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Toshiba: Rückzug aus dem Privatkundenmarkt für Notebooks

Toshiba Consumer Laptops wie das C55-C werden zukünftig in vielen Märkten nicht mehr vertrieben.
Toshiba Consumer Laptops wie das C55-C werden zukünftig in vielen Märkten nicht mehr vertrieben.
Mit Toshiba kündigt ein weiterer Hersteller an, sich teilweise aus dem Notebook-Markt zurückzuziehen. Zukünftig sollen hierzulande nur noch Business-Geräte erhältlich sein.

Bereits vor Kurzem machten Gerüchte die Runde, Toshiba wolle zur Rettung seiner PC-Sparte mit anderen Unternehmen kooperieren und den Geschäftsbereich in eine eigenständige Firma ausgliedern (wir berichteten). Der Hersteller steht seit einem Bilanzskandal im Sommer dieses Jahres unter finanziellem Druck und versucht mithilfe von Restrukturierungsmaßnahmen sowie massiven Entlassungen weiteren Verlusten entgegenzuwirken. 

Nun teilte Toshiba mit, sich zukünftig auf das profitablere Geschäft mit Business-Notebooks konzentrieren zu wollen. Ausgenommen sind der japanische Heimatmarkt sowie der Vertrieb in den USA – hier soll der Privatkundenmarkt auch weiterhin bedient werden.

Konkrete Modellreihen werden in der Mitteilung nicht genannt, allerdings dürften darunter wohl die von Toshiba selbst als Consumer-Geräte eingestuften Serien Satellite und Qosmio sowie Kira-, Chrome- und Cloudbooks fallen.

Mit dem Rückzug aus einem Teil des weltweiten Notebook-Marktes steht Toshiba nicht alleine da: Ähnlich reagierten bereits im Jahr 2014 Sony sowie Samsung auf das schwächelnde Notebook-Geschäft.

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Autor: Andreas Kilian, 28.12.2015 (Update: 28.12.2015)