Tim Sweeney: Epic will Versicherungsproblem von todkrankem Ex-Mitarbeiter lösen

Epic-Games-CEO Tim Sweeney hat sich öffentlich zu dem tragischen Fall eines kürzlich entlassenen Mitarbeiters geäußert, bei dem unheilbarer Hirnkrebs diagnostiziert wurde und der nun ohne Lebensversicherungsschutz dasteht. In einer Stellungnahme auf X kündigte Sweeney an, Michael Prinke und seine Familie unterstützen zu wollen.
In dem Beitrag erklärte Sweeney, dass er inzwischen in direktem Kontakt mit Prinkes Familie stehe, nachdem ein Social-Media-Post seiner Frau Jenni Griffin über seinen Gesundheitszustand viral gegangen war. Außerdem sagte er zu, die Situation für Prinke und seine Familie wieder in Ordnung zu bringen.
Nachdem der Beitrag viral gegangen war, reagierte Sweeney schnell und erklärte, dass Prinkes Gesundheitszustand bei den Entlassungen keine Rolle gespielt habe, da solche Informationen strengen Vertraulichkeitsregeln unterliegen.
Er sagte: „Epic steht in Kontakt mit der Familie und wird die Versicherungsfrage für sie klären. Medizinische Informationen unterliegen strenger Vertraulichkeit und spielten bei der Entlassungsentscheidung keine Rolle. Es tut uns leid, dass wir diese äußerst schmerzhafte Situation nicht erkannt und nicht schon im Vorfeld angemessen gehandhabt haben.“
Prinkes Ehefrau Jenni Griffin hat ihren ursprünglichen Facebook-Beitrag inzwischen aktualisiert und erleichtert reagiert. Sie schrieb: „Wir stehen jetzt mit den richtigen Ansprechpartnern in Gesprächen. Ein Update folgt bald, voraussichtlich bis Dienstag.“
Zum Hintergrund: Epic Games entließ 2026 mehr als 1.000 Mitarbeiter, nachdem die Spielerzahlen von Fortnite zurückgegangen waren. Das Unternehmen erklärte damals, man habe zu viel Geld ausgegeben und die Umsatzziele verfehlt, weshalb Stellen abgebaut werden mussten, um das Geschäft zu stabilisieren. Sweeney zeigte sich seinerzeit bedauernd. Unter den Betroffenen war auch Michael Prinke, der rund sieben Jahre lang bei Epic Games als technischer Redakteur und Programmierer tätig war. Er arbeitete unter anderem an Dokumentationen und Support-Tools für die Unreal Engine.
Prinkes Ehefrau Jenni wandte sich auf Facebook an die Öffentlichkeit und machte ihrem Frust darüber Luft, dass er wegen seines unheilbaren Hirntumors als Vorerkrankung keine neue Lebensversicherung abschließen kann.
Die Entlassung und die daraus entstandene Situation haben online eine breite Debatte darüber ausgelöst, wie Unternehmen mit Stellenabbau umgehen und welche Folgen das für betroffene Mitarbeiter haben kann – besonders für Menschen mit schweren Erkrankungen. Aktuell wirkt es jedoch so, als übernehme Tim Sweeney Verantwortung und wolle Michael Prinke und seiner Familie konkret helfen.












