Notebookcheck

Test Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F Convertible

Multitalent. Sie hätten gerne ein Tablet mit integriertem Grafik-Tablet? Und eine Tastatur soll natürlich auch dabei sein? Da hätten wir was für Sie: Das Lenovo Yoga Book Android bietet Ihnen genau das. Wie überzeugend die Umsetzung ist, das klären wir im Test.

Lenovo ist immer wieder für eine Überraschung gut. Der Hersteller denkt sich laufend neue Konzepte für seine Geräte aus. Dabei kommt schon mal ein Tablet mit eingebautem Beamer (Yoga Tab 3 Pro) raus oder das modulare ThinkPad X1 Tablet. Auch das neue Yoga Book ist ein innovatives Gerät: Anstatt dem Convertible ein normales Tastaturdock zu verpassen, verbaut Lenovo ein Grafik-Tablet, auf dem bei Bedarf Tastatur und Touchpad einfach eingeblendet werden. Als besonderen Clou liegt ein Stift bei, dessen Spitze man gegen Kugelschreiberminen tauschen kann. Wenn man nun ein Blatt Papier auf das Grafiktablet legt, kann man etwas aufschreiben oder zeichnen, während das Tablet es direkt digitalisiert.

Die Windows Variante des Yoga Book haben wir schon getestet und waren angetan, auch wenn das Yoga Book sicher ein Spezial-Tool ist und nicht auf jedem Schreibtisch Sinn macht. Nun ist auch das Yoga Book mit Android bei uns angekommen und wir beantworten im Test gleich mehrere Fragen: Funktioniert die Digitalisierung hier genausogut wie bei Windows oder vielleicht sogar besser? Für wen macht welche Variante Sinn? Und natürlich: Hält die Android Variante vielleicht noch länger durch als das Yoga Book mit Windows 10?

Direkte Konkurrenten sind schwer zu finden, dazu ist das Konzept zu speziell. Spannend ist sicher der Vergleich mit einem hochwertigen Tablet wie dem Google Pixel C oder dem iPad Pro 9.7. Auch ein Sony Xperia Z4 Tablet zählt zur Oberliga im Tablet-Bereich. Wir nehmen auch die Windows Variante des Yoga Books auf, um Unterschiede besser ausmachen zu können.

Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F (Yoga Book Serie)
Hauptspeicher
4096 MB 
, LPDDR3
Bildschirm
10.1 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 218 PPI, Multi-Touch, Native Unterstützung für die Stifteingabe, IPS, Gamut: 70%, Farbtiefe: 16.7 Million, Helligkeit: 400 nits, spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB 
, 52 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: 3.5 mm, Card Reader: microSD up to 128GB, Helligkeitssensor, Sensoren: Vibration, Beschleunigungssensor, Lagesensor, Umgebungslicht, Hall
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 9.6 x 256.6 x 170.8
Akku
32 Wh, 8500 mAh Lithium-Polymer, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 15 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 8 MPix Autofokus
Secondary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Dolby Atmos Stereo-Lautsprecher, Tastatur: Halo Tastatur auf dem Grafiktablett, Tastatur-Beleuchtung: ja, Stift mit wechselbaren Spitzen, Ladegerät, USB-C-Kabel, Art Rage, McAfee Security, SHAREit, SYNCit, Note Saver, 12 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
690 g, Netzteil: 75 g
Preis
500 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Gehäuse entspricht dem der Windows Variante. Es ist in Anthrazit oder Gold verfügbar und überzeugt durch seine Stabilität, die verwendeten Materialien und das tolle Watchband-Scharnier, dass nicht nur ein super Design hat, sondern auch sehr gut funktioniert.

Nur sehr starkes Verwinden führt dazu, dass auf dem Bildschirm das Flüssigkristall reagiert, sonst zeigt sich das Tablet Druck gegenüber unbeeindruckt. Allerdings lässt sich der Bildschirm tatsächlich etwas zu stark verwinden.

Da man das Grafik-Tablet mit der Halo-Tastatur nicht abnehmen kann, muss man mit dem Gewicht von 690 Gramm leben, das natürlich höher ist als bei herkömmlichen Tablets und durch die zusätzliche Technik auch höher als bei Tablets mit Tastaturdock wie dem Google Pixel C. Aber das Lenovo Yoga Book lässt sich problemlos im Rucksack oder der Umhängetasche transportieren und wiegt immer noch viel weniger als die leichtesten Ultrabooks.

Größenvergleich

256.6 mm 170.8 mm 9.6 mm 690 g256.6 mm 170.8 mm 9.6 mm 695 g254 mm 167 mm 6.1 mm 393 g242 mm 179 mm 7 mm 517 g240 mm 169.5 mm 6.1 mm 444 g

Ausstattung

Die Anschlussvielfalt des Yoga Book Android ist eine zweischneidige Sache: Sicherlich gibt es Convertibles mit mehr Anschlüssen, für ein Android Device ist das Yoga Book aber mit einem extra Mini-HMDI-Anschluss zusätzlich zum USB-Port (USB 2.0) gut ausgestattet. Ein USB-Typ-C-Port hätte allerdings die Variabilität erhöht, es gibt mittlerweile zahlreiche Docks mit diversen Anschlüssen für diesen Anschlusstyp.

Unser Testgerät ist nicht mit einem WWAN-Modul ausgestattet, dafür spart man sich circa 100 Euro beim Kauf. Die Performance des WWAN-Moduls haben wir außerdem bei der Windows Version des Yoga Book getestet.

Außerdem gibt es einen microSD-Slot, der sich aber wie beim WWAN-Modell hinter einer Klappe versteckt, die nur mit einem SIM-Tool geöffnet werden kann. Das ist umständlich, allerdings bei anderen Tablets oder Smartphones auch üblich. Um bis zu 128 GB lässt sich der Speicher damit erweitern.

USB-OTG wird unterstützt, man kann also auch externe Speichergeräte per Adapter an den USB-Port anschließen. Da der USB-Port aber auch zum Aufladen genutzt wird, könnte es dennoch zu Problemen kommen. Wireless Display ist nicht verfügbar.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
links: USB, SIM-Slot, microSD-Slot, mini-HDMI, Lautsprecher
links: USB, SIM-Slot, microSD-Slot, mini-HDMI, Lautsprecher
rechts: Power-Taste, Lüftungsgitter, Lautsprecher, Lautstärkewippe, 3,5-mm-Headset-Anschluss
rechts: Power-Taste, Lüftungsgitter, Lautsprecher, Lautstärkewippe, 3,5-mm-Headset-Anschluss

Software

Dank Projekten wie "Android x86" läuft Android mittlerweile auch auf x86-Prozessoren ordentlich. Für den zusätzlichen Bedienkomfort wurde sogar die Menüleiste im unteren Bereich des Bildschirms erweitert: Dort werden nun alle geöffneten Apps als Symbole angezeigt (die Windows Taskleiste lässt grüßen), man kann so schnell zwischen den Apps wechseln. Symbole kann man dort allerdings nicht fix ablegen.

Apps werden meist in einem Fenster geöffnet (ebenfalls wie bei Windows) und können auch nebeneinander platziert oder im Vollbild ausgeführt werden. Einziges Manko: Die klassischen Menütasten von Android (Home, Zurück und App-Übersicht) sind recht klein geraten, ansonsten bringt die zusätzliche Taskleiste tatsächlich viel Gutes mit sich.

Grundsätzlich setzt Lenovo auf Android 6.0.1, die Sicherheits-Patches stammen vom 1. Juli 2016, sind also nicht mehr ganz aktuell.

Lenovo installiert Einiges an Software, immerhin ist die interaktive Anleitung sehr hilfreich. Dafür gibt es gleich zwei Apps, wobei die "Introduction" dadurch nervt, dass man sie nicht unterbrechen kann, wenn man sie einmal gestartet hat. Als Office Suite setzt Lenovo auf Googles Software, mit "ArtRage" lässt es sich in Kombination mit dem Grafik-Tablet gut malen.

Kommunikation und GPS

Wie schon erwähnt handelt es sich bei unserem Testgerät um die Version ohne mobiles Internet, man kommt also per WLAN ins WWW und das nach den Standards 802.11 a/b/g/n/ac. In unserem genormten WLAN-Test in einem Meter Abstand zum Referenzrouter FritzBox 6490 schneidet das YogaBook Android ganz gut ab: 452 MBit/s beim Empfangen und 322 MBit/s beim Senden sind gute Werte. Es gibt zwar auch noch schnellere Geräte, aber für den Alltag und die allermeisten Internetverbindungen sind die Werte völlig ausreichend.

Die Empfangsqualität ist ebenfalls sehr gut: Nahe am Router bauen sich Internetseiten schnell auf, und es ist voller Empfang vorhanden. In zehn Metern Entfernung und durch drei Wände messen wir noch 3/4 des Signals, und die Seiten bauen gefühlt genauso schnell auf wie direkt am Router.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Asus TransformerBook T302CA-FL010T
HD Graphics 515, 6Y30, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
583 MBit/s ∼100% +29%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
452 MBit/s ∼78%
Lenovo Yoga 510-15IKB 80VC000XGE
Radeon R7 M460, 7200U, Samsung MZYTY256HDHP (jseb)
349 MBit/s ∼60% -23%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Asus TransformerBook T302CA-FL010T
HD Graphics 515, 6Y30, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
480 MBit/s ∼100% +49%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
322 MBit/s ∼67%
Lenovo Yoga 510-15IKB 80VC000XGE
Radeon R7 M460, 7200U, Samsung MZYTY256HDHP (jseb)
307 MBit/s ∼64% -5%
GPS-Test Innenraum
GPS-Test Innenraum
GPS-Test im Freien
GPS-Test im Freien

Mit dem GPS-Modul des Yoga Book Android haben wir ein Problem: Dass es uns in Innenräumen nicht orten kann, ist relativ normal, dass aber selbst im Freien kein Satellit erkannt wird, ist doch schwach. Auch Google Maps kann uns nicht orten, es scheint also tatsächlich ein Problem mit dem Modul zu geben.

Wir prüfen das Modul nochmal im praktischen Einsatz und begeben uns auf eine Radtour. Mit dabei: das Garmin Edge 500, ein speziell für Radfahrer entwickeltes Profi-Navi. Hier hat das GPS-Modul im Yoga Book zwar Empfang, es zeigen sich aber auch hier deutliche Aussetzer, besonders bei der Fahrt durch den Wald. Das Garmin-Navi setzt hier deutlich mehr Wegpunkte.

Insgesamt ist das Yoga Book wohl nicht die erste Wahl für die Navigation.

GPS Garmin Edge 500 – Überblick
GPS Garmin Edge 500 – Überblick
GPS Garmin Edge 500 – Brücke
GPS Garmin Edge 500 – Brücke
GPS Garmin Edge 500 – Wald
GPS Garmin Edge 500 – Wald
GPS Lenovo Yoga Book – Überblick
GPS Lenovo Yoga Book – Überblick
GPS Lenovo Yoga Book – Brücke
GPS Lenovo Yoga Book – Brücke
GPS Lenovo Yoga Book – Wald
GPS Lenovo Yoga Book – Wald

Kameras

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

Das Yoga Book bringt gleich zwei Kameras mit und die sind (für ein Tablet) auch noch recht ordentlich: Die 8-Megapixel-Hauptkamera muss man erstmal suchen, sie befindet sich oberhalb der Halo-Tastatur; oberhalb des Bildschirms sitzt die 2-Megapixel-Frontkamera.

Beide machen für ein Tablet eigentlich ganz ordentliche Bilder, von der Frontkamera kann man auch aufgrund der niedrigen Auflösung nicht viel erwarten, die Bilder sind nicht wirklich dynamisch, die Farben aber immerhin passend. Und wenn man nicht zu genau hinschaut, stimmt auch die Schärfe. Für Video-Chats tut es die Kamera also allemal.

Die Hauptkamera macht farbenfrohe Bilder. Um die Objekte zeigen sich leichte Farbsäume, und der Detailgrad ist um Welten geringer als bei Apples iPad Pro 9.7. Dennoch sind die Bilder für ein Tablet recht scharf und immer noch ausreichend detailreich, der ein oder andere Schnappschuss lässt sich damit schon machen. Videos sind sogar in 1080p mit 30 Frames pro Sekunde möglich. Die Helligkeitsnachfärbung beim Wechsel von dunklen zu hellen Motiven ist sehr flott, die Bildqualität insgesamt allerdings nicht mit hochwertigen Kameras vergleichbar. Bei guten Lichtverhältnissen kann man aber durchaus ein Video für den Privatgebrauch drehen.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3

Zur genaueren Analyse der Kamerabilder bringen wir das Yoga Book Android auch noch in unser Testlabor und machen einige Bilder unter festgelegten Lichtverhältnissen. Dabei überprüfen wir einerseits die Farbwiedergabe: Hier weicht die Kamera deutlich vom Referenzfarbraum ab, die Farben werden viel zu hell dargestellt.

Die Referenzkarte wirkt sehr unscharf, scheinbar kommt die Kamera nicht gut mit den Lichtverhältnissen im Studio zurecht und belichtet sehr lange. Farbflächen wirken in der Vergrößerung körnig und zeigen deutliche Kompressionsartefakte.

ColorChecker Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.
ColorChecker Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.
Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte Detail
Referenzkarte Detail

Zubehör und Garantie

In der Packung des Yoga Book findet sich einerseits das Ladegerät mit USB-Kabel, der Digitizer-Stift mit wechselbaren Spitzen und ein magnetisches Book Pad mit Papier. Außerdem liegt noch ein SIM-Tool bei, mit dem man je nach Modell die Schublade für die SIM- und/oder microSD-Karte öffnen kann.

Lenovo bietet auf seiner Website ein passendes Sleeve für circa 40 Euro an, außerdem kann man den Real Pen nachbestellen, er kostet circa 50 Euro. Für 10 Euro gibt es drei weitere Tintenminen für den Stift. Papier und ein Ersatz-Book-Pad sind ebenfalls bald erhältlich, aber noch nicht bepreist.

Nicht gerade kundenfreundlich: Nach 12 Monaten ist die Garantie schon abgelaufen, die meisten anderen Hersteller bieten 24 Monate.

Eingabegeräte & Bedienung

Sicher eines der spannendsten Kapitel beim Yoga Book ist die Bedienung, denn das Konzept mit Grafik-Tablet und Halo-Tastatur ist völlig neu. Während der Bildschirm des Yoga Book ein herkömmlicher Touchscreen ist, wird die Tastatur je nach Modus entweder auf dem Bildschirm angezeigt oder auf dem Grafik-Tablet als leuchtende Tasten eingeblendet, daher auch der Name "Halo Keyboard" - "Halo" bedeutet auf Deutsch "Lichtkranz" oder auch "Heiligenschein".

Die Technologie für das Grafiktablet stammt von Wacom, ausgewiesenen Spezialisten in dieser Disziplin. Der beliegende RealPen funktioniert ohne Akku und kann mit Kunststoff oder Tintenspitze betrieben werden. Eine Verstaumöglichkeit am Tablet gibt es allerdings für den Stift nicht, ebensowenig für das beiliegende "Book Pad", das magnetisch auf dem Grafik-Tablet einrastet und auch durch mehrere Papierseiten hindurch eine sofortige Digitalisierung von Text ermöglicht, während man mit einer Tintenspitze mit dem RealPen auf dem Papier schreibt.

Das funktioniert in unserem Test überraschend gut: Text wird schnell und recht exakt auf dem Bildschirm wiedergegeben, wenn wir uns etwas notieren oder zeichnen (siehe YouTube Video unter diesem Absatz). Eine kleine Verzögerung bei der Eingabe gibt es zwar, aber daran kann man sich gewöhnen.

Auf dem Touchscreen kann man ebenfalls mit dem RealPen arbeiten, dann muss man allerdings die Kunststoffspitze einlegen. Außerdem unterstützt das Display auch die AnyPen-Technologie von Lenovo mit der jeder leitende Gegenstand von der Karotte bis zum Kugelschreiber verwendet werden kann, um auf dem Touchscreen Eingaben vorzunehmen. Dabei gibt es aber deutliche Unterschiede in der Präzision, je nachdem, welchen Gegenstand man verwendet. Der RealPen oder ein Finger ist da die deutlich präzisere Methode.

Das Halo Keyboard schaltet sich automatisch an und aus, je nachdem, wie das 360-Grad-klappbare Grafik-Tablet gerade liegt. Dafür, dass es sich nur um Leuchtmarkierungen auf einem flachen Tablet handelt, lässt es sich mit dem Halo Keyboard sehr gut arbeiten. Lenovo empfiehlt für die Einlernphase, den Blick auf dem Keyboard zu lassen, dann kann man allerdings wirklich sehr schnell schreiben und auch auf automatische Ergänzungen auf dem Bildschirm zurückgreifen, um noch schneller zu arbeiten. Das Feedback erfolgt wahlweise über Töne, Vibration oder beides.

Die Bildschirmtastatur auf dem Touchscreen heißt "TouchPal" und bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und Eingabeoptionen. Die Tasten sind doppelt belegt, das kann man mögen oder nicht. Unserem Empfinden nach ist die Standard-Google-Tastatur übersichtlicher. Man kann aber einfach in den Einstellungen die App wechseln oder eine neue Tastatur-App im Store herunterladen.

Weitere Details zur Bedienung finden Sie im Kapitel "Eingabegeräte & Bedienung" beim Test des Yoga Book mit Windows.

Bildschirmtastatur quer
Bildschirmtastatur quer
Bildschirmtastatur hochkant
Bildschirmtastatur hochkant
Man kann auch einfach ein Blatt Papier auf das Grafik-Tablet legen.
Man kann auch einfach ein Blatt Papier auf das Grafik-Tablet legen.
In hellen Umgebungen kann die Tastatur selbst bei maximaler Helligkeit der Beleuchtung schwer lesbar sein.
In hellen Umgebungen kann die Tastatur selbst bei maximaler Helligkeit der Beleuchtung schwer lesbar sein.
Insgesamt arbeitet es sich aber überraschend gut mit der Tastatur.
Insgesamt arbeitet es sich aber überraschend gut mit der Tastatur.

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Das 10,1-Zoll-Display des Yoga Book hat sicher nicht die optimale Größe, um damit jeden Tag im Büro zu arbeiten. Für unterwegs ist es aber ein guter Kompromiss aus Portabilität und Größe. Zumal der Full-HD-Screen in unseren Testergebnissen ganz gut abschneidet: Die maximale Helligkeit von 421 cd/m² ist sogar deutlich heller als beim Yoga Book mit Windows. Auch die Ausleuchtung ist mit 86 Prozent etwas gleichmäßiger, hier könnte Lenovo aber ruhig noch ein paar Prozent drauflegen, bei großen Farbflächen kann man leichte Helligkeitsunterschiede erkennen.

447
cd/m²
447
cd/m²
399
cd/m²
428
cd/m²
449
cd/m²
388
cd/m²
416
cd/m²
427
cd/m²
387
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 449 cd/m² Durchschnitt: 420.9 cd/m² Minimum: 4.7 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 449 cd/m²
Kontrast: 1403:1 (Schwarzwert: 0.32 cd/m²)
ΔE Color 4.7 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 4.5 | 0.64-98 Ø6.3
94.3% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2.22
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
IPS, 1920x1080, 10.1
Google Pixel C
LTPS, 2560x1800, 10.2
Apple iPad Pro 9.7
IPS, 2048x1536, 9.7
Sony Xperia Z4 Tablet
Triluminos display with X-Reality, 2560x1600, 10.1
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
IPS , 1920x1080, 10.1
Bildschirm
-12%
23%
-41%
-1%
Helligkeit Bildmitte
449
487
8%
523
16%
471
5%
382
-15%
Brightness
421
510
21%
500
19%
457
9%
363
-14%
Brightness Distribution
86
91
6%
93
8%
92
7%
83
-3%
Schwarzwert *
0.32
0.39
-22%
0.52
-63%
0.46
-44%
0.37
-16%
Kontrast
1403
1249
-11%
1006
-28%
1024
-27%
1032
-26%
DeltaE Colorchecker *
4.7
5.24
-11%
1.1
77%
8.69
-85%
3.61
23%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
11.1
1.9
83%
7.92
29%
DeltaE Graustufen *
4.5
7.95
-77%
1.4
69%
11.24
-150%
3.77
16%
Gamma
2.22 99%
2.16 102%
2.11 104%
2.17 101%
2.43 91%
CCT
7122 91%
6565 99%
6662 98%
9508 68%
6760 96%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
62.97
Color Space (Percent of sRGB)
99.55
99

* ... kleinere Werte sind besser

Mit 0,32 cd/m² bietet das Yoga Book Android einen sehr niedrigen Schwarzwert und kommt so auch auf ein exzellentes Kontrastverhältnis von 1.403:1. Auch hier liegt es deutlich vor dem Windows Modell. Die Darstellung des Bildschirms lässt sich im Werkszustand nicht durch vorinstallierte Apps oder Einstellungsmöglichkeiten optimieren.

Das wäre aber auch gar nicht in so großem Umfang nötig: Die Farben könnten für unseren Geschmack vielleicht ein wenig kräftiger leuchten, aber insgesamt ist die Bilddarstellung recht angenehm. Auch die objektiven Messungen mit dem Spektralfotometer und der Software CalMan bestätigen diesen Eindruck: Es gibt einen sichtbaren Blaustich, der ist aber wesentlich geringer als bei vielen anderen Tablets. Auch wenn die Farbabweichungen etwas höher sind als bei der Windows Variante des Yoga Book werden die beiden Geräte ansonsten in unserem Vergleichsfeld nur vom iPad Pro 9.7 geschlagen, das noch exaktere Farben darstellt.

CalMan Farbgenauigkeit
CalMan Farbgenauigkeit
CalMan - Farbraum
CalMan - Farbraum
CalMan - Graustufen
CalMan - Graustufen
CalMan - Sättigung
CalMan - Sättigung

Im Freien erschwert das spiegelnde Display den Einsatz. Die maximale Helligkeit ist aber hoch genug, damit man noch etwas auf dem Screen erkennen kann. Auch der Helligkeitssensor arbeitet gut. Ein weiteres Problem ist allerdings das Halo Keyboard, das ja nur durch seine Beleuchtung erkennbar ist und in hellen Umgebungen teils recht schwer zu sehen ist.

Die Blickwinkel sind sehr gut, Farbabweichungen zu den Seiten erkennen weder wir noch die Kamera.

Außeneinsatz, minimale Helligkeit
Außeneinsatz, minimale Helligkeit
Außeneinsatz, mittlere Helligkeit
Außeneinsatz, mittlere Helligkeit
Außeneinsatz, maximale Helligkeit
Außeneinsatz, maximale Helligkeit
Außeneinsatz, Helligkeitssensor
Außeneinsatz, Helligkeitssensor
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 33 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
54 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 28 ms steigend
↘ 26 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 88 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9428 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Ausgestattet mit einem Intel Atom x5-Z8550, einem SoC mit vier x86-Prozessorkernen aus der "Airmont"-Serie von Intel, die mit 1,44 bis 2,4 GHz takten, ist das Yoga Book Android gegenüber anderen Tablets leistungstechnisch ordentlich aufgestellt. An das superschnelle (und sehr teure) iPad Pro 9.7 kommt es allerdings nicht heran. Das gleiche SoC kommt übrigens auch bei der Windows Variante des Yoga Book zum Einsatz.

Das Google Pixel C liefert sich in den Prozessor- und System-Benchmarks ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit unserem Testgerät. Gefühlt dürften beide ungefähr gleichschnell sein.

Als Grafikchip kommt ein Intel HD Graphics (Cherry Trail) zum Einsatz. Damit gerät unser Testgerät im Vergleich deutlich ins Hintertreffen.

AnTuTu v6 - Total Score
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
168840 Points ∼60% +90%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
90568 Points ∼32% +2%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
88989 Points ∼31%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
1807 Points ∼41% +10%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
1643 Points ∼37%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
1205 Points ∼27% -27%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
6127 Points ∼58% +328%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
4293 Points ∼40% +200%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
1431 Points ∼13%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
4002 Points ∼51% +172%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
2735 Points ∼35% +86%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
1926 Points ∼25% +31%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
1473 Points ∼19%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
22527 Points ∼26% +73%
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
16023 Points ∼19% +23%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
13056 Points ∼15%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
11189 Points ∼13% -14%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
52816 Points ∼10% +189%
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
50084 Points ∼9% +174%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
37312 Points ∼7% +104%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
18258 Points ∼3%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
40665 Points ∼17% +142%
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
34015 Points ∼14% +103%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
24566 Points ∼10% +46%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
16773 Points ∼7%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
117.1 fps ∼1% +278%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
69 fps ∼1% +123%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
54 fps ∼0% +74%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
31 fps ∼0%
T-Rex HD Onscreen C24Z16
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
59.4 fps ∼2% +92%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
39 fps ∼1% +26%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
37 fps ∼1% +19%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
31 fps ∼1%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
51 fps ∼9% +264%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
40 fps ∼7% +186%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
26 fps ∼5% +86%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
14 fps ∼3%
on screen Manhattan Onscreen OGL
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
35.1 fps ∼10% +134%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
22 fps ∼6% +47%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
16 fps ∼4% +7%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
15 fps ∼4%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
39.5 fps ∼1% +449%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
31 fps ∼1% +331%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
18 fps ∼0% +150%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
7.2 fps ∼0%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
26.9 fps ∼1% +284%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
13 fps ∼0% +86%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
9.4 fps ∼0% +34%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
7 fps ∼0%
PCMark for Android - Work performance score
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
6858 Points ∼35% +52%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
4504 Points ∼23%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
4441 Points ∼23% -1%
BaseMark OS II
Web
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
1185 Points ∼58% +22%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
973 Points ∼48%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
884 Points ∼43% -9%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
758 Points ∼37% -22%
Graphics
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
6485 Points ∼22% +219%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
6355 Points ∼22% +212%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
2683 Points ∼9% +32%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
2035 Points ∼7%
Memory
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
2185 Points ∼29% +72%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
1270 Points ∼17%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
954 Points ∼13% -25%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
868 Points ∼12% -32%
System
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
6098 Points ∼37% +198%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
2724 Points ∼17% +33%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
2488 Points ∼15% +22%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
2047 Points ∼12%
Overall
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
3181 Points ∼38% +111%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
1909 Points ∼23% +27%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
1506 Points ∼18%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
1482 Points ∼18% -2%
Geekbench 4.0
Compute RenderScript Score
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
4357 Points ∼34%
64 Bit Multi-Core Score
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
3118 Points ∼11%
64 Bit Single-Core Score
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
1025 Points ∼18%

Auch beim Surfen im Web ist das Yoga Book Android leistungstechnisch nicht vorne mit dabei, eher im soliden Mittelfeld. Das reicht, um gefühlt recht flott im Internet unterwegs zu sein. Auch hier ist Apples iPad Pro 9.7 aber nochmal deutlich schneller.

JetStream 1.1 - Total Score
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
143 Points ∼41% +219%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
47.4 Points ∼13% +6%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
44.84 Points ∼13%
Octane V2 - Total Score
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
19621 Points ∼37% +143%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
8060 Points ∼15%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
7790 Points ∼15% -3%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
7563 Points ∼14% -6%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
5533.1 ms * ∼9% -25%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
4419 ms * ∼7%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
4064 ms * ∼7% +8%
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
1546.3 ms * ∼3% +65%
WebXPRT 2015 - Overall Score
Apple iPad Pro 9.7
A9X / PowerVR GT7xxx, A9X, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
225 Points ∼28% +96%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
128 Points ∼16% +11%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
115 Points ∼14%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
93 Points ∼12% -19%

* ... kleinere Werte sind besser

Auch bei der Geschwindigkeit der Speicherzugriffe ist das Yoga Book Android im Mittelfeld angesiedelt. Während es sequentielle Zugriffe eher langsam abarbeitet, ist es bei zufälligen Zugriffen schneller als die anderen Android Geräte im Vergleich.

Beim Zugriff auf unsere Referenz-micro-SD-Karte, eine Toshiba Exceria Pro M401, zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Zugriffsraten sind in Ordnung, aber nicht herausragend.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
30.6 MB/s ∼35%
Sequential Read 256KB SDCard
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
48.9 MB/s ∼51%
Random Write 4KB
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
13.6 MB/s ∼5% +16%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
11.7 MB/s ∼5%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
10.08 MB/s ∼4% -14%
Random Read 4KB
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
23.5 MB/s ∼13%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
20 MB/s ∼11% -15%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
19.96 MB/s ∼11% -15%
Sequential Write 256KB
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
109.38 MB/s ∼22% +36%
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
81 MB/s ∼16% 0%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
80.6 MB/s ∼16%
Sequential Read 256KB
Sony Xperia Z4 Tablet
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
256 MB/s ∼17% +79%
Google Pixel C
Tegra X1 Maxwell GPU, X1, 64 GB eMMC Flash
154.29 MB/s ∼11% +8%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
143.4 MB/s ∼10%

Spiele

Bei 30 Frames pro Sekunde ist die Performance des Yoga Book in Spielen abgeriegelt. Diese 30 Frames erreicht unser Testgerät aber konsequent in den beiden von uns getesteten Games: "Asphalt 8: Airborne" und "Dead Trigger 2". Einfachere Games wie "Angry Birds" sind demzufolge auch kein Problem für das Tablet. Zum Spielen ist also ausreichend Power vorhanden.

Die Steuerung per Touchscreen und Lagesensor funktioniert ebenfalls sehr gut.

Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high30 fps
 very low30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high30 fps

Emissionen

Temperatur

Akku-Test GFXBench
Akku-Test GFXBench

Bei den Oberflächen-Temperaturen kann man es kurz machen: Zu keiner Zeit wird ein auch nur annähernd problematischer Wert erreicht. 31,1 Grad als maximale Erwärmung sind kaum spürbar. Auch das Netzteil bleibt angenehm kühl.

Beim GFXBench-Akku-Test, mit dem wir testen, ob das System unter längerer Last drosselt, schwanken die Werte zwar deutlich, pendeln sich aber insgesamt auf einen Wert ein. Wir gehen auch angesichts der ohnehin geringen Erwärmung davon aus, dass das SoC auch nach längerer Last noch seine volle Leistungsfähigkeit besitzt.

Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite
Heatmap Front
Heatmap Front
Max. Last
 26.1 °C26.4 °C27.6 °C 
 26.5 °C27.3 °C27.5 °C 
 27.2 °C28.5 °C29.2 °C 
Maximal: 29.2 °C
Durchschnitt: 27.4 °C
28.5 °C31.3 °C29.5 °C
27.3 °C28.3 °C29.3 °C
26.7 °C27.2 °C28 °C
Maximal: 31.3 °C
Durchschnitt: 28.5 °C
Netzteil (max.)  35.8 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Voltcraft IR-350
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 27.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 29.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.3 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 31.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.3 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 29.2 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29 °C (-0.2 °C).

Lautsprecher

Lenovo verbaut zwei Lautsprecher, die seitlich links und rechts im Grafik-Tablet sitzen. Sie sind nach unserer Analyse zwar nur durchschnittlich laut, bieten aber deutlich mehr Bass als die Vergleichsgeräte. Auch sind die Höhen recht ausgeglichen. Über die vorinstallierte Dolby-App kann man den Klang zusätzlich anpassen.

Klassische Musik leidet etwas unter zu präsenten Höhen, Pop-Musik kann man aber sehr gut auf dem Tablet hören, auch ein Raum ist damit ganz gut beschallbar. Ebenso werden Filmton oder Sprache gut wiedergegeben.

Die Sound-Weitergabe per 3,5-mm-Klinkenstecker oder per Bluetooth funktioniert problemlos und liefert saubere Ergebnisse.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2029.330.929.32524.730.424.73124.331.124.34028.83228.85027.128.427.16325.724.925.7802725.8271003226.23212539.933.239.916037.123.437.120044.121.844.125047.421.947.431550.221.250.24005422.25450057.721.557.763060.118.960.180068.318.168.3100070.616.470.6125070.715.870.7160067.316.367.3200060.815.960.8250063.314.763.3315062.314.862.3400066.614.366.65000701470630071.313.771.3800064.713.764.7100006513.5651250061.413.561.41600057.313.457.3SPL79.328.979.3N441.244median 61.4median 16.3median 61.4Delta8.63.88.63730.934.43725.629.328.925.628.931.523.728.929.331.830.929.33935.937.23933.535.130.533.52730.928.52722.432.722.322.423.534.522.923.530.438.92030.434.443.420.434.440.649.719.840.644.255.620.344.247.158.619.247.152.265.917.952.257.172.616.357.15770.417.65758.472.41858.46176.917.66163.779.21763.760.376.717.260.359.275.717.759.256.977.717.356.963.181.917.463.166.688.517.766.664.584.81864.553.975.617.753.947.569.518.247.542.164.217.942.133.357.317.833.373.392.829.873.329.588.31.329.5median 53.9median 70.4median 17.9median 53.99.411.71.39.439.631.432.735.235.439.635.230.636.927.629.735.227.530.127.224.829.527.527.828.428.227.129.727.834.845.632.435.439.734.831.934.833.53733.931.931.633.628.530.328.531.63437.733.527.828.2344345.529.434.126434650.636.736.520.64650.854.239.840.120.750.855.560.842.342.820.655.561.363.246.147.42161.359.266.746.447.118.459.26368.445.44618.76359.166.447.74817.959.164.770.950.752.918.664.768.173.853.254.817.568.173.178.65860.416.973.175.178.859.259.317.475.169.575.854.455.716.269.569.378.954.559.416.969.371.776.556.656.317.571.770.378.953.858.317.270.369.481.452.960.917.769.472.482.955.862.517.472.469.48253.160.317.669.461.678.345.15617.661.65875.239.851.617.85848.868.73145.717.948.882.490.666.970.529.882.453.28520.625.51.353.2median 63median 73.8median 47.7median 52.9median 17.8median 638.49.37.27.31.68.431.332.831.329.532.529.530.136.930.128.329.928.326.631.226.626.826.326.826.726.326.726.526.626.52824.72831.224.131.232.622.232.63021.53037.120.737.153.22053.253.819.253.856.618.556.654185456.71856.759.517.559.560.317.260.353.917.553.955.917.455.963.217.663.260.617.860.66117.86150.117.950.150.117.950.155.917.855.953.417.753.440.722.140.770.430.270.425.31.425.3median 53.8median 18median 53.88.32.28.3hearing rangehide median Pink NoiseLenovo Yoga Book Android YB1-X90FGoogle Pixel CApple iPad Pro 9.7Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79.27 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (19.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 38% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 52% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 38% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 56% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Google Pixel C Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (92.79 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 8.9% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 65% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 28% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 7%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 67% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 25% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple iPad Pro 9.7 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (90.59 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 22% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 71% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 7%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 22% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (67 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 22.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (12.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 68% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 23% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 71% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 23% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die gute Nachricht ist, dass das Yoga Tablet Android fast durchgängig weniger Energie benötigt als die Version mit Windows. Außerdem ist Apples iPad Pro 9.7 im Idle-Modus deutlich leistungshungriger. Unter Last ist unser Testgerät mit maximal 11,26 Watt ebenfalls auf einem leicht niedrigeren Niveau als die Vergleichsgeräte.

Im ausgeschalteten Modus verbraucht das Yoga Tablet Android allerdings mit 0,12 Watt etwas zu viel Energie. Insgesamt ist das Yoga Tablet Android ist aber auf einem guten Weg zu tollen Akkulaufzeiten, oder?

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.12 / 0.12 Watt
Idledarkmidlight 2.19 / 4.3 / 4.37 Watt
Last midlight 8.62 / 11.26 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
8500 mAh
Google Pixel C
 mAh
Apple iPad Pro 9.7
7306 mAh
Sony Xperia Z4 Tablet
 mAh
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
8500 mAh
Stromverbrauch
-4%
-26%
-13%
Idle min *
2.19
1.82
17%
1.71
22%
2
9%
Idle avg *
4.3
4.26
1%
7.55
-76%
4.6
-7%
Idle max *
4.37
4.33
1%
7.62
-74%
5.7
-30%
Last avg *
8.62
9.82
-14%
8.39
3%
11.5
-33%
Last max *
11.26
13.99
-24%
12.08
-7%
11.5
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Ja, die Akkulaufzeiten des Yoga Book Android sind gut und wesentlich besser als bei der Windows Version. So kann man über zehn Stunden ununterbrochen im WLAN-Surfen, ehe der Akku ausgeht. Das Google Pixel C und Apples iPad Pro 9.7 halten aber nochmal länger durch.

Praktisch kann man mit dem Yoga Book Android unserer Erfahrung nach zwei Arbeitstage überstehen. Das Laden dauert mit dem mitgelieferten Ladegerät aber schon zwei bis zweieinhalb Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
33h 05min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
10h 02min
Big Buck Bunny H.264 1080p
11h 42min
Last (volle Helligkeit)
3h 42min
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
8500 mAh
Google Pixel C
 mAh
Apple iPad Pro 9.7
7306 mAh
Sony Xperia Z4 Tablet
 mAh
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
8500 mAh
Akkulaufzeit
12%
2%
-8%
-30%
Idle
1985
2090
5%
1850
-7%
2135
8%
1153
-42%
H.264
702
740
5%
708
1%
705
0%
WLAN
602
638
6%
779
29%
525
-13%
498
-17%
Last
222
294
32%
186
-16%
166
-25%

Pro

+ Eingebautes Grafiktablet
+ Viel Zubehör beiliegend
+ Innovatives Eingabekonzept
+ Funktionales Halo Keyboard
+ Sehr flexibles und stabiles Scharnier
+ Gute Akkulaufzeiten
+ Ordentlicher Bildschirm
+ Kaum Erwärmung
+ Gute Lautsprecher

Contra

- Halo Keyboard in hellen Umgebungen schwer lesbar
- Grafiktablet mit leichten Schwächen
- Leise Knarzgeräusche
- Etwas zu viel unnötige Software
- GPS-Modul recht unzuverlässig
- Nur 12 Monate Garantie

Fazit

Im Test: Yoga Book Android. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.
Im Test: Yoga Book Android. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.

Das Yoga Book ist auch mit Android ein sehr interessantes, funktionales Spezial-Tool, das auch designtechnisch durch das außergewöhnliche Watchband-Scharnier überzeugen kann. Die leuchtende Halo-Tastatur sieht gut aus und lässt sich außerdem sehr gut in der Praxis nutzen. Nur wenn man an einem sonnigen Tag ins Freie geht, sind physische Tastaturen klar im Vorteil.

Das Digitalisieren von Inhalten funktioniert sehr gut; für professionelle Anwender ist es ein großer Vorteil, dass man gleichzeitig mit Touchscreen und dem Grafik-Tablet arbeiten kann, hier ist beispielsweise das iPad Pro 9.7 im Nachteil. Ab und an gibt es aber dann doch kleine Ungenauigkeiten und leichte Verzögerungen bei der Erkennung der Eingaben, sodass profesionelle Anwender hier vor dem Kauf genau prüfen sollten, ob sie mit dem verbauten Grafik-Tablet zufrieden sind.

Leistung und Bildschirm liegen im Mittelfeld, beide sind durchaus für die allermeisten Nutzer ausreichend. Für professionelle Anwender könnte der Bildschirm allerdings zu hohe Farbabweichungen bieten. Das Gerät erwärmt sich so gut wie gar nicht, bietet auch unter längerer Last konstante Leistung und wartet mit guten Lautsprechern, einem stabilen Gehäuse und sehr flexiblen Einsatzmöglichkeiten auf.

Gut gefallen haben uns ebenso die Akkulaufzeiten, die sich im Gegensatz zur Windows Variante nochmals steigern konnten. Das angepasste Android mit Taskleiste ist sehr funktional und gut zu bedienen.

Praktisch und funktional im Einsatz. Dazu flexibel und ohne große Schwachpunkte: Das Yoga Book mit Android ist zwar ein Gerät für spezielle Ansprüche, aber eines, das viel Spaß macht.

Wer nicht unbedingt Windows 10 braucht, ist mit der Android Version übrigens besser beraten, da die Akkulaufzeiten spürbar länger sind und auch der Bildschirm etwas bessere Werte liefert.

Insgesamt liefert Lenovo ein Spezial-Tool für Grafiker, die auch unterwegs ihr Tablet immer dabei haben wollen. Aber auch im Lifestyle-Bereich kann das Gerät durch sein außergewöhnliches Scharnier und seine Flexibilität punkten. Da es kaum ersthafte Schwächen gibt, ist dem Gerät eine klare Kaufempfehlung sicher.

Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F - 09.11.2016 v5.1(old)
Florian Wimmer

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
75%
Pointing Device
92%
Konnektivität
43 / 80 → 54%
Gewicht
80 / 35-78 → 100%
Akkulaufzeit
93%
Display
84%
Leistung Spiele
43 / 68 → 64%
Leistung Anwendungen
51 / 87 → 59%
Temperatur
95%
Lautstärke
100%
Audio
63 / 91 → 69%
Kamera
63 / 85 → 74%
Durchschnitt
75%
88%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Wimmer,  9.11.2016 (Update: 15.05.2018)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.