Notebookcheck

Test Sony Xperia XA Smartphone

Andreas Kilian, Manuel Masiero, 11.08.2016

Goldene Zeiten? Mit dem Xperia XA wirft Sony ein neues Designerstück in den Ring der Smartphone-Mittelklasse: Insbesondere Ästheten dürfte der dünne seitliche Displayrahmen sowie die schnörkellose Bauweise sofort ins Auge fallen. Doch genügen auch die inneren Werte, um die Konkurrenz auf Abstand zu halten?

Sony Xperia XA

Das Mittelklasse-Modell Sony Xperia XA gehört zur neuen X-Serie des Herstellers und ordnet sich mit einem Einführungspreis von 300 Euro (Marktpreise ab ca. 270 EUR) zwischen dem mit stärkeren Komponenten ausgerüsteten Xperia X sowie dem deutlich günstigeren Einsteigermodell Xperia E5 ein. Neben dem Farbton „Lime-Gold“, der das Testgerät ziert, wird das Smartphone noch in „Rosé-Gold“, „Graphit-Schwarz“ sowie in „Weiß“ angeboten. Unter der Haube stecken stets ein Mediatek-SoC mit acht Kernen, 2 GB RAM sowie 16 GB interner Speicher. Das Gerät läuft ab Werk mit Android 6.0 Marshmallow.

Zur den schärfsten Konkurrenten des Xperia XA zählen das Huawei P9 Lite, das ZTE Blade V7 sowie die Samsung Modelle J5 (2016) und A3 (2016). Mitbewerber ohne Android-Betriebssystem sind in dieser Preisklasse rar gesät, sodass hier das bereits ab 170 Euro erhältliche Microsoft Lumia 650 zeigen muss, was in ihm steckt.

Sony Xperia XA (Xperia Serie)
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel 294 PPI, kapazititver Touchscreen, Super Vivid-Modus, Mobile BRAVIA Engine 2, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 8.4 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Headset-Anschluss, Card Reader: microSD bis 200 GB, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungs-, Annäherungssensor, Gyroskop, Kompass, Wi-Fi Direct, Miracast, DLNA, Nano-SIM, USB-OTG, UKW-Radio
Netzwerk
802.11a/b/g/n (a/b/g/n), Bluetooth 4.1, GSM GPRS/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz), UMTS HSPA+ (850, 900, 1900, 2100 MHz), LTE (Bänder 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20) Cat 4 (max. 50 Mbit/s Upload, 150 Mbit/s Download), SAR Körper: 0,473 W/kg, SAR Kopf: 0,471 W/kg, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.9 x 143.6 x 66.8
Akku
8.7 Wh, 2300 mAh
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 13 MPix (Autofokus f/2.0, 1080p-Video @ 30 fps)
Secondary Camera: 8 MPix (Autofokus f/2.0, 1080p-Video @ 30 fps)
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher unten, Tastatur: virtuell, Netzteil, USB-Kabel, Headset, Playstation, UKW-Radio, Movie Creator, TrackID, Skizze, SwiftKey, AR-Effekt, Spotify, Facebook, Amazon Shopping, Xperia Lounge, Kobo eBooks, Sky Go, AVG Protection, 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
137 g, Netzteil: 54 g
Preis
300 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Wie schon eingangs erwähnt besticht das Gehäuse des Xperia XA vor allem durch ein besonders schlankes Design. So misst es in der Breite lediglich 66,8 Millimeter, was vor allem durch die mit unter einem Millimeter sehr schmal ausfallende Displayumrandung begünstigt wird. Zum Vergleich: Das ebenfalls mit einem 5-Zoll-Display ausgestattete Microsoft Lumia 650 ist 4,1 Millimeter breiter. Optisch gelungen ist zudem der nahtlose Übergang des Touchscreens in den Seitenrahmen. Hinsichtlich der sonstigen Abmessungen kann sich das Testgerät jedoch nicht positiv von den Konkurrenten abheben, sodass es aufgrund der ungewöhnlichen Proportionen manchem Betrachter etwas zu lang geraten erscheint. Beim Gehäusematerial setzt Sony größtenteils auf Kunststoff, lediglich an den langen Seitenkanten des Rahmens kommt Metall zum Einsatz. Diese Kombination ermöglicht ein relativ niedriges Gewicht von 137 Gramm.

Durch die gleichmäßigen Spaltmaße und die abgerundeten Flächen auf der Vorder- und Rückseite liegt das Smartphone gut in der Hand und hinterlässt einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Kritisieren könnte man höchstens den stellenweise leicht rauen Übergang zwischen Glas und Metall an den Seiten des Touchscreens. Schade ist darüber hinaus, dass sich zum Ende des Tests bereits erste feine Kratzer auf dem Display sowie der Smartphone-Rückseite zeigten – hier hätte die Verwendung etwas robusterer Materialien der Optik auf Dauer sicher nicht geschadet.

Bei Verwindungsversuchen erweist sich die Konstruktion durchaus als stabil, es kommt zu keinen größeren Verformungen oder einer beunruhigenden Geräuschentwicklung. Schade ist allerdings, dass das Display beim Druck auf die leicht abgerundeten Bildschirmränder schon recht früh zur Wellenbildung neigt. Die Wartungsmöglichkeiten beschränken sich auf den Austausch von SIM- und microSD-Karte, der Akku ist fest verbaut.

Sony Xperia XA Front
Sony Xperia XA Front
Sony Xperia XA Front
Sony Xperia XA Front
Sony Xperia XA Rückseite
Sony Xperia XA Seite
Sony Xperia XA Kamera
Sony Xperia XA Karten-Slots

Größenvergleich

146.8 mm 72.6 mm 7.5 mm 147 g146 mm 72.5 mm 7.95 mm 136 g145.8 mm 72.3 mm 8.1 mm 159 g143.6 mm 66.8 mm 7.9 mm 137 g142 mm 70.9 mm 6.9 mm 122 g134.5 mm 65.2 mm 7.4 mm 131 g

Ausstattung

Für Bilder, Apps und Co. besitzt das Smartphone einen 16 GB fassenden Flash-Speicher, von dem im Auflieferungszustand allerdings mit rund 8,4 GB nur noch ungefähr die Hälfte frei nutzbar ist – hier hat die Konkurrenz trotz nominell gleicher Speichergröße oftmals etwas mehr zu bieten. Optional kann das Xperia XA jedoch um bis zu 200 GB via microSD-Karte erweitert werden. Ein vollwertiger Ersatz ist dies aber nicht, da die Speicherkarte nicht als interner Speicher eingebunden werden kann. So sind aber immerhin Dateien wie Bilder und Videos sowie App2SD-geeignete Programme dorthin verschiebbar. Für die Audioausgabe gibt es einen klassischen 3,5-mm-Headset-Anschluss. Der Datenaustausch funktioniert über einen konventionellen Micro-USB-Port mit OTG-Funktion.

Darüber hinaus unterstützt das Smartphone die Bildübertragung via Miracast sowie Medienstreaming via DLNA. Auch NFC und eine Benachrichtigungs-LED sind mit an Bord. Einen Fingerabdruckleser – wie ihn beispielsweise das Huawei P9 Lite zu bieten hat – sucht der Xperia-XA-Käufer hingegen vergeblich.

oben: Mikrofon, 3,5-mm-Headset-Anschluss
oben: Mikrofon, 3,5-mm-Headset-Anschluss
unten: Micro-USB-Port, Mikrofon, Lautsprecher
unten: Micro-USB-Port, Mikrofon, Lautsprecher
linke Seite: Karten-Slot-Abdeckung
linke Seite: Karten-Slot-Abdeckung
rechte Seite: Kameraauslöser, Lautstärkewippe, Power Button
rechte Seite: Kameraauslöser, Lautstärkewippe, Power Button

Software

Sony liefert das neue Modell ab Werk mit Android 6.0 aus. Schade ist jedoch, dass der Hersteller hinsichtlich der Aktualisierung etwas hinterherhinkt – installiert war auch nach der Update-Suche weiterhin der Sicherheitspatch vom 01. April 2016.

Die Android-Benutzeroberfläche wurde von Sony nur behutsam um einige Komfortfunktionen angepasst. Optische Veränderungen betreffen hauptsächlich grafische Elemente wie Icons und Hintergrundbilder. Zudem wird durch den Appdrawer weiterhin horizontal gescrollt.

Neben den typischen Sony-Apps (Xperia Lounge, Playstation, What’s New, Movie Creator, Skizze, TrackID) installiert Sony leider auch mehrere Drittanbieterprogramme wie Amazon Shopping, Facebook, Kobo eBooks, AVG Protection, Sky Go und Spotify. Diese können zwar alle deaktiviert, nicht jedoch deinstalliert werden.

Home Screen
App Drawer
App Drawer
Schnelleinstellungen
Ansicht der zuletzt geöffneten Apps
Software-Version

Kommunikation und GPS

Das Mobilfunkmodem des Xperia XA unterstützt neben den üblichen GSM- und UMTS-Frequenzen auch LTE Cat. 4 mit bis zu 150 Mbit/s im Down- bzw. 50 Mbit/s im Upload. Über WLAN kann sich das Gerät sowohl mit 2,4- als auch mit 5-GHz-Netzen verbinden. Der aktuelle AC-Standard fehlt allerdings. Bei der Geschwindigkeitsmessung an unserem Referenzrouter Linksys EA8500 schlägt das Smartphone mit 92,5 Mbit/s bzw. 83,6 Mbit/s Netto-Datenrate günstigere Geräte ohne 5-GHz-WLAN wie beispielsweise das Wiko Lenny 3 oder das Honor 5C deutlich. An das teurere Schwestermodell Xperia X oder die High-End-Smartphones von Huawei und Samsung kann es damit allerdings noch lange nicht heranreichen. Für die Kommunikation im Nahbereich unterstützt das Testgerät darüber hinaus die Datenübertragung via Bluetooth 4.1 sowie NFC.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
303 MBit/s ∼100% +228%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
249 MBit/s ∼82% +169%
Sony Xperia X
Adreno 510, 650 MSM8956, 32 GB eMMC Flash
244 MBit/s ∼81% +164%
Sony Xperia XA
Mali-T860 MP2, Helio P10 MT6755, 16 GB eMMC Flash
92.5 MBit/s ∼31%
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
49.8 MBit/s ∼16% -46%
Wiko Lenny 3
Mali-400 MP2, MT6580M, 16 GB eMMC Flash
44.8 MBit/s ∼15% -52%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
290 MBit/s ∼100% +247%
Sony Xperia X
Adreno 510, 650 MSM8956, 32 GB eMMC Flash
219 MBit/s ∼76% +162%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
205 MBit/s ∼71% +145%
Sony Xperia XA
Mali-T860 MP2, Helio P10 MT6755, 16 GB eMMC Flash
83.6 MBit/s ∼29%
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
58.3 MBit/s ∼20% -30%
Wiko Lenny 3
Mali-400 MP2, MT6580M, 16 GB eMMC Flash
49.2 MBit/s ∼17% -41%
GPS in einem Wohnraum
GPS in einem Wohnraum
GPS im Freien
GPS im Freien

Im Freien findet das integrierte GPS-Modul des Xperia XA flott die aktuelle Position des Nutzers und selbst in vielen Innenräumen gelingt der Kontakt zum Satellitennetzwerk reibungslos. Laut App ist das Xperia XA hierbei bis auf einen Meter genau – ein hervorragender Wert. Ob sich dies auch in Praxissituationen positiv auswirkt, offenbart unsere Testrunde, in der wir das Smartphone gegen den GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 500 antreten lassen. Mit einer Gesamtabweichung von fast drei Prozent der Streckenlänge sowie einer lediglich recht groben Protokollierung der gefahrenen Strecke – besonders im Bereich des Wendepunktes – enttäuscht das Xperia XA nach den anfänglich sehr guten Resultaten etwas. Für normale Navigationsaufgaben sollte die gebotene Leistung aber allemal genügen.

Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Sony Xperia XA - Streckenverlauf
Sony Xperia XA - Streckenverlauf
Sony Xperia XA - Unterführung
Sony Xperia XA - Unterführung
Sony Xperia XA - Wendepunkt
Sony Xperia XA - Wendepunkt

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App: Hauptseite
Telefon-App: Hauptseite
Telefon-App: Wählen
Telefon-App: Wählen

Für die Telefonie-Funktionen setzt Sony weiterhin auf die bereits von der Z-Serie bekannte App. Auf ihrer Startseite finden sich viele Funktionen, darunter eine Suchleiste für Kontakte, die Anrufliste sowie eine Ansicht der am häufigsten gewählten Rufnummern. Ein Nummernblock sowie das Adressbuch sind über eingeblendete Schaltflächen direkt erreichbar.

Bei Telefonaten mit dem Ohrhörer gefiel die ausreichend laute und klare Stimmwiedergabe auf beiden Seiten. Ab und an war allerdings ein leises – nicht wirklich störendes – Rauschen zu vernehmen. Sehr gut lässt es sich auch mit dem beiliegenden Headset telefonieren. Kommt der Freisprecher zum Einsatz wendet sich das Blatt: Hier verhindert sowohl der lediglich in stillen Umgebungen ausreichend kraftvolle Lautsprecher sowie das Mikrofon mit seiner blechern wirkenden, zu leisen Stimmaufnahme eine entspannte Kommunikation mit dem Gesprächspartner.

Kameras

Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)
Panoramaaufnahme Hauptkamera (Klick für Original)
Panoramaaufnahme Hauptkamera (Klick für Original)

Die Hauptkamera des Sony Xperia XA löst mit 13 Megapixeln klassentypisch auf, hat jedoch einen Hybrid-Autofokus spendiert bekommen, der für besonders schnelle Schnappschüsse sorgen soll. Auf der Vorderseite kommt eine 8-Megapixel-Webcam zum Einsatz, die – untypischerweise – ebenfalls mit einem Autofokus ausgestattet ist. Beide Kameras arbeiten mit einer Blende von f/2.0 und zeichnen Videos maximal in Full HD mit 30 Bildern pro Sekunde auf.

Während uns sowohl der flotte Autofokus der Hauptkamera wie auch der physische Auslöser-Button gefallen haben, kann sich die Bildqualität nicht nennenswert von der anderer Mittelklasse-Konkurrenten abheben: Zum einen wirken manche Aufnahmen ungewöhnlich fahl (Szene 1), zum anderen verwaschen insbesondere Gras und Blattwerk oft zu einem Einheitsbrei (Szene 2). Leider kann das Testgerät auch unter Low-Light-Bedingungen nicht gerade glänzen, obwohl Sony vollmundig „atemberaubende Aufnahmen bei schwachem Licht“ verspricht (Szene 3). Dafür verantwortlich dürfte die Kombination aus starker Rauschunterdrückung und fehlendem optischen Bildstabilisator sein. High-End-Modelle wie das Samsung Galaxy S7 Edge oder das OnePlus 3 erzeugen durchweg deutlich schärfere Bilder – für ein Mittelklasse-Gerät ist die gebotene Qualität aber noch in Ordnung. Auffällig war zudem, dass bei Macro-Aufnahmen mit rund 10 Zentimetern etwas mehr Abstand zum Motiv eingehalten werden muss als bei vielen anderen Smartphones.

Einen positiven Eindruck hinterließ die Selfie-Cam auf der Vorderseite. Dank Autofokus erzeugt sie eine hübsche Tiefenunschärfe bei Selbstportraits, kann jedoch bei Bedarf auch vergleichsweise scharfe Landschaftsaufnahmen knipsen (siehe Vergleichsbild). 

Die Videoaufnahmen beider Kameras wirken dank 30 Bildern pro Sekunde flüssig, allerdings fallen die Helligkeitssprünge bei Kameraschwenks recht hart aus und der parallel aufgezeichnete Ton klingt etwas dumpf. Bei der Hauptkamera kommt der unsichere Autofokus hinzu, der nach Bewegungen – häufig unnötigerweise – neu fokussiert. Effektiv funktioniert hingegen die jeweils optional zuschaltbare elektronische Bildstabilisierung „SteadyShot“, deren Nutzung allerdings mit einem etwas engeren Blickwinkel der Kamera einhergeht.

Die Kamera-App bietet dem Nutzer neben der Automatik einen manuellen Modus, in dem der ISO-Wert sowie der Weißabgleich beeinflusst werden kann. Darüber hinaus sind dort auch Szenen-Modi wie „Nachtaufnahme“ oder „Tiere“ zu finden. Schwenkpanoramas lassen sich hingegen über den Modus „Kamera-Apps“ erstellen, der zusätzliche Funktionen bereitstellt. Die Qualität der Panoramaaufnahmen ist jedoch aufgrund der zahlreichen Bildfehler nicht zufriedenstellend (siehe Beispielbild).

Kamera-App: Überlegene Automatik
Kamera-App: Überlegene Automatik
Kamera-App: Zusatz-Modi
Kamera-App: Zusatz-Modi

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3

Ob die Hauptkamera des Xperia XA Farben korrekt erfasst, testen wir durch ein unter kontrollierten Lichtbedingungen geschossenes Foto des X-Rite ColorChecker Passport, welches wir mit den tatsächlichen Referenzfarben vergleichen. Es findet keine Nachbearbeitung der Aufnahme wie etwa ein manueller Weißabgleich statt. 

Deutlich fällt ins Auge, dass die meisten Farben zu gesättigt wiedergegeben werden, was insbesondere auf Rottöne zutrifft. Betrachtet man die Helligkeit der Graustufen, zeigt sich zudem eine leichte Unterbelichtung des Fotos.

Verwaschene Details, wie sie teils auf Beispielbildern zu sehen waren, sind beim Abfotografieren unseres Testcharts unter definiertem Kunstlicht nicht zu erkennen. Hier schlägt sich die Kamera sehr ordentlich und offenbart für ein Mittelklasse-Modell kaum Schwächen. Zu den Ecken hin ist lediglich ein minimaler Schärfeabfall sichtbar. Viele Mittelklasse-Konkurrenten – wie beispielsweise das Samsung Galaxy J5 (2016) – schneiden hier schlechter ab.

ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Zubehör und Garantie

In der Verpackung des Xperia XA findet der Käufer neben dem Smartphone ein In-Ear-Headset, das jedoch nicht wie bei vielen Kopfhörern heutzutage üblich direkt im Gehörgang, sondern in der Ohrmuschel sitzt. Zudem liegen ein 7,5-Watt-Netzteil (1,5 A / 5 V) samt Micro-USB-Kabel sowie eine Kurzanleitung bei. Als passendes Originalzubehör listet Sony unterschiedliche Cover, eine Dockingstation sowie ein Schnellladegerät, welches Pump Express+ 2.0 von MediaTek unterstützt. Leider ist letzteres zum Testzeitpunkt noch nicht verfügbar.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gewährt Sony 2 Jahre Garantie auf das Smartphone sowie 1 Jahr auf mitgeliefertes Zubehör.

Eingabegeräte & Bedienung

Sony setzt beim Xperia XA auf die Tastaturlösung SwiftKey, die sich sowohl optisch als auch hinsichtlich der Funktionsweise umfangreich an die Nutzerwünsche anpassen lässt. Wer möchte, kann Texte auch via Wischgesten eingeben.

Die physischen Tasten an der rechten Gehäuseseite lassen sich dank ihrer unterschiedlichen Form haptisch gut voneinander unterscheiden. Schön ist zudem, dass die Kamera einen eigenen Button spendiert bekommen hat, der bei einer langen Betätigung auch aus dem Standby heraus die Foto-App startet. Die Verarbeitung ist klapperfrei, allerdings ist der Druckpunkt der recht schwergängigen Lautstärkewippe bei unserem Testgerät etwas schwammig geraten.

Leider sorgte der Touchscreen des Testgerätes für wiederkehrenden Ärger: Ohne ersichtlichen Grund registrierte er phasenweise Eingaben nicht korrekt, sodass es beispielsweise nicht möglich war, die Schnelleinstellungen bzw. Benachrichtigungen per Wischgeste zu öffnen. Auch beim Surfen machte sich das Phänomen durch eine zittrige Umsetzung von Zoom-Gesten bemerkbar. Nach einer kleinen Beruhigungsphase funktionierte der Touchscreen jedoch immer wieder für eine gewisse Zeit tadellos und präzise. Ein defekt am Testgerat kann hier nicht ausgeschlossen werden. Der integrierte Lagesensor drehte den Bildschirminhalt je nach Position des Smartphones hingegen stets zuverlässig.

Subjektiv fällt beim gemächlichen Scrollen durch Menüs oder auf Webseiten zwar ein leichtes Ruckeln auf, dieses steht jedoch nicht stellvertretend für die gefühlte Gesamtperformance: Im Alltag werden andere Animationen flüssig dargestellt, zudem zeigen sich bei der Bedienung des Smartphones keine ungewöhnlich langen Wartezeiten. Schade ist allerdings, dass sich der Bildschirm des Xperia XA nicht durch doppeltes Antippen aus dem Standby wecken lässt. Stattdessen muss hierfür auf den seitlich angebrachten Power Button zurückgegriffen werden.

Tastatur horizontal
Tastatur horizontal
Tastatur vertikal
Tastatur vertikal

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Das Xperia XA besitzt ein 5 Zoll großes LC-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten, woraus sich eine Pixeldichte von 294 ppi ergibt. Zwar können manche Konkurrenzmodelle wie das Huawei P9 Lite oder das ZTE Blade V7 in dieser Preisklasse mit einer noch feineren Darstellung auftrumpfen, allerdings kann man auch beim Xperia XA aus einem normalen Betrachtungsabstand Pixelstrukturen kaum mehr wahrnehmen.

Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 475 cd/m² bei der Anzeige eines vollständig weißen Bildes setzt sich das Sony-Smartphone an die Spitze – von den Mitbewerbern hat lediglich das Huawei P9 Lite ein ähnlich helles Display zu bieten. Auch bei der Messung mit gleichmäßig verteilten hellen und dunklen Flächen auf dem Bildschirm (Average Picture Level / APL 50) ändert sich die maximale Luminanz nicht wesentlich, allerdings legt das Testgerät bei aktivem Helligkeitssensor mit bis zu 572 cd/m² noch einmal etwas nach. Weniger erfreulich ist hingegen die etwas ungleichmäßige Ausleuchtung von 81 %. Mit einem Kontrast von 849:1 sortiert sich das Xperia XA genau zwischen den ebenfalls mit IPS-Panels ausgerüsteten Konkurrenten Huawei P9 Lite und ZTE Blade V7 ein. Dass hier trotz der hohen Maximalhelligkeit kein besserer Kontrast möglich ist, liegt am relativ hohen Schwarzwert von 0,61 cd/m². Positiv ist jedoch, dass auch unter ungünstigen Umständen kaum Clouding auf dem Bildschirm des Testgeräts erkennbar war.

Ein ungewöhnliches Verhalten zeigte das Smartphone, sobald manuell die niedrigste Displayhelligkeit gewählt wurde: Trotz dieser Fixierung sprang die Intensität des Backlights je nach dargestelltem Bildschirminhalt etwas hin und her.

421
cd/m²
471
cd/m²
502
cd/m²
435
cd/m²
518
cd/m²
518
cd/m²
439
cd/m²
479
cd/m²
492
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 518 cd/m² Durchschnitt: 475 cd/m² Minimum: 4.6 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 518 cd/m²
Kontrast: 849:1 (Schwarzwert: 0.61 cd/m²)
ΔE Color 6.8 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 7 | 0.64-98 Ø6.3
Gamma: 2.35
Sony Xperia XA
IPS, 1280x720, 5
Samsung Galaxy J5 2016
AMOLED, 1280x720, 5.2
Samsung Galaxy A3 2016
Super AMOLED, 1280x720, 4.7
Huawei P9 Lite
IPS, 1920x1080, 5.2
ZTE Blade V7
IPS, 1920x1080, 5.2
Microsoft Lumia 650
OLED, 1280x720, 5
Bildschirm
10%
34%
10%
-14%
20%
Helligkeit Bildmitte
518
289
-44%
386
-25%
505
-3%
409
-21%
349
-33%
Brightness
475
291
-39%
394
-17%
468
-1%
411
-13%
353
-26%
Brightness Distribution
81
96
19%
88
9%
88
9%
96
19%
92
14%
Schwarzwert *
0.61
0.74
-21%
0.38
38%
Kontrast
849
682
-20%
1076
27%
DeltaE Colorchecker *
6.8
4.7
31%
1.11
84%
4.1
40%
9.4
-38%
2.6
62%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
11.4
7.3
36%
3.35
71%
5.8
49%
17.6
-54%
8.2
28%
DeltaE Graustufen *
7
3
57%
1.34
81%
4.9
30%
11.6
-66%
1.8
74%
Gamma
2.35 94%
2.03 108%
2.12 104%
2.5 88%
2.25 98%
2.06 107%
CCT
8151 80%
6291 103%
6441 101%
7116 91%
9597 68%
6542 99%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9566 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 15 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 25 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 9 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 13 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.4 ms).

Das Xperia XA bietet verschiedene Möglichkeiten, die Farbdarstellung an den eigenen Geschmack anzupassen. Einerseits kann der Nutzer eine Bildoptimierung aktivieren – zur Auswahl stehen die Optionen „Bravia Engine 2“ oder „Superlebendiger Modus“ –, andererseits kann der Weißabgleich mittels Schiebereglern systemweit angepasst werden. Mit aktiver Bravia Engine und Standard-Weißabgleich liegt die Farbtemperatur mit 8.151 K deutlich über dem Idealwert von 6.500 K, was sich durch einen Blaustich in den Graustufen bemerkbar macht. Auch bei den Farbabweichungen bewegt sich das Xperia XA mit DeltaE-Werten von 6,8 (Farben) sowie 7 (Graustufen) deutlich oberhalb des Idealbereichs (weniger als 3). Die Konkurrenzmodelle sind hier fast durchweg besser kalibriert, lediglich das ZTE Blade V7 tanzt mit noch deutlich größeren Abweichungen aus der Reihe. Subjektiv fallen die ermittelten Ungenauigkeiten im Alltag jedoch nicht negativ auf.

Graustufen (Profil: Bravia, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Profil: Bravia, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Profil: Bravia, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Profil: Bravia, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Profil: Bravia, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Profil: Bravia, Zielfarbraum sRGB)
Farbraum (Profil: Bravia, Zielfarbraum sRGB)
Farbraum (Profil: Bravia, Zielfarbraum sRGB)

Mit seiner relativ hohen Maximalhelligkeit eignet sich das Xperia XA grundsätzlich recht gut für die Verwendung im Freien. Bei direkter Sonneneinstrahlung bzw. stärkeren Spiegelungen empfiehlt es sich dennoch in den Schatten auszuweichen, da sonst lediglich kontrastreiche Bildbereiche noch halbwegs erkennbar sind.

Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz an einem sonnigen Tag im Schatten
Außeneinsatz an einem sonnigen Tag im Schatten

In puncto Blickwinkelstabilität muss das Xperia XA im Vergleich zum teureren Schwestermodell Xperia X sowie den mit OLED-Panels bestückten Konkurrenten deutlich Federn lassen. Zwar kommt es dank IPS-Technik nie zu einer Invertierung des Bildinhaltes, allerdings muss der Nutzer mit deutlichen Farbtonveränderungen sowie einem klaren Helligkeitsabfall bei flacheren Betrachtungswinkeln leben.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Im Gegensatz zum teureren Sony Modell Xperia X verrichtet im Xperia XA kein Qualcomm-SoC seine Arbeit, sondern ein Prozessor aus dem Hause Mediatek. Der Helio P10 getaufte Chip besteht aus 8 ARM-Cortex-A53-Kernen, die mit maximal 2 GHz zu Werke gehen. Als Grafikeinheit ist eine ARM Mali-T860 MP2 vorhanden. Der verbaute Arbeitsspeicher fällt mit 2 GB im Vergleich zur Android-Konkurrenz durchschnittlich aus: Während das Samsung Galaxy A3 (2016) nur 1,5 GB zu bieten hat, kann das Huawei P9 Lite mit satten 3 GB glänzen.

Als SoC der oberen Mittelkasse zeigt der Helio P10 eine tolle Performance, die das Xperia XA im Vergleich zu den meisten Mitbewerbern sehr gut dastehen lässt. Lediglich das Huawei P9 Lite liefert in den Benchmarks Antutu, PCMark und Basemark noch etwas bessere Resultate ab. Bei den Grafik-Tests von GFXBench und 3DMark zahlt es sich hingegen aus, dass sich Sony im Gegensatz zu Huawei für ein niedriger auflösendes HD- statt Full-HD-Display entschieden hat: So ist das P9 Lite bei Offscreen-Tests zwar häufig etwas stärker, verliert diesen Vorsprung allerdings, sobald tatsächlich ein Bild ausgegeben wird. Folglich erklimmt das Testgerät in dieser Teildisziplin den Benchmark-Thron.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
48331 Points ∼18%
Samsung Galaxy J5 2016
27232 Points ∼10% -44%
Samsung Galaxy A3 2016
35964 Points ∼13% -26%
Huawei P9 Lite
50366 Points ∼18% +4%
ZTE Blade V7
37070 Points ∼14% -23%
Microsoft Lumia 650
31844 Points ∼12% -34%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
4685 Points ∼24%
Samsung Galaxy J5 2016
4126 Points ∼21% -12%
Samsung Galaxy A3 2016
4051 Points ∼21% -14%
Huawei P9 Lite
5339 Points ∼27% +14%
ZTE Blade V7
3947 Points ∼20% -16%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
717 Points ∼35%
Samsung Galaxy J5 2016
551 Points ∼27% -23%
Samsung Galaxy A3 2016
756 Points ∼37% +5%
Huawei P9 Lite
765 Points ∼38% +7%
ZTE Blade V7
10 Points ∼0% -99%
Microsoft Lumia 650
546 Points ∼27% -24%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
669 Points ∼2%
Samsung Galaxy J5 2016
312 Points ∼1% -53%
Samsung Galaxy A3 2016
415 Points ∼1% -38%
Huawei P9 Lite
818 Points ∼3% +22%
ZTE Blade V7
430 Points ∼1% -36%
Microsoft Lumia 650
207 Points ∼1% -69%
System (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
2289 Points ∼14%
Samsung Galaxy J5 2016
1060 Points ∼6% -54%
Samsung Galaxy A3 2016
1380 Points ∼8% -40%
Huawei P9 Lite
2438 Points ∼15% +7%
ZTE Blade V7
1188 Points ∼7% -48%
Microsoft Lumia 650
552 Points ∼3% -76%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
1043 Points ∼12%
Samsung Galaxy J5 2016
585 Points ∼7% -44%
Samsung Galaxy A3 2016
662 Points ∼8% -37%
Huawei P9 Lite
1197 Points ∼14% +15%
ZTE Blade V7
249 Points ∼3% -76%
Microsoft Lumia 650
435 Points ∼5% -58%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
18 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
5.2 fps ∼0% -71%
Samsung Galaxy A3 2016
12 fps ∼0% -33%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼0% +6%
ZTE Blade V7
12 fps ∼0% -33%
Microsoft Lumia 650
3.25 fps ∼0% -82%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
28 fps ∼1%
Samsung Galaxy J5 2016
9.7 fps ∼0% -65%
Samsung Galaxy A3 2016
20 fps ∼1% -29%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼1% -32%
ZTE Blade V7
12 fps ∼0% -57%
Microsoft Lumia 650
5.67 fps ∼0% -80%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
7.2 fps ∼1%
Samsung Galaxy J5 2016
1.8 fps ∼0% -75%
Samsung Galaxy A3 2016
4.1 fps ∼1% -43%
Huawei P9 Lite
7.8 fps ∼1% +8%
ZTE Blade V7
4.5 fps ∼1% -37%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
15 fps ∼4%
Samsung Galaxy J5 2016
3.8 fps ∼1% -75%
Samsung Galaxy A3 2016
8.4 fps ∼2% -44%
Huawei P9 Lite
8.4 fps ∼2% -44%
ZTE Blade V7
4.5 fps ∼1% -70%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
4.8 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
Huawei P9 Lite
4.5 fps ∼0% -6%
ZTE Blade V7
2.9 fps ∼0% -40%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
11 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
Huawei P9 Lite
4.9 fps ∼0% -55%
ZTE Blade V7
2.9 fps ∼0% -74%
GFXBench
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
2.5 fps ∼1%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
Huawei P9 Lite
2.8 fps ∼1% +12%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
5.4 fps ∼3%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
Huawei P9 Lite
2.9 fps ∼2% -46%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
1259 Points ∼30%
Samsung Galaxy J5 2016
709 Points ∼17% -44%
Samsung Galaxy A3 2016
916 Points ∼22% -27%
Huawei P9 Lite
1373 Points ∼32% +9%
ZTE Blade V7
944 Points ∼22% -25%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
525 Points ∼5%
Samsung Galaxy J5 2016
42 Points ∼0% -92%
Samsung Galaxy A3 2016
235 Points ∼2% -55%
Huawei P9 Lite
473 Points ∼4% -10%
ZTE Blade V7
245 Points ∼2% -53%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
603 Points ∼8%
Samsung Galaxy J5 2016
53 Points ∼1% -91%
Samsung Galaxy A3 2016
281 Points ∼4% -53%
Huawei P9 Lite
554 Points ∼7% -8%
ZTE Blade V7
293 Points ∼4% -51%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
12138 Points ∼14%
Samsung Galaxy J5 2016
9022 Points ∼10% -26%
Samsung Galaxy A3 2016
11653 Points ∼13% -4%
Huawei P9 Lite
13676 Points ∼16% +13%
ZTE Blade V7
10430 Points ∼12% -14%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
10916 Points ∼2%
Samsung Galaxy J5 2016
3838 Points ∼1% -65%
Samsung Galaxy A3 2016
6522 Points ∼1% -40%
Huawei P9 Lite
11318 Points ∼2% +4%
ZTE Blade V7
6170 Points ∼1% -43%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
11156 Points ∼5%
Samsung Galaxy J5 2016
4400 Points ∼2% -61%
Samsung Galaxy A3 2016
7229 Points ∼3% -35%
Huawei P9 Lite
11769 Points ∼5% +5%
ZTE Blade V7
6786 Points ∼3% -39%

Legende

 
Sony Xperia XA Mediatek Helio P10 MT6755, ARM Mali-T860 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy J5 2016 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy A3 2016 Samsung Exynos 7578, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Huawei P9 Lite HiSilicon Kirin 650, ARM Mali-T830 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
ZTE Blade V7 Mediatek MT6753, ARM Mali-T720 MP4, 16 GB eMMC Flash
 
Microsoft Lumia 650 Qualcomm Snapdragon 212 APQ8009, Qualcomm Adreno 304, 16 GB eMMC Flash

Bei den Browserbenchmarks zeigt sich erneut die bereits bekannte Hackordnung: Während sich das Xperia XA und das P9 Lite an der Spitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, hinken die anderen Vergleichsgeräte durchweg hinterher.

Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
9609.8 ms * ∼16%
Samsung Galaxy J5 2016
13046 ms * ∼22% -36%
Samsung Galaxy A3 2016
11796.2 ms * ∼20% -23%
Huawei P9 Lite
9396.5 ms * ∼16% +2%
ZTE Blade V7
13761.1 ms * ∼23% -43%
Microsoft Lumia 650
18237.4 ms * ∼31% -90%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
4046 Points ∼8%
Samsung Galaxy J5 2016
2730 Points ∼5% -33%
Samsung Galaxy A3 2016
3566 Points ∼7% -12%
Huawei P9 Lite
4756 Points ∼9% +18%
ZTE Blade V7
2689 Points ∼5% -34%
Microsoft Lumia 650
2574 Points ∼5% -36%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
72 Points ∼9%
Samsung Galaxy J5 2016
47 Points ∼6% -35%
Samsung Galaxy A3 2016
64 Points ∼8% -11%
Huawei P9 Lite
67 Points ∼8% -7%
Microsoft Lumia 650
52 Points ∼6% -28%
JetStream 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
27.5 Points ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
16.8 Points ∼0% -39%
Samsung Galaxy A3 2016
22.1 Points ∼0% -20%
Huawei P9 Lite
29.03 Points ∼0% +6%
ZTE Blade V7
18.19 Points ∼0% -34%

* ... kleinere Werte sind besser

Der 16 GB fassende Flashspeicher des Xperia XA schafft es mit seinen Leistungswerten in Androbench 3 zwar nicht, einen Spitzenplatz zu ergattern, eine durchschnittliche Platzierung im Vergleich mit der Konkurrenz wird jedoch stets erreicht. Positiv fällt vor allem die relativ flotte sequenzielle Lesegeschwindigkeit von rund 240 MB/s ins Auge, die nur vom Huawei P9 Lite übertroffen wird. Etwas Luft nach oben ist hingegen bei zufälligen Lesevorgängen vorhanden: Hier können das Blade V7 sowie erneut das P9 Lite am Testgerät vorbeiziehen. In dieses Bild passt auch das Resultat des Memory Benchmark von BaseMark OS II: Das Xperia XA landet hinter dem Huawei P9 Lite auf dem zweiten Platz.

Ähnlich solide fällt auch die Anbindung des Speicherkartenslots aus. Mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (THN-M401S0640E2, UHS-I Class 3, max. Lesen: 95 MB/s, max. Schreiben: 80 MB/s) ermitteln wir mit 50,68 MB/s schreibend den Bestwert im Vergleichsumfeld und auch die Lese-Performance ist mit 72,87 MB/s in Schlagdistanz zu der des Spitzenreiters, dem Samsung Galaxy J5 (2016), – eine tolle Leistung.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
50.68 MB/s ∼58%
Samsung Galaxy J5 2016
46.61 MB/s ∼53% -8%
Huawei P9 Lite
25.1 MB/s ∼29% -50%
ZTE Blade V7
20.89 MB/s ∼24% -59%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
72.87 MB/s ∼76%
Samsung Galaxy J5 2016
79.83 MB/s ∼83% +10%
Huawei P9 Lite
60.81 MB/s ∼63% -17%
ZTE Blade V7
43.67 MB/s ∼45% -40%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
10.6 MB/s ∼4%
Samsung Galaxy J5 2016
11.6 MB/s ∼5% +9%
Samsung Galaxy A3 2016
10.27 MB/s ∼4% -3%
Huawei P9 Lite
15.35 MB/s ∼6% +45%
ZTE Blade V7
7.58 MB/s ∼3% -28%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
22.05 MB/s ∼13%
Samsung Galaxy J5 2016
21 MB/s ∼12% -5%
Samsung Galaxy A3 2016
21.92 MB/s ∼13% -1%
Huawei P9 Lite
38.22 MB/s ∼22% +73%
ZTE Blade V7
28.07 MB/s ∼16% +27%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
68.64 MB/s ∼18%
Samsung Galaxy J5 2016
72 MB/s ∼18% +5%
Samsung Galaxy A3 2016
27.27 MB/s ∼7% -60%
Huawei P9 Lite
46.24 MB/s ∼12% -33%
ZTE Blade V7
39.45 MB/s ∼10% -43%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
240.43 MB/s ∼16%
Samsung Galaxy J5 2016
147 MB/s ∼10% -39%
Samsung Galaxy A3 2016
168.79 MB/s ∼11% -30%
Huawei P9 Lite
283.55 MB/s ∼19% +18%
ZTE Blade V7
196.76 MB/s ∼13% -18%
BaseMark OS II - Memory (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XA
1076 Points ∼17%
Samsung Galaxy J5 2016
643 Points ∼10% -40%
Samsung Galaxy A3 2016
443 Points ∼7% -59%
Huawei P9 Lite
1346 Points ∼21% +25%
ZTE Blade V7
790 Points ∼13% -27%
Microsoft Lumia 650
575 Points ∼9% -47%

Spiele

Wie bereits anhand der vorherigen Benchmark-Resultate deutlich wurde, sorgt der im Xperia XA integrierte Grafikchip Mali-T860 MP2 im Zusammenhang mit der moderaten Displayauflösung von 1.280 x 720 Pixel für eine flotte Performance. In der Praxis lassen sich so auch anspruchsvolle Spiele wie Asphalt 8 oder Dead Trigger 2 mit hohen Qualitätseinstellungen flüssig spielen.

Während die integrierten Lagesensoren beim Spielen unauffällig gut arbeiten, kann die deutlich spürbare Erwärmung auf der Rückseite des Geräts durchaus stören. Der seitlich angebrachte Lautsprecher wird normalerweise nicht durch die Hände verdeckt – wenn doch, ist vom Sound kaum noch etwas zu hören.

Asphalt 8
Asphalt 8
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high27 fps
 very low29 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high59 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Zwar ist das Smartphone an sich lautlos – schließlich wird es wie üblich passiv gekühlt. Allerdings fiel uns beim mitgelieferten Netzteil ein relativ ausgeprägtes Spulenfiepen auf, das insbesondere bei vollem Akku auch aus einigen Metern Entfernung in stiller Umgebung noch wahrnehmbar war.

Temperatur

Dass ein schlankes Gehäuse und ein relativ leistungsstarker Prozessor nicht immer ein gutes Team bilden, zeigt sich an den Oberflächentemperaturen des Xperia XA: Während im Idle-Betrieb mit durchschnittlich 33,4 °C auf der Vorderseite sowie 31,7 °C auf der Rückseite noch alles im üblichen Rahmen bleibt, erwärmt sich das Smartphone unter Last relativ großflächig auf Werte über 40 °C. Dies ist zwar nicht wirklich heiß, kann gerade im Sommer jedoch durchaus für schwitzende Hände sorgen. Die Konkurrenten bleiben meist einige Grad kühler, lediglich das ähnlich leistungsstarke Huawei P9 Lite erreicht einen vergleichbaren Spitzenwert, der jedoch nur punktuell auftritt.

Schön ist allerdings, dass der SoC seine Arbeitsgeschwindigkeit aufgrund der Erwärmung nicht drosseln muss. Der Akkutest des GFXBench, der den T-Rex-Test dreißigmal in Folge ausführt und dabei die Performance und den Batterieverbrauch protokolliert, offenbart hier keine Schwachstelle: Die Rechenleistung bleibt auf einem konstanten Niveau.

GFXBench: Performance
GFXBench: Performance
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Akkuverbrauch
GFXBench: Akkuverbrauch
Max. Last
 41.7 °C41.6 °C37.1 °C 
 42 °C41.6 °C36.6 °C 
 40.4 °C40.2 °C36.3 °C 
Maximal: 42 °C
Durchschnitt: 39.7 °C
33.9 °C38.2 °C41.4 °C
35.4 °C37.4 °C41.7 °C
32.3 °C38.4 °C41.5 °C
Maximal: 41.7 °C
Durchschnitt: 37.8 °C
Netzteil (max.)  30.5 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Voltcraft IR-260
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 39.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.1 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.6 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 41.7 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 33.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.

Lautsprecher

Lautsprechercharakteristik
Lautsprechercharakteristik

Der Lautsprecher des Xperia XA befindet sich an der unteren Kante des Gerätes und wird so nicht beeinträchtigt, wenn das Smartphone auf einem Tisch liegt. Hält man es in den Händen und deckt dabei versehentlich die relativ schmale Öffnung ab, wird der Schall aber fast vollständig geschluckt. Mit höchstens 82,02 dB(A) in unserem Pink-Noise-Test ist die Maximallautstärke zudem recht niedrig – in unserer Datenbank landet das Xperia XA damit im Vergleich zu anderen Smartphones auf einem der letzten Plätze. Zugleich ist auch die minimale Lautstärke relativ hoch, sodass daraus ein eingeschränkter Regelbereich resultiert. Bei der Analyse des Frequenzgangs wird deutlich, dass bei den mittleren Höhen sowie im Bassbereich ein klares Defizit besteht. Subjektiv resultiert dies in einem recht dünnen Sound, der jedoch glücklicherweise nicht ins Schrille umschlägt und weitestgehend verzerrungsfrei ist. 

Der beiliegende Kopfhörer gefällt mit einem ausgewogenen Klang, zudem waren über den 3,5-mm-Headset-Anschluss keinerlei Störgeräusche wahrnehmbar.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs202832.4282533.331.333.33132.531.732.54034.92634.95047.639.447.66333.736.233.78030.728.630.710027.925.427.912530.421.330.416033.223.333.220035.122.535.125041.822.441.831545.421.345.44005018.45050055.817.555.863060.517.560.58006717.267100067.416.867.4125068.117.368.1160064.817.464.8200058.716.658.725006417.364315071.517.671.540007417.674500074.517.774.5630073.917.473.980007117.7711000069.417.969.41250058.318.158.31600048.918.148.9SPL8229.882N48.51.348.5median 60.5median 17.7median 60.5Delta11.61.611.640.731.832.440.732.731.831.332.730.834.231.730.831.830.42631.836.633.139.436.633.330.936.233.332.42528.632.429.624.325.429.631.523.921.331.536.324.323.336.344.329.822.544.352.236.622.452.257.341.721.357.362.747.118.462.764.950.117.564.96752.517.56769.153.917.269.17254.216.8727454.217.37475.755.317.475.775.756.916.675.776.157.817.376.17757.917.67779.159.517.679.180.161.117.780.178.359.417.478.377.358.417.777.378.859.717.978.872.953.518.172.956.83718.156.888.469.529.888.473.724.21.373.7median 72median 53.9median 17.7median 7211.19.91.611.1hearing rangehide median Pink NoiseSony Xperia XAHuawei P9 Lite

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an/abwählbar!)
Wert 1: Pink Noise 100% Vol.; Wert 2: Audio aus

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Dass starke Hardware schneller an den Stromreserven nagt, zeigt unsere Vergleichstabelle: So benötigen die jeweils mit einem etwas schwächeren SoC bestückten Geräte von Samsung, Microsoft und ZTE fast durchweg weniger Energie als das Xperia XA mit seinem schnellen Achtkern-Prozessor. Lediglich das im Vergleich zum Testgerät noch etwas flotter arbeitende Huawei P9 Lite hat im Schnitt einen größeren Energiehunger.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.04 / 0.22 Watt
Idledarkmidlight 0.72 / 1.5 / 1.57 Watt
Last midlight 3.48 / 6.04 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Gossen Metrahit Energy
Sony Xperia XA
2300 mAh
Samsung Galaxy J5 2016
3100 mAh
Samsung Galaxy A3 2016
2300 mAh
Huawei P9 Lite
3000 mAh
ZTE Blade V7
2540 mAh
Microsoft Lumia 650
2000 mAh
Stromverbrauch
20%
10%
-15%
10%
14%
Idle min *
0.72
0.61
15%
0.96
-33%
0.73
-1%
0.73
-1%
0.7
3%
Idle avg *
1.5
1.41
6%
1.39
7%
2.09
-39%
0.92
39%
1.1
27%
Idle max *
1.57
1.51
4%
1.45
8%
2.11
-34%
0.93
41%
1.18
25%
Last avg *
3.48
2.56
26%
2.65
24%
4.15
-19%
4.47
-28%
4.04
-16%
Last max *
6.04
3.1
49%
3.51
42%
5.05
16%
5.96
1%
4.07
33%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Aufgrund des vergleichsweise hohen Energieverbrauchs sowie dem relativ kleinen 2.300-mAh-Akku hat das Xperia XA keine guten Anlagen für das Rennen um die längste Akkulaufzeit. Mit 5 Stunden und 53 Minuten im praxisnahen WLAN-Test hinkt es den meisten Konkurrenten deutlich hinterher – ein Galaxy A3 (2016) hält hier über viereinhalb Stunden länger durch. Minimal unterlegen ist lediglich das mit einem noch kleineren Akku ausgestattete Microsoft Lumia 650. Abgesehen von dieser Ausnahme landet das Testgerät bei allen anderen Tests auf dem letzten Platz.

So sind die beiden zur Wahl stehenden Energiesparmodi des Xperia XA besonders wichtig. Der normale „STAMINA“-Modus, der die Geräteleistung, Hintergrundaktivitäten sowie die Displayhelligkeit einschränkt und das Vibrationsfeedback deaktiviert, ist hierbei die vernünftige Wahl für all diejenigen, die das Smartphone weiterhin wie gewohnt nutzen wollen. Im Alltagsbetrieb könnten so ein paar zusätzliche Minuten Betriebszeit aus dem Akku gekitzelt werden. Auf unsere Messung der maximalen Akkulaufzeit hatte die Einstellung aber keine Auswirkung. Für deutlich mehr Ausdauer dürfte hingegen der „Ultra Stamina-Modus“ sorgen, mit dem allerdings auch jegliche Online-Funktionalität verloren geht.

Während unseren Laufzeit-Tests stellten wir fest, dass das Smartphone offenbar noch Notreserven bereithält: Bei einem Akkustand von einem Prozent bliebt es reproduzierbar noch rund sechs Prozent der Gesamtlaufzeit aktiv. Um den Energiespeicher möglichst bald wieder zu füllen, unterstützt das Xperia XA die Schnelladetechnik Pump Express+ 2.0. Allerdings befindet sich das dafür nötige Ladegerät namens UCH12 nicht mit im Lieferumfang und war zum Zeitpunkt dieses Tests auch bei keinem Online-Händler erhältlich. Das beiliegende 7,5-Watt-Netzteil benötigte für einen vollständigen Ladezyklus nicht ganz zwei Stunden, wobei laut Anzeige bereits nach rund einer Stunde 70 Prozent der Gesamtkapazität wiederhergestellt wurde.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 55min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 53min
Big Buck Bunny H.264 1080p
7h 40min
Last (volle Helligkeit)
2h 50min
Sony Xperia XA
2300 mAh
Samsung Galaxy J5 2016
3100 mAh
Samsung Galaxy A3 2016
2300 mAh
Huawei P9 Lite
3000 mAh
ZTE Blade V7
2540 mAh
Microsoft Lumia 650
2000 mAh
Akkulaufzeit
92%
111%
59%
47%
13%
Idle
775
1599
106%
1978
155%
1404
81%
910
17%
H.264
460
658
43%
863
88%
568
23%
510
11%
WLAN
353
643
82%
628
78%
604
71%
519
47%
345
-2%
Last
170
402
136%
376
121%
272
60%
213
25%

Pro

+ Schlankes Gehäuse
+ Dedizierte Kamera-Taste
+ microSD-Slot mit App2SD
+ Micacast-, USB-OTG- und DLNA-Support
+ 5-GHz-WLAN
+ Gute Frontkamera mit Autofokus
+ Helles Display
+ Ordentliche Gesamtperformance
+ Android 6.0 Marshmallow
+ Gute Telefonie-Qualität per Ohrhörer
+ Unterstützt Schnellladen

Contra

- Kurze Akkulaufzeiten
- Kein Fingerabdruckscanner
- Touchscreen-Probleme beim Testgerät
- Schlechter Freisprecher
- Fokusprobleme der Hauptkamera bei Videos
- Akku fest integriert
- Kein Pump Express+ 2.0 Ladegerät im Lieferumfang

Fazit

Im Test: Sony Xperia XA (F3111). Testgerät zur Verfügung gestellt von
Im Test: Sony Xperia XA (F3111). Testgerät zur Verfügung gestellt von

Sonys neues Mittelklasse-Smartphone Xperia XA sammelt mit seiner guten Ausstattung einige Pluspunkte: So ist der 16 GB fassende interne Speicher einfach via microSD-Karte erweiterbar, der Micro-USB-Port ist OTG-kompatibel und NFC ist ebenfalls mit an Bord. Ein Fingerabdrucksensor zum komfortableren Entsperren des Smartphones fehlt allerdings. Foto-Begeisterte dürften sich über die dedizierte Auslöser-Taste sowie die relativ hochauflösende Frontkamera mit Autofokus freuen. Bei der Bildqualität müssen klassentypisch jedoch Abstriche in Kauf genommen werden. Gefallen haben uns zudem die gute Leistung des verbauten Mediatek-SoC sowie das helle Display. Die wiederkehrenden Touchscreen-Probleme sorgten im Test jedoch für Verdruss. Ein echter Stimmungskiller für viele Interessenten dürften jedoch die unterdurchschnittlichen Akkulaufzeiten sein.

Das Xperia XA zieht vor allem durch seine schlanke Linie die Blicke auf sich, doch auch die inneren Werte können mit einem flotten SoC, hellem Bildschirm und erweiterbarem Speicher durchaus überzeugen. Letztendlich verhagelt die kurze Ausdauer die ansonsten recht ordentliche Bilanz des Testgeräts.

Mit einem aktuellen Marktpreis von rund 270 Euro rangiert das Xperia XA eher am oberen Ende der Preisskala für aktuelle Mittelklasse-Smartphones. Als in vielen Bereichen ebenbürtiger Rivale stellte sich im Test insbesondere das Huawei P9 Lite heraus, das mit einem größeren Bildschirm, längeren Akkulaufzeiten und einem integrierten Fingerabdruckscanner durchaus einige Vorzüge zu bieten hat. Es ist ebenfalls ab rund 270 Euro erhältlich.

Sony Xperia XA - 10.08.2016 v5.1
Andreas Kilian

Gehäuse
83%
Tastatur
68 / 75 → 90%
Pointing Device
77%
Konnektivität
45 / 60 → 74%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
88%
Display
81%
Leistung Spiele
25 / 63 → 40%
Leistung Anwendungen
44 / 70 → 63%
Temperatur
87%
Lautstärke
100%
Audio
56 / 91 → 62%
Kamera
70%
Durchschnitt
71%
81%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Andreas Kilian, 11.08.2016 (Update: 15.05.2018)