bei einem Einsteiger-Smartphone darf man nicht unbedingt ein HD-Display erwarten. Immerhin schafft es das LG K7 aber, die "kleine" HD-Auflösung 720p auf seinem 854 x 480 Pixel großen 5-Zoll-Display unterzubringen. Durch die ordentliche Pixeldichte von 196 ppi fällt es im Betrieb auch nicht unbedingt auf, dass das Smartphone mit einer relativ überschaubaren Anzahl von Pixeln daherkommt. Allerdings steht das LG K7 mit seiner mageren Auflösung ziemlich alleine unter den Vergleichsgeräten da - Beistand gibt es nur aus demselben Hause mit dem LG Bello II, das ebenfalls 854 x 480 Pixel anzeigt. Jeweils 1.280 x 720 Pixel gibt es jedoch bei den Displays des Acer Liquid Jade Z, Motorola Moto G (3. Gen. 2015), Samsung Galaxy J5 und ZTE Blade A452.

Das LG K7 punktet dafür mit guten Bildparametern wie dem niedrigen Schwarzwert von 0,26 cd/m², was in einem Kontrastverhältnis von 1:1185 mündet und für eine satte Farbdarstellung sorgt. Mit durchschnittlich 300 cd/m² bringt das Smartphone genug Helligkeit für den Einsatz in Innenräumen mit, aber nur wenige Reserven für den Outdoor-Betrieb. Auch die Luminanz könnte etwas gleichmäßiger über den Bildschirm verteilt sein (Ausleuchtung 93 %), was aber nicht weiter auffällt.

291
cd/m²
297
cd/m²
300
cd/m²
296
cd/m²
308
cd/m²
299
cd/m²
305
cd/m²
312
cd/m²
295
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 312 cd/m² Durchschnitt: 300.3 cd/m² Minimum: 26.84 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 308 cd/m²
Kontrast: 1185:1 (Schwarzwert: 0.26 cd/m²)
ΔE Color 12 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 15.3 | 0.64-98 Ø6.4
Gamma: 2.15
LG K7
IPS, 854x480, 5
Acer Liquid Jade Z
IPS, 1280x720, 5
LG Bello II
IPS, 854x480, 5
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
IPS, 1280x720, 5
Samsung Galaxy J5
Super AMOLED, 1280x720, 5
ZTE Blade A452
IPS, 1280x720, 5
Bildschirm
8%
14%
14%
32%
-1%
Helligkeit Bildmitte
308
343
11%
333
8%
418
36%
349
13%
446
45%
Brightness
300
340
13%
333
11%
407
36%
353
18%
411
37%
Brightness Distribution
93
93
0%
90
-3%
95
2%
93
0%
83
-11%
Schwarzwert *
0.26
0.39
-50%
0.23
12%
0.49
-88%
0.65
-150%
Kontrast
1185
879
-26%
1448
22%
853
-28%
686
-42%
DeltaE Colorchecker *
12
5.59
53%
9.41
22%
3.92
67%
5.22
56%
6.29
48%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
25.3
DeltaE Graustufen *
15.3
7.25
53%
11.15
27%
3.81
75%
3.96
74%
5.58
64%
Gamma
2.15 102%
2.41 91%
2.17 101%
2.27 97%
2.08 106%
2.04 108%
CCT
22440 29%
7361 88%
12959 50%
7361 88%
7308 89%
7636 85%

* ... kleinere Werte sind besser

Sehr auffällig sind dagegen die Bildschirmparameter, wenn man sie messtechnisch unter die Lupe nimmt. Dann zeigt sich, dass LG dem K7 ein in praktisch allen Belangen verstelltes Display spendiert hat. Die Darstellung der Graustufen liegt mit einem DeltaE von 15,3 jenseits von Gut und Böse, und nicht viel besser wird es bei den Farbabweichungen für die Mischfarben (DeltaE von 12). Kurz gesagt: Das LG K7 stellt Inhalte ziemlich bunt und ziemlich neben der Spur dar. Von den enormen Abweichungen bekommen Betrachter im alltäglichen Betrieb aber praktisch nichts mit. Es gibt allerdings eine Ausnahme: die Farbtemperatur. Mit 22.440 K ist sie fast viermal so hoch wie sie idealerweise sein sollte (6.500 K). Inhalte stellt das KG L7 daher ziemlich "unterkühlt" dar, sodass selbst ein sonniges Sommer-Strand-Video noch latent frostig aussieht.

Farbgenauigkeit (sRGB)
Farbgenauigkeit (sRGB)
Farbraum (sRGB)
Farbraum (sRGB)
Graustufen (sRGB)
Graustufen (sRGB)
Farbsättigung (sRGB)
Farbsättigung (sRGB)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19 ms steigend
↘ 9 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 59 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
46 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 25 ms steigend
↘ 21 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 72 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9064 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Bei maximal aufgedrehter Bildschirmhelligkeit bietet das KG K7 mit einer Luminanz von durchschnittlich 300 cd/m² genügend Leuchtstärke für den Einsatz im Freien. Solange man das Smartphone hochkant hält und sich ein einigermaßen schattiges Plätzchen sucht, ändert sich an der Outdoor-Tauglichkeit auch nichts. Im Querformat gehalten verdunkelt sich das Display aber schon deutlich, selbst wenn man es nur leicht zur Seite dreht - und das, obwohl im K7 ein eigentlich blickwinkelstabiles IPS-Display sitzt. Bei extremen Seitenansichten werden Inhalte dann sogar invertiert dargestellt.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Das LG K7 setzt auf den Quadcore-SoC MediaTek MT6580M, dessen Cortex-A7-Rechenkerne auf jeweils 1,3 GHz getaktet sind. Wollte man ihn einer Smartphone-Klasse zuordnen, würde er bei den Einsteigergeräten landen. Geboten wird eine solide, aber keineswegs herausragende Performance. Dazu passen der mit 1 GB knapp bemessene Hauptspeicher und der nicht mehr ganz taufrische Grafikchip ARM Mali-400 MP2

Im Test setzt das LG K7 wie erwartet keine Performance-Bestmarken. Das Smartphone kann sich insgesamt gut gegen die Vergleichsgeräte behaupten, muss sich aber bei etlichen Tests hinten anstellen. Gleichstand herrscht nur beim AnTuTu Benchmark, den es genauso flott durchläuft wie das LG Bello II und das ZTE Blade A452. Einen vorderen Platz kann das K7 auch bei 3DMark 2013 und dem GFXBench ergattern, hat aber jeweils keine Chance gegen das Acer Liquid Jade Z, das auch insgesamt als erstes durchs Ziel läuft. Bei Geekbench 3, PCMark for Android und BaseMark OS II fehlen dem Smartphone dann schon einige Punkte, um zur Konkurrenz aufzuschließen.

Beim Datendurchsatz zeigt das LG K7 eine sehr ambivalente Leistung. Einerseits ist es mit 128,1 MByte/s beim sequenziellen Lesen und 15,6 MByte/s bei den 4 KB Random Reads flott unterwegs. Genau andersherum verhält es sich bei den Schreiboperationen: Mit 8,2 MByte/s beim sequenziellen Schreiben landet es zusammen mit LG Bello II und dem ZTE Blade A452 auf dem unrühmlichen letzten Platz. Um ein Vielfaches schneller unterwegs sind hier das Motorola Moto G (3. Gen. 2015), das Samsung Galaxy J5 und das Acer Liquid Jade Z. Bei den 4 KB Random Writes kommt dafür keines der Smartphones auf einen grünen Zweig. Mit einem Datendurchsatz von 5,3 MByte/s ist das LG K7 hier sogar noch nicht einmal das langsamste Gerät.

Ebenfalls mittelprächtig ist die Speicherkarten-Performance, die wir mit unserer MicroSD-Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 ermittelt haben (THN-M401S0640E2: Lesen bis 95 MByte/s, Schreiben bis 80 MByte/s). Mit 37,8 MByte/s beim sequenziellen Lesen und 19,3 MByte/s beim sequenziellen Schreiben nutzt das LG K7 das Potenzial der Karte nicht einmal ansatzweise aus.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
23997 Points ∼9%
LG Bello II
23643 Points ∼9% -1%
ZTE Blade A452
25381 Points ∼10% +6%
Geekbench 3
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
1171 Points ∼3%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
1561 Points ∼4% +33%
Samsung Galaxy J5
1403 Points ∼4% +20%
ZTE Blade A452
1358 Points ∼4% +16%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
350 Points ∼7%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
526 Points ∼11% +50%
Samsung Galaxy J5
464 Points ∼9% +33%
ZTE Blade A452
485 Points ∼10% +39%
3DMark
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
8913 Points ∼10%
Acer Liquid Jade Z
11143 Points ∼13% +25%
LG Bello II
8886 Points ∼10% 0%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
10148 Points ∼12% +14%
Samsung Galaxy J5
9079 Points ∼11% +2%
ZTE Blade A452
7568 Points ∼9% -15%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
2473 Points ∼0%
Acer Liquid Jade Z
7352 Points ∼1% +197%
LG Bello II
2391 Points ∼0% -3%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
3789 Points ∼1% +53%
Samsung Galaxy J5
3782 Points ∼1% +53%
ZTE Blade A452
2605 Points ∼0% +5%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
2946 Points ∼1%
Acer Liquid Jade Z
7954 Points ∼3% +170%
LG Bello II
2855 Points ∼1% -3%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
4402 Points ∼2% +49%
Samsung Galaxy J5
4345 Points ∼2% +47%
ZTE Blade A452
3049 Points ∼1% +3%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
4.3 fps ∼0%
Acer Liquid Jade Z
19.2 fps ∼0% +347%
LG Bello II
9.1 fps ∼0% +112%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
5.3 fps ∼0% +23%
ZTE Blade A452
4.9 fps ∼0% +14%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
10 fps ∼0%
Acer Liquid Jade Z
11 fps ∼0% +10%
LG Bello II
4.1 fps ∼0% -59%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
9.5 fps ∼0% -5%
ZTE Blade A452
8.4 fps ∼0% -16%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
2553 Points ∼19%
Acer Liquid Jade Z
3268 Points ∼24% +28%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
3701 Points ∼27% +45%
Samsung Galaxy J5
3966 Points ∼29% +55%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
541 Points ∼27%
Acer Liquid Jade Z
833 Points ∼41% +54%
LG Bello II
671 Points ∼33% +24%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
484 Points ∼24% -11%
Samsung Galaxy J5
615 Points ∼30% +14%
ZTE Blade A452
642 Points ∼32% +19%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
145 Points ∼1%
Acer Liquid Jade Z
388 Points ∼1% +168%
LG Bello II
138 Points ∼0% -5%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
315 Points ∼1% +117%
Samsung Galaxy J5
314 Points ∼1% +117%
ZTE Blade A452
174 Points ∼1% +20%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
189 Points ∼3%
Acer Liquid Jade Z
536 Points ∼9% +184%
LG Bello II
402 Points ∼6% +113%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
394 Points ∼6% +108%
Samsung Galaxy J5
399 Points ∼6% +111%
ZTE Blade A452
262 Points ∼4% +39%
System (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
1011 Points ∼6%
Acer Liquid Jade Z
1358 Points ∼8% +34%
LG Bello II
976 Points ∼6% -3%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
1166 Points ∼7% +15%
Samsung Galaxy J5
1058 Points ∼6% +5%
ZTE Blade A452
916 Points ∼6% -9%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
350 Points ∼4%
Acer Liquid Jade Z
696 Points ∼8% +99%
LG Bello II
437 Points ∼5% +25%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
515 Points ∼6% +47%
Samsung Galaxy J5
534 Points ∼6% +53%
ZTE Blade A452
405 Points ∼5% +16%
AndroBench 3-5
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
5.33 MB/s ∼2%
Acer Liquid Jade Z
6.7 MB/s ∼3% +26%
LG Bello II
5.4 MB/s ∼2% +1%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
5.11 MB/s ∼2% -4%
Samsung Galaxy J5
7.2 MB/s ∼3% +35%
ZTE Blade A452
4.76 MB/s ∼2% -11%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
15.63 MB/s ∼9%
Acer Liquid Jade Z
31 MB/s ∼18% +98%
LG Bello II
17 MB/s ∼10% +9%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
22.79 MB/s ∼13% +46%
Samsung Galaxy J5
19.25 MB/s ∼11% +23%
ZTE Blade A452
16.1 MB/s ∼9% +3%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
8.2 MB/s ∼3%
Acer Liquid Jade Z
39 MB/s ∼15% +376%
LG Bello II
8 MB/s ∼3% -2%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
22.33 MB/s ∼9% +172%
Samsung Galaxy J5
39.4 MB/s ∼16% +380%
ZTE Blade A452
8.53 MB/s ∼3% +4%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
128.21 MB/s ∼14%
Acer Liquid Jade Z
269 MB/s ∼29% +110%
LG Bello II
126 MB/s ∼14% -2%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
131.42 MB/s ∼14% +3%
Samsung Galaxy J5
145.47 MB/s ∼16% +13%
ZTE Blade A452
125.68 MB/s ∼14% -2%

Legende

 
LG K7 Mediatek MT6580M, ARM Mali-400 MP2, 8 GB eMMC Flash
 
Acer Liquid Jade Z Mediatek MT6732, ARM Mali-T760 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
LG Bello II Mediatek MT6582, ARM Mali-400 MP2, 8 GB eMMC Flash
 
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 8 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy J5 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 8 GB eMMC Flash
 
ZTE Blade A452 Mediatek MT6735, ARM Mali-T720, 8 GB eMMC Flash

Bei den Browser Benchmarks zeigt sich das gleiche Bild wie bei den synthetischen Tests und dem Datendurchsatz: Das LG K7 kann recht gut mit der Konkurrenz Schritt halten, aber weder zu ihr aufschließen geschweige denn sie übertreffen.

Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
Mali-400 MP2, MT6580M, 8 GB eMMC Flash
2280 Points ∼5%
Acer Liquid Jade Z
Mali-T760 MP2, MT6732, 16 GB eMMC Flash
3579 Points ∼7% +57%
LG Bello II
Mali-400 MP2, MT6582, 8 GB eMMC Flash
2352 Points ∼5% +3%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
Adreno 306, 410 MSM8916, 8 GB eMMC Flash
3296 Points ∼7% +45%
Samsung Galaxy J5
Adreno 306, 410 MSM8916, 8 GB eMMC Flash
3038 Points ∼6% +33%
ZTE Blade A452
Mali-T720, MT6735, 8 GB eMMC Flash
2348 Points ∼5% +3%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
Mali-400 MP2, MT6580M, 8 GB eMMC Flash
14579.1 ms * ∼25%
Acer Liquid Jade Z
Mali-T760 MP2, MT6732, 16 GB eMMC Flash
11448 ms * ∼19% +21%
LG Bello II
Mali-400 MP2, MT6582, 8 GB eMMC Flash
15874 ms * ∼27% -9%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
Adreno 306, 410 MSM8916, 8 GB eMMC Flash
11843 ms * ∼20% +19%
Samsung Galaxy J5
Adreno 306, 410 MSM8916, 8 GB eMMC Flash
14074 ms * ∼24% +3%
ZTE Blade A452
Mali-T720, MT6735, 8 GB eMMC Flash
17651.6 ms * ∼30% -21%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
Mali-400 MP2, MT6580M, 8 GB eMMC Flash
14.369 Points ∼0%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
Adreno 306, 410 MSM8916, 8 GB eMMC Flash
20.832 Points ∼0% +45%
Samsung Galaxy J5
Adreno 306, 410 MSM8916, 8 GB eMMC Flash
18.424 Points ∼0% +28%
ZTE Blade A452
Mali-T720, MT6735, 8 GB eMMC Flash
15.3 Points ∼0% +6%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
LG K7
Mali-400 MP2, MT6580M, 8 GB eMMC Flash
39 Points ∼5%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
Adreno 306, 410 MSM8916, 8 GB eMMC Flash
52 Points ∼6% +33%
Samsung Galaxy J5
Adreno 306, 410 MSM8916, 8 GB eMMC Flash
52 Points ∼6% +33%

* ... kleinere Werte sind besser

Spiele

Der mit zwei Rechenkernen ausgestattete ARM Mali-400 MP2 gehört sicher nicht mehr zu den schnellsten Smartphone-Grafikchips, bringt aber noch genügend Leistung für aktuelle Android Spiele mit. Das schließt auch anspruchsvolle Titel wie Asphalt 8: Airborne und Dead Trigger 2 mit ein, die selbst bei hohen Detaileinstellungen flüssig laufen. Der reaktionsschnelle Beschleunigungssensor macht genau das, was er tun soll, und legt dem Spielspaß damit keine Hindernisse in den Weg. Ohne zusätzliche MicroSD-Karte kann man allerdings nur eine kleine Spielesammlung auf dem LG K7 installieren. Im Test mussten wir einige Benchmark Apps deinstallieren, damit Asphalt 8: Airborne und Dead Trigger 2 überhaupt Platz fanden. 

Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high60 fps

Emissionen

Temperatur

Sowohl im Leerlauf als auch unter Volllast behält das LG K7 einen kühlen Kopf. Selbst wenn man dem Smartphone alles abverlangt, wird es mit durchschnittlich 36,5 und 34,7 Grad Celsius an Ober- beziehungsweise Unterseite nicht mehr als handwarm. Dabei liegen die "heißesten" Stellen bei Werten um die 39 Grad Celsius. Im Idle-Modus messen wir maximal 33,7 Grad Celsius, aber zum größten Teil bewegen sich die Temperaturen nur im 31-Grad-Bereich. 

Für seine erfreulich niedrige Temperaturentwicklung muss das K7 nicht in die Trickkiste greifen. Die SoC-Leistung wird auch bei voller Auslastung nicht gedrosselt, selbst wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg anliegt. Beim Akkutest von GFXBench ist auch nach 30 Benchmark-Durchläufen nichts von einem Throttling zu sehen. Die Prozessorleistung bleibt abgesehen von minimalen Schwankungen gleich hoch.

Akkutest: Performance
Akkutest: Performance
Akkutest: Batteriestatus
Akkutest: Batteriestatus
Akkutest: Frame-Raten
Akkutest: Frame-Raten
Max. Last
 38.2 °C38.3 °C33.6 °C 
 38 °C38.1 °C34.6 °C 
 36.4 °C36.5 °C34.5 °C 
Maximal: 38.3 °C
Durchschnitt: 36.5 °C
32.3 °C32.6 °C39 °C
32.3 °C33.1 °C39.1 °C
32.2 °C33.6 °C38.2 °C
Maximal: 39.1 °C
Durchschnitt: 34.7 °C
Netzteil (max.)  32.7 °C | Raumtemperatur 21.9 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.5 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.2 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.3 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.7 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 39.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.2 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 32 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
Die Hotspots ...
Die Hotspots ...
... auf der Ober- und Unterseite.
... auf der Ober- und Unterseite.

Lautsprecher

Lautsprecher-Charakteristik
Lautsprecher-Charakteristik

Beim Thema Sound bekleckert sich das LG K7 wie die meisten Smartphones nicht gerade mit Ruhm, denn geboten wird nur ein Mono-Lautsprecher, der an der Gehäuserückseite sitzt. Praktischerweise wird er durch das abgerundete Chassis aber kaum gedämpft, wenn man das Smartphone auf den Tisch legt. Die bis zu 82,9 dB(A) laute Klangmembran verzerrt zwar auch bei maximal aufgedrehtem Lautstärkeregler nicht. Doch wie das Pink-Noise-Diagramm zeigt, sind die Höhen dabei stark überbetont. Mitten und erst recht Tiefen lassen sich praktisch nicht heraushören, und so wirkt der vom K7 erzeugte Sound insgesamt ziemlich schwachbrüstig und blechern. Wesentlich besser klingt er erst, wenn man die mitgelieferten Kopfhörer verwendet.

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die auswechselbare, 2.125 mAh starke Lithium-Ionen-Batterie des LG K7 bringt es auf eine Kapazität von 8,1 Wattstunden. Laut Hersteller soll der Akku genügend Strom liefern, um damit bis zu 420 Stunden in 3G-Netzen telefonieren zu können. Mit maximal 1,38 Watt im Leerlauf und 3,59 Watt unter Last geht das Smartphone recht sparsam mit der ihm zur Verfügung stehenden Energie um. Die Akkulaufzeiten sind trotzdem nicht sonderlich berauschend.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.03 / 0.21 Watt
Idledarkmidlight 0.61 / 1.36 / 1.38 Watt
Last midlight 3.11 / 3.59 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Gossen Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Beim realitätsnahen WLAN-Test, der alle 30 Sekunden skriptgesteuert eine neue Webseite aufruft, legt das LG K7 mit 7 Stunden und 33 Minuten keine besonders gute Zeit vor. Sie reicht auch nicht aus, um die Vergleichsgeräte zu schlagen, die teilweise deutlich länger laufen. Dem LG am nächsten kommt noch das Samsung Galaxy J5, das mit 8 Stunden und 25 Minuten aber schon fast eine Stunde Vorsprung hat. Unangefochtener Spitzenreiter ist das ZTE Blade A452 mit seinem starken 4.000-mAh-Akku und einer Zeit von fast 14 Stunden. Eine ebenfalls sehr gute Laufzeit legt das LG Bello II mit 13:28 Stunden hin.

Das Abspielen von HD-Videos leert den Akku des LG K7 leider sehr schnell. Mit 5 Stunden und 11 Minuten hält das Smartphone weniger als halb so lange durch wie das Motorola Moto G (3. Gen. 2015) und das ZTE Blade A452.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
16h 40min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
7h 33min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 11min
Last (volle Helligkeit)
4h 59min
LG K7
2125 mAh
Acer Liquid Jade Z
 mAh
LG Bello II
 mAh
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
 mAh
Samsung Galaxy J5
 mAh
ZTE Blade A452
4000 mAh
Akkulaufzeit
-13%
39%
40%
42%
66%
Idle
1000
1364
36%
1292
29%
H.264
311
677
118%
657
111%
WLAN
453
523
15%
797
76%
526
16%
495
9%
816
80%
Last
299
176
-41%
301
1%
264
-12%
350
17%
450
51%

Pro

+ Günstig
+ Austauschbarer Akku
+ Stabiles Gehäuse
+ Bildschirm mit hohem Kontrast
+ Flottes Betriebstempo
+ Geringe Wärmeentwicklung
+ Kein Throttling

Contra

- Nur 3,3 GB freier Speicher
- Kein LTE
- Android 5.1
- Mono-Lautsprecher
- Niedrige Bildschirm-Auflösung
- Schlechte Selfie-Kamera
- Geringe Blickwinkelstabilität
- Bildschirm schlecht eingestellt

Fazit

Im Test: LG K7. Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Im Test: LG K7. Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Das LG K7 ist ein gutes Einsteiger-Smartphone, das im Test durch seine wertige Verarbeitung, den flotten Quadcore-SoC, eine zügige Bedienung sowie mit passablen Kommunikationsfähigkeiten punkten kann. Wer ein preiswertes Smartphone sucht, macht mit dem 5 Zoll großen K7 grundsätzlich nichts falsch, muss aber ein paar Einschränkungen in Kauf nehmen. Dabei sind einige wie etwa das fehlende LTE, der magere Speicherplatz von effektiv 3,3 GB sowie das schon ältere Android 5.1 als Betriebssystem dem niedrigen Kaufpreis geschuldet. Ein Nachteil trat während des Tests dagegen gänzlich unerwartet auf.

Von LG als Selfie-Smartphone beworben patzt das K7 ausgerechnet in dieser Disziplin.

Damit meinen wir die Kameraqualität des K7. Das schwarze Schaf ist dabei nicht die ordentliche Hauptkamera, sondern ausgerechnet die Webcam, die Usern eigentlich zu tollen Selfies verhelfen soll. Anwender bekommen zwar praktische Features wie eine Gestensteuerung geboten, aber leider auch eine mäßige Bildqualität. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den 854 x 480 Pixel auflösenden Bildschirm, der trotz IPS-Display keine besonders gute Blickwinkelstabilität bietet und auf eine arg kühle Farbtemperatur voreingestellt ist. Bei der Akkulaufzeit vollbringt das LG K7 ebenfalls keine Glanzleistungen und muss tendenziell etwas früher an die Steckdose als die ähnlich ausgestatteten Vergleichsgeräte.

LG K7 - 17.06.2016 v5.1
Manuel Masiero

Gehäuse
70%
Tastatur
70 / 75 → 93%
Pointing Device
85%
Konnektivität
29 / 60 → 49%
Gewicht
92%
Akkulaufzeit
85%
Display
76%
Leistung Spiele
5 / 63 → 7%
Leistung Anwendungen
20 / 70 → 29%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
68 / 91 → 75%
Kamera
56%
Durchschnitt
65%
77%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Manuel Masiero, 20.06.2016 (Update: 15.05.2018)
Manuel Masiero
Manuel Masiero - Review Editor
Als ich 1986 meine Eltern lang genug genervt hatte, kauften sie mir endlich einen C64, den ich bei einem Freund gesehen hatte – und sofort wusste, so was will ich auch. Seitdem hat mich die Faszination für Computer nie mehr verlassen und herumgebastelt wird grundsätzlich an allem, was mir an Computer-Equipment unter die Finger kommt. Vom C64 über den Amiga 500 und einen in den frühen 90ern gewaltig uncoolen IBM-Computer mit 8088-CPU (und grünem IBM Monochrom-Monitor!) wurde die Liste schließlich lang und länger. Die aktuellen Projekte heißen PC, Tablet und Smartphone.