Notebookcheck

Test Samsung Galaxy J7 (2016) Smartphone

Manuel Masiero, 08.12.2016

Neuauflage. Samsung hat seinem Mittelklasse-Smartphone Galaxy J7 eine Frischzellenkur verpasst. Herausgekommen ist das Galaxy J7 (2016), das gegenüber seinem Vorgänger ein schickeres Gehäuse, mehr Leistung und einen stärkeren Akku in die Waagschale werfen kann. Ob sich das Upgrade gelohnt hat, zeigt unser Test.

Samsung hat sein erst 2015 erschienenes Mittelklasse-Smartphone Galaxy J7 überarbeitet. Damit es nicht zu Verwechslungen mit dem Vorgänger kommt, trägt die 2016er-Version wie ihr ebenfalls neu aufgelegtes Schwestermodell Samsung Galaxy J5 (2016) die Jahreszahl direkt im Produktnamen. An der grundlegenden Ausrichtung hat der Hersteller nicht gerüttelt: Wie sein offiziell auf 260 Euro veranschlagter Vorgänger will auch das in etwa gleich teure Samsung Galaxy J7 (2016) mit einer 13-MP-Frontkamera und einer 5-MP-Webcam besonders Selfie-Enthusiasten ansprechen.

Auch sonst hat Samsung behutsam an der Upgrade-Schraube gedreht und das Galaxy J7 nicht komplett neu erfunden. Etwas mehr getan hat sich allerdings unter der Haube. Statt dem in 28 nm Strukturbreite gefertigten Achtkern-SoC Snapdragon 615 verwendet das Galaxy J7 des Jahres 2016 nun die leistungsstärkere Samsung-Eigenkreation Exynos 7870 Octa (14-nm-Struktur) und greift auf 2 statt vormals nur 1,5 GB RAM zurück. Eine Schippe zugelegt hat auch der Akku, dessen Kapazität auf 3.300 mAh gestiegen ist. Als Schaltzentrale dient nun nicht mehr Android 5.1, sondern Android 6.0.1 Marshmallow. 

Eine Alternative zum Samsung Galaxy J7 (2016) ist das 5,2 Zoll große Samsung Galaxy J5 (2016): Es verwendet die gleichen Kameramodule, besitzt ebenfalls ein Super-AMOLED-Display mit HD-Auflösung sowie dasselbe Metall-Kunststoff-Chassis. Dafür ist der Akku etwas kleiner (3.100 mAh) und das SoC (Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916) langsamer – macht zusammen eine Preisersparnis von rund 50 Euro gegenüber dem Samsung Galaxy J7 (2016).

Ist das Galaxy J7 (2016) seinen Aufpreis wert? Finden wir es heraus. Im Test lassen wir das Galaxy J7 (2016) gegen preislich und leistungstechnisch ähnlich gelagerte Konkurrenten antreten: Mit dabei sind das Honor 5X, das Huawei P9 Lite und das Sony Xperia XA. Natürlich tritt auch das Samsung Galaxy J5 (2016) mit zum Vergleich an.

Samsung Galaxy J7 2016 (Galaxy Serie)
Prozessor
Hauptspeicher
2048 MB 
, LPDDR3
Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 1280x720 Pixel 267 PPI, Super AMOLED, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 10.63 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Headsetbuchse, Card Reader: MicroSD (bis 128 GB), NFC, Sensoren: Beschleunigungssensor, Näherungssensor, ANT+, Wi-Fi Direct, Smart Switch, App2SD, Android Beam, USB-OTG
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.1, GSM-Quadband (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS-Quadband (850, 900, 1.900, 2.100 MHz), LTE Cat.4 (Band 1, 3, 5, 7, 8, 20, 40), Downloads/Uploads mit maximal 150/50 MBit/s, Micro-SIM, Kopf-SAR 0.349 W/kg, Körper-SAR 1.390 W/kg, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.8 x 151.7 x 76
Akku
12.71 Wh, 3300 mAh Lithium-Ion, wechselbar, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 23 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 13 MPix F/1.9, Autofokus, LED-Blitz, Fotos bis 4.128 x 3.096 Pixel, Videoaufnahmen bis 1.920 x 1.080 Pixel/30 FPS
Secondary Camera: 5 MPix F/1.9, Fotos bis 2.576 x 1.932 Pixel, Videoaufnahmen bis 1.920 x 1.080 Pixel
Sonstiges
Lautsprecher: ein Lautsprecher auf der Rückseite, Tastatur: virtuell, Tastatur-Beleuchtung: ja, modulares Netzteil, Micro-USB-Kabel, Kopfhörer, Garantieinformationen, Google Apps, Microsoft Apps, Samsung Apps (S Planner, S Health, Galaxy Apps), UKW-Radio, Facebook, 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
169 g, Netzteil: 30 g

 

Gehäuse

Legt man die 5,5 Zoll großen Samsung-Smartphones Galaxy J7 und Galaxy J7 (2016) nebeneinander, besteht akute Verwechslungsgefahr, denn beide setzen auf das gleiche Gehäusedesign. Nur wer ganz genau hinschaut, erkennt, dass das Galaxy J7 (2016) etwas dünner geworden ist als sein Vorgänger (7,6 statt 7,9 Millimeter).

Einen großen Unterschied bemerkt man aber sofort, wenn man die Smartphones in die Hand nimmt. Weil sich das Chassis des Galaxy J7 (2016) aus einem Aluminiumrahmen und einer Kunststoffrückseite zusammensetzt, wirkt es haptisch deutlich hochwertiger als das ausschließlich in Kunststoff gehüllte Galaxy J7. Durch seinen Metallrahmen ist das Gehäuse zudem ausgesprochen stabil und war im Test nahezu immun gegen Verwindungsversuche jeglicher Art. Auf das Gewicht wirkt sich der Metallrahmen nicht negativ aus, denn mit 169 Gramm bringt der Testkandidat laut Datenblatt nur ein einziges Gramm Gewicht mehr auf die Waage als das Galaxy J7. Unter dem abnehmbaren Backcover verbergen sich neben einem auswechselbaren 3.300-mAh-Akku auch Einschübe für eine Micro-SIM- und eine MicroSD-Karte. Einen anschaulichen Vergleich zwischen beiden Gehäusen findet man beispielsweise auf YouTube.

Neben unserem in Schwarz gehaltenen Testexemplar bietet Samsung das Galaxy J7 (2016) auch in den Gehäusefarben Gold und Weiß an.

Größenvergleich

Ausstattung

Im Samsung Galaxy J7 (2016) werkelt der Achtkern-SoC Samsung Exynos 7870 Octa, dessen Cortex-A53-Kerne mit jeweils 1,6 GHz laufen. In das Mittelklasse-SoC ist der Grafikadapter ARM Mali-T830 MP2 integriert, der im Test für eine solide Spieleperformance sorgt.

Von den 16 GB Speicherplatz nehmen Android 6.0.1 und die vorinstallierten Apps etwas mehr als 5 GB in Beschlag, sodass bei unserem Testgerät noch rund 10,6 GB frei sind. Der interne Speicher lässt sich über MicroSD-Karten flexibel erweitern, die bis zu 128 GB groß sein dürfen und als mobiler Speicher formatiert werden. Im Test ließen sich nicht alle nachträglich installierten Anwendungen auf eine MicroSD-Karte auslagern, dafür aber zum Beispiel Games wie Asphalt 8: Airborne und Dead Trigger 2.

Der Micro-USB-Port unterstützt lediglich 2.0-Tempo, beherrscht dafür aber USB-OTG. Als kabellose Schnittstelle kommt NFC dazu.

links: Lautstärkewippe
links: Lautstärkewippe
rechts: Powertaste
rechts: Powertaste
Kopfseite: keine Anschlüsse
Kopfseite: keine Anschlüsse
Fußseite: Micro-USB-2.0-Anschluss, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse
Fußseite: Micro-USB-2.0-Anschluss, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse

Software

Auf dem Samsung Galaxy J7 (2016) läuft Android 6.0.1 Marshmallow und damit eine der aktuelleren Android-Versionen – näher am Puls der Zeit als das Android 5.1 seines Vorgängers ist es aber auf jeden Fall. Über das Betriebssystem hat Samsung seine TouchWiz-Oberfläche gelegt, die es bei behutsamen Eingriffen in das Stock-Android belässt. Dazu gehören zum Beispiel eine etwas weichere Optik mit abgerundeten Schaltflächen und Logos sowie ein etwas anderes strukturiertes „Einstellungen“-Menü. Scrollt man im Hauptbildschirm ganz nach links, gelangt man zum „Briefing“, einem News-Aggregator, der sich individuell konfigurieren lässt.

Zu den vorinstallierten Apps gehören neben der Office-Suite von Microsoft und den Google-Apps auch herstellereigene Tools wie die Gesundheits-App „S-Health“ und der Kalender „S Planner“. Insgesamt hat sich Samsung bei den Software-Beigaben erfreulich zurückgehalten. Deinstallieren lassen sie sich jedoch nicht, sondern bestenfalls deaktivieren.

Kommunikation und GPS

Mit einer Micro-SIM-Karte und einem passendem Mobilfunktarif an Bord kann das Samsung Galaxy J7 (2016) über vier GSM-, vier UMTS- und sieben LTE-Frequenzen kommunizieren. Damit findet man vielleicht nicht überall auf der Welt einen Zugang zum Mobilfunknetz, sollte im europäischen Raum aber keine Probleme haben, zumal das Smartphone alle dort wichtigen Frequenzen beziehungsweise LTE-Bänder abdeckt. Downloads sind mit bis zu 150 MBit/s möglich, Uploads mit bis zu 50 MBit/s.

In WLAN überträgt das Samsung Galaxy J7 (2016) Daten nach den Standards 802.11 b/g/n. Da 802.11a fehlt, unterstützt das Smartphone keine Verbindungen im 5-GHz-Netzwerk. Im 2,4-GHz-Frequenzband laufen die Datentransfers über unseren Test-Router Linksys EA8500 fehlerfrei und mit konstanter Geschwindigkeit ab, sind mit maximal 43,1 MBit/s aber nicht besonders schnell.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy J7 2016
Mali-T830 MP2, 7870 Octa, 16 GB eMMC Flash
42.9 MBit/s ∼100%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy J7 2016
Mali-T830 MP2, 7870 Octa, 16 GB eMMC Flash
43.1 MBit/s ∼100%
GPS im Freien
GPS im Freien
GPS im Gebäude
GPS im Gebäude

Über sein GPS-Modul bestimmt das Galaxy J7 (2016) den aktuellen Standpunkt sowohl in Innenräumen als auch unter freiem Himmel bis auf wenige Meter genau. Im Praxistest, bei dem sich das Smartphone auf einer rund 12 Kilometer langen Fahrradstrecke mit den Ortungskünsten des Profi-Navigationsgeräts Garmin Edge 500 messen lassen muss, schneidet es dann nicht mehr ganz so gut ab. So nimmt das Galaxy J7 (2016) hin und wieder rigorose Abkürzungen durch die Botanik oder positioniert uns etliche Meter neben dem Weg, sodass sich bei der gemessenen Gesamtstrecke dann ein ziemlich großer Unterschied von fast 700 Metern ergibt. Für den Alltagseinsatz ist das zwar eine immer noch ausreichend hohe Genauigkeit. Trotzdem sind viele Konkurrenten hier deutlich präziser unterwegs, darunter auch das Samsung Galaxy J5 (2016).

Samsung Galaxy J7 (2016): Gesamtstrecke
Samsung Galaxy J7 (2016): Gesamtstrecke
Samsung Galaxy J7 (2016): Wendepunkt
Samsung Galaxy J7 (2016): Wendepunkt
Samsung Galaxy J7 (2016): Brücke
Samsung Galaxy J7 (2016): Brücke
Garmin Edge 500: Gesamtstrecke
Garmin Edge 500: Gesamtstrecke
Garmin Edge 500: Wendepunkt
Garmin Edge 500: Wendepunkt
Garmin Edge 500: Brücke
Garmin Edge 500: Brücke

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App: Einstellungen
Telefon-App: Einstellungen
Telefon-App: Ziffernfeld
Telefon-App: Ziffernfeld

Die dezente Überarbeitung des Android-Betriebssystems durch die TouchWiz-Oberfläche schließt auch die Telefon-App mit ein. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet ein großes Tastenfeld für die Nummerneingabe. Dazu kommen Tabs für die Protokolle zu den getätigten und empfangenen Anrufen sowie für die Favoriten und die Kontakte.

Die Gesprächsqualität kann nicht ganz überzeugen. Bei Testanrufen klingen wir beziehungsweise die Stimmen der Gesprächspartner stets etwas dumpf. Der eingebaute Lautsprecher gibt Anrufe recht klar wieder, neigt bei hoher Lautstärke aber zum Verzerren.

Kameras

Aufnahme mit der Frontkamera (Klick für Original)
Aufnahme mit der Frontkamera (Klick für Original)

Mit einer 13-Megapixel-Frontkamera und einer 5-Megapixel-Webcam ist das Samsung Galaxy J7 (2016) zeitgemäß aufgestellt. Wir vermuten, dass im Testkandidaten das gleiche Kameramodul steckt wie im kleinen Bruder Galaxy J5 (2016), da Systeminfo-Apps wie AIDA64 den Frontkamera-Sensor beider Smartphones als „SLSI_S5K3L2“ identifizieren, einen von Samsung hergestellten CMOS-Sensor.

Bei Tageslicht macht die mit einem LED-Blitz ausgestattete Frontkamera gute Aufnahmen, die in etwas dunkleren Bildbereichen aber trotz einer lichtstarken F1.9-Blende relativ schwach ausgeleuchtet sind. Bei Aufnahmen in dunklen Umgebungen kommen zudem relativ schnell Unschärfen dazu. Gelegenheits-Fotografen dürften mit der Bildqualität aber trotzdem zufrieden sein. Videos kann die Frontkamera in 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Die Qualität der Filme ist ordentlich, auch wenn die Bilder mitunter etwas dunkel wirken.

Die 5-Megapixel-Webcam hat Samsung ganz auf Selfies ausgelegt. Neben einer Gesichtserkennung und einem Selfie-Modus und bietet sie einen „Gruppen-Selfie“-Modus und eine „Intervall-Aufnahme“ für Serienbilder an. Im „Sound & Shot“-Modus kann sie auch Hintergrundgeräusche mit aufzeichnen. Dazu kommen eine Timer-Funktion sowie „Sepia“, „Negativ“ und „Graustufen“ als zuschaltbare Effekte. In den Foto-Einstellungen lässt sich die Front-LED zwecks besserer Ausleuchtung einschalten – Selfies gelingen damit auch in dunklen Umgebungen. Mit ihren scharfen und lebendig wirkenden Aufnahmen liefert die Webcam eine gute Bildqualität ab.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.

Szene 1Szene 2Szene 3

Zusätzlich zu unseren Test-Aufnahmen überprüfen wir die Schärfe und die Farben auch unter kontrollierten Lichtbedingungen. Dazu werden der ColorChecker Passport und unser Testchart möglichst formatfüllend fotografiert. Eine Nachbearbeitung der Bilder findet nicht statt. Farben gibt das Galaxy J7 (2016) eine Spur zu kräftig und hell wieder. Das Testchart wird in Bildmitte scharf dargestellt, während Helligkeit und Schärfe zu den Rändern hin abnehmen. Davor sind aber auch Profi-Kameras nicht gefeit.

ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Zubehör und Garantie

Samsung legt dem Galaxy J7 (2016) einen 3.300 mAh starken Lithium-Ionen-Akku, ein modulares Netzteil, ein Micro-USB-2.0-Kabel sowie Kopfhörer bei. Zum Testzeitpunkt bietet der Hersteller kein Zubehör für sein Smartphone an.

Auf das Galaxy J7 (2016) gibt es 24 Monate Garantie, auf den Akku 12 Monate und auf das übrige mitgelieferte Zubehör 6 Monate.

Eingabegeräte & Bedienung

In die Android-Benutzeroberfläche hat Samsung seine eigene Bildschirmtastatur integriert. Ihre Tasten sind zwar etwas kleiner ausgefallen als die des Standard-Keyboards. Dafür blendet die Tastatur in der Grundeinstellung auch eine Reihe mit Zahlentasten ein und unterstützt praktische Funktionen wie eine Sprach- und Wischeingabe. Ein zuschaltbarer Kontrastmodus färbt die Beschriftungen schwarz und den Tastenhintergrund in einem knalligen Gelb-Orange ein – einen Designpreis bekommt man damit nicht, erhält aber eine bessere Lesbarkeit. Wem das Samsung-Keyboard nicht gefällt, kann sich aus dem Google-Play-Store natürlich jederzeit neue Tastaturen installieren.

Der AMOLED-Touchscreen des Galaxy J7 (2016) erkennt bis zu 10 Fingereingaben gleichzeitig, setzt den Fingern angenehm wenig Widerstand entgegen und arbeitet auch bis in die äußersten Ecken hinein sehr exakt. Gut gefallen haben uns auch die physischen Tasten, zu denen beim Galaxy J7 (2016) genauso wie beim Galaxy J5 (2016) auch die Home-Taste gehört. Sie sitzen ohne merkliches seitliches Spiel fest im Gehäuse und geben durch ihren knackigen Druckpunkt ein präzises Feedback.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur im Querformat
Tastatur im Querformat

Display

Subpixel
Subpixel

Das Samsung Galaxy J7 (2016) ist mit einem Super-AMOLED-Display ausgestattet, das 1.280 x 720 Pixel auflöst und damit eine Pixeldichte von 267 PPI erreicht. Konstruktionsbedingt bietet es Vorteile wie ein theoretisch unendlich hohes Kontrastverhältnis, weil die schwarzen Pixel ausgeschaltet werden und damit auch nicht leuchten. Subjektiv produziert das Display ein einwandfreies Bild mit sehr lebendigen Farben.

Das Galaxy J7 (2016) bringt es bei komplett weißem Hintergrund durchschnittlich auf eine Helligkeit von 291,2 cd/m². Für den Außeneinsatz kann sie über die Anzeige-Einstellung „Outdoor-Modus“ erhöht werden und erreicht dann bis zu 413 cd/m². Nimmt man die realistischere, da gleichmäßige Verteilung von hellen und dunklen Bildflächen als Grundlage (APL50), erhöht sich die  Luminanz sogar auf bis zu 596 cd/m². Die Ausleuchtung ist mit 91 Prozent sehr gleichmäßig.

Einen kleinen Schönheitsfehler gibt es dann aber doch: Wie beim Schwestermodell Galaxy J5 (2016) stellen wir auch beim Testkandidaten ein Bildschirmflackern fest. Beim Galaxy J7 (2016) kann es von empfindlichen Personen wahrgenommen werden, wenn die Helligkeitseinstellung bei 40 Prozent oder darunter liegt.

302
cd/m²
282
cd/m²
278
cd/m²
305
cd/m²
287
cd/m²
278
cd/m²
299
cd/m²
286
cd/m²
281
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 305 cd/m² Durchschnitt: 288.7 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 287 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 2.9 | - Ø
ΔE Greyscale 2.1 | - Ø
Gamma: 2.05
Samsung Galaxy J7 2016
Super AMOLED, 1280x720, 5.5
Honor 5X
IPS, 1920x1080, 5.5
Huawei P9 Lite
IPS, 1920x1080, 5.2
Sony Xperia XA
IPS, 1280x720, 5
Samsung Galaxy J5 2016
AMOLED, 1280x720, 5.2
Bildschirm
-36%
-29%
-79%
-25%
Brightness
289
521
80%
468
62%
475
64%
291
1%
Brightness Distribution
91
85
-7%
88
-3%
81
-11%
96
5%
Schwarzwert *
0.43
0.74
0.61
DeltaE Colorchecker *
2.9
4.88
-68%
4.1
-41%
6.8
-134%
4.7
-62%
DeltaE Graustufen *
2.1
5.2
-148%
4.9
-133%
7
-233%
3
-43%
Gamma
2.05 117%
2.26 106%
2.5 96%
2.35 102%
2.03 118%
CCT
6228 104%
7766 84%
7116 91%
8151 80%
6291 103%
Kontrast
1244
682
849

* ... kleinere Werte sind besser

Vier Bildmodi stehen zur Auswahl.
Vier Bildmodi stehen zur Auswahl.

Das Galaxy J7 (2016) stellt vier Bildmodi zur Auswahl, über die sich die Farbdarstellung individuell anpassen lässt. Beim voreingestellten Modus „Anpassungsfähige Anzeige“ optimiert das Smartphone Bildparameter wie das Farbspektrum, die Sättigung und die Schärfe automatisch. Ebenfalls auf der Liste stehen die Bildmodi „AMOLED-Kino“, „AMOLED-Foto“ und „Einfach“. Dabei produziert „AMOLED-Kino“ die kräftigsten Farben, während sie bei „AMOLED-Foto“ schon etwas schwächer wirken und bei „Einfach“ fast schon blässlich sind, aber dafür auch am natürlichsten wirken.

Bei der Analyse mit der Analyse-Software CalMAN und dem Fotospektrometer zeigt sich, dass die Abweichungen von den Idealwerten in den Modi „Einfach“ und „AMOLED-Foto“ jeweils relativ gering sind, mit leichten Vorteilen für „AMOLED-Foto“, was die Genauigkeit bei den Mischfarben angeht. Erwartungsgemäß am weitesten von einer neutralen Darstellung entfernt ist der „AMOLED-Kino“-Modus, der die mit Abstand knalligsten Farben anzeigt.

Farbraumabdeckung (Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbraumabdeckung (Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbraumabdeckung (Zielfarbraum P3)
Farbraumabdeckung (Zielfarbraum P3)
Farbraumabdeckung (Zielfarbraum sRGB)
Farbraumabdeckung (Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Bildschirmmodus Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Bildschirmmodus Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Bildschirmmodus Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Bildschirmmodus Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Bildschirmmodus Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Bildschirmmodus Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Bildschirmmodus AMOLED-Kino, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Bildschirmmodus AMOLED-Kino, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Bildschirmmodus AMOLED-Kino, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Bildschirmmodus AMOLED-Kino, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Bildschirmmodus AMOLED-Kino, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Bildschirmmodus AMOLED-Kino, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Bildschirmmodus AMOLED-Foto, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Bildschirmmodus AMOLED-Foto, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Bildschirmmodus AMOLED-Foto, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Bildschirmmodus AMOLED-Foto, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Bildschirmmodus AMOLED-Foto, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Bildschirmmodus AMOLED-Foto, Zielfarbraum sRGB)

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 238.1 Hz

Das Display flackert mit 238.1 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 238.1 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 58 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 5069 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 3 ms steigend
↘ 3 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 2 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
40 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21 ms steigend
↘ 19 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 41 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (43.4 ms).

Obwohl das AMOLED-Display mit durchschnittlich 291,2 cd/m² keinen allzu eindrucksvollen Helligkeitswert auffahren kann, eignet es sich ohne weiteres für den Einsatz im Freien. Zudem hat das Galaxy J7 (2016) noch ein Ass im Ärmel: den zuschaltbaren „Outdoor-Modus“, mit dem auch in sehr hellen Umgebungen der Durchblick gewahrt bleibt. Im „Outdoor-Modus“ wird die Bildschirmhelligkeit zunächst 15 Minuten lang stark erhöht. Anschließend wird der Modus so lange weiter beibehalten, bis man ihn deaktiviert oder den Bildschirm ausschaltet. Natürlich geht der „Outdoor-Modus“ zu Lasten der Akkulaufzeit, doch das dürfte angesichts der Dauerläufer-Qualitäten des Testkandidaten nicht allzu dramatisch ins Gewicht fallen.

Durch seinen AMOLED-Bildschirm hat das Galaxy J7 (2016) auch beim Thema Blickwinkel beste Karten. Egal, wie flach der Blickwinkel gewählt wird, die Bildschirminhalte werden stets ohne Farb- oder Helligkeitsverschiebungen dargestellt.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Samsung hat die Neuauflage seines Mittelklasse-Smartphones mit dem Achtkern-SoC Samsung Exynos 7870 Octa ausgestattet, der im 14-nm-Verfahren gefertigt wird und seine Cortex-A53-Kerne mit einer Taktfrequenz von bis zu 1,6 GHz ansteuert. Das SoC kann auf 2 GB LPDDR3-RAM zurückgreifen und wird vom ARM Mali-T830 MP2 bei den Grafikberechnungen unterstützt.

Bei den synthetischen Benchmarks schneidet das Galaxy J7 (2016) wie erwartet besser ab als das mit einem etwas schwächeren Prozessor bestückte Galaxy J5 (2016). Zudem entwickelt der Testkandidat auch genügend Leistung, um das Honor 5X zu schlagen. An die Performance des Huawei P9 Lite und des Sony Xperia XA kommt das Galaxy J7 (2016) dagegen nicht heran.

AnTuTu Benchmark v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
45234 Points ∼20%
Honor 5X
37152 Points ∼16% -18%
Huawei P9 Lite
50366 Points ∼22% +11%
Sony Xperia XA
48331 Points ∼21% +7%
Samsung Galaxy J5 2016
27232 Points ∼12% -40%
Geekbench 4.0
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
3277 Points ∼12%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
680 Points ∼12%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
1681 Points ∼56%
Huawei P9 Lite
1370 Points ∼46% -19%
Sony Xperia XA
1236 Points ∼41% -26%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
242 Points ∼4%
Huawei P9 Lite
305 Points ∼6% +26%
Sony Xperia XA
306 Points ∼6% +26%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
299 Points ∼8%
Huawei P9 Lite
369 Points ∼10% +23%
Sony Xperia XA
422 Points ∼11% +41%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
303 Points ∼10%
Honor 5X
1089 Points ∼37% +259%
Huawei P9 Lite
1373 Points ∼47% +353%
Sony Xperia XA
1259 Points ∼43% +316%
Samsung Galaxy J5 2016
709 Points ∼24% +134%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
1687 Points ∼22%
Honor 5X
103 Points ∼1% -94%
Huawei P9 Lite
473 Points ∼6% -72%
Sony Xperia XA
525 Points ∼7% -69%
Samsung Galaxy J5 2016
42 Points ∼1% -98%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
394 Points ∼8%
Honor 5X
129 Points ∼3% -67%
Huawei P9 Lite
554 Points ∼11% +41%
Sony Xperia XA
603 Points ∼12% +53%
Samsung Galaxy J5 2016
53 Points ∼1% -87%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
12949 Points ∼19%
Honor 5X
8174 Points ∼12% -37%
Huawei P9 Lite
13676 Points ∼20% +6%
Sony Xperia XA
12138 Points ∼18% -6%
Samsung Galaxy J5 2016
9022 Points ∼13% -30%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
7746 Points ∼2%
Honor 5X
7764 Points ∼2% 0%
Huawei P9 Lite
11318 Points ∼2% +46%
Sony Xperia XA
10916 Points ∼2% +41%
Samsung Galaxy J5 2016
3838 Points ∼1% -50%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
8505 Points ∼4%
Honor 5X
7852 Points ∼4% -8%
Huawei P9 Lite
11769 Points ∼6% +38%
Sony Xperia XA
11156 Points ∼6% +31%
Samsung Galaxy J5 2016
4400 Points ∼2% -48%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
12 fps ∼1%
Honor 5X
14 fps ∼1% +17%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼1% +58%
Sony Xperia XA
18 fps ∼1% +50%
Samsung Galaxy J5 2016
5.2 fps ∼0% -57%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
19 fps ∼4%
Honor 5X
14 fps ∼3% -26%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼4% 0%
Sony Xperia XA
28 fps ∼6% +47%
Samsung Galaxy J5 2016
9.7 fps ∼2% -49%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
9.4 fps ∼2%
Honor 5X
5.4 fps ∼1% -43%
Huawei P9 Lite
7.8 fps ∼1% -17%
Sony Xperia XA
7.2 fps ∼1% -23%
Samsung Galaxy J5 2016
1.8 fps ∼0% -81%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
4.9 fps ∼1%
Honor 5X
5.9 fps ∼2% +20%
Huawei P9 Lite
8.4 fps ∼2% +71%
Sony Xperia XA
15 fps ∼4% +206%
Samsung Galaxy J5 2016
3.8 fps ∼1% -22%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
3.2 fps ∼1%
Huawei P9 Lite
4.5 fps ∼1% +41%
Sony Xperia XA
4.8 fps ∼1% +50%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
7.2 fps ∼4%
Huawei P9 Lite
4.9 fps ∼3% -32%
Sony Xperia XA
11 fps ∼6% +53%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
3691 Points ∼44%
Honor 5X
3794 Points ∼46% +3%
Huawei P9 Lite
5339 Points ∼64% +45%
Sony Xperia XA
4685 Points ∼56% +27%
Samsung Galaxy J5 2016
4126 Points ∼50% +12%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
624 Points ∼40%
Honor 5X
9 Points ∼1% -99%
Huawei P9 Lite
765 Points ∼50% +23%
Sony Xperia XA
717 Points ∼46% +15%
Samsung Galaxy J5 2016
551 Points ∼36% -12%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
512 Points ∼6%
Honor 5X
763 Points ∼9% +49%
Huawei P9 Lite
818 Points ∼10% +60%
Sony Xperia XA
669 Points ∼8% +31%
Samsung Galaxy J5 2016
312 Points ∼4% -39%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
1319 Points ∼31%
Honor 5X
787 Points ∼18% -40%
Huawei P9 Lite
1346 Points ∼31% +2%
Sony Xperia XA
1076 Points ∼25% -18%
Samsung Galaxy J5 2016
643 Points ∼15% -51%
System (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
2127 Points ∼32%
Honor 5X
1378 Points ∼21% -35%
Huawei P9 Lite
2438 Points ∼37% +15%
Sony Xperia XA
2289 Points ∼35% +8%
Samsung Galaxy J5 2016
1060 Points ∼16% -50%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
973 Points ∼26%
Honor 5X
297 Points ∼8% -69%
Huawei P9 Lite
1197 Points ∼32% +23%
Sony Xperia XA
1043 Points ∼28% +7%
Samsung Galaxy J5 2016
585 Points ∼16% -40%

Legende

 
Samsung Galaxy J7 2016 Samsung Exynos 7870 Octa, ARM Mali-T830 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Honor 5X Qualcomm Snapdragon 616 MSM8939v2, Qualcomm Adreno 405, 16 GB eMMC Flash
 
Huawei P9 Lite HiSilicon Kirin 650, ARM Mali-T830 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Sony Xperia XA Mediatek Helio P10 MT6755, ARM Mali-T860 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy J5 2016 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash

Bei den Browsertests laufen die Smartphones in derselben Reihenfolge durchs Ziel wie bei den synthetischen Benchmarks: Vorneweg das Huawei P9 Lite und das Sony Xperia XA, allerdings dieses Mal sehr dicht verfolgt vom Galaxy J7 (2016). Mit etwas Anstand kommen dann das Honor 5X und das Galaxy J5 (2016).

Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
3905 Points ∼8%
Honor 5X
3595 Points ∼7% -8%
Huawei P9 Lite
4756 Points ∼10% +22%
Sony Xperia XA
4046 Points ∼8% +4%
Samsung Galaxy J5 2016
2730 Points ∼6% -30%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
9670.9 ms * ∼16%
Honor 5X
12510 ms * ∼21% -29%
Huawei P9 Lite
9396.5 ms * ∼16% +3%
Sony Xperia XA
9609.8 ms * ∼16% +1%
Samsung Galaxy J5 2016
13046 ms * ∼22% -35%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
66 Points ∼9%
Honor 5X
65 Points ∼9% -2%
Huawei P9 Lite
67 Points ∼9% +2%
Sony Xperia XA
72 Points ∼10% +9%
Samsung Galaxy J5 2016
47 Points ∼6% -29%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J7 2016
24.119 Points ∼7%
Honor 5X
21.92 Points ∼7% -9%
Huawei P9 Lite
29.03 Points ∼9% +20%
Sony Xperia XA
27.5 Points ∼8% +14%
Samsung Galaxy J5 2016
16.8 Points ∼5% -30%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Galaxy J7 (2016) erzielt beim Lesen und Schreiben von Daten ordentliche Werte. Am schnellsten gelingen die Datentransfers beim sequenziellen Lesen mit 189,4 MB/s, während beim sequenziellen Schreiben die Geschwindigkeitsanzeige schon bei 46,2 MB/s stehenbleibt. Die Konkurrenz bekommt das ein wenig besser hin, angeführt vom Honor 5X und dem Galaxy J5 (2016). Mehr oder weniger gleichauf liegen alle Smartphones, wenn es um zufälliges Lesen und Schreiben von 4 KB großen Datenblöcken geht. Einzig das Huawei P9 Lite kann sich hier ein wenig absetzen.

Beim Lesen und Schreiben von MicroSD-Karte belegt das Galaxy J7 (2016) im Vergleich den ersten Platz. Unsere MicroSD-Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (Lesen bis 95 MB/s, Schreiben bis 80 MB/s) stößt mit dem Testkandidaten zwar nicht an ihre Grenzen. Mit 75,5 MB/s und 58,2 MB/s beim sequenziellen Lesen beziehungsweise Schreiben schlägt das Samsung-Smartphone aber insgesamt ganz knapp den hauseigenen Konkurrenten Galaxy J5 (2016) sowie das Sony Xperia XA.

Samsung Galaxy J7 2016Honor 5XHuawei P9 LiteSony Xperia XASamsung Galaxy J5 2016
AndroBench 3-5
5%
16%
10%
5%
Sequential Write 256KB SDCard
58.24
25.1
-57%
50.68
-13%
46.61
-20%
Sequential Read 256KB SDCard
75.54
60.81
-19%
72.87
-4%
79.83
6%
Random Write 4KB
10.11
10
-1%
15.35
52%
10.6
5%
11.6
15%
Random Read 4KB
22.33
17
-24%
38.22
71%
22.05
-1%
21
-6%
Sequential Write 256KB
46.24
78
69%
46.24
0%
68.64
48%
72
56%
Sequential Read 256KB
189.35
144
-24%
283.55
50%
240.43
27%
147
-22%

Spiele

Spielen macht mit dem Galaxy J7 (2016) Spaß. Einmal, weil die Steuerung per Touchscreen und Lagesensor einwandfrei und präzise funktioniert. Zum anderen, weil der Grafikchip ARM Mali-T830 MP2 dafür sorgt, dass auch anspruchsvolle Games wie Asphalt 8: Airborne oder Dead Trigger 2 flüssig spielbar sind. Beide Titel laufen im Test auch bei maximal aufgedrehten Grafikdetails mit stabilen 30 Frames pro Sekunde.

Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high30 fps
 very low30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high30 fps

Emissionen

Temperatur

Mit einem Spitzenwert von 31 °C unter Volllast kann man beim Galaxy J7 (2016) eigentlich nicht von so etwas wie einer Wärmentwicklung sprechen. Nach einer Stunde im Stresstest lässt sich das Smartphone im Durchschnitt gerade einmal auf eine Betriebstemperatur von 29,4 °C bringen. Wie unser Testdurchlauf mit dem Akkubenchmark von GFXBench zeigt, muss das Galaxy J7 (2016) dafür nicht zu schmutzigen Tricks wie Throttling greifen. Auch nach 30-maligem Durchlauf des T-Rex-Benchmarks bleibt die Framerate konstant hoch.

GFXBench: Performance
GFXBench: Performance
GFXBench: Battery
GFXBench: Battery
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Frametimes
Max. Last
 29.1 °C29.3 °C28.9 °C 
 30.1 °C29.6 °C29.2 °C 
 29.7 °C29.9 °C29.2 °C 
Maximal: 30.1 °C
Durchschnitt: 29.4 °C
29.1 °C28.5 °C28.6 °C
29 °C29.2 °C28.9 °C
29.9 °C30.5 °C31 °C
Maximal: 31 °C
Durchschnitt: 29.4 °C
Netzteil (max.)  28.4 °C | Raumtemperatur 21.2 °C | Voltcraft IR-260

Lautsprecher

Pink-Noise-Diagramm
Pink-Noise-Diagramm

Der Monolautsprecher auf der Rückseite erzeugt eine für Smartphones passable Klangkulisse und ist aufgrund der leicht aus dem Gehäuse vorstehenden Frontkamera auch dann noch gut zu hören, wenn das Gerät auf dem Tisch liegt. In Sachen Klangqualität reiht sich der Lautsprecher in die große Riege der Smartphone-Speaker ein, die Höhen überbetonen und Bässe praktisch ganz aus ihrem Klangspektrum verbannen. Mit gerundet 88 dB kann er allerdings recht laut spielen und verzerrt selbst bei maximal aufgedrehtem Regler nicht.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.6472525.431.43125.332.44032.9315033.643.76331.634.78028.430.21002730.412520.824.71602231.520021.336.825020.84831521.250.440019.456.650019.560.463017.766.480017.973100017.873.5125017.374.7160017.473.9200016.774.1250017.275315018.276.8400017.976.8500017.679630017.780800017.875.61000017.966.11250018.163.41600018.255.8SPL3087.5N1.369.7median 17.9Samsung Galaxy J7 2016median 66.4Delta1.312.737.727.732.437.722.330.631.322.326.529.131.726.52931.4262932.337.239.432.32927.736.22924.627.628.624.623.223.425.423.228.321.821.328.330.823.223.330.834.52422.534.537.222.922.437.242.126.921.342.147.428.218.447.456.236.117.556.262.641.517.562.670.848.617.270.875.853.716.875.872.450.217.372.470.548.117.470.568.146.716.668.167.245.117.367.268.547.217.668.570.949.417.670.974.953.217.774.976.554.417.476.576.354.717.776.365.242.617.965.251.330.718.151.346.826.118.146.884.162.229.884.156.714.71.356.7median 65.2Samsung Galaxy J5 2016median 42.6median 17.7median 65.213.911.21.613.940.731.832.440.732.731.831.332.730.834.231.730.831.830.42631.836.633.139.436.633.330.936.233.332.42528.632.429.624.325.429.631.523.921.331.536.324.323.336.344.329.822.544.352.236.622.452.257.341.721.357.362.747.118.462.764.950.117.564.96752.517.56769.153.917.269.17254.216.8727454.217.37475.755.317.475.775.756.916.675.776.157.817.376.17757.917.67779.159.517.679.180.161.117.780.178.359.417.478.377.358.417.777.378.859.717.978.872.953.518.172.956.83718.156.888.469.529.888.473.724.21.373.7median 72Huawei P9 Litemedian 53.9median 17.7median 7211.19.91.611.1hearing rangehide median Pink Noise
Samsung Galaxy J7 2016 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.52 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 29.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 9.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (27.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 58% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 32% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 78% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 16% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Samsung Galaxy J5 2016 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (84.09 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 32.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (30.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 73% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 19% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 86% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 10% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Huawei P9 Lite Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (88.42 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 30.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 16% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 73% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 50% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 3,3 Watt läuft das Galaxy J5 (2016) sehr energiesparend. Nur sein 5,2-Zoll-Kollege Galaxy J5 (2016) agiert noch eine Winzigkeit sparsamer (3,1 Watt), während die versammelten Mitbewerber unter Volllast zwischen 5,05 und 6,34 Watt fordern. Weil der Testkandidat auch den kapazitätsstärksten Akku mitbringt, lässt das auf lange Laufzeiten hoffen. Über das mitgelieferte Netzteil war das Smartphone nach rund 2,5 Stunden wieder komplett aufgeladen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.31 Watt
Idledarkmidlight 0.67 / 1.71 / 1.83 Watt
Last midlight 2.37 / 3.31 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Samsung Galaxy J7 2016
3300 mAh
Honor 5X
3000 mAh
Huawei P9 Lite
3000 mAh
Sony Xperia XA
2300 mAh
Samsung Galaxy J5 2016
3100 mAh
Stromverbrauch
-57%
-35%
-22%
8%
Idle min *
0.67
0.87
-30%
0.73
-9%
0.72
-7%
0.61
9%
Idle avg *
1.71
2.08
-22%
2.09
-22%
1.5
12%
1.41
18%
Idle max *
1.83
2.22
-21%
2.11
-15%
1.57
14%
1.51
17%
Last avg *
2.37
5.26
-122%
4.15
-75%
3.48
-47%
2.56
-8%
Last max *
3.31
6.34
-92%
5.05
-53%
6.04
-82%
3.1
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die Kombination aus großem Akku und sehr moderater Leistungsaufnahme macht das Galaxy J7 (2016) zu einem Dauerläufer, vor dem sämtliche Vergleichsgeräte kapitulieren müssen. Rechnet man die 17 Stunden und 5 Minuten beim realitätsnahen WLAN-Benchmark auf die alltägliche Smartphone-Nutzung um, dürfte es locker zwei oder sogar mehr Tage am Stück durchhalten, bevor es wieder an die Steckdose muss. Beim Abspielen unseres Testfilms, der H.264-Version von „Big Buck Bunny“, stellt das Galaxy J7 (2016) erst nach mehr als 20 Stunden den Betrieb ein. Der Konkurrenz geht meist schon nach der Hälfte der Zeit die Puste aus. Engster Verfolger ist das Galaxy J5 (2016), das allerdings auch schon abgeschlagen zurückliegt.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
33h 50min
Surfen über WLAN v1.3
17h 05min
Big Buck Bunny H.264 1080p
20h 20min
Last (volle Helligkeit)
11h 21min
Samsung Galaxy J7 2016
3300 mAh
Honor 5X
3000 mAh
Huawei P9 Lite
3000 mAh
Sony Xperia XA
2300 mAh
Samsung Galaxy J5 2016
3100 mAh
Akkulaufzeit
-54%
-46%
-66%
-36%
Idle
2030
1053
-48%
1404
-31%
775
-62%
1599
-21%
H.264
1220
602
-51%
568
-53%
460
-62%
658
-46%
WLAN
1025
643
-37%
604
-41%
353
-66%
643
-37%
Last
681
144
-79%
272
-60%
170
-75%
402
-41%

Pro

+ stabiles Gehäuse
+ Android 6.0.1
+ kontrastreiches AMOLED-Display
+ hohes Systemtempo
+ Spiele laufen flüssig
+ erhitzt sich kaum
+ auswechselbarer Akku
+ sehr lange Akkulaufzeit

Contra

- langsam im WLAN
- kein Helligkeitssensor
- kein Fingerabdrucksensor
- mäßige Sprachqualität
- Frontkamera nur durchschnittlich
- Bildschirmflackern

Fazit

Im Test: Samsung Galaxy J7 (2016). Testgerät zur Verfügung gestellt von
Im Test: Samsung Galaxy J7 (2016). Testgerät zur Verfügung gestellt von

Mit dem Galaxy J7 (2016) hat Samsung sein 5,5 Zoll großes Mittelklasse-Smartphone dezent, aber effektiv überarbeitet. Ein Highlight der 2016er-Ausgabe ist das Metallgehäuse, was dem Smartphone eine gegenüber seinem Vorgänger hochwertigere Haptik und mehr Stabilität verleiht. Auch die Leistung hat mit dem Wechsel vom Achtkern-SoC Snapdragon 615 auf den Samsung Exynos 7870 Octa und dem RAM-Upgrade von 1,5 auf 2 GB einen Zahn zugelegt. Ein weiterer Pluspunkt: Mit Android 6.0.1 Marshmallow statt vormals Android 5.1 setzt die Neuauflage auch auf das aktuellere Betriebssystem. 

Die Überarbeitung hat sich gelohnt: Wer ein gutes und günstiges Mittelklasse-Smartphone sucht, könnte im Galaxy J7 (2016) den passenden Kandidaten finden.

Die Tugenden des Vorgängers wie ein Super-AMOLED-Display, die 13-Megapixel-Frontkamera, die 5-Megapixel-Webcam und ein auswechselbarer Akku sind erhalten geblieben. Allerdings ist letzterer beim Galaxy J7 (2016) kapazitätsstärker geworden und verhilft dem Smartphone zu hervorragenden Laufzeiten.

Ein paar Schwächen hat das Galaxy J7 (2016) allerdings auch. Hier sind das langsame WLAN-Tempo, der fehlende Helligkeitssensor, die mäßige Sprachqualität und eine qualitativ nur durchschnittliche Frontkamera zu nennen. Auch ein Fingerabdrucksensor hätte in dieser Preisklasse ruhig drin sein können. Empfindliche User könnten bei bestimmten Helligkeitseinstellungen außerdem ein störendes Bildschirmflackern wahrnehmen. Im Prinzip sind das mehr oder weniger auch die gleichen Punkte, die wir bereits beim Galaxy J5 (2016) bemängelt haben. Wer also noch einmal für 50 Euro günstiger einkaufen will und dafür neben einem etwas kleineren Display (5,2 statt 5,5 Zoll) auch mit einem langsameren SoC leben kann, für den dürfte auch das Galaxy J5 (2016) interessant sein.

Samsung Galaxy J7 2016 - 06.12.2016 v6
Manuel Masiero

Gehäuse
90%
Tastatur
72 / 75 → 95%
Pointing Device
94%
Konnektivität
39 / 60 → 65%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
100%
Display
84%
Leistung Spiele
17 / 63 → 26%
Leistung Anwendungen
40 / 70 → 58%
Temperatur
94%
Lautstärke
100%
Audio
60 / 91 → 66%
Kamera
67%
Durchschnitt
73%
84%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Manuel Masiero,  8.12.2016 (Update:  8.12.2016)